Ronin waren nach der japanischen Legende Samurai, deren Herren getötet worden waren und die sich nun anderen Herren anboten. Sie verloren den Status der Samurai und wurden Ronin genannt. Der am 6.7.2002 verstorbene Action-Spezialist John Frankenheimer nahm diese Figur der Ronin zum Anlass ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Posdole über Ronin 04.11.2002
Produktbewertung des Autors:
Humor
durchschnittlich humorvoll
Spannung
ziemlich spannend
Action:
viel
Romantik:
wenig
Pro:
Minimalistisch - spannend - gut
Kontra:
Etwas zu lang
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ronin waren nach der japanischen Legende Samurai, deren Herren getötet worden waren und die sich nun anderen Herren anboten. Sie verloren den Status der Samurai und wurden Ronin genannt. Der am 6.7.2002 verstorbene Action-Spezialist John Frankenheimer nahm diese Figur der Ronin zum Anlass für seinen 1998 gedrehten Thriller. Fünf Männer: ein Spezialist für Waffen und Strategie, Sam (Robert de Niro), und ein exzellenter Fahrer, Larry (Skipp Sudduth), beide aus den USA, der Engländer Spence (Sean Bean), Waffenexperte, der Deutsche Gregor (Stellan Skarsgård), Computer-Experte, und das französische Organisations-Genie Vincent (Jena Reno), fünf Männer erhalten einen Auftrag in Frankreich – von einer Frau, der gerissenen Deirdre (Natascha McElhone), die für einen den Männern unbekannten Auftraggeber arbeitet.
I N H A L T
Ihr Ziel ist es, einen Aluminiumkoffer unbekannten Inhalts zu beschaffen, hinter dem auch eine russische Organisation, die IRA und andere Gruppierungen her sind. Alle wissen, dass dieser Auftrag lebensgefährlich ist und sehr genau vorbereitet werden muss – Tote einkalkuliert. Einzig Sam bekommt mit der Zeit ein ungutes Gefühl, weil Deirdre nicht damit herausrücken will, wer ihr Chef und was in dem Koffer ist.
Bald erweisen sich Sams Bedenken als nicht ganz grundlos. Als die fünf Männer und Deirdre an einem Quai an der Seine von Waffenhändlern modernes Gerät übernehmen sollen, kann Sam gerade noch entdecken, dass sie in einen Hinterhalt gelockt wurden. Dann muss Spence gehen. Sam mustert den Engländer aus, weil er zu viel Angst zeigt.
Der Koffer befindet sich im Besitz von sechs bis acht Männern in Nizza, wie Deirdre nur ungenau weiß. Nach einer irrwitzigen Verfolgungsjagd können die sie den Koffer auch in ihren Besitz bringen. Sams Zweifel an der Seriosität des Auftrags werden aber wiederum bestätigt. Er kann gerade noch verhindern, dass die Männer Opfer eines Bombenanschlags werden. Der Koffer muss ausgetauscht worden sein. Vincent und Sam sind sich darüber bewusst, dass sie ab sofort niemandem mehr trauen können.
Den richtigen Koffer aber hat ein Verräter. Auf ihn beginnt nun eine gnadenlose Jagd, an der sich auch Deirdres Auftrageber (Jonathan Pryce) beteiligt ...
I N S Z E N I E R U N G
Frankenheimers Streifen setzt nicht allzu sehr auf die relativ simple Geschichte. Der Film lebt eher von seinen Personen und ihrem Verhalten in zugespitzten Situationen und von einer Atmosphäre des wachsenden Misstrauens. Als de Niro anfangs das Bistro überprüft, bevor er es betritt, fragt ihn Deirdre, warum er dies tue. „Ich betrete niemals einen Ort, von dem ich nicht weiß, wie ich ihn wieder verlassen kann.“ Auch Jean Reno ist ein vorsichtiger Mensch. Und Stellan Skarsgård spielt einen vordergründig sich zurückhaltenden, aber genau beobachtenden Ex-Agenten. Der Film handelt zudem von Verrat. Langsam enthüllt sich bei der Jagd nach dem Koffer, vor allem per Auto, die wahre Identität der Beteiligten. Kaum einer ist der, für den er sich ausgibt. Die IRA und die Russen sind näher, als mancher glaubt.
