Rolling Stone (Musikmagazin)

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Aus Gewohnheit kaufe ich jeden Monat "Rolling Stone" - ein Musikmagazin für Rock & Pop - so wie ich aus Gewohnheit jeden Tag etwas Süßes beim Bäcker kaufe. Ziehe ich doch aus der Zeitschrift wie aus dem Süßen einen Vorteil. So hat mich Rolling Stone schon zu einer Menge Musik geführt, in dem ... Bericht lesen





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1-6 von 26 Erfahrungsberichten    
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Mein Hit Gigant
Erfahrungsbericht von bilip über Rolling Stone (Musikmagazin)
27.03.2004


Produktbewertung des Autors:   

Informationsgehalt sehr informativ 
Unterhaltungswert sehr hoch 

Pro: Neue Sounds, neue Künstler, Aktuelles, Rückblicke und Spezial; CD
Kontra: Keine

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Aus Gewohnheit kaufe ich jeden Monat "Rolling Stone" - ein Musikmagazin für Rock & Pop - so wie ich aus Gewohnheit jeden Tag etwas Süßes beim Bäcker kaufe. Ziehe ich doch aus der Zeitschrift wie aus dem Süßen einen Vorteil. So hat mich Rolling Stone schon zu einer Menge Musik geführt, in dem einfach, erscheinende Tonträger aufgeführt worden sind. Und die tun dann genauso gut wie Süßes vom Bäcker. Das ist etwas für die Nerven, gibt Sicherheit und die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist.

Soll heißen,
auch wenn das Magazin nur aus Listen aktueller Alben und Musik-DVDs, sortiert in eigenen Kategorieren, bestehen würde, würde ich es kaufen: Ich interessiere mich nun mal ebenso für Musik wie für Personal Computer, Schwimmen und Tanzen, was bei ihr geschieht, ob es Neues gibt. Steht doch in den kurzen Beschreibungen von Rolling Stone für mich schon vieles Wichtige drin: Eine Vorstellung des Künstlers, mitunter Vergleiche zu anderen Persönlichkeiten, Verweise auf seine Leistungen, wenn nicht gar auf einen aktuellen Bezug. Ein kurzer Querschnitt auf das, was mit der Veröffentlichung kommt.

Die "Tonträger" sind am Ende von Rolling Stone zu finden. So beginne ich das Monatsmagazin, wie ich es eigentlich bei vielen Zeitschriften mache, mit der letzten Seite.

Ganz klar,
diese Art "Short cuts" reichen kaum, um in der aufgeführten Musik zu lesen, dafür jedoch, um Aufmerksamkeit zu wecken, werden die Texte nach meinem Empfinden doch mit den richtigen Bildern illustriert. Man findet die Künstler in den passenden Situationen. Die Szenen sind vielfältig, zeigen die Orte für die Musik ihres Interpreten, den Inhalt, was man erwarten darf. Dabei meine ich in Rolling Stone vor allem Anerkennung, Zuspruch und Mut machende Worte, zu mindestens Respekt.

Und noch eines finde ich immer wieder: In der vorgenommenen Auswahl bleibt nach meinem Empfinden die Romantik erhalten:

Musik ist was schönes.

-

Erstmals richtig lesen kann man bei den Kulturgütern, sie folgen den aktuellen Kino-Filmen und DVDs der "Leinwand", welche sich wie ihr Medium genauso kurzweilig gestaltet - drei, zwei, eins ... ein paar Seiten zum Reinkucken.

Ich glaube in der Kategorie "Kulturgut" mitunter eine Reihe von Kommentaren mit aktuellen Bezug. So hat die Rolling-Stone-Ausgabe 03/04 den Eurovision Song Contest zum Anlass genommen. Grund mitzuwettern! Ich mag natürlich den Wettbewerb, hat er mich doch auch zu einer Reihe von Musik geführt. Ein Beispiel ist die Combo "Brainstorm" mit ihrem Frontmann Reynars Kaupers, die 2000 mit "My Star" Dritter geworden sind. Aber, was kann ich dafür, wenn sich Rolling Stone beklagt, dass das Ereignis weiterhin "Grand Prix" genannt wird? Dass man die Aufgabe ein angemessenes Lied für Europa zu finden, hier mit Schlager gleichsetzt und nicht mit der gesamten Bandbreite Musik? Dass man in diesem Jahr, für den Vorentscheid des NDR, den Qualifikationsmodus geändert hat?
Letzteres ist doch eine Konsequenz aus dem Verhalten der Sender, so auch Rolling Stone. Die beginnt schon damit, dass der Wettbewerb eben nie mit seinem Namen genannt wird: Eurovision Song Contest. Der besteht halt nicht seit diesem Jahr. Nicht seit Riga 2003. Sondern schon seit 2000 in Stockholm. Wenn nicht gar, seit meinem ersten bewusst erlebten Contest 1998, in Birninghams National Indoor Arena.

