Die Romane von Patricia Highsmith rund um den Betrüger Tom Ripley sind allesamt lesenswert und haben sich oft verkauft. Natürlich wurden die Bücher deswegen auch schon oft das Thema von Filmadaptionen. Highsmiths bester und bekanntester Roman der Reihe ist „Der talentierte Mr. Ripley“, dessen ... Bericht lesen
Ripley's Game (DVD)
Der gerissene Protagonist aus Der talentierte Mr. Ripley kehrt in Ripley's Game, einem gut ... mehr
geplanten und mit einem Star besetzten Film, in einer neuen, tödlichen Aufmachung zurück. Dieses Mal ist John Malkovich der Star, dessen älterer Tom Ripley sich in einer italienischen Villa niedergelassen hat und ein Leben voller ästhetischer innerer Einkehr führt (ein wenig wie Hannibal Lecter in Hannibal). Ein früherer Partner drängt einen unschuldigen Hersteller von Bilderrahmen (Dougray Scott), welcher an Leukämie sterben wird, dazu, sich unerwarteterweise als Auftragskiller zu verdingen. Ripley hilft dabei -- aus eigenen rätselhaften Beweggründen heraus. Liliana Cavani, die durch Der Nachtportier berühmt-berüchtigt wurde, führte bei diesem nett gemachten, aber ein wenig nebulösen Film Regie (der außer einer Romanvorlage von Patricia Highsmith nichts mit dem Film mit Matt Damon gemein hat). Malkovich strömt seine übliche schmierige Weltverdrossenheit aus, Lena Headey ist überwältigend, ebenso wie die Landschaftsaufnahmen vor Ort. Wim Wenders setzte denselben Roman 1977 auf ganz andere Art und Weise in seinem brillanten Film Der amerikanische Freund mit Dennis Hopper und Bruno Ganz um. --Robert Horton
in Hamburg Fuß zu fassen - das soll verhindert werden. Gesucht wird also ein Mann, der gegen viel Geld zwei Menschen umbringt. Tom Ripley kennt da jemanden ...
Ripley's Game [VHS] (Video)
Der gerissene Protagonist aus Der talentierte Mr. Ripley kehrt in Ripley's Game, einem gut ... mehr
geplanten und mit einem Star besetzten Film, in einer neuen, tödlichen Aufmachung zurück. Dieses Mal ist John Malkovich der Star, dessen älterer Tom Ripley sich in einer italienischen Villa niedergelassen hat und ein Leben voller ästhetischer innerer Einkehr führt (ein wenig wie Hannibal Lecter in Hannibal). Ein früherer Partner drängt einen unschuldigen Hersteller von Bilderrahmen (Dougray Scott), welcher an Leukämie sterben wird, dazu, sich unerwarteterweise als Auftragskiller zu verdingen. Ripley hilft dabei -- aus eigenen rätselhaften Beweggründen heraus. Liliana Cavani, die durch Der Nachtportier berühmt-berüchtigt wurde, führte bei diesem nett gemachten, aber ein wenig nebulösen Film Regie (der außer einer Romanvorlage von Patricia Highsmith nichts mit dem Film mit Matt Damon gemein hat). Malkovich strömt seine übliche schmierige Weltverdrossenheit aus, Lena Headey ist überwältigend, ebenso wie die Landschaftsaufnahmen vor Ort. Wim Wenders setzte denselben Roman 1977 auf ganz andere Art und Weise in seinem brillanten Film Der amerikanische Freund mit Dennis Hopper und Bruno Ganz um. --Robert Horton
zu fassen das soll verhindert werden. Deshlab wird ein Mann gesucht, der gegen viel Geld zwei Menschen umbringt. Der Ex-Killer Tom Ripley kennt da jemanden, und er erweist sich als genialer und zynischer Strippenzieher des Verbrechens. Das Buch wurde zweimal verfilmt: 1977 von Wim Wenders (\"Der amerikanische Freund\"") und 2002 mit John Malkovich in der Titelrolle."
