Robinson Club Soma Bay, Soma Bay

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Robinson Club Soma Bay, Soma Bay

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Erfahrungsbericht über "Robinson Club Soma Bay, Soma Bay"

veröffentlicht 08.10.2017 | Feline81
Mitglied seit : 07.01.2006
Erfahrungsberichte : 501
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Über sich :
Wer schubst meine Berichte auf Seite 2 von 99 auf 100? ;-) Gegenleserin.
Ausgezeichnet
Pro toller Service, sauber & gepflegt, sehr gutes Essen, großes Freizeitangebot
Kontra nicht ganz billig
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"überragend gut"

Blick über den Pool

Blick über den Pool

Im September verbrachte ich 10 Tage in Ägypten im Robinson Club Soma Bay. Pro Nacht mit Vollpension bezahlt man hier 140,- € pro Person, enthalten sind neben den Mahlzeiten auch schon Getränke zu den Mahlzeiten sowie ein umfangreiches Sport- und Freizeitprogramm.
Was auf den ersten Blick sehr teuer klingt, relativiert sich insbesondere durch die enthaltenen ausgesprochen tollen Buffets und die kostenlosen Getränke.

Lage:


Der Club etwas südlich von Hurghada in Soma Bay. Mit dem Taxi brauchten wir etwa 45 Minuten vom Flughafen zum Club. Das Hotel liegt zwischen 3 anderen Resorts (u.a. Kempinski und Sheraton) direkt am Meer, ansonsten gibt es dort nichts. Die Zufahrtsstraße zu den 4 Hotels wird von einem Wachposten kontrolliert. Es werden Ausflüge zu Zielen wie Luxor oder Assuan angeboten, jedoch ist man hier schon einige Stunden unterwegs.

Hotel allgemein:


Der Club hat insgesamt 304 Zimmer in 4 Häusern und damit Platz für ca. 700 Gäste.
Die ganze Anlage ist sehr schön angelegt und gepflegt. Je nach Anlass wird unterschiedlich dekoriert.
In einem Gebäudekomplex befinden sich die Rezeption und die Hotelbar, oben im ersten OG mit großem, überdachtem Außenbereich das Hauptrestaurant für Frühstück und Abendessen.
Es gibt einen kleinen „Basar“, in dem sich ein paar Geschäfte (Mode, Souvenirs, Fotos des Clubfotografen) und ein Arzt befinden, außerdem die Marha-Bar mit großem Außenbereich, einen Saunabereich mit riesigem Ruhebereich und Ruhe-Pool, die normale große Poolanlage, ein Beachrestaurant, in dem das Mittagessen serviert wird, eine Beach-Bar und die clubeigene Tauchbasis. Geht man am Strand entlang gelangt man zum Surf- und Segelcenter.
Der Stil ist einladend-mediterran, alles ist in hellen creme Tönen gehalten und sehr offen gestaltet.
Annähernd das ganze Personal spricht deutsch und ist jederzeit für die Gäste ansprechbar.
Die Gäste sind überwiegend aus dem deutschsprachigem Raum (Deutschland / Österreich / Schweiz) - Familien, Paare und Gruppen von Freunden. Außerhalb der Ferien sieht man wenig Kinder, eher Paare ab Mitte 40 und älter. Auch waren bei unserem Besuch einige ägyptische Gäste dort.
Im ganzen Club gibt es kostenloses und meistens auch schnelles WLAN. Nur in den Restaurants hatten wir meist keinen Empfang, was auch an der Menge der Gäste auf relativ kleinem Raum gelegen haben kann.
Der Club setzt sich auch für nachhaltigen Tourismus ein, so gibt es beispielsweise eine Solaranlage für die Warmwasserversorgung.
Das Hotel ist nicht barrierefrei.

