Dieser Bericht ist von mir aus einem anderen Forum kopiert und ich versichere, ich bin der Autor selbst (Kann es auch beweisen).
Japanischer Name: Biohazard: The Darkside Chronicles
Erscheinungsdatum: 27.11.2009
Entwickler: Cavia
Publisher: Capcom
Sprache: Englisch
Bildschirmtext: Deutsch
Plattformen: Wii-Exklusiv
1. Was ist das für ein Spiel?
2. Story
3. Charaktere
4. Steuerung und Gameplay
5. Präsentation/Atmosphäre/Motivation
6. Musik und sonstige Audioelemente
7. Grafik
8. Persönliches Fazit
1. Was ist das für ein Spiel?
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Die wohl populärste Horrorspiel-Serie geht in eine neue Runde und präsentiert sich - wie sein Vorgänger "Umbrella Chronicles" (Der nicht in Deutschland erschienen ist) - wieder als Railshooter. Dabei unternehmt Ihr "Reisen in die Vergangenheit" und spielt Teil 2 und Code Veronica nach, natürlich am Railshooter-Genre angepasst. Will heißen, Ihr nehmt die bekannten Feinde in bester Shootermanier aufs Korn und kämpft ums Überleben (Und um einen Highscore). Natürlich bietet dieses Spiel eine ganz eigene Story, in der offengebliebene Fragen aus Resident Evil 4 beantwortet werden.
Kommt mit mir und besichtigt Racoon City, Rockford Island und andere berühmte Sehenswürdigkeiten. Haltet Eure Pistolen bereit, denn diese Tour wird verboten blutrünstig!
2. Story
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2002 - Irgendwo in Südamerika
Regierungsbeamter Leon S. Kennedy erhält vom Präsidenten persönlich den Auftrag, den hiesigen Drogenbaron Javier Hidalgo aufzuspüren und einen gefährlichen Virus, der sich in dessen Besitz befindet, auszumerzen. Zu seiner Unterstützung wurde ihm der Elitesoldat Jack Krauser zur Seite gestellt. Auf ihrem Weg durch einen tropischen Wald finden sie ein scheinbar verlassenes Dorf... dabei sollten sie ausgerechnet hier einen Kontaktmann finden. Kurze Zeit später treffen sie auf einen der verletzten Dorfbewohner, der von Jack umgehend befragt wird. Aber Leon merkt sofort, dass mit diesem etwas nicht stimmt und nimmt sicherheitshalber seine Pistole...
Viel später finden sie ein Mädchen mit blutverschmierter Kleidung und einem bandagiertem Arm. Was hat es mir ihr auf sich? Was ist unter der Bandage? Wer sind ihre Eltern?
Dahinter steckt ein düsteres Geheimnis, welches im Laufe der Geschichte gelüftet wird...
Die ursprüngliche Mission gerät zunehmends aus dem Blickwinkel des Spielers, je mehr Informationen über das Mädchen preisgegeben werden. Er fiebert Stück für Stück mit dem Storyverlauf mit und möchte unbedingt ihre Geheimnisse lüften. Javier aufzuspüren wird immer unwichtiger.
Zwar kann die Story nicht mit der Fülle eines Final Fantasy mithalten, aber sie ist zufriedenstellend. Eine Besonderheit ist, dass Leon seinem Kameraden von Erlebnissen aus der Vergangenheit erzählt und der Spieler diese Erlebnisse nachspielt. So verschlägt es ihn nach Racoon City aus Resident Evil 2 (Selbstverständlich auch auf die Polizeistation und die Umbrella-Forschungseinrichtung) und auf Rockfort Island (Code Veronica). Macht Euch aber auf stark gekürzte Fassungen gefasst, es werden jede Menge Szenen und Gegner ausgelassen, die dem ein oder anderen RE-Fan schmerzlich fehlen würden.
Diese Story ist vollkommen selbstständig und taucht nirgendwo anders auf. Sie stellt ein Bindeglied zu Resident Evil 4 dar.