mm x 131 mm x 27 mmVon Highsmith, PatriciaDie Mafia versucht, in Hamburg Fuß zu fassen das soll verhindert werden. Deshlab wird ein Mann gesucht, der gegen viel Geld zwei Menschen umbringt. Der Ex-Killer Tom Ripley kennt da jemanden, und er erweist sich als genialer und zynischer Strippenzieher des Verbrechens. Das Buch wurde zweimal verfilmt: 1977 von Wim Wenders ("Der amerikanische Freund") und 2002 mit John Malkovich in der Titelrolle.Tom Ripley ist ein sympathisch-unmoralischer Exil-Amerikaner, der südlich von Paris ein luxuriöses Leben führen will um jeden Preis. Immer wieder gelingt es dem erfolgreichen Serienhelden, sich vor der Polizei und seinen Verfolgern hakenschlagend aus dem Staub zu machen und dem erwartbaren Verbrecherschicksal eine Nase zu drehen. »In Ripleys Game zieht Tom auf seine sanfte Art den leukämiekranken Bilderrahmenhändler Jonathan Trevanny ins Verderben, indem er das Gerücht ausstreut, dieser sei kränker, als sein Arzt ihm mitzuteilen wage. Er empfiehlt den jungen Familienvater einem Bekannten als völlig unverdächtigen Liquidator von zwei Hamburger Mafiosi. Und Trevanny, der scheinbar nichts mehr zu verlieren hat, lässt sich um der finanziellen Sicherung seiner Familie willen auf den tödlichen Handel ein.« (Peter Rüedi/Die Weltwoche, Zürich)
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Erfahrungsbericht von BillMaplewood über Ripley's Game 22.08.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
durchschnittlich humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
geht so
Action:
wenig
Romantik:
geht so
Pro:
ein glänzender Malkovich, Score und Kamera
Kontra:
zieht seine Stärken nicht so sehr aus der Spannung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Romane von Patricia Highsmith rund um den Betrüger Tom Ripley sind allesamt lesenswert und haben sich oft verkauft. Natürlich wurden die Bücher deswegen auch schon oft das Thema von Filmadaptionen. Highsmiths bester und bekanntester Roman der Reihe ist „Der talentierte Mr. Ripley“, dessen - leider misslungene - Adaption mit Matt Damon, Jude Law und Gwyneth Paltrow wohl auch die bekannteste Verfilmung ist. Ausgelöst von dieser Verfilmung im Jahre 1999 scheinen die Filmemacher die Bücher von Highsmith wiederentdeckt zu haben. Denn nachdem jahrelang die Romane nicht mehr verfilmt wurden, soll noch im Jahr 2004 eine Verfilmung von „Ripley Under Ground“ mit Barry Pepper („The Green Mile“, „25 Stunden“) in der Rolle des smarten Betrügers in die Kinos kommen (Filmtitel wird „Mr. Ripley’s Return“). Zudem wurde im Jahr 2002 Patricia Highsmiths Roman „Ripley’s Game“ neu verfilmt. Das Buch wurde schon einmal von Wim Wenders unter dem Titel „Der amerikanische Freund“ mit Dennis Hopper in der Hauptrolle verfilmt. Im Gegensatz zu dieser Adaption von 1977 schaffte es die neue Adaption nicht in die deutschen Kinos, sondern erschien nur Ende Juni 2004 von Warner unter dem Originalbuchtitel „Ripley’s Game“ auf DVD.
Dieses Mal schlüpft John Malkovich in die Rolle von Tom Ripley. Der Betrüger ist älter geworden und hat sich mit seinem Vermögen in eine italienische Villa zurückgezogen. Dort lebt er mit seiner jungen Geliebten Luisa (Chiara Caselli) und genießt das schöne Leben. Bis eines Tages ein alter Weggefährte aus Berlin auftaucht. Der zwielichtige Reeves (Ray Winstone) bittet Ripley um einen Gefallen. Er will einen Konkurrenten in der kriminellen Szene Berlins eliminieren lassen. Ripley soll das für ihn erledigen. Tom Ripley hat zwar im Laufe seines Lebens nun schon einige Menschen beseitigt, aber er ist trotzdem kein Auftragskiller. Deswegen lehnt er Reeves Angebot für sich selbst ab, bietet ihm aber an, diesem einen Killer zu vermitteln.