Strand, Sauna & Pool


Es gibt 2 Pools, zum einen die große Poolanlage mit Liegen drumherum, die sowohl einen kleinen Nichtschwimmerbereich, als auch einen Bereich mit 1,45 m Tiefe hat. Die Liegen stehen meist paarweise unter kleinen Holz-Sonnenschirmen mit Tisch, sodass man bei Bedarf im Schatten liegen kann.
Die gleichen Sonnenschirme gibt es auch am Strand, zudem gibt es hier noch mit Sichtschutz etwas abgetrennte Liegen, außerdem Klappstühle, Sitzsäcke und Hängematten, sodass man es sich hier gemütlich machen kann.
An einer Handtuchausgabe erhält man jederzeit frische Handtücher für Strand und Pool.
Es gibt außerdem einen großen Sauna- und Ruhebereich mit eigenem Pool. In der Sauna werden regelmäßig verschiedene Aufgüsse angeboten, der Ruhebereich ist wunderschön großzügig und orientalisch gestaltet. Alles ist sehr sauber und gepflegt, ebenso wie der Rest der Anlage.

Service:


Ankunft & Abreise
Wir wurden sehr freundlich und mit einem Sekt oder Saft begrüßt und das Gepäck für uns auf die Zimmer gebracht. Der Check-In war in wenigen Minuten erledigt, wir erhielten Informationen über den Club, den Weg zum Zimmer, welcher uns auch von einem Angestellten gezeigt wurde, zum Frühstück und den anderen Mahlzeiten und erhielten auch gleich das Tagesprogramm für den aktuellen und den kommenden Tag.

Bei der Abreise konnten wir unsere Rechnung per Kreditkarte begleichen, das Gepäck wurde wieder für uns transportiert und es gab eine herzliche Verabschiedung.

Zimmerservice:
Die Zimmer wurden täglich gereinigt, Mülleimer geleert und Handtücher gewechselt. Außerdem wurde das Zimmer täglich gewischt, das Bad geputzt und die Betten gemacht. Mit einem Schildchen konnte man die Zimmerreinigung auch abbestellen oder auf später verschieben, wenn man ausschlafen wollte. Das Reinigungspersonal sprach englisch und war wie auch die anderen Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit.

Restaurants:
Das Personal war hier ausnahmslos extrem freundlich und hilfsbereit. Es wurde ständig aufgefüllt und die Speisen immer wieder appetitlich angerichtet. Alle Angestellten, also auch die Tauchlehrer, waren immer wieder an verschiedenen Stellen anzutreffen und halfen beispielsweise am Buffet.

Sehr angenehm fand ich, dass im Club niemand Trinkgeld erwartete, wir haben am Ende des Urlaubs einen Umschlag mit Trinkgeld an der Rezeption hinterlegt.

Zimmer:


Wir hatten ein Zimmer im Haus A, welches am nächsten zum Pool und den Restaurants gelegen ist.
Dies hat einerseits den Vorteil, dass man ausgesprochen kurze Wege zu den Restaurants, zum Strand und zum Pool hat, wenn man lärmempfindlich ist, fühlt man sich möglicherweise durch den Lärm vom Pool und abends von der Musik der Marha Bar, welche bis 0:30 Uhr spielt, gestört und sollte besser ein Zimmer in Haus B, C oder D wählen.
Die Häuser haben 3 Stockwerke (Erdgeschoss, 1. und 2. Stock), wir haben ganz unten gewohnt. Zu hören war von oben auch, wenn die Dame im Zimmer über uns in Pumps durchs Zimmer lief.
Alle Zimmer haben eine angenehme Größe, ein großzügiges Bad sowie einen Balkon. Die Balkone der Eckzimmer sind etwas günstiger und haben weniger Sonneneinstrahlung, weshalb sie etwas dunkler (aber auch kühler) sind. Letzteres spielt jedoch keine große Rolle, da alle Zimmer ohnehin mit einer guten Klimaanlage ausgestattet sind, mit der man die Temperatur auf eine bestimmte Gradzahl regeln kann.

