Ricoh Caplio R7 - Die beste Ricoh, die es jeh gab
04.12.2007
Pro:
Weitwinkel, 7,1x Zoom, Bildstabilisator, Gesichtserkennung, Manueller Fokus, Belichtungszeiten 1,2,4,8 sec, Metallgehäuse, sehr schnelle Auslöseverhalten
Kontra:
Keine Blende - Zeitautomatik
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 zerano
Über sich:
Mitglied seit:07.04.2004
Erfahrungsberichte:8
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 34 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo, endlich habe ich die neuste Ricoh getestet und kann darüber berichten. Nachdem ich die R6 nur von einem Bekannten getestet habe und ich sie mir nicht gekauft habe (dazu muss ich sagen, dass sie wirklich sehr gut gelungen ist), da ich die R7 abwarten wollte, habe ich mir die R7 geholt. Ich muss an dieser Stelle betonen, dass sie wirklich alles in den Schatten stellt was bisher von Ricoh erschienen ist. Aber dazu später mehr… Technische Details: Primärfarben-CCD 1/2,5" mit effektiv 8,15 Mio. Pixeln (ges. 8,29 Mio. Pixel)
Brennweitenbereich: 4,6-33 mm (entspricht 28-200 mm bei Kleinbildkameras). Siebenstufige Zoomverstellung alternativ wählbar: 28mm, 35mm, 50mm, 85mm, 105mm, 135mm und 200mm) Lichtstärke: 3,3 (Weitwinkel) bis 5,2 (Tele) Bildstabilisator: Kompensation der Kamerabewegung durch Verschieben des CCD-Bildsensors (CCD-Shift) (Optischer Bildstabilisator) SD Mermory Card, SDHC, MultiMedia-Card (MMC) Optischer Zoom: 7,1x (entspricht 28-200 mm) Digital-Zoom: 4,8x; maximaler Zoomfaktor: 34,1x bei Kombination mit optischem Zoom (entspricht 960 mm Kleinbildbrennweite). Auto Resize Zoom: 5,1x, maximaler Zoomfaktor: 36,2x bei Kombination mit optischem Zoom (entspricht 1010 mm Kleinbildbrennweite).
Aufnahmebereich: Ab Objektiv-Vorderkante: ca. 30 cm (Weitwinkel) bzw. ca. 1 m (Tele) bis Unendlich Makro-Aufnahmebereich: Ab Objektiv-Vorderkante: ca. 1cm (Weitwinkel) bzw. ca. 25cm (Tele) bis Unendlich Verschlusszeiten: Standbild 8, 4, 2, 1 bis 1/2000, Filmsequenzen 1/30 bis 1/2000 s Auflösung: Standbild 3264 x 2448, 3264 x 2176, 2592 x 1944, 2048 x 1536, 1280 x 960, 640 x 480 Textaufnahme 3264 x 2448, 2048 x 1536 Filmsequenzen 640 x 480, 320 x 240 ISO Lichtempfindlichkeit: Automatik (AUTO), Hochempfindlichkeits-Automatik (AUTO-HI), ISO64 / ISO100 / ISO200 / ISO400 / ISO800 / ISO1600 Blitz: Blitz Automatik/Aus/Ein / Rote-Augen-Reduzierung / Blitz-Synchronisation / Soft-Blitz Reichweite: 0,2-3,0 m (Weitwinkel); 0,25-2,0 m (Tele) (ISO-Auto) Scharfstellung: Mehrfeld-Autofokus / Spot-Autofokus / Manuelle Scharfeinstellung / Fixfokus (Snap) / Unendlich-Einstellung (AF-Hilfsbeleuchtung) Belichtungsmessung: TTL/CCD-Lichtmessung: Mehrfeld (256 Zonen) / Mittenbetont / Spot Belichtungskorrektur: manuell bis ±2,0 EV in 1/3 EV-Stufen, automatische Belichtungsreihen (-0,5 EV, ±0 EV, +0,5 EV) Weissabgleich: automatisch / manuell (Tageslicht, bedeckter Himmel, Glühlampen, Glühlampen 2, Leuchtstofflampen, Messen auf weißer Fläche) / automatische Weißabgleich-Reihen Speicher: SD Memory CardTM (32/64/128/256/512MB/1GB/2GB), SDHC Memory CardTM (4GB) Multi Media CardTM , interner Speicher 24MB Aufnahmemodus: Einzelbild / Serienaufnahmen (normal, Multibild, Multibild S und M) Motivprogramme (Porträt, Gesichtserkennung, Sport, Landschaft, Nachtszenen, hohe Empfindlichkeit, Zoom-Makro, Schwarzweiß, Sepia, Perspektive-Entzerrung,
Bilder von Ricoh Caplio R7
Text, Filmsequenzen) / Eigene Vorgaben 1 und 2
