ANNO DOMINI MMXXX (1)
13.05.2011 (30.05.2011)
Pro:
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Kontra:
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Empfehlenswert:
Nein
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21. April 2030
Katholische Katharsis am römischen Gründungstag Rom. “Nichts soll mehr so sein wie es war!" Mit diesen unorthodoxen Worten eröffnete Papst Thomas heute Morgen überraschend die Ostermesse auf dem Petersplatz. Was dann folgte, veranlasste fast sämtliche Fernseh- und Rundfunksender weltweit ihr reguläres Programm für eine Live-Übertragung dieser vermeintlichen Eucharistie zu unterbrechen. 2000 Jahre nach der Auferstehung sei es an der Zeit, so der Pontifex, die Worte Jesu Christi konsequent in die Tat umzusetzen. Daraufhin entschuldigte er sich "für das unaussprechliche Leid, das im Namen der Kirche verursacht wurde". Der den Namen des Apostels Thomas tragende Papst richtete sich vor allem an Juden, Muslime und als Ketzer gebrandmarkte, wobei er die Kreuzzüge sowie die Inquisition explizit als Greueltaten verurteilte. Desweiteren erklärte er die patriarchalische Hierarchie als im Widerspruch zu dem Vertrauen Christi in die Apostelin Maria Magdalena stehend. All dies habe ihn zu dem Entschluss kommen lassen, die geistige Führung der katholischen Christen einer Mystikerin anzuvertrauen. Als der römische Bischof daraufhin sein Gewand ablegte und verkündete: "Habemus mamam!", begannen die Millionen von Menschen, die jeden öffentlichen Platz Roms füllten und bisher ihrem Staunen durch Schweigen Ausdruck verliehen hatten, lautstark zu weinen. Mehrere Minuten währte die Katharsis, während derer sich Alt und Jung, Farbig und Weiß, Frauen und Männer in den Armen lagen. Mit der neutestamentarischen Formel "Friede sei mit euch, meine Brüder und Schwestern!", begrüßte die vom heiligen Vater als Maria Sophia eingeführte Lateinamerikanerin die zahllosen Zuhörer in aller Welt auf Spanisch; Papst Thomas persönlich übernahm die Rolle ihres Dolmetschers. Die spirituelle Mutter machte sogleich deutlich, dass es für jeden Menschen nur einen Führer gebe, und zwar das "wahre Ich", welches sich selbst im Nächsten wiedererkenne. Sämtliche Religionen, Konfessionen und Dogmen seien lediglich Hilfen und Praktiken zur Selbsterkenntnis. Ferner sei Armut – ob in geistiger oder in materieller Hinsicht – nicht nur ein großer Segen, sondern auch der "Schlüssel zum nahen Reich Gottes", dessen Nähe darin begründet liege, dass es bereits im Innern jedes Einzelnen existiere und nur nach außen gekehrt werden müsse. Außerdem verkündete sie die Beendigung der "Diktatur des Egos", das die Zivilisisationen bisher regiert habe. Abschließend verbeugte sie sich mit gefalteten Händen vor der Menge. Nach einer von ohrenbetäubendem Jubel begleiteten Umarmung von Mama und Papa zogen die Gläubigen Hallelujah singend über die Boulevards der ewigen Stadt, die der Sage zufolge heute vor 2783 Jahren gegründet wurde. }}} Inspired by and dedicated to lafferlarry {{{
Teil 2 von lafferlarry (http://www.ciao.de/Romisch_katholisch__Test_8720777) Teil 3 von PSEUDO-PLAGIATOR (http://www.ciao.de/Die_Grunen_an_die_Macht__Test_8723307)''' '''Teil 4 von ???'''
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03.01.2012 10:38
http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_M%C3%BCller-Sturmheim
02.01.2012 18:23
"Sonst sagen Sie mir von Ihrer Berlinischen Freiheit zu denken und zu schreiben ja" nichts. Sie reducirt sich einzig und allein auf die Freiheit, gegen die Religion so viel Sottisen zu Markte zu bringen, als man will. Und dieser Freiheit muß sich der rechtliche Mann nun bald zu bedienen schämen.‎"
02.01.2012 18:19
Nun ja. Wenn wir einmal rechts vom Pferd gefallen sind, heisst es bei D Luthern, steigen wir zwar wieder auf, jedoch nur, um flugs links herab zu stürzen. Andererseits - würde Vernunft karthartisch wirken? Würde sie wohl nicht. Erst kommt das Entsetzen, dann die Aufklärung. Und dann - siehe oben.