3. Spielbare Charaktere
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-Leon Scott Kennedy-
Der bekannte Held aus Resident Evil 2 und 4, sowie dem GBA-Teil "Gaiden". Er war nur ein Tag lang Polizist. Nach Resident Evil 2 findet er sich im Dienst der US-Regierung wieder... und prompt in Südamerika. Glücklicherweise ist er durch seine Begegnungen mit den unterschiedlichsten Kreaturen und Zombies kampferfahren und dementsprechend furchtlos und entschlossen. Wäre ja auch blöd, würde er sich beim Anblick eines Zombies gleich in die Hosen machen... gegenüber dem anderen Geschlecht scheint er aber einige Probleme zu haben.
Jack Krauser-
-Leons Kamerad in Südamerika und Widersacher in Resident Evil 4. Ein sehr erfolgreicher Elitesoldat der US-Regierung, den nichts so schnell aus der Ruhe bringt. Im Gegensatz zu Leon hat er keine Erfahrungen mit mutierten Wesen, was ihn aber nicht davon abhält, sie ohne Zögern zur Hölle zu schicken. Er fragt Leon nach früheren Begegnungen und Erlebnissen mit den Monstern und lässt den Spieler so frühere Ereignisse nachspielen.
-Claire Redfield-
Chris Redfields kleine Schwester, begeisterte Motorradfahrerin und eine Heldin aus Resident Evil 2 und Code Veronica. Sie fährt nach Racoon City um nach ihrem Bruder zu suchen, muss sich aber letztendlich mithilfe von Leon aus dem Schlamassel kämpfen. Zum Glück bekam sie von ihrem Bruder Einweisungen in Kampftechniken, weshalb sie ganz und garnicht wehrlos ist. Auch nach den Ereignissen in RE 2 sucht sie immernoch nach ihrem Bruder und landet auf Rockfort Island. Das Wiedersehen mit Chris lässt aber nicht lange auf sich warten.
-Steve Burnside-
Ein inhaftierter Draufgänger und ein Held aus Code Veronica. Bei einem Angriff auf die Insel konnte er ausbrechen und traf auf Claire. Zusammen versuchen sie, von der Insel wegzukommen. Er ist teilweise schreckhaft und will angespannte Lagen durch Witze auflockern, was nicht so richtig gelingen will. Obwohl er Claire zum Teil eher nervt als hilft, wächst er ihr richtig ans Herz. Keiner weiß, ob er überhaupt Kampferfahrung besitzt, aber den Umgang mit Waffen hat er drauf. Weswegen er genau inhaftiert wurde, erfahrt Ihr im Laufe des Spiels.
(Bin ich vielleicht der Einzige, der meint, dass Steve Leon verdammt ähnlich sieht?)
-Chris Redfield-
S.T.A.R.S-Mitglied und der große Bruder von Claire. Bestimmt der bekannteste Held im Resident Evil-Universum. Nach den Ereignissen aus RE 1 setzt er alles daran, Umbrella aufzulösen, wird aber von Claire gesucht. Als er hörte, dass seine Schwester in Schwierigkeiten steckt, findet er sie durch Leon schließlich in Alexias Anwesen. Er kennt Steve nicht und hat somit keine Probleme, ihn zu erschießen, wenns hart auf hart kommt (Im wahrsten Sinne des Wortes). Durch seine jahrelangen Kampferfahrungen meistert er (fast) jede Situation.
4. Steuerung und Gameplay
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Nach dem überzeugendem Intro könnt Ihr Euch einen Spielstand erstellen (Bis zu drei sind möglich) und los geht´s. Im übersichtlichen Menü könnt Ihr folgendes anwählen:
Archiv: Seht Euch Eure aus den Kapiteln gesammelten Daten an. Es reicht von 3D-Modellen, über Tonspuren (Die zusätzliche Informationen liefern und einige Fragen klären) bis zu den spielinternen Erfolgen (Wer eine PS3 oder eine 360 sein Eigen nennt, weiß was damit gemeint ist).
