Roche Accu-Chek Comfort (Blutzuckermessgerät)

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Roche Accu-Chek Comfort (Blutzuckermessgerät)

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Bin ich süß ??? Frag doch Accu-Chek

5  26.03.2004

Pro:
Klein, handlich, einfache Bedienung

Kontra:
Grundeinstellung

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Qualität/Verarbeitung:

Handhabung/Komfort:

Messergebnisse

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JethroGibbs

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 114 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi, heute schreibe ich über das Accu-Chek Blutzuckermessgerät der Firma Roche.
Ich habe das Gerät im Besitz obwohl ich kein Diabetiker bin.
Jetzt fragt ihr euch bestimmt wie ich zu dem Gerät komme ?
Manche wissen ja, dass ich ehrenamtlich beim Rettungsdienst bin.
Bei einer Fortbildung haben wir uns alle gegenseitig Blutzucker gemessen. Mein Wert wich stark von denen der anderen ab.
Das hat mich dann etwas gewundert.
Da mein Vater Diabetiker (Typ II) ist, habe ich mit seinem Gerät auch noch mal gemessen.
Ich habe festgestellt, das mein Zuckerspiegel immer sehr niedrig ist.
Bei der Arbeit hatte ich auch schon öfter mal ein komisches Gefühl (Unruhe, leichtes Zittern).
Ich habe mir noch nie Gedanken über meinen Zuckerspiegel gemacht.
Jetzt wollte ich es aber genau wissen und habe mir bei ebay das Accu-Chek Comfort im Set für 25.—Euro gekauft.
Meine Ergebnisse findet ihr am Ende des Berichts.


.... Was ist drin im Set ? ....

1 Accu-Chek Comfort im praktischen Etui
1 Accu-Chek Softclix
10 Accu-Chek Softclix Lancet
10 Accu-Chek Sensor Comfort (Teststreifen)

.... Was ist was ? ....

Das Herzstück ist das Accu Chek Comfort Gerät. Es ist etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel.
In seinem silber-grauen Design wirkt es recht unauffällig.
Zum Betrieb sind zwei 1,5 Volt Batterien vom Typ AAA notwendig.
Das Gerät speichert 100 Messwerte mit Datum und Uhrzeit. Das Accu Chek gibt es in zwei Ausführungen.
Bei der einen wird der Wert in der Einheit mmol angezeigt ( von 0,6 mmol/L – 33,3 mmol/L).
Bei der anderen Ausführung in mg/dl (von 10 mg/dl – 600 mg/dl). Ich habe das Gerät mit mg/dl im Einsatz.
Laut Hersteller sind mit einem Batteriesatz mindestens 1000 Messungen möglich.

Das Softclix (Stechhilfe) ist dazu da um den zur Messung benötigten Bluttropfen zu bekommen. Das Softclix sieht aus wie ein dicker Kuli und wird auch genau so einfach bedient.
Die Stechstärke kann in 10 Stufen verstellt werden. Die Stärke kann man also seinem Hauttyp anpassen.
Durch diese Einstellmöglichkeit ist die Blutgewinnung praktisch schmerzfrei

Damit der Softclix an unser Blut kommen kann muss er mit einer Lanzette bestückt werden. Das ist eine sehr dünne spitze Nadel.
Die Lanzetten können sehr einfach gewechselt werden.

Die Teststreifen sind die praktisch die Brücke zwischen unserem Blut und dem Accu Chek Gerät.
Die Streifen kann man nur einmal verwenden.

.... Das Gerät vorbereiten: ....

Als erstes muss man das Gerät mit den Batterien zum Leben erwecken.
Dann stellt man Datum und Uhrzeit ein.
Es kann auch noch ein Summer eingestellt werden.
Bei eingestelltem Summer hört man bei diesen Aktionen einen Ton:
Beim Einführen eines Teststreifens, nach Auftragen von Blut auf dem Teststreifen, bei der Anzeige eines Messergebnisses, beim Auftreten eines Fehlers bei der Messung, beim Drücken von Tasten.
Die Einstellarbeiten finde ich persönlich etwas kompliziert. Ich denke, das hier besonders ältere Leute Schwierigkeiten haben werden.
Für die Einstellung müssen 2 Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Ich habe mehrere Versuche gebraucht um die Einstellungen vorzunehmen.
Wenn man dann endlich das Datum und die Zeit eingestellt hat, muss das Gerät noch Codiert werden.
Die Codierung ist sehr wichtig. Lässt man diese aus, kann es zu fehlerhaften Messergebnissen kommen.
Die Codierung ist aber sehr einfach.
Bei jedem Röhrchen Teststreifen ist ein Code-Chip dabei. Dieser Code-Chip wird einfach in eine Öffnung an der Rückseite des Accu-Chek Gerätes eingesteckt. Der Streifen bleibt im Gerät, bis man ein neues Röhrchen Teststreifen anfängt.
Wenn man das Gerät einschaltet erscheint eine dreistellige Codenummer im Display.
Diese Codenummer muss mit der Nummer auf dem Teststreifenröhrchen übereinstimmen. Stimmt die Nummer nicht überein, kann keine verlässliche Messung durchgeführt werden.

