*=Are You ready for take off?!=*
07.03.2008
Pro:
Design, Herausforderung beim Zusammenbei
Kontra:
Einige Teile sind sehr empfindlich und bedürfen größter Sorgfalt
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Spaßfaktor
Design
Stabilität
 Purity81
Über sich:
~*Wünsche allen Vertrauten ein frohes und vor allem gesundes Jahr 2010*~
Mitglied seit:18.12.2007
Erfahrungsberichte:117
Vertrauende:79
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 129 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heyho zusammen:-) Welcher Junge hatte nicht irgendwann einmal den Wunsch, Pilot zu werden?:-) Also ich war einer davon und das war bei mir auch kein vorübergehender Wunsch, sondern etwas, worauf ich hingearbeitet habe. Mit 13 -14 Jahren kann man da noch nicht so viel machen, außer in der Schule gut aufpassen, lernen und viel Sport treiben. Ich war damals fasziniert von allem was fliegt, aber ganz besonders von "Düsenjets" bzw. Kampfflugzeugen. So kam es dann, dass ich anfing mir Modellbausätze von Jets zu kaufen und einer davon war der B-2 Stealth Bomber von Revell. Für mich war das eines der besten Flugzeuge, weil es Stealth-Technologie besaß und einfach hammer ausgesehen hat. Das Design finde ich heute noch absolut klasse. Was ich für dieses Modell genau bezahlt habe, weiß ich heute nicht mehr , aber wie man ja sehen kann, kann man es heute für ca. 10 € kaufen. Genug des Vorwortes, jetzt gehts ans Eingemachte!:-)~Hangar auf~ Ich meine natürlich die Verpackung. Damals wars ein simpler Karton aus Pappe, nicht allzu stabil. In diesem befanden sich, in Plastikfolie eingeschweißt, einzelnen Plastikgitter, in denen sich die 32 Einzelteile des Modells befanden. Genauer: die Teile sind mit diesem Gitter verbunden und müssen erst davon getrennt werden. Dazu gabs eine sehr schöne Step by Step Anleitung mit guten Zeichnungen und ein paar Aufkleber, soweit ich mich erinnern kann. Das alles habe ich ordentlich auf meinem Schreibtisch hingelegt und erst einmal in Ruhe die Anleitung gelesen. Ich war schon ein bisschen enttäuscht, dass das Modell so klein ist. Ich hatte es mir, trotz genauer Angaben, größer vorgestellt. Egal, jetzt wird gebaut!
~Ready Check~ Bevor es losgeht, müssen natürlich Vorbereitungen getroffen werden. Denn dieses Modell kommt ohne Bastelzubehör. Was für dieses Modell dringend benötigt wird ist:
- Modellbaukleber mit Metallnadel für punktuelle Feindosierung
- Scharfer Cutter
- feines Schleifpapier
- Pinzette (von Vorteil)
~Bremsklötze weg~ Als nächstes habe ich alle Teile vorsichtig mit dem Cutter aus den Plastikgittern geschnitten. Hierbei besonders vorsichtig vorgehen, sonst kann es schnell mal sein, dass man ein Teil beschädigt. Hat man eine Plastikhalterung durchtrennt, kann man das Teil auch hin und her biegen bis es bricht. Besonders aufpassen muss man bei dem Cockpitfenster, da dieses sehr dünn ist und durchsichtig. Hier gilt für alle weiteren Arbeitsschritte : Aufpassen! :-) Nachdem ich alle Teile aus dem Gitter befreit hatte, habe ich mit einem Cutter diese Halterungsstücke so weit es geht weggeschnitten und dann die Überreste der Verbindung zum Plastikgitter vorsichtig mit feinem Schleifpapier weggeschliffen, so dass eine wirklich ebene Fläche entsteht. Auch hier ist besondere Vorsicht geboten, damit man nicht das Teil an sich anschleift. Beim Cockpitfenster Fingerspitzengefühl hoch zehn, wenn hier was daneben geht, ist das schöne Fenster zerkratzt und das wäre schade. Nachdem ich das erledigt hatte , konnte es losgehen.