Punkte: Hier könnt Ihr Eure Rekorde in den verschiedenen Kapiteln und Schwierigkeitsgraden begutachten. Es gibt auch Rekorde für den Mehrspieler-Modus. Ihr könnt Euch auch alle Statistiken zusammengefasst anzeigen lassen.
Chroniken: Das Herzstück des Spiels. Hier spielt Ihr die eigentliche Story und vergangene Ereignisse aus anderen Spielen nach. Nur mit diesem Modus lassen sich Objekte freischalten und Archiv-Daten sammeln.
Waffen: Begutachtet Euer Waffenarsenal und setzt das gesammelte Gold dazu ein, die Schießprügeln zu verbessern. Zu Tunen gibt es allerhand und es dauert sehr lange, bis eine Waffe mit allem drum und dran getunt ist. Ihr könnt die Feuerkraft, Schussrate, Nachladegeschwindigkeit, Munitionskapazität und Mannstoppwirkung verbessern.
Optionen: Dazu muss nicht viel gesagt werden. Friemelt in den Audio-Einstellungen, passt den Schwierigkeitsgrad an, etc...
Ranglisten: Vergleicht Eure Rekorde mit Spielern aus aller Welt. Leider könnt Ihr aber nicht zusammen mit fremden Leuten auf Zombiejagd gehen...
Kommen wir zum Hauptteil des Spiels, den Chroniken. Spielt Ihr zum ersten Mal und wählt diesen Modus an, könnt Ihr zu Beginn erstmal eine Spielfigur wählen, Eure Waffen über das Steuerkreuz anordnen und es geht sofort los. Beginnend mit einer animierten Zwischensequenz findet Ihr Euch danach im eigentlichen Spiel wieder. Ihr spielt stets aus der Ego-Perspektive Eurer Figur und habt praktisch nur gerade das in Sicht, was Eure Figur sieht. So sieht der Bildschirm aus:
Oben links befindet sich Eure aktuelle Punktzahl (Anzeige lässt sich abstellen) und direkt darunter Eure Lebensenergie. Die Leiste daneben ist die der computergesteuerten Figur. Unter der Lebensenergie habt Ihr die Anzeige für die Anzahl der Geschosse im aktuellen Magazin und die Zahl präsentiert, was Ihr insgesamt für die aktuelle Waffe habt.
Ganz wichtig zu erwähnen ist, dass dieses Spiel ein reiner Railshooter ist. Das heißt, Ihr könnt Euch nicht selbstständig bewegen und erst garnicht drehen oder für ein paar Sekunden stehenbleiben (Bzw. schneller laufen). Ihr übernehmt ausschließlich das Schießen. Selten erhaltet Ihr die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Wegen zu wählen, dies kurbelt aber den Entdeckerdrang an, die anderen Wege später auszuprobieren.
Auf Eurem Weg durch die Levels werdet Ihr zahlreichen Gegnern begegnen, wobei Zombies noch die einfachsten Feinde sind. Mithilfe der Fernbedienung zielt Ihr einfach auf den Gegner und drückt B zum Schießen. Sollte das Magazin leergeschossen werden, einfach kurz schütteln (Alternativ kann man den B-Knopf drücken, klappt aber nur bei einem leeren Magazin) und Ihr seht, wie Eure Figur die Waffe nachlädt (Neues Magazin in Pistole reinschieben, Patronen in die Schrotflinte einführen, etc.). Selbstverständlich dauert das Nachladen von Waffe zu Waffe unterschiedlich lang. So braucht man beispielsweise beim Nachladen der Pistole maximal eine Sekunde, wobei es bei einer Schrotflinte eine halbe Ewigkeit dauert, weil die Patronen einzeln eingeführt werden. Aber vorsicht!!! Während des Nachladens seid Ihr Eurem Gegner schutzlos ausgeliefert und könnt das Nachladen auch nicht abbrechen, überlegt es Euch also gut...