Links vom Eingang meines Apartments ging es ins Bad, dahinter stand auf der linken Seite das große Doppelbett. Das Bett war sehr bequem, ebenso Kissen und Decken. Positiv waren auch die kleinen LED-Leselämpchen auf jeder Bettseite. Gegenüber vom Bett gab es eine Ablage mit Stuhl, darüber einen Flachbildfernseher an der Wand. Weiter Richtung Fenster standen ein großer Sessel sowie eine Kommode mit Minibar und zusätzlichem Stauraum. An der Wand zum Bad war ein großer Wandschrank verbaut, welcher auch einen Safe beinhaltete.
Die Zimmer wurden erst vor 1-2 Jahren renoviert und waren entsprechend sehr modern und in sehr gutem Zustand. Wir haben uns auf Anhieb wohlgefühlt. Mit einem Vorhang ließ sich die Balkontür optimal verdunkeln, zudem gab es einen separaten Sichtschutzvorhang und noch eine Moskito-Tür.

Im Bad gab es einen Waschtisch mit großer Ablagefläche und einem Glasregal an der Seite, ein WC und eine äußerst große Dusche. Neben Duschgel, Shampoo, etc. lagen ein Föhn und genügend saubere und weiche Handtücher bereit.

Das gesamte Apartment war sehr sauber und gepflegt und ich habe mich hier sehr wohlgefühlt.

Frühstück:


Das Frühstück wird täglich von 07:00 bis 11:00 Uhr als Buffet im Hauptrestaurant angeboten.
Man kann entweder im schönen überdachten Außenbereich Platz nehmen, welcher einen schönen Blick auf die Poollandschaft und den Strand bietet oder drinnen im Restaurant, welches klimatisiert ist. Es gibt überwiegend große Tische für 8-10 Personen, sodass man leicht mit anderen Gästen in Kontakt kommt, was zum Konzept des Clubs gehört.

Die Auswahl ist gigantisch und gleichzeitig auch auf die Bedürfnisse von Gästen aus dem deutschsprachigen Raum ausgelegt.
Es gab eine riesige Auswahl an frischem Brot, Vollkornbroten und Toast, außerdem verschiedene Croissants und süße Teilchen.
An einem Buffet wurden Omeletts und Spiegeleier nach Wunsch zubereitet, harte und weich gekochte Eier standen ebenfalls bereit.
An der Wellfitbar gab es frischen Haferbrei, Milchreis, frische Früchte und Obstsalat, der immer wieder frisch geschnitten wurde.
Es standen außerdem eine ganze Reihe Frühstücksflocken und Müslis, u.a. auch 3 Sorten Bircher Müsli zur Auswahl, dazu wiederum Trockenfrüchte, verschiedene Nüsse und eine Auswahl an Joghurt und Milch.

Auf gekühlten Platten gab es 5 oder 6 Sorten Käse und mindestens genausoviel Wurst / Schinken, und auch mehrere Sorten Marmelade und Nutella standen bereit.

An einer weiteren Theke gab es frische Waffeln und Crepes mit unterschiedlichen Toppings wie Zimt & Zucker, Nutella oder auch Kirschsoße.

Mein persönliches Highlight waren die Theken mit frisch gepresstem Orangensaft und frischen Smoothies. Außerdem konnte man Tee, Softdrinks und Wasser zu trinken bekommen.
An einer Bar im Vorraum gab es frische Kaffeespezialitäten, einziges kleines Manko ist, dass zu gut besuchten Zeiten hier die Wartezeit etwas länger werden konnte, und es keine Alternative wie einfachen Filterkaffee gab.

Mittagessen und Abendessen:


Das Mittagessen und Abendessen werden ebenfalls in Buffetform serviert und haben eine überragende Auswahl und tolle Qualität.
Das Mittagessen gibt es von 12:30 bis 14:30 Uhr und findet immer im Strandrestaurant zwischen Pool und Strand statt, es gibt eine beachtliche Auswahl an Speisen und natürlich jede Menge Sitzgelegenheiten.
Das Abendessen geht von 19:30 bis 21:30 Uhr und findet meist im Hauptrestaurant statt, ist aber noch umfangreicher und steht mehrmals pro Woche unter einem bestimmten Motto, z.B. Gala-Dinner oder auch ein Street-Food-Festival, oder dinner at the beach, bei dem die Tische wirklich an den Strand geräumt werden, und man im Sand sitzt.