Umso stärker drängt de Niros Sam auf eine optimale Vorbereitung der Aktion. Das alles nützt nur wenig, denn nun begibt sich Sam mit den anderen in Räume, die allesamt unsicher sind, in denen der „Hinterausgang“ nur schwer zu finden ist. Immer deutlicher steigert Frankenheimer die Spannung in Richtung: Du kannst nur dir selbst trauen. Ausnahme: Sam und Vincent. Im Lauf der Zeit spüren die beiden instinktiv, dass sie sich verstehen. Zwischen beiden entwickelt sich fast so etwas wie eine Freundschaft, ohne dass auch nur ein Wort in diese Richtung fällt. De Niro spielt – reduziert – einen in allen Situationen cool wirkenden Mann. Natascha McElhone ist sein in dieser Hinsicht ebenso cooles weibliches Gegenüber. Als Sam von einer Kugel getroffen wird, gibt er Anweisungen, wie ihm die Kugel zu entfernen ist. Erst wenn man sie wirklich in der Zange habe, dürfe man diese wieder aus seinem Körper ziehen. Sie Szene entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Zudem enthält der Film eine typische Hitchcock-Idee. Einen Koffer, von dem niemand weiß, was er enthält – und das Publikum wird’s auch nicht erfahren. (Das erinnert an die endlosen Diskussionen um den Koffer von Marsellus Wallace in „Pulp Fiction“.) Warum in den spannenden Showdown unbedingt Katarina Witt eingebaut werden musste, bleibt das Geheimnis Frankenheimers. Andererseits schadet es auch nicht.
F A Z I T
Frankenheimers „Ronin“ enthält, soweit ich mich erinnere, vier längere Verfolgungsjagden durch verschiedene Städte und Gegenden. Trotzdem sind diese Actionszenen nur Mittel zum Zweck. Frankenheimer setzt auf Geschichte, vor allem Charaktere und Suspense, gegründet vor allem durch die Unsicherheit in der Gruppe der sechs bzw. dann nur noch fünf Personen selbst. Also ein spannender, vielleicht etwas zu langer, überdurchschnittlicher Thriller, den man mit einigem Vergnügen anschauen kann.
PRO7 zeigte den Film am 1.11.2002.
Ronin (Ronin) USA 1998, 121 Minuten Regie: John Frankenheimer
Drehbuch: J. D. Zeik Musik: Elia Cmiral Kamera: Robert Fraisse Schnitt: Tony Gibbs Spezialeffekte: – Hauptdarsteller: Robert de Niro (Sam), Jean Reno (Vincent), Natascha McElhone (Deirdre), Stellan Skarsgård (Gregor), Sean Bean (Spence), Skipp Sudduth (Larry), Michael Lonsdale (Jean-Pierre), Jan Triska (Dapper Gent), Jonathan Pryce (Seamus), Féodor Atkine (Mikhi), Katarina Witt (Natacha Kirilova), Bernard Bloch (Sergi)
Offizielle Homepage: – Internet Movie Database: http://us.imdb.com/Title?0122690
Weitere Filmkritik(en): „Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert): http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1998/09/092503.html
Pro: Hervorragendes Duo DeNiro/Reno Kontra: Schwer zu durchblickender Plot
Ronin nannte man in Japan einst Samurai, die, egal aus welchem Grund, nicht in der Lage waren, ihren Herren zu beschützen. Als Söldner und Vogelfreie zogen sie meist durch das Land bis sie die Gelegenheit erhielten, den Tod ihres Herren zu rächen und schl ...
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...Es gibt nur wenige Filme, die man mit keinem anderen Film vergleichen kann, die durch ihre spezielle Machart einzigartig sind. Und oft sind genau diese Filme absolute Highlights. RONIN ist einer von ihnen.
Auf den ersten Blick – nach der Lektüre ...
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Pro: Handlung, Verfolgungsfahrten,Robert de Niro.. Kontra: Nix für Blöde!
Es geht um einen Koffer. Es werden von einem unbekannten Auftraggeber Spezialisten angefordert also Agenten, die diesen Koffer besorgen sollen. Das ganze spielt in Paris. Nachdem sich die Truppe Waffen besorgt hat, kommt es bei dem Diebstahl
des Koffer ...