Kenner von Railshootern erwarten eventuell eine Funktion, bei Knopfdruck in Deckung zu gehen, um so Angriffen zu entgehen. Sowas ist hier nicht möglich. Ihr müsst die Gegner mithilfe von Schüssen von ihren Angriffen abhalten, um nicht getroffen zu werden. Dies ist vorallem bei Bossgegnern wichtig.
Über das Steuerkreuz könnt Ihr Eure Waffen wechseln die Ihr vorher belegt habt. Das Wechseln der Waffe geschieht sofort auf Knopfdruck und ist mit keiner zeitraubenden Animation verbunden (Wär ja noch schöner), womit Ihr dem Gegner nicht noch mehr Angriffsfläche bietet. Und falls es mal zu folgender Situation kommen sollte: "Ohmeingottohmeingott, meine angelegten Waffen sind zu schwach, ich brauch meinen dicken Brummer aus dem Inventar!!!". Kein Problem! Kurz in den Inventar-Bildschirm gewechselt (Über die Minus-Taste) und die Waffen ausgewechselt. "Und jetzt friss das, du ******!!!".
Sind die unliebsamen Kollegen mal nah dran, könnt Ihr den A-Knopf gedrückt halten und die Fernbedienung schwingen. Damit wird das Messer eingesetzt. Die Reichweite ist aber unglaublich kurz, sodass sich das Messer nur gegen Feinde eignet, die buchstäblich an Eurem Gesicht kleben. Darüber hinaus ist diese Waffe nicht wirklich stark... und nicht zu tunen. Ein Langschwert fürs Verbessern zu erhalten, wäre hier angebracht gewesen.
Während Ihr gegen Zombies kämpft, könnt Ihr einen Bonus erhalten. Den gibt es, wenn Ihr einem Zombie wortwörtlich das Hirn wegbläst (Dies ist ausschließlich bei Zombies möglich). Damit wird eine Combo eingeleitet. Tötet weitere Zombies per Kopfschuss, um den Multiplikator hochzutreiben und in Punkten zu ertrinken. Die Schrift wird nach einer Zeit ohne Kopftreffer langsam verblassen. Ist sie erst einmal komplett weg, ist die Combo zu Ende. Solltet Ihr davor aber wieder einen weiteren Schädel wegballern, ist die Schrift wieder hell und klar, bis sie wieder verblasst. Alternativ könnt Ihr die Zombies fix hintereinander ausschalten, das gibt ebenfalls Bonuspunkte (Kommt aber nicht immer... ich weiß nicht genau, wann der Bonus nun auftaucht).
Lasst Eure Bleischleudern aber nicht nur gegen Gegner rauchen... wollt Ihr Geld und Archiv-Dateien sammeln, lohnt es sich, die gesamte Umgebung auseinander zu nehmen. Manchmal springt dann eine kleine Goldmünze heraus, dessen Wert Ihr durchs Anschießen erhöhen könnt. Nach kurzer Zeit wird sie Eurem Goldvorrat hinzugefügt. Archiv-Daten bleiben in der Luft und haben das Logo der Umbrella-Corporation (Also ein Regenschirm von Oben). Draufzeigen und A drücken. Nach dem Kapitel könnt Ihr sie Euch ansehen. Nach demselben Prinzip sammelt Ihr Waffen, Kräuter und Erste-Hile-Sprays auf. Kräuter werden durch drücken von + benutzt und heilen ein wenig (Im Einzelspieler nur den Spieler). Das Spray kommt zum Einsatz, falls Ihr vorzeitig das Zeitliche segnen solltet. Es heilt komplett und es geht sofort weiter, ohne am letzten Checkpoint wieder anzufangen.
Sollte einer von Euch beiden sterben, heißt es Game Over.
Selbstverständlich dürfen auch die obligatorischen Bossfights nicht fehlen.
