Ringen

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Erfahrungsbericht über "Ringen"

veröffentlicht 18.07.2000 | Knuddel2001
Mitglied seit : 12.07.2000
Erfahrungsberichte : 30
Vertrauende : 0
Über sich :
Sehr gut
Pro Es ist eine sehr interessante Sportart
Kontra Dafür kenn ich den Sport zu wenig
sehr hilfreich
Kampfsportler seit:
Eignung:
Ziel:

"Ein kleiner Report bzw Bericht übers Ringen"

Ringen, Ringkampf, die älteste, auch bei den meisten Naturvölkern bekannte Form des Zweikampfs ohne Waffen; bei den alten Griechen ein Teil des
Pentathlons (olymp. Disziplin seit 708 v. Chr. ); später auch Teil des Pankrations. Im MA. war R. eine der sieben - Behendigkeiten des Rittertums. Um 1800 wurde R. von C. Ch. F. Guts Muths, G. N. A. Vieht u. F. L. Jahn „wiederentdeckt" u. später bes. durch Berufsringer populär. Es bildeten sich in verschiedenen Ländern unterschiedl. Formen des R.s aus, so z.B. Glima in Island, Sumo in Japan, Schwingen in der Schweiz.

Beim modernen sportl. R. unterscheidet man griech.-röm. Stil, bei dem nur Griffe am Körper vom Scheitel bis zur Hüfte angesetzt werden dürfen, u. Freistil, bei den Beinen, angegriffen werden darf; gefährliche Griffe sind beiden verboten. Der Ringkampf wird auf einer 10 cm dicken, mindestens 5 x 5 m, international 8 x 8 m große Matte (seit 1972 auch auf Kreismatten mit 8 m Durchmesser) ausgetragen; die Kampfzeit beträgt 3 x 3 min (dazwischen ja 1 min Pause). Die Ringer sind in - Gewichtsklassen eingeteilt.

Ziel des Ringkampfs ist es, den Gegner auf den Boden zu werfen u. auf beiden Schultern 2 sek festzuhalten (Schultersieg) oder, wenn das nicht gelingt, durch möglichst viele gelungene Angriffsaktionen einen Punktsieg (bzw. Ein Unentschieden) zu erreichen. Dazu werden Griffarten u. -kombinationen (z.B. Hebel- u. Wendegriffe, Arm-, Hüft- u. Schulterschwünge, Ausheber, Reißer, Nackenhebel, Überstürzer), im Angriff angewandt; diesen gegenüber stehen Abwehr- u. Verteidigungstechniken wie Griffsprengen, Aufreißer, Bank, Hocke, Brücke. Insgesamt kann man den Kampfablauf in die Abschnitte Standkampf u. Bodenkampf aufteilen. Die Punkte werden nach festen Regeln von zwei Punktrichtern gegeben; den Kampf leitet der Mattenrichter.

Organisation: Dt. Ringer-Bund, gegr. 1972 (früher im Dt. Athleten-Bund organisiert)¸ Sitz: Saarbrücken, 15 Landesverbände, rd. 78000 Mitglieder. In Österreich: Österr. Amateur-Ringer-Verband, Wien, rd. 3500 Mitgl.; in der Schweiz: Schweizer. Amateur-Ringer-Verband, Basel, rd. 2500 Mitgl. Internationaler Verband ist die Fe´de´ration Internationale de Lutte Amateur (FILA), gegr. 1921, Sitz: Lausanne.

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