High-Tech zum Low-Preis
13. Nov 2004
Pro:
Überagendes Preis/Leistungsverhältnis
Kontra:
Schwer zu bekommen zu dem Preis .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Bildqualität:
Akkulaufzeit:
Zuverlässigkeit:
Bedienung:
mehr
 weimoe01
Über sich:
Aufzugmonteur im Kundendienst, gelernter Elektroniker (noch richtig mit Röhren und so!), Erster Comp...
Mitglied seit:15.09.2003
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nun möchte ich mich auch mal als Berichtschreiber versuchen. Da es mein erster Produktbericht ist, bin ich für jede Anregung und Kritik dankbar. Kaufentscheidung: Obwohl ich mit meiner letzten Ricoh (Caplio RR30) außerordentlich zufrieden war, habe ich mir nun die Caplio R1 zugelegt. Zum Preis von 207,80 Euro bei Digitalo.de gekauft, kann ich nur sagen, es ist für mich das Ausstattungshighlite schlechthin.
Das Produkt: Der Lieferumfang beschränkt sich, wie bei Ricoh üblich auf die Kamera, ein USB-Kabel , ein Audio/Video-Kabel zwei AA-Alkaline Batterien, eine Trageschlaufe, eine sehr detaillierte Bedienungsanleitung und die Treiber.CD. In einem nur 100,2 x 55,0 x 25,0 mm (ohne hervorstehende Teile) grossen Vollmetallgehäuse verbirgt sich ein 4,8 fach-Zoomobjektiv mit einem genialen Brennweitenbereich von 28mm! bis 135mm!(entsprechende Kleinbildkamerabrennweite), welches das Bild auf einen 4,06 Megapixel-CCDChip bringt. Die Qualität der bei Ricoh
verbauten CCD's hat mich schon bei der Caplio RR30 überzeugt. Die Auslösezeiten sind, wie bei Ricoh üblich, extrem kurz, und wurden bei diesem Modell nochmals auf 0,05 bis 0,1 s vom Betätigen des Auslösers bis zum Öffnen des Verschlusses reduziert, womit Ricoh unumstritten die "Weltbestzeit" erreicht hat. Unbedingt noch zu erwähnen ist die bereits ab 1 cm funktionierende Makrofunktion und die Tatsache, das der Blitz auch Objekte ab 13 cm Entfernung gut ausleuchtet. Die ersten Erfahrungen: Die Ergebnisse der ersten Testaufnahmen waren überwältigend. Die Automatikfunktionen für Belichtung, Weissabgleich und Fokus sind für fast alle Anwendungsfälle ausreichend. Die manuellen Einstellmöglichkeiten sind schnell über eine Taste neben dem Display zu erreichen und einfach einstellbar. Die Bedienerführung ist unter anderem auch Deutsch und nach kurzer Eingewöhnung leicht zu beherrschen. Für den Gelegenheitsfotografen gilt jedoch bei dieser Kamera: Einschalten und (gute) Bilder machen. Als Test zur Gesamtbeurteilung der Auflösung habe ich einen gedruckten Kalender mit 1,5 mm Schriftgröße aus c.a. 1m Entfernung mit maximalem optischem Zoom aufgenommen und das Bild auf dem 28x36 mm großen Display mit der 8-fachen digitalen Vergrösserung betrachtet, wobei die etwa 1-1,5 mm grossen Buchstaben scharf und sehr gut lesbar waren. Farbprobleme bei normaler Beleuchtung, wie sie bei meiner früheren Jenoptik 4,3 MP-Kamera oft zu beobachten waren, sind seit "Ricohzeiten" gottseidank sowieso vorbei. Für die Manuellen Einstellfreaks bietet die Kamera noch eine zuschaltbare grafische Histogrammanzeige, wie man sie von Bildbearbeitungsprogrammen kennt, die in Echtzeit arbeitet. Ansonsten verfügt die Kamera über alle üblichen Programmautomatiken (Nacht, Landschaft, Portrait u.s.w.). Die Aufzählung aller Features würde den Rahmen eines solchen Berichtes sprengen. Dies sind jedoch auf der Produkthompage von Ricoh gut dokumentiert. Ein Ausstattungsmerkmal möchte ich jedoch noch erwähnen, die Videofunktion mit Tonaufzeichnung ist mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln gut und vor allem ruckelfrei, der optische Zoomfaktor muss jedoch vor Aufnahmebeginn eingestellt werden. Mit einer 512 MB-SD-Karte kann ich c.a. 12 min Video aufnehmen. Reine Tonaufnahme (Diktiergerätfunktion) wird mit dieser Karte mit 999 min angezeigt. Die Anzahl der aufzunehmenden Bilder beträgt mit dieser Karte in der höchsten Auflösung etwa 280. Weitere technische Daten sind wie oben gesagt auf der Ricohhompage zu erfahren. Zur Batteriebetriebszeit kann ich noch nichts sagen, da ich erst rund 100 Bilder und Videos mit gemischter Blitzbenutzung gemacht habe. Die Kamera arbeitet jedoch immer noch mit den mitgelieferten 2 AA-Alkalinezellen welche laut Ricoh für etwa 200 Bilder reichen sollen. Akkubetrieb ist natürlich möglich und auch ein Lition-Akku (für etwa 500 Bilder) ist bei Ricoh samt Ladegerät erhältlich, jedoch noch recht teuer. Noch etwas zur Software. Diese besteht nur aus dem Treiber für alle USB-Unterstützenden Betriebssysteme war bei meinem XP in c.a. 30 sec. installiert und funktioniert tadellos. Ich lese die Bilder jedoch in der Regel über Kartenlesegeräte aus. Übrigens ist die unverbindliche Preisempfehlung bei Ricoh von Anfänglich 249 Euro auf 299 Euro hochgesetzt worden. Ich kann jedem, der die Anschaffung einer Digitalkamera plant, dieses Gerät nur empfehlen.
Ich werde diesen Bericht zu gegebener Zeit um meine Erfahrungen erweitern.
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27.04.2005 14:17
Sehr gut für den ersten Bericht. Evtl. noch mehr Gliederung rein - z.B. bei den eigenen Erfahrungen mehr Absätze mit knappen Unter-Überschriften (komisches Wort ;-) ) helfen beim Lesen. Aber wie gesagt, für den ersten Bericht klasse! Meiner war sicher nicht so gut!!
09.01.2005 12:01
Danke. Dein Bericht ist gut.
13.11.2004 14:50
Willkommen bei den Schreiberlingen. Für einen Erstbericht ist Dein Bericht sehr gut...Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Yvonne