Aufzeichnungsformat: Standbild JPEG (Exif ver. 2.21) DCF-kompatibel Textaufnahme JPEG (Exif ver. 2.21) DCF-kompatibel Filmsequenzen AVI (kompatibel mit Open DML Motion JPEG-Format) TFT-LCD: 2,7" (etwa 230.000 Pixel); lichtdurchlässiges, amorphes Silizium Selbstauslöser: Auslöseverzögerung: 10 s, 2 s Intervall-Selbstauslöser: Aufnahmeintervalle: 5 s - 3 h (in 5-Sekunden-Schritten) Weitere Funktionen: Nachträgliche Korrektur von Kontrast und Farbton, Reihenautomatik für Bildfarben, gleichzeitiges Aufnehmen in zwei Auflösungen Computer-Anschluss: USB2.0 High-Speed: Mini-B-Anschluss (Zertifizierung ausstehend), Massenspeicher-kompatibel (PC, MAC) AV-Anschluss: Audio/Video-Ausgang Video-Signal-Norm: NTSC/PAL
Abmessungen (B x H x T): 99,6 (B) x 55,0 (H) x 23,3 mm (T; 20,6 mm an der schmalsten Stelle) - ohne hervorstehende Teile Gewicht: Kamera ohne Akku, SD-Speicherkarte und Handschlaufe: etwa 135 g Akku und Handschlaufe: etwa 26 g Akku: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku (DB-70), (Wie bei R6) Aufnahmekapazität: Ca. 300 Aufnahmen mit Akku DB-70 Software CD, Ladeschale, USB-Kabel, AV-Kabel (Für TV), Handschlaufe, Akku, Bedienungsanleitung, Garantiekarte Die R7 Software kann man mit Windows XP, Vista, 2000, ME betreiben.
Bei höchster Auflösung mit 8 Megapixel fein [F3264 (8M)] kann man mit 1 GB Speicherkarte 303 Bilder abspeichern, mit 8 Megapixel normal [N3264 (8M)] bis zu 525 Bilder. Ich würde sagen die normale Einstellung ist ausreichend und man stellt keinen besonderen Unterschied fest… Die R7 ist vom Auslöseverhalten sehr schnell und erinnert an R4 Zeiten. Das war das einzige Manko, dass die R6 hatte. Sie war ein wenig langsamer als man von Ricoh gewohnt war. Auslöseverzögerung beträgt laut Herstellerangabe bei halb gedrücktem Auslöser nur 0,011 Sekunden. Also wie gewohnt immer noch eine echte Schnappschusskamera... Nach Einschalten ist sie in 1,2 s Betriebsbereit! Und ich muss erwähnen, dass die Kamera auch ohne vordrücken der Auslösetaste trotzdem sehr schnell reagiert und nicht verzögert. Das wichtigste ist, dass man danach sehr schnell das nächste Bild machen kann ohne warten zu müssen im Gegensatz zu anderen Herstellern, die ich ausprobiert habe (z.B einige aktuelle Mju oder FE Modelle von Olympus, P, S und L-Modelle von Nikon und mittlerweile viele Ixus Modelle von Canon - Ist schade, dass andere Hersteller die lange Verzögerung nicht wegbekommen). Der optische Bildstabilisator funktioniert wie gehabt und ist bei 7,1 x ausgefahrenem Zoom sehr hilfreich! (Der Bildstabilisator funktioniert durch einen CCD-shift. D. h. er verschiebt bei Verwacklungen den Sensor in die entgegengesetzte Richtung.) Makrofotos kann man immer noch ab 1 cm machen. Telemakro allerdings erst ab 25 cm und nicht wie gewohnt ab 16 cm, was aber nicht weiter tragisch ist. Serienbildfunktion ist wieder etwas schneller als bei der R5 oder R6, kommt aber an die R4 nicht ganz ran, wobei ich sagen muss, dass es ausreichend und sehr zufrieden stellend ist. Die SSerie und MSerie ist immer noch vorhanden und sehr schnell. War für mich ein wichtiges Kriterium, da ich sehr viel mit Grafiken und Animationen (unter anderem Flash) arbeite. Das ist eine superschnelle Serien Funktion, in der sehr viele Bilder in einem einzigen Bild gespeichert werden. Bei 8 Megapixeln ist das Format immer noch groß genug. Habe wieder ein Poster eines Motivs (Landschaftsaufnahme mit Weitwinkel) ausdrucken lassen und festgestellt, dass das Bild sehr gut gelungen ist. Zwar sind 8 Megapixel sehr viel, aber man kann die Kamera auf 5M runterstellen und bei interessanten Aufnahmen die Vorteile einer großen Auflösung nutzen… Es gibt die Einstellung F3264 (8M) und N3264 (8M). F steht für fein und N für normal. 