Neben einigen Speisen, die täglich im Angebot waren (etwa Spaghetti Bolognese, Chicken Nuggets und Pommes Frites) gab es ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen aus verschiedenen Ländern. Sowohl mehrere asiatische Gerichte, mindestens 3-4 Sorten Pasta, zahlreiche verschiedene Fleisch- und Fischgerichte sowie ein umfangreiches Antipasti- und Salat-Buffet als auch specials wie frisch gebackene Fladenbrote und einige Theken mit frischer individueller Zubereitung von Speisen wie z.B. frischem Roastbeef ließen wirklich keine Wünsche offen. Insbesondere abends war es fast unmöglich, von allen leckeren Sachen zu probieren, so groß war die Auswahl.
Zudem gab es noch ein riesiges Nachtisch-Buffet mit mehreren Sorten Kuchen, Desserts wie Creme Brulée oder Grießbrei. frischem Obst wie Melone, Feige, Granatapfel, Banane, Birne oder auch alles zusammen als Obstsalat. Ebenso gab es ein großes Käsebuffet mit verschiedenen Dips wie Pflaumen- oder Feigen-Relish und einer Auswahl an Nüssen & Trauben.

Besonders erwähnenswert ist das Streetfood-Festival, bei dem an der Strandpromenade wirklich zahlreiche kleine Buden aufgebaut wurden, an denen man kleinere und größere Speisen und Häppchen bekam, und das ganze in einem unglaublich tollen Ambiente.


Zu den Mahlzeiten gab es Softdrinks und Wasser kostenlos abends auch Wein und Bier.

Zwischen Mittag- und Abendessen gibt es noch die sog. Bistroline von 15:00 - 17:30 Uhr, bei der man nachmittags täglich aus einigen Gerichten wie Burger, Sandwich, Pizza oder Salat auswählen konnte, wenn man nochmal Hunger bekam, außerdem gab es auch hier nochmal Salat und auch Kaffee und Kuchen.

Hotelbar / Marha Bar / Beach- & Sundowner Bar


Der Club hat gleich 3 Bars, die täglich geöffnet haben. Die Sundowner Bar direkt am Strand sieht fast schon karibisch aus und hat ab 10:00 Uhr den ganzen Tag über geöffnet. Hier bekommt man schon tagsüber am Strand kühle Getränke und auch am Abend leckere Cocktails und Longdrinks. Mit knapp 10 € sind die Cocktails wie z.B. mein Gin Fizz kein Schnäppchen, aber für ein Hotel noch im Rahmen.
Besonders schön ist, dass es rund um die Beach Bar abgesehen von den Barhockern auch reichlich gemütliche Sitzgelegenheiten in Form von Liegestühlen und Sitzsäcken gibt, sodass man es sich auch längere Zeit gemütlich machen kann.
Die Marha-Bar hat einen sehr schönen Außenbereich mit gemütlichen Lounge-Möbeln, hier ist abends oft Disco und es wird viel getanzt, die Getränke kosten das Gleiche.
Die „klassische“ Hotelbar haben wir nicht genutzt.

Sportangebot:


Das Sportangebot umfasst täglich verschiedene Kurse wie Yoga, TRX, Step Aerobic oder Hot Iron sowie Wassersport, auf den ich später gesondert eingehe. Auch besteht die Möglichkeit, Personal Training zu buchen. Die Kurse finden in den 2 Kursräumen statt, zudem gibt es ein Fitnessstudio, welches von allen Gästen kostenlos genutzt werden kann. Es ist recht gut ausgestattet, sodass man hier wirklich ein komplettes Workout machen kann und ist, ebenso wie der Group Fitness Raum, klimatisiert. Draußen gibt es zudem noch einen Boxsack sowie eine Sprossenwand / Monkeybar mit Matten.
Ich habe an verschiedenen Kursen teilgenommen und fand die Durchführung sehr angenehm und professionell. Durch das breit gefächerte Angebot gab es sowohl für ambitioniertere / trainiertere Gäste als auch für Einsteiger das Richtige.
Abgerundet wurde das Ganze durch die fast täglichen kostenlosen Vorträge des Shenti-Sports Teams zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. „Optimale Fettverbrennung“ oder „gesunder Rücken.“