Ripley hat dafür auch schon einen bestimmten Mann im Auge. Der junge Familienvater Jonathan Trevanny (Dougray Scott) hat wenig Geld und ist zudem leukämiekrank. Ihn umtreibt die Sorge, was passieren wird, wenn er wirklich in Kürze stirbt. Wie werden seine Frau Sarah (Lena Headey) und sein kleiner Sohn Matthew (Sam Blitz) über die Runden kommen. Gemeinsam mit Ripley schafft es Reeves den jungen Mann schließlich für 100.000 Dollar zum Mord zu überreden. Eine einmalige Sache soll es für Jonathan sein, doch er hat nicht mit Tom Ripley gerechnet. Der wurde nämlich von einem Ausspruch von Jonathan in seiner Eitelkeit gekränkt. Jonathan hat in einer Unterhaltungen mit anderen Italienern aus dem Dorf, dem schwerreichen Amerikaner mangelnden Kunststil vorgeworfen. Deswegen sinnt Ripley nun auf Rache und fängt mit Jonathan ein perfides Spiel an. Diesmal geht es für Ripley weder um Geld noch um Zuneigung oder Akzeptanz in der Gesellschaft. Von allem hat er genug. Es geht ihm um persönliche Rache. Er will die Familie von Jonathan zerstören. Doch bei seinem Spiel gerät Ripley in das Fadenkreuz Berliner Gangster...
Die erfahrene italienische Regisseurin Liliana Cavani, die auch am Drehbuch mitschrieb, hat die Geschichte von Patricia Highsmith in die Gegenwart verlegt, was der Geschichte aber kaum schadet. Im Gegensatz zur Verfilmung von „Der talentierte Mr. Ripley“ mit Matt Damon gehen hier die - auch vorkommenden - Änderungen der Geschichte selten zu Lasten dieser. Im Buch gibt es zwar noch einige Details, die dafür sorgen, dass Ripleys Vorgehen noch arglistiger ist, aber das Weglassen dieser mag man verzeihen. Das hat einen Grund: John Malkovich. Der zweifach oscarnominierte Akteur spielt den vielleicht besten Tom Ripley, den es bisher zu sehen gab. Er schafft es Ripley so perfide erscheinen zu lassen, dass es einem als Zuschauer bisweilen eiskalt den Rücken herunterläuft. Gelungen wird die Person Tom Ripley in nur wenigen Szenen charakterisiert. Ein Betrüger, der in seinem Leben schon so oft töten musste, dass es ihm nichts mehr ausmacht, der sich selbst aber nicht mit den gemeinen Mördern vergleichen will. Wie selbstverständlich der Tod aber mittlerweile für ihn ist, zeigt sich in einer Szene am Ende. Ripley hat gerade drei Leichen „entsorgt“. Während hinter ihm noch das Auto mit den Toten brennt, telefoniert er mit seinem Handy schon wieder mit einem Blumenhändler, der zum Konzert seiner Freundin ein paar exquisite Blumen liefern soll.
Da mag man sogar alleine wegen der klasse Performance von John Malkovich über einige etwas zähere Passagen im Film hinwegsehen. Sowieso ist „Ripley’s Game“ ein sehr ruhiger Vertreter seines Genres. Wer Action erwartet, ist sicher fehl am Platz, da es immer wieder ruhige Momente gibt, welche der Charakterisierung der Personen oder nur der Landschaft gewidmet sind. Diese wird nämlich schon wie in „Der talentierte Mr. Ripley“ hervorragend in Szene gesetzt. Es gibt einige schöne Aufnahmen von Ripleys schlossartigem neuen Wohnsitz oder dem kleinen Städtchen in welchem er nun lebt. Untermalt wird dies von einem großartigen Score. Was man will auch anderes erwarten, wenn sich dafür Ennio Morricone verantwortlich zeigt.
So kann man den Film insgesamt durchaus weiterempfehlen. „Ripley’s Game“ ist sicher kein hochklassiger Krimi, aber es ist ein Film mit einem hervorragenden Hauptdarsteller der den bisher furchterregendsten Tom Ripley zeigt. Man sollte nur vorher wissen und bedenken, dass einen nicht unbedingt ein spannender Thriller erwartet, sondern es sich bei dem Film um einen ruhigen Krimi handelt, der sich mehr auf seine Personen, vor allem auf Tom Ripley, konzentriert und daraus sein größtes Potential entfaltet.
