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Es ist schon so eine Sache mit den französischen Filmen, denn immer wieder locken ihre Titel auf falsche Fährten. War "Eine pornografische Beziehung" eher romantisch, so folgt jetzt mit "Romance" der Umkehrschluss. Denn hier geht es weniger um Romantik denn um Pornografisches.
Die heute 51-jährige Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Catherine Breillat ist das Enfant terrible der französischen Kulturszene. Mit 17 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der auf Grund seiner sexuell unverblümten und anzüglichen Sprache erst ab 18 Jahren freigegeben wurde. Ganz in diesem Sinne bewegen sich auch ihre Filme. Breillat ist radikal, direkt und nimmermüde, die Sexualität und den Kampf der Geschlechter in ihren Filmen zu thematisieren. Für "Romance" ging sie sogar soweit den waschechten Pornodarsteller Rocco Siffredi für eine Rolle zu verpflichten.
Der Film ist "Radikal, direkt und nimmermüde". Wers gern heiß mag der sollte ihn sehen.