Bei einem solchen Kampf habt Ihr unten die Lebensenergie des Bosses. Meistens hilft einfach draufhalten, wobei manche von den Fieslingen Schwachpunkte für erhöhten Schaden (Und eventueller Abwehr für Angriffe) und ebenfalls Stellen aufweisen, wo sie garnicht erst zu verwunden sind. Einige benötigen sogar eine Spezialbehandlung. Manchmal hilft nur eine spezielle Waffe, oder der Spieler muss ein bestimmtes Ereignis auslösen.
SPOILER!!!
Beispielsweise kann der Super-Tyrant im letzten Level vom Resident Evil 2-Kapitel nur mit dem Raketenwerfer besiegt werden. Und Alfred Ashford im vorletzten Level vom Code Veronica-Kapitel kann beliebig zerschossen, zersprengt, etc. werden. Ihr gewinnt nur, indem Ihr die Schaufel eines Krans, welcher über seinem Kopf hängt, durch gezielte Treffer zum Absturz bringt.
SPOILER ENDE
Ist ein Kapitel geschafft, gehts ab zum Ergebnis-Bildschirm. Dort werden Eure Leistungen unter verschiedenen Faktoren bewertet und dann mit einem Rang ausgezeichnet. Es gibt C, B, A und S.
Folgende Punkte werden bewertet:
Punktzahl: Eure Punkte, die Ihr insgesamt gesammelt habt. Natürlich gilt hier: Je mehr, desto besser.
Durchspielzeit: Wie lange habt Ihr für das Level gebraucht? Hier zählt allein die Schnelligkeit.
Getötete Gegner: Wieviele Gegner sind Euch zum Opfer gefallen? Pazifisten erreichen garnichts, Berserker sollten kein Problem damit haben, einen ansehnlichen Leichenberg aufzubauen.
Kopfschüsse: Wievielen Zombies den Kopf abgeschossen?
Aktenobjekte: Die gesammelten Archiv-Dateien in diesem Level.
Für all diese Punkte (Außer den Aktenobjekten) gibt´s eine Gesamtwertung.
Lasst Euch gesagt sein, dass die Kapitel recht kurz sind. Ihr solltet nie mehr als 15 Minuten brauchen.
Habt Ihr die Story durch, könnt Ihr die Kapitel einzeln anwählen und weiter Jagd auf Geld, Munition, etc. machen und einen Rang erreichen oder auf einem höheren Schwierigkeitsgrad erneut anfangen. Je nach Schwierigkeitsgrad gibts unterschiedliche Dinge freizuschalten. Ein Beispiel wäre hier...
SPOILER!!!
...der Tofu-Modus. Wer von Euch kennt nicht dieses Nahrungsmittel, welches den Ruf hat, absolut ungenießbar zu sein? Anscheinend sind die Tofus nun sauer und wollen Euch an den Kragen. Hier spielt Ihr Claire im ersten Level von Resident Evil 2 vom Ende bis zum Anfang. Ihr habt nur eine ungetunte Pistole und müsst Euch den Angriffen erwehren. Es gibt mehrere lustige Szenen. Aber eins steht fest: Der Modus ist bockschwer. Ihr könnt nur 2 Treffer durchhalten und es gibt KEINE Heilmittel, nichtmal ein Erste-Hilfe-Spray. Und die Knilche sind nicht gerade langsam...
SPOILER ENDE
Manche Aktenobjekte sind nur über bestimmte Schwierigkeitsgrade zu holen, es ist also vollkommen unmöglich, alle Dateien ausschließlich auf Leicht zu kriegen.
5. Präsentation/Atmosphäre/Motivation
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Wer einen Shooter mit Horrorelementen und Schockern erwartet, wird enttäuscht. Das Spiel bemüht sich zwar manchmal, dem Spieler Angst einzujagen oder zu schocken, aber vergeblich. Stattdessen punktet das Spiel durch die Ego-Perspektive, womit Ihr wahrlich hautnah am Geschehen seid. Die intensive (und manchmal ZU intensive) Wackelkamera tut ihr Übriges. Es geht teilweise in Mark und Knochen über, wenn Ihr aus der Sicht der Spielfigur von einer plötzlich auftauchenden Riesenmotte von einer Plattform gestoßen werdet, runterfällt und erstmal mit verschwommener Sicht auf dem Boden liegt. Dies war nur ein Beispiel des mächtigen "Mittendrin"-Gefühls. Nebensächlich sind eher die Blutspritzer, die auf dem Bildschirm kommen, wenn Ihr getroffen werdet oder Gegner aus nächster Nähe wegputzt.