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Pro: gute Schauspieler und gute Verfilmung Kontra: die Story an sich ist nicht neu
Bei "Ronin" wird ein Haufen bunt zusammen gewürfelter Söldner angeworben, einen silbernen Koffer für den unbekannten Auftraggeber zu erlangen. Doch es sind mehrere Parteien an diesem Koffer interessiert und es kommt zu einer Hatz bei der der Zuschauer lan ...
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Pro: spannend, gute Besetzung, gut abgefilmt Kontra: für manch einen vielleicht zu grobe Story
Wieder einmal erstaunte das aktuelle Fernsehprogramm mit seinen Filmbeiträgen. Zum einen, weil mal wieder ein Film lief, der erst vor ein paar Jahren im Kino lief und zum anderen, weil der Programmdirektor mal wieder Geschmack bewies! ; )
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Pro: Bestimmt recht günstig zu kaufen!Musik!Die Schauspieler!Verfolgungsjagden sehr spannend inszeniert!Zuschauer bleibt im Ungewissen was sich im Koffer befindet, auch wenn man dies als negativ auffassen kann!Jederzeit interessant und sehr rasant! Kontra: Für manche vielleicht zu wenig Bonus!
...Vorwort
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Ich habe mal wieder wie so oft eine DVD ausgeliehen bekommen und da musste ich natürlich wie immer auch darüber schreiben. Ich hatte bislang auch noch nichts von diesem Film gehört, obwohl er mit einer regelrechten Starbesetzung aufwartet. Er nennt sich "Ronin" und ob man ihn weiterempfehlen kann, das erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem heutigen Bericht!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Unterteilt ist der Film in 32 einzelne Kapitel und freigegeben ist der Film zurecht ab 16 Jahren. Er dauert genau 117 Minuten und die Bestellnummer lautet 1574508. Er stammt zudem aus dem Jahre 1997 und Regie führte John Frankenheimer. Es handelt sich außerdem um einen Actionfilm und der Preis würde so bei ungefähr 10 Euro liegen, sehr wahrscheinlich darunter. Alles weitere zur DVD in Sachen...
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Pro: guter Sound, gute DVD, guter Film Kontra: Schauspieler teilweise nicht so toll, schlechter Soundtrack, langatmig
...John Frankenheimer's "RONIN" ist eine gelungene Mixtur aus Agententhriller und Verfolgungsjagden. Damals als er ins Kino kam, hatte ich mich von der Werbung (Trailer) täuschen lassen und habe dann die DVD gekauft. Meine zweite DVD in meiner Sammlung (die mittlerweile über 50 Filme zählt). Ich will die DVD mal genauer untersuchen
Update: Dieser Bericht liegt hier und jetzt in überarbeiteter Form vor.
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DER FILM:
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Ronin werden entehrte Samurai genannt. Der Film Ronin handelt von einer Gruppe Auftragskiller, die einen Auftrag in Frankreich annehmen. Der hört sich einfach an, doch es wird ein Spießrutenlauf.
Diverse Spezialisten aus verschiedenen Ländern (Irland, USA, Frankreich, England..) versammeln sich an einem geheimen Ort, wo sie vom Teamleiter "Deirdre" eingewiesen werden. Von Anfang an scheint diese Truppe...
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...Ronin ist ein fulminanter Actionfilm mit Robert deNiro und Jean Reno, zwei meiner Lieblingsschauspieler. Der Film ist Speed-Kino nach meinem Geschmack. Die Parteien liefern sich rasante Verfolgungen durch enge Gassen in Südfankreich und Paris., um an ihr Ziel zu kommen, welches ein Koffer mit Top-Seret-Akten ist. Verrat und Gegenverrat sind immer Gegner im Hintergrund. Wer mit und wer gegen wen spielt ist oft nicht klar und auch so gewollt. Sehr spannend!! Die DVD hat einige specials wie alternatives ende (schwach), booklet, making of, off-komentar vom Regisseur. Der Ton ist sehr gut und auch das Bild kann überzeugen. Für Fans von Actionfilmen nach meiner Meinung ein Muss....
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hilfreich 01.01.1970
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