Und noch was,
was den deutschen Beiträgen nach meinem Glauben wirklich das Genick bricht, wird außer Acht gelassen: Ihm fehlen Beziehungen. Obwohl man Jahr für Jahr beobachten kann, wie das Baltikum, die slawischen Staaten und der Balkan, Skandinavien oder Südeuropa untereinander Punkte verteilen.

-

Fein finde ich Rolling Stone, auch im Zeigen und Porträtieren von Persönlichkeiten. Nach meinem Empfinden nehmen sich diese Berichte Zweidrittel des Musikmagazins. Das beginnt schon gleich nach den Kulturgütern, wenn man das Medium, wie ich es oftmals mache, von hinten nimmt. Die Art gleicht Reportage-Magazinen im Fernsehen. Im einfachsten Fall ähnlich wie Mittwochs bei "ZDF Reporter" oder wie Samstag Abends "Spiegel TV Spezial" auf VOX:

Man stellt Menschen und ihr Tun vor.

Soll heißen:
In Rolling Stone findet man genauso Leute, natürlich primär Künstler, wenn nicht gar den eigenen Star. Sekundär aber auch Persönlichkeiten, die mit Musik ihr Geld machen oder deren Arbeit präsent ist. Das sind natürlich Produzenten oder Auftragsmusiker, aber ebenso Personen wie der Winamp- und Gnutella-Erfinder Justin Frankel. Ich finde das toll! Musik ist wie Blätterteig vom Bäcker, einfach vielschichtig. So vergaß Rolling Stone beim Artikel über Nullsofts Frankel nicht nachzufragen, was sein Gegenstück, der Napster-1-Programmierer Justin Fanning heute macht. Das begeistert mich! Denn solche Einschübe sind im gesamten Magazin zu finden. Sie geben mir Zusätze, Vergleiche, Ansätze für eigene Gedanken.
Auf der anderen Seite steckt mich Rolling Stone mit seinen Artikeln, aber auch mit neuen Künstlern bzw. mit der Arbeit von schon etablierten Musikern an. Das Repertoire reicht dabei selbstverständlich von Rock ..., aber auch zu Pop - die Stile wechseln sich ab.

So hat mich das Magazin zuletzt zu

Franz Ferdinand

geführt.

Die schottische Band bietet mir Musik, die ich wieder brauchte. Auf der einen Seite eingängige Songs wie es sie mal von Blur oder Pulp gab. In der Überzahl Sounds zum Tanzen und zum Springen, welche explodieren, zusammenbrechen und wieder aufgebaut werden. Auf der anderen Seite Texte, die anregen, in denen man lesen und in die man interpretieren kann:
  • Ich heisse super fantastische
  • Ich trinke champers mit lachsfisch
  • ...

Weitere Beispiele finde ich in früheren Rolling-Stone-Ausgaben.

Aber nicht, weil ich die Musik nicht selber einschätzen konnte.

Nein,
hier helfen Plattenläden und in Ausschnitten das Fernsehen mit MTV, dazu braucht man nur ein wenig Aufmerksamkeit. Sondern, weil mir zunächst der Bezug zu den Urhebern fehlte. Rolling Stone hat für mich das nachgeholt, vielleicht auch, da es anderswo versäumt wurde.
Das Magazin hat die Menschen beschrieben, sie vorgestellt, mir der Musik ein Gesicht gegeben, die Musiker in einem selbst bekannten Situationen gezeigt, z.B. bei einem Treffen, und dabei waren die Protagonisten auch einmal Müde oder Schlechtdrauf. Ein Verhalten, das hier als durchaus menschlich befunden wird, weil man es im Rolling Stone oftmals begründet findet. So in dem Vermerk, dass man gerade unterwegs sei.

Damit finde ich Verständnis, anstatt, dass eine negative Meinung gebildet wird, wenn sich jemand einmal weniger kooperativ zeigen sollte.

Ein Vorteil für mich ist, dass ich mit Hilfe der Zeitschrift noch einmal nachlesen oder nachschauen kann - das hilft z.B. dem eigenen Verständnis oder zur Selektion für eine nächste Schallplatte/Compact Disc. Das ist nun mal nötig: Erstens durch das eigene Budget und zweitens durch das große Angebot.