Auch wenn die Story an sich kurz ist... der Wiederspiel-Wert ist enorm. Bis man die Kapitel auf allen Schwierigkeitsgraden geschafft (Natürlich alles auf S-Rang), alle Waffen getunt und alle Archiv-Daten gesammelt hat, vergehen locker Monate. Aber wer weiß, was es NOCH alles freizuschalten gibt...?
6. Musik und sonstige Audioelemente
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Das Musikspektrum reicht von ruhig bis mächtiges Tamtamtam. Aber orchestralisch wohlgemerkt. Die Musik passt zur gegenwärtigen Situation, in der Haupthalle der Polizeistation beispielsweise ist es ruhig, während bei einem Angriff spannungsgeladene Musik gespielt wird. Und bei Bosskämpfen gehts richtig los.
Die sprachliche Synchronisation ist sehr gut gelungen (Nur in den Zwischensequenzen) und die Sprecher bemühen sich, die Gefühle der Figur wiederzugeben.
Nicht ganz so gelungen finde ich die Waffensounds. Sie könnten ruhig kräftiger klingen und nicht wie Spielzeugwaffen.
Hier ein paar Beispiele der Musik:
http://www.youtube.com/watch?v=hf3JSm9WK2A
http://www.youtube.com/watch?v=YFP9QiLo3I8
http://www.youtube.com/watch?v=irwjDu08YuU
7. Grafik
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-*Ich-Bin-Anspruchslos-Und-Achte-Nicht-Auf-Die-Grafik*-Modus angeschaltet-
Erwartet kein Grafikmonster. Aber die Optik braucht sich trotzdem nicht zu verstecken. Sagen wir es mal so: Sie ist weder hässlich noch schön, eher zweckdienlich.
Macht Euch aalso auf teilweise verwaschene Texturen gefasst... sieht man besonders bei Türen, die man nicht öffnen kann. Und wie Ihr auf dem ersten Bildschirm sehen könnt, wirkt einiges eher draufgestülpt (Guckt die Säcke an). Die Lippensynchronisation im Spiel (Nicht in den Zwischensequenzen) ist - gelinde gesagt - schlecht. Die Lippen bewegen sich, wenn eine Spielfigur spricht, ständig auf und ab. Das fällt sogar dem anspruchslosesten Spieler auf *g*.
8. Persönliches Fazit
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Nicht nur für Fans der Reihe ein Spiel, welches man unbedingt antesten (oder gar kaufen) sollte. Resident Evil-Neulinge bekommen das Nötigste an RE-Wissen mitgeteilt (Vorausgesetzt, es werden ausreichend Archiv-Dateien gesammelt) und Gelegenheitsspieler sowie Hardcore-Spieler werden voll bedient. Hinzu kommt die ungeheure Fülle an Sammelobjekten, welches einen noch lange fesseln sollte. Obwohl es kein Horror-Adventure ist, könnte man es glatt als vollwertiges Mitglied der Serie ansehen, bietet es doch eine eigene Geschichte, welches sich nahtlos ins Universum einfügt und ein paar Fragen beantwortet, welche Resident Evil 4 aufkommen lässt ("Woher kennt Leon Krauser?" "Wieso sagt er sich vom Militär los und kommt zu den Los Illuminados?").
18.04.2011 14:58
Schön ausführlich beschrieben, BH und LG. Mir hat das Spiel auch Spaß gemacht.
17.04.2011 19:15
Klasse Einstieg...
17.04.2011 11:47
Wäschelieferung ;-)