~Start your engines~ Der Zusammenbau an sich ist relativ einfach. Dennoch gibt es bei diesem Modell Dinge auf die man achten muss. Wirklich eine feine Dosierung des Klebers, die exakt aufgetragen werden sollte. Das schwarze Modell verzeiht es nicht so schnell, wenn man "daneben klebt". Sieht unschön aus. Bei den Rädern und dem Fahrwerk muss man wirklich gründlich vorgehen, weil die sehr dünn sind. Außerdem sollte man ihnen genügend Zeit zum trocknen lassen, sonst knicken die weg und man muss den Kram mühselig wieder auseinander fummeln und neu kleben. Das geht auch nicht unbegrenzt , weil der Kleber das Plastik aufweicht [so war das in der Regel immer]. Hier ist eine Pinzette sehr nützlich, weil sie gerade bei den kleinen Teilen ein genaues Ansetzen ermöglicht. Auch der Bombenschacht und die Fahrwerksschachtklappen lassen sich mit Hilfe der Pinzette besser ankleben. Das Cockpifenster ist auch hier mit größter Sorgfalt zu kleben. Wenn da Klebe daneben geht , wars das mit der schönen Optik. Dieses Modell hat noch eine Macke. Das Gleichgewicht passt nämlich nicht. Das heist, wenn man es einfach zusammenbauen und dann hinstellen würde, würde die Nase des Flugzeugs nach oben gehen und das Vorderrad in der Luft schweben. Um das zu verhindern [stand in der Anleitung], nimmt man ein Pfennigstück/Centstück und klebt es vorne mittig auf die untere Hauptfläche [innen]. Hier bitte reichlich Kleber verwenden, weil sonst klackerts irgendwann hin und her, wie bei mir jetzt.;-) Alle Einzelteile ausreichend trocknen lassen, besonders bei dem Fahrwerk und den Rädern ruhig ein paar Stunden mehr geben, bevor es zum finalen Aufstellen umgedreht wird. Die Aufkleber habe ich nicht drauf gemacht, weil ich es ohne schöner finde:-) Wer mag, kann es noch anmalen, aber auch darauf habe ich verzichtet. Eine Farbempfehlung [Name, Nr. ] und entsprechende Anleitung ist dabei.
~Ready for take off~ Das Modell ist fertig und es schaut spitzenklasse aus. Die schwarze Oberfläche ist leicht glitzernd und wenn man genau hinschaut, sieht man das dort ganz kleine Silberelemente im schwarzen Kunststoff sind. Das schaut einfach hammer aus. Macht sich sehr gut im Regal und aufgrund seiner Größe von 35.1 x 14 x 4.4 cm braucht es auch nicht allzu viel Platz. Das Gewicht beträgt laut Hersteller 220 g, kann man nochmal paar Gramm fürs Centstück und die Klebe draufrechnen, aber wen interessiert das eigentlich?;-) Es ist für die Größe auf jeden Fall kein Fliegengewicht Damit ihr euch ein Bild machen könnt , wie es ca. ausschaut hab ichs mal eingescannt.'''[Bild 1 & 2]''' Wie man vlt. sehen kann, ist leider das Vorderrad abgebrochen, weil ich irgendwann einmal beim Staubwischen mit dem Modell ein bisschen unsaft umgegangen bin. Wo sich das Teil hin verkrümelt hat, weiß ich leider nicht:-(
~3-2-1- GO!~ Ein wunderbares Modell zu einem kleinen Preis, dass optisch richtig edel ausschaut. Der Zusammenbau erfordert teilweise sehr viel Feingefühl und vor allem eine ruhige Hand. Besonders lange braucht man für dieses Modell nicht, aber durch die teilweise erhöhten Trocknungszeiten insgesamt schon etwas länger, als man sich das vielleicht vorstellt. Ich vergebe 5 Sterne und eine Kaufempfehlung für alle, die Modellbau lieben oder der Fliegerei verfallen sind. Dieses Modell ist wirklich ein kleines Schmuckstück, das in jedem Regal auffällt. Immer daran denken: Dieses Modell sollte wegen der Fahrwerke, Räder und Fahwerksschachtklappen auf jeden Fall mit Sorgfalt behandelt werden. Die Altersempfehlung [ab 14] kann ich bestätigen, da es sich nicht um ein sehr einfaches Modell handelt, auch wenn es wenig Teile hat.~Instandsetzung~ Auch so ein Jet muss mal gewartet werden. Hier muss ein Pinsel herhalten. Feine Borsten sollte er haben. Damit sollte man von Zeit zu Zeit das Modell vorsichtig abstauben. Besonders oben in den Lufteinläufen und hinten beim Abgasstrahlauslauf sammelt sich gerne Staub an.;-)
Modell VS Reality Dieses Modell ist Detailgetreu im Maßstab 1:144 gefertigt worden. Größe des Modells: 35.1 x 14 x 4.4 cm [b,l,h] - [Angaben von Ciao bezüglich der Länge sind falsch] Größe des echten Bombers: 52,43 x 21,03 x 5,18 m [Quelle: www.wikipedia.de] Ich bedanke mich für eure Lesungen & Bewertungen und freue mich auf eure Kommentare:-))) Liebe Grüße Marco
Bilder von Revell - B-2 Stealth Bomber
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23.08.2010 20:41
sry meinte nicht verstaubt,nur normalerweise ist das nämlich eher schwarz ....
23.08.2010 20:38
Dein Baubericht ist schön :) Allerdings ist das Foto ziemlich missraten,weil das Modell verstaubt und nicht besonders scharf (d.h. verwackelt!) aussieht.Hast du das Modell gar nicht angemalt??Von aussen kann man sich das fast sparen,man kann nur die Gravuren mit etwas grau hervorheben und den Rest mit glänzendem un ddann mit mattem Klalack behandeln,weil die Oberfläche so einen sanften Glanz hat.Ich mag das Modell auch sehr,einfach ein Hingucker
20.11.2008 00:01
Ich habe seinerzeit von Revell die F15-Eagle E zusammengebaut ... :-))) LG bongilein