Das "Nachschauen" gibt auch das Stichwort für die Rückblicke, die man in dem Rolling-Stone-Magazin findet. Das ist cool! Besonders, weil Rolling Stone dieses einen nicht vorhält. So wie es mir bei Personal Computern immer wieder passiert, dass ich junges Ding, den Luxus von 640K Arbeitsspeicher, Maschineschreiben und sogar das X Terminal nie erlebt habe - ich bin nun mal ein Kind eines X Window Systems! Stattdessen schaut man nach meinem Empfinden in Rolling Stone gemeinsam zurück, in dem das Magazin die passenden Reportagen und Specials bereitstellt.
Das ist Mittel, welches nach meinem Glauben auch zu (neuer) Musik führen kann. Nicht zuletzt, da beim Beispiel "Rückblick", mit Reihen wie "Rare Trax" eine CD der monatlichen Zeitschrift beiliegt. Darauf findet man ein Dutzend Hörproben, die weiterführen, zu Themen und Künstlern.

Wichtiger als "Rare Trax" sind mir jedoch die Ausblicke der CD-Serie "New Noices/Voices". Sie bietet Musik aus der Rolling-Stone-Kategorie "Tonträger". Ich finde es eine gute Idee, dass eine Compact Disc das Magazin begleitet. Ist sie doch eine prima Referenz. Aber ebenso eine wohltuende Dreiviertel Stunde mit neuen Musikern und neuen Sounds.

So komme ich mit Hilfe des Musikmagazins auch mal eben raus, sei es nur in der Straßenbahn.

Im großen und ganzen gibt mir Rolling Stone, neben dieser Unterhaltung und Zerstreuung, aber Informationen. Die ich schon bei den aktuellen Tonträgern finde, aber ebenso im Preview, welches zuerst kommt, wenn man Rolling Stone von Vorne, sozusagen von Angesicht zu Angesicht nimmt, wie ich es bei ihm ebenso mag. Das ist im Presseshop, wenn man die Zeitschrift aus dem Regal hebt. Da kucke ich gleich auf Seite 3/-5, zur Kontrolle, was man erwarten darf, als würde das Cover nicht reichen. Denn bietet das Layout doch allein schon genügend Überblick. Mit den Schlagzeilen, die die Themen ankündigen und dem Coverbild, welches gleichzeitig für den Schwerpunkt wirbt. Ein Vorteil für mich ist, dass Rolling Stone darauf Portraits von Jungs zeigt, wo man doch sonst nur Bilder von Frauen sieht. Aber das wiederum, ergibt sich sicher, lediglich aus der Tatsache, dass Männer, das in Rolling Stone beschriebene Genre bestimmen:

Gitarrenmusik. Musik von Bands. Soll heißen: Rock, damit auch Pop.   

weitere Erfahrungsberichte
Rolling Stone, Musikzeitschrift, genial !
Bewertung für Rolling Stone (Musikmagazin) von oasis83

Pro: Die beste Musikzeitschrift !
Kontra: ///

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29.05.2002
Mehr als Musik
Bewertung für Rolling Stone (Musikmagazin) von OlafZ

Pro: ausgezeichnete Heft CD, breitgefächerte Berichterstattung
Kontra: 9,80DM pro Heft (wenn es die auch wert ist!)

Ursprünglich habe ich die Rolling Stone (RS) abonniert, um immer auf dem laufendem zu bleiben, welche aktuellen Konzerttourneen in Deutschland laufen. Mittlerweile muß ich aber sagen, daß die Zeitschrift einiges mehr zu bieten hat. Natürlich liegt der ... Bericht lesen

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sehr hilfreich

17.06.2001
Musikalisch gelesene Qualität
Bewertung für Rolling Stone (Musikmagazin) von MauriceAC

Pro: Anders; unterhaltsame und fundierte Stories; eigene Meinung und Identität der Zeitschrift...
Kontra: Wenn der Mainstream zu sehr Einzug hält, wird auch der RS schlechter...

...Musik hört man normalerweise. Wenn man will sieht man sie auch, im Konzert oder im allgegenwärtigen Musikfernsehen, 24 Stunden, jeden Tag. Aber über Musik kann man auch lesen. Regelmässig. Monatlich. Wie ich finde, am besten im Rolling Stone. Diese Mu ... Bericht lesen

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Informationsgehalt
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sehr hilfreich

10.07.2003
My Magazine is a Rolling Stone
Bewertung für Rolling Stone (Musikmagazin) von Kerstin.Viehl

Pro: Gute Fotos,gute Interviews
Kontra: Ein bisschen altmodisch.

...In deutschen Landen gibt es eine relativ große Auswahl an Musikzeitschriften. Nicht riesig, aber es ist schon schwer sich zu entscheiden. So kann es echt zur Gewissensfrage werden, ob man jetzt die Visions, den Musikexpress, den Rolling Stone oder die Spe ... Bericht lesen

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Unterhaltungswert
sehr hilfreich

04.04.2003
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Bewertung für Rolling Stone (Musikmagazin) von chilislover

Pro: Fast alle Stilrichtungen kommen zu wort
Kontra: teilweise arge Fehlgriffe

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01.10.2000

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Kontra: keine

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hilfreich
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