8 M für die Megapixel. Man kann auch 5M, 3M, 1M oder VGA (640x480 Pixel) auswählen. Man kann, wenn die Kamera auf 8M eingestellt ist, im Menü statt Digitalzoom wie bei der R5 oder R6 Autoscal wählen. Dazu muss man nur bei ausgefahrenem Zoom die Zoom Taste erneut drücken (länger gedrückt halten) bis oben links auf dem Display 5M steht. Drückt man nochmals die Zoomtaste steht 3M... dann 1M und schließlich VGA. Das heißt, dass sich die Kamera von den 8M ein Bildausschnitt nimmt und somit habe ich mehr "Zoompower". Das entspricht kombiniert einer 1010 mm Kleinbildbrennweite. Die Zoomtaste ist nun direkt am Auslöser wie bei anderen Herstellern und man kann die Kamera nun bequem mit einer Hand bedienen. Dazu wurde eine Gummierung befestigt, damit die Kamera nicht aus der Hand rutschen kann. Sehr gut umgesetzt! Das Hilfs-Licht für den Autofokus ist im Dunkeln sehr hilfreich. Es ist wie auch bei der R6 ein grünes Licht! Man kann es natürlich auch abstellen! Der Akku ist (Der gleiche wie bei der R6 oder ebenso wie bei der Panasonix FX33) sehr Leistungsstark und erlaubt ca. 300-330 Aufnahmen pro Akkuladung. Ich muss sagen, dass die Akkus der R3, R4 oder R5 stärker waren, damals aber die Kameras wesentlich dicker waren und somit auch die Akkus. Von dem her kann man das in Kauf nehmen. Dafür passt die Kamera in jede Tasche und ich habe sie immer dabei… Sie ist übrigens nur noch ca. 2 cm dick… Der Akku ist in ca. 1,5 Std aufgeladen. Das gute ist, dass die Akkus von Ricoh sehr günstig sind. Ein Original Akku kostet im Einzelhandel 29,99 €. Ist für ein Litium-Ionen Akku günstig. Eine Ladeschale und ein ein Akku ist schon enthalten. Das Menü ist wie bei allen Ricohs sehr einfach. Es gibt jetzt statt der Adj (Adjust) Taste den Adj. Joystick, der die Bedienung vereinfacht. Es dient zur Schnelleinstellung. Symbole sind vergrößerbar, 3 Serienaufnahme Funktionen (Serie, SSerie, MSerie), Perspektive Entzerrung (Damit kann man schiefe Aufnahmen korrigieren), Speicherung eigener Voreinstellungen mit schnellzugriffstaste, Histogramm-Anzeige, Multipunkt-Fokussierung für genaue Scharfstellung, Videoaufnahme (640x480 Pixel) natürlich mit Ton, Weißabgleich, Anpassbare Signaltöne. Das Display wurde verbessert und ist hochauflösender und größer als bei der R5. Es hat nun 2,7 Zoll. Ansonsten kann man noch den Langzeizmodus nutzen, also die Blende bis zu 8 Sekunden offen lassen. Habe wieder einmal (wie mit der R5 schon) ein Foto vor einer Aussichtsplatte gemacht, in dem ich die ganze Stadt bei Nacht mit 2 und 4 sec Öffnungszeit der Blende fotografiert habe. Habe diese Funktion vermisst, da ich zwischenzeitlich eine Fuji z5 hatte mit der die Einstellung nicht möglich war. Dazu sag ich: 1. Nie wieder Kameras mit Linsen (ohne herausfahrendes Objektiv) 2. Nie wieder Kameras mit nur Vollautomatik bzw. mit vielen Motivprogrammen und keine manuelle Einstellmöglichkeiten 3. Beeinflussung der Verschlusszeit ist sehr wichtig Schade, dass die Ricoh keine Blenden-Zeitautomatik hat oder noch besser manuell verstellbare Blende und manuell verstellbare Verschlusszeiten. Aber das wäre von einer Kompakt Kamera zuviel erwartet. Immerhin kann man die Verschlusszeiten von 1, 2, 4, 8 Sekunden Offenhalten und sogar manuell fokussieren… Mit der Belichtungskorrektur (unter Adj.) kann man wenn man eine Person mit Blitz fotografieren möchte