Wassersport:


Es gibt ein Segel- und Surfcenter und eine Tauchbasis. Außerdem kann man sehr gut schnorcheln,
zum einen kann man direkt vom Strand aus zum Hausriff schnorcheln, wo es schon einige größere Korallenblöcke und damit viele bunte Fische und auch den ein oder anderen Blaupunktrochen zu sehen gibt, zum anderen kann man auch am Strand entlang zum Steg am Breakers Hotel laufen, dort gibt es ein noch schöneres und größeres Riff, was wirklich toll ist zum schnorcheln. man braucht gut 15 Minuten dorthin, aber es lohnt sich.

Im Segel- und Surfcenter kann man sich bei entsprechender Lizenz kostenlos Windsurfequipment und Katamarane ausleihen. Es werden jede Woche Schnupperkurse angeboten, der Grundkurs Katamaransegeln dauert dann 3 Tage und kostet 295,- €. Die Lehrer sprechen Deutsch und sind sehr geduldig und geben sich viel Mühe.

Die Tauchbasis direkt im Club ist SSI zertifiziert und komplett deutschsprachig. Hier wurden 2x täglich Tauchspots in der Umgebung mit dem Boot angefahren, 3x pro Woche gab es zudem einen Nachttauchgang vom Strand aus ans Hausriff (maximale Tiefe dort allerdings 6 m).
Die Guides waren überwiegend sehr freundlich und sehr kompetent. Auf einem Boot fanden bis zu 12 Taucher Platz, morgens und nachmittags gab es jeweils ein Boot für Einsteiger und Fortgeschrittene. Teilweise waren wir aber auch nur mit 3 oder 4 Tauchern plus Guide auf dem Boot.
Ich habe neben den „normalen“ Tauchgängen einen Deep Dive Kurs gemacht, der etwa 1 Stunde Theorie und insgesamt 3 Tauchgänge umfasste. Unser Tauchlehrer war sehr angenehm, kompetent und hat uns alles Wichtige sehr anschaulich vermittelt - wir haben uns alle sehr wohl und gut vorbereitet gefühlt und den Kurs auch bestanden.
Der Nachttauchgang vom Strand aus ans Hausriff ist dagegen nicht wirklich empfehlenswert, zum einen ist er sehr flach (das Hausriff hat eine maximale Tiefe von 6m, wir sind eher im Bereich 4m Tiefe getaucht), zum anderen gibt es dort nicht viel zu sehen. Im Vergleich zu meinem ersten Nachttauchgang am Great Barrier Reef war es geradezu langweilig, und nur der große Igelfisch am Ende machte es dann doch noch zu einem sehenswerten Tauchgang.

Pro Tauchgang bezahlte ich 34 €, für das Equipment wurden nochmal 22 € fällig. Das Equipment (überwiegend der Firma Mares und Scubapro) war in sehr gutem Zustand. Lediglich die Leihgebühr von 8,- € pro Tauchgang (!) für einen Tauchcomputer (Einsteigermodell Mares Puck Pro, kostet neu um die 140 €) fand ich sehr hoch bzw. überteuert.

Der Open Water Diver Kurs kostete 295,- €, ein Nitrox- oder Deep-Dive Specialty kostete 85 € plus die erforderlichen Tauchgänge. Die Kurse begannen 1-2x pro Woche, je nach Nachfrage. Zusätzlich gab es mehrmals pro Woche kostenloses Schnuppertauchen im Pool.

Unterhaltung:


Es gibt täglich verschiedene Angebote sowie eine Show am Abend. Dazu zählen tagsüber Angebote wie Beachvolleyball, Boccia, Fußball oder ein Quiz und natürlich ein Kinderprogramm, welches z.B. Fußball oder Basteln zu Thementagen wie „Zauberer“ oder „Piraten“ beinhaltete.