.... Wie wird gemessen ? ....

Ich schreibe hier mal wie ich die Messung durchführe.
Die Messdurchführung im Rettungsdienst weicht etwas davon ab. Der Bericht soll ja für normale Anwender gedacht sein.
Als erstes sollte man sich die Hände waschen. Man nimmt am besten warmes Wasser.
Wäscht man sich die Hände mit kaltem Wasser, kann man eventuell kein Blut aus den Fingern bekommen.
Man sollte sich alle Messutensilien bereitlegen.
Um an das zur Messung unbedingt erforderliche Blut zu kommen, lässt man den Arm kurz herunterhängen und massiert dann ein paar Sekunden den gewünschten Finger kurz vor der Fingerspitze.
Dann nimmt man die Stechhilfe (keine Angst man spürt es kaum) spannt sie und setzt sie seitlich am Finger an.
Ein kurzer klick, den Finger leicht gedrückt (nicht stark drücken, man könnte dann das Messergebnis durch Gewebswasser verfälschen) und der Bluttropfen ist da.
Jetzt nimmt man den Teststreifen (den man sich vorher schon zurechtgelegt hat) und steckt in in das Accu Chek Gerät.
Das Gerät schaltet sich dadurch automatisch ein.
Sobald das Gerät einem durch einen im Display angezeigten Teststreifen und einem Bluttropfen seine Messbereitschaft signalisiert wird der Teststreifen seitlich an den Bluttropfen am Finger gehalten.
Das Blut wird automatisch aufgesaugt. Dabei ist darauf zu achten, das das gelbe Testfeld des Teststreifens komplett mit Blut gefüllt ist.
Man hat 15 Sekunden Zeit das Testfeld mit Blut zu füllen.
Hat man es in 15 Sekunden nicht geschafft, muss man eine neue Messung mit einem neuen Teststreifen vornehmen.
Ist der Teststreifen korrekt mit Blut gefüllt, beginnt das Gerät mit der Auswertung.
Man kann das durch eine wandernde Null im Display erkennen.
Nach ein paar Sekunden steht dann das Messergebnis in gut lesbaren Zahlen auf dem Display.

.... Hersteller: ....

Roche Diagnostics GmbH
68298 Mannheim

.... Meine Erfahrung mit Accu Chek Comfort ....

Ich habe das Gerät jetzt seit einem halben Jahr im Einsatz.
Bis auf die Einstellung von Datum und Zeit ist es sehr einfach zu bedienen.
Das mitgelieferte Etui finde ich sehr praktisch, da dort alles platzsparend untergebracht werden kann. Das Etui schützt das Gerät auch vor Verschmutzung. Ich habe das Etui meistens in meinem Frühstücksrucksack liegen.
Es ist kein Problem eine komplette Messung in maximal zwei Minuten durchzuführen.
Ich habe morgens vor dem Frühstück immer einen Wert von ca.80 mg/dl.
Bei der Arbeit merke ich manchmal dieses komische Unwohlsein.
Wenn ich dann gemessen habe, war der Wert meistens so um die 50 mg/dl.
Das ist recht wenig, da ich ja jeden Morgen frühstücke.
Abends komme ich selten auf einen Wert über 100 mg/dl.
Es gab ein paar Ausnahmen wo der Wert bei 150 – 160 mg/dl gelegen hat.
Mein Hauptproblem waren aber die schwachen Werte am Vormittag.
Ich habe jetzt herausgefunden, das ich bei einem deftigen Frühstück nicht mehr auf ganz so tiefe Werte komme.
Mein Arzt kann mir nicht sagen warum die Werte manchmal so tief sind.
Ich mach es jetzt einfach so, das ich einfach mehr esse. Dann kommt dieses Unwohlgefühl kaum noch auf.
Für alle die ein Blutzuckermessgerät wirklich täglich benötigen, kann ich das Accu Chek sehr empfehlen. Das Messen ist praktisch schmerzfrei und man hat alles im Etui zur Hand.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mozarteum

mozarteum

21.08.2007 02:11

gott sei dank brauche ich es nicht, aber ich kann verstehen, dass du ein risiko ausschliessen möchtest! lg detlef

helenasusan

helenasusan

18.05.2007 15:09

Ich empfehle Dir Deine Werte weiterhin zu kontrollieren. Denn wenn Dein Vater Diabetes hat ist das schon sinnvoll. Wir haben auf Arbeit auch so eins. LG Susan

Joe69

Joe69

30.06.2006 23:03

Ich bin Diabetiker...und dieses Meßgerät ist das Beste welches auf dem Markt ist...Guter Bericht...GLG von Joachim:-) P.S. Du musst nicht süss sein, darfst jederzeit zu mir kommen....

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