aus kleiner Distanz das Überblenden des Gesichts ausgleichen indem man die Korrektur auf -0,7 oder -1,0 stellt. Und wenn man + Werte nimmt, kann man das Foto heller gestalten. Man kann auch das Display mit einem Tastendruck heller stellen (lange auf Disp. Drücken), falls die Sonne sehr stark scheint, dadurch erkennt man alles Problemlos. Die ISO-Werte sind bis 1600 manuell einstellbar, wobei ich schon seit dem Vor-vorgänger nicht mehr damit rumspiele, da die Fotos zu Grobkörnig werden. Ich stelle wie gewohnt lieber die Belichtungskorrektur richtig ein oder nutze den Nachtmodus. Es gibt eine Abschaltautomatik (1, 5, 30 min), Signaltoneinstellungen, LCD Bestätigung (0,5, 1,2,3 sec), Adj-Einst.1 und Adj-Einst.2 sind die Funktionen, die man sich aussuchen kann, die unter der Taste Adj. erscheinen für eine Schnellauswahl, Stufenzoom, USB als Wechseldatenträger (Speicher auswählen) oder für Originalsoftware (Original auswählen unter Setup) umschaltbar.
Es gibt jetzt eine Autofokus Zielauswahl mit der man die Scharfeinstellung frei anpassen kann. Also praktisch das Steuerkreuz wie in einem Computerspiel frei bewegen kann. Der neue Bildprozessor Smooth Imaging Engine III sorgt für schnellere und Rauschfreie Aufnahmen. Habe es direkt mit der R6 und der R5 verglichen. Die Unterschiede sind enorm… Bei aktiviertem hochempfindlichen Automodus kann eine schnellere Belichtung erreicht werden, was bei Aufnahmen von dunklen Räumen hilfreich ist. Die neue Funktion (Seit R6) der Gesichtserkennung: Es werden Gesichter in Aufnahmen automatisch erkannt. Die Kamera nimmt automatisch Fokus-, Belichtungs- und Weißabgleichsanpassungen vor. Dadurch bekommt man realistische Hauttöne. Die Funktion zur Gesichtserkennung funktioniert mit bis zu 4 Personen.
Endlich kann man mit einer Ricoh Bilder drehen, Kontraste und Farbtöne bearbeiten… Das ursprüngliche Bild bleibt auch gespeichert… Man kann auch ein Bild in drei verschiedenen Farbtönen aufnehmen. Schwarzweiß, Normal und Sepia. Und man kann ebenfalls 1 Bild in 2 Größen aufnehmen. Finde ich sehr nützlich! Fazit: Die Kamera ist sehr gut verarbeitet und besteht aus Aluminium. Für diejenigen, die sich nicht auskennen: Wenn man die Lichtstärke des Objektivs betrachtet (1:3.3-5.2) ist sie sehr gut, da man die ernorm hohe Brennweite und den Weitwinkel berücksichtigen muss 28-200 mm (7,1x optischer Zoom). Im Übrigen ist der 2. Wert 5.2 zwar schlechter als bei der R5, aber im Vergleich zu anderen Kameras trotzdem gut. Die Panasonic FX33 hat bei einen Zoom von nur 102 mm eine schlechtere Lichtstärke (5.6) wie die Ricoh. Im Übrigen haben die TZ2 oder TZ3 Modelle von Panasonic (Auch Weitwinkel und größerer Zoom) auch 1:3.3. Scheint also bei Weitwinkel-Zoom Kameras normal zu sein! Die Kamera kostet derzeit (Dezember 2007 - Stuttgart) 279 € im Handel. Ist ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis! Hoffe ich konnte den einen oder anderen von euch weiterhelfen, so long, bis zum nächsten, bye bye
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08.08.2008 11:12
Super Bericht, wird vielleicht der Nachfolger meiner R2.
14.05.2008 16:08
Top Bericht! ICh überlege, die meinem Bruder zu kaufen. Der Bericht hat es mir bestätigt :)
11.02.2008 15:39
Ein sehr guter Bericht, bei dem man merkt daß viel Hintergrundwissen vorhanden ist. Was mich stört sind die eingeschränkten Aurnahmeformate.. also leider nur komprimiert. Aber das kann die Konkurrenz meist auch nicht besser. Gruß Reiner Wie brauchbar ist denn der Blitz ?