Sehr interessant ist der Vergleich zwischen der deutschen und der englischen Version des Films. Der englischen Version sollte hier eindeutig der Vorzug gegeben werden, und sei es mangels ausreichender Sprachkenntnis nur mit deutschen Untertiteln. Da ein Teil des Films in Deutschland spielt (es wirken auch einige deutsche Schauspieler, der bekannteste wohl Hanns Zischler, mit), wechselt in der englischen Version John Malkovich als Tom Ripley hin und wieder in die deutsche Sprache, was er natürlich in der deutschen Sprachfassung nicht macht. Da gehen interessante Details verloren. Aus dem gleichen Grund ändern sich auch einige Dialoge. Denn Jonathan Trevanny kann in der Originalfassung kein Deutsch. Er kann deswegen auf eine ihm gestellte Frage in der englischen Fassung nicht antworten. Da man wohl nicht wusste, wie man das in der deutschen Fassung umsetzen sollte, kann er hier einfach Deutsch und antwortet. Dies sind keine Szenen, die dem Film jetzt einen anderen Sinn geben, aber dennoch sind es interessante Details, vor allem da einige deutsche Sprachfetzen in der englischen Fassung doch für kleine Schmunzler sorgen können.
D A T E N °°°°°°°°°° Titel Deutschland: Ripley’s Game Originaltitel: Ripley’s Game Genre: Krimi USA/Großbritannien/Italien 2002, FSK 16, Laufzeit: 110 Minuten
Darsteller: John Malkovich (Tom Ripley), Dougray Scott (Jonathan Trevanny), Lena Headey (Sraha Trevanni), Ray Winstone (Reeves), Hanns Zischler (Kunsthändler), Paolo Paoloni (Franco)
Regie: Liliana Cavani Produktion: Simon Bosanquet, Ileen Maisel, Riccardo Tozzi Drehbuch: Liliana Cavani nach der Buchvorlage von Patricia Highsmith Kamera: Alfio Contini Musik: Ennio Morricone Schnitt: Jon Harris
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N °°°°°°°°°° Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0265651/
...folgendes zu finden:
°°°°°TRAILERSHOW
Folgende Trailer sind zu finden: ?Der Regenmacher? - ?Der talentierte Mr. Ripley? - ?Reindeer Games? - ?Risiko? - ?Good Will Hunting? - ?Phantoms? - ?The Faculty? - ?Studio 54? - ?Four Rooms? - ?Unforgettable? - ?Nurse Betty?
°°°°°INTERVIEWS
Vier eher kurze aber relativ aufschlussreiche Interviews mit Regisseur (und Nebendarsteller) Kevin Smith und den Darstellern Ben Affleck, Salma Hayek und Linda Fiorentino.
Daneben gibt es noch den ?Dogma?-Trailer in englisch und deutsch.
FAZIT
?Dogma? ist ein netter Film auf einer mittelmäßig ausgestatteten DVD. Ob sich der Kauf wirklich lohnt, sollte allerdings jeder für sich selbst entscheiden. Für eine Pflichtscheibe in der Filmsammlung halte ich diese DVD allerdings nicht....
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Pro: gute Komödie Kontra: schlechte Ausstattung der DVD
...Interviews und Kino-Trailer enthalten. Die Interviews stammen von Kevin Smith, Linda Fiorentino, Ben Affleck und Salma Hayek. Der Trailer von Dogma ist in der deutschen und englischen Fassung zu sehen und es gibt weitere 11 Kinotrailer von den Filmen der Hauptdarsteller. Diese Trailer bestehen aus: The Rainmaker, Der talentierte Mr. Ripley, Reindeer Games, Risiko, Good Will Hunting, Phantoms, The Faculty, Studio 54, Four Rooms, Unforgettable und Nurse Betty.
Meine Meinung:
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Der Film ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber ich fand ihn eigentlich ganz witzig. Er besticht durch schwarzen Humor und interpretiert Kirche, Bibel und Glauben wohl etwas anders, als wir es kennen. Im Vorspann des Films wird bereits gewarnt, dass man den Film nicht zu ernst nehmen soll, weil er einfach nur Humor bieten soll. Begründung hierzu...
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Pro: Schön erzählte Geschichte, gute Schauspieler Kontra: Außer Kinotrailer kein Bonusmaterial auf der DVD
...Strafe erhält.
Dougray Scott (Enigma, Ripley ´s Game) spielt den Prinzen Henry. Dieser soll aus politischen Gründen die spanische Prinzessin heiraten, erhält aber von seinem Vater fünf Tage Zeit, die wahre Liebe zu finden.
Dougray Scott spielt seine Rolle sehr gut und kann den modernen Prinzen glaubhaft darstellen.
>>Infos zur DVD...
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