Abends gibt es eine Show, welche täglich wechselt - vom Abba-Musical über Caveman-Comedy bis zu einer Artistik-Show war für jeden Geschmack etwas dabei.
Positiv fand ich außerdem, dass es keine „klassische“ Animation war, sondern das Ganze sehr unaufdringlich vonstatten ging und man sich nie zum Mitmachen o.ä. genötigt fühlte.

Wellness:


Im Wellness-Center des Robinson Clubs werden alle möglichen Anwendungen wie Massagen, Pediküre & Maniküre, Gesichts- und Ganzkörperbehandlungen angeboten.
Bei meinem Besuch gab es u.a. ein Angebot für 2+1 Massagen, d.h. man wählte entweder 3 50-minütige oder 3 80-minütige Massagen aus, musste aber jeweils nur 2 bezahlen.
Ich entschied mich für 3x 50 Minuten und hatte jeweils einmal eine Sportmassage, eine schwedische Massage und eine balinesische Massage.
Alle 3 waren sehr angenehm, wobei die balinesische Massage mein Favorit war.
Bei der Sportmassage wurde ich vorab gefragt, ob ich Beschwerden habe, sie war sehr angenehm, intensiv, aber nicht schmerzhaft. Bei der schwedischen Massage wurde vorab gefragt, ob ich sie soft, medium oder strong möchte. Bei dieser Massage wird man teilweise etwas gedehnt, ähnlich wie bei einer Thai-Massage, nur weniger intensiv, und der Druck ist generell etwas länger / höher. Bei der balinesischen Massage war die ganze Massage äußerst angenehm, fest und mit Druck, aber dennoch sanft und entspannend, mir hat sie sehr gutgetan. Am Ende wurde ich gefragt, ob eine Kopfmassage möchte, welche extrem entspannend und angenehm war. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich diese Massage auf jeden Fall nochmal gebucht.
Alle Masseurinnen und auch die beiden Damen am Empfang waren äußerst freundlich und zuvorkommend. Während im ganzen Club deutsch gesprochen wird, sind die Masseurinnen die einzigen, die „nur“ englisch sprechen, was aber kein Problem war.
Durch das 2+1 Angebot war das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut, ich habe 140 € für die 3 Massagen bezahlt. Einzeln kostet die 50-minütige Massage 70 €, 80 Minuten kosten 95 €, es gab eine große Auswahl verschiedener Massagetechniken.
Eine klassische Maniküre oder Pediküre ohne Lack kostete 45,- € für 50 Minuten, außerdem gab es auch French oder Gel Maniküre / Pediküre.

Fazit:

Der Robinson Club kann in jeder Hinsicht punkten - eine tolle, gepflegte Anlage, hervorragender Service, sehr gutes Essen und ein großes Angebot an Sport, Wellness & Freizeit.
Auch wenn der Preis nicht ganz billig ist, bekommt man hier dafür auch einiges geboten. Berücksichtigen sollte man, dass man bei dieser Art von Urlaub natürlich wenig Land & Leute kennenlernt, wer aber einfach 1-2 Wochen die Seele baumeln lassen und sich entspannen will, dem lege ich den Robinson Club Soma Bay wärmstens ans Herz.
Ich war sicher nicht zum letzten Mal dort, daher vergebe ich volle 5 Sterne und natürlich eine Empfehlung!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • blaubaer13 veröffentlicht 17.10.2017
    Überragender Bericht :-)
  • ceridwen66 veröffentlicht 17.10.2017
    Klingt toll, nur wäre Ägypten nicht meins. LG
  • Ibis1980 veröffentlicht 16.10.2017
    sh
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Produktdaten : Robinson Club Soma Bay, Soma Bay

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Luxushotel

Typ: Resort

Stadt: Soma Bay

Region/Bundesland: Rotes Meer und Sinai

Zimmer: 304

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 22/09/2017