Rosenrot mausetot / Patterson, James

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Rosenrot mausetot / Patterson, James

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Ein Schrecken ohne Ende

4 25. Jan 2008

Pro:
spannend von Anfang bis Ende

Kontra:
das ernüchternde Ende

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Niveau:

Unterhaltungswert:

Spannung:

Humor:

Aufmachung:

mehr


Paukenfrosch

Über sich: *** &&& ***

Mitglied seit:19.11.2002

Erfahrungsberichte:1099

Vertrauende:251

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 154 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

In regelmäßigen Abständen lese ich immer mal wieder sehr gern ein Buch von James Patterson. Am liebsten mag ich seine Alex-Cross-Romane, wozu auch folgender Thriller gehört:

"Rosenrot, mausetot"

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Der Autor
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James Patterson wurde 1949 in New York geboren. Er studierte Englische Literatur und arbeite anschließend als Werbetexter einer großen amerikanischen Werbeagentur, wo er schnell zum Leiter der Werbeabteilung aufstieg.

Er fing an, Kriminalromane zu schreiben, und 1976 war es dann soweit: sein erster Roman "Die Toten wissen gar nichts" erschien, für welchen James Patterson dann sogar mit dem "Edgar Allan Poe Award" ausgezeichnet wurde.

Über 40 Romane hat James Patterson bereits geschrieben, die meisten sind auch schon ins Deutsche übersetzt worden. Zu seinen Werken zählen etliche Einzelromane, aber auch Romanreihen, wie zum Beispiel die, mit der Hauptfigur Alex Cross als Polizeipsychologe.

Da es sich bei dem Thriller "Rosenrot, mausetot" um einen Alex Cross Roman handelt, folgt anbei die Auflistung dieser Romane in chronologischer Reihenfolge:

Morgen Kinder wird´s was geben (1993 )
...denn zum Küssen sind sie da (1995)
Sonne, Mord und Sterne (1996)
Wenn die Mäuse Katzen jagen (1997)
Wer hat Angst vorm Schattenmann (1999)
Rosenrot, mausetot (2000)
Die Stunde der Rache (2001)
Mauer des Schweigens (2002)
Vor aller Augen (2003)
Und erlöse uns von dem Bösen (2004)
Ave Maria (2005)

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Allgemeine Fakten zum Buch
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"Rosenrot, mausetot" erschien bereits 2000 unter dem Originaltitel "Roses are red". In Deutschland erschien das Buch 2002.

Derzeit gibt es die 2. Auflage vom August 2004 mit der ISBN 978-3404151738 für 8,90 € als Taschenbuchausgabe zu kaufen, welche 301 Seiten umfaßt.

Ich bin im Besitz eines Doppelromans, der die beiden Thriller "Sonne, Mord und Sterne" und "Rosenrot, mausetot" enthält. Dieses Buch erschien vom Weltbildverlag unter der ISBN 978-3-8289-9105-7 in der Reihe "Weltbild Taschenbuch" und kostet nur 6,95 €. In diesem Buch nimmt der Roman 256 Seiten ein.


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Klappentext
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Ein Psychopath mit Vorliebe für brutale Raubmorde hält Washington D.C. und Umgebung in Atem. Doch als Polizei und FBI glauben, dem Täter endlich auf der Spur zu sein, ändert sich dessen Methode und die Jagd beginnt von neuem. Ein Verwirrspiel, das es unmöglich macht, zwischen Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden.

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Inhalt & Meinung
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In dem Thriller "Rosenrot, mausetot" hat es Alex Cross mal wieder mit einem ganz schwierigen Fall zu tun, denn ein Mann, der sich selbst das Superhirn nennt, scharrt Killer um sich, mit denen er eine Bank nach der anderen ausraubt. Dabei geht es sehr brutal und blutig zu. Nach den jeweiligen Überfällen bringt das Superhirn seine Handlanger um. Darunter ist auch der Bruder von Alex Cross´ ermordeter Frau. Das geht ihm selbstverständlich nahe.

Da das Superhirn einerseits kaum brauchbare Spuren hinterläßt, doch stets falsche Fährten legt, wird die Jagd nach ihm zu einem verzweifelten Katz-und-Maus-Spiel, dessen Ende sich nicht vorhersehen läßt.

Spannend ist dieser Thriller von der ersten bis zur letzten Seite. Als Leser nimmt man direkt an der Jagd nach dem Superhirn teil. Zickzackartig folgt man Cross und den ermittelnden Polizisten, sowie den FBI-Agenten von einem Verdächtigen zum nächsten, wobei es weiteres Blutvergießen gibt. Doch jede Spur führt in eine Sackgasse. Es ist wahrlich zum Verzweifeln und die Nerven liegen regelrecht blank, denn es muß Alex Cross doch irgendwann einmal gelingen, diesem Mörder das Handwerk zu legen. Doch bis zur Auflösung des Falles muß man den Roman bis zum letzten Satz lesen. So lange wird man als Leser von James Patterson auf die Folter gespannt.

In diesem Thriller geht es aber nicht allein um diesen Fall. Da man jeden Schritt von Alex Cross direkt miterlebt, kann man natürlich auch in sein Privatleben blicken, welches in diesem Roman gar nicht so rosig ist. Er verliert gleich zwei Frauen, die er in seinem Herzen trägt. Traurig ist es auch die Geschichte mit seiner Tochter, bei der ein Tumor entdeckt wird. Leicht hat es der dreifache Vater nun wirklich nicht.

Ich mag die Alex Cross-Romane so sehr, weil mir die Hauptfigur unheimlich sympathisch ist. Er ist ein sehr guter Polizeipsychologe, der klug ist und seine Fälle clever und mit Lebenseinsatz löst. Andererseits ist er ein liebenswerter Familienmensch, der es jedoch nicht schafft, mit einer Frau an seiner Seite glücklich zu werden, obwohl er es eigentlich so sehr verdient hat. Bei all der Brutalität in diesen Romanen ist man doch jedes Mal angenehm gerührt, blickt man Alex Cross ins Herz.

In dem Thriller gibt es nur wenige Szenenwechsel. Die in Ich-Form geschriebenen Passagen berichten die Geschehnisse stets aus Alex Cross´ Sicht. Ist dies nicht der Fall, dann weiß man, daß man beim Superhirn ist bzw. bei den Überfällen. Das ist sehr gut gemacht.

Einfach zu lesen ist der Thriller auch, weil sämtliche Geschehnisse nacheinander ablaufen. Zeitsprünge und Rückblenden erschweren einem das Lesen hier nicht, wenn auch hin und wieder in einigen Sätzen Bezug auf Fälle aus anderen Alex-Cross-Romanen genommen wird. Das ist schön und erfreut einen Cross-Liebhaber wie mich, jedoch ist dies nicht Bedingung. Man kann dem Roman auch so folgen, ohne die vorherigen Romane gelesen zu haben. Jeder Alex Cross-Roman ist eigenständig. Man könnte nur manchmal ins Stocken geraten, was seine derzeitige private Situation betrifft.

Die Patterson-Romane zeichnen sich stets durch einen sehr angenehm flüssigen Schreibstil aus, die das Lesen zum Vergnügen machen. Diesmal jedoch gibt es nicht wie sonst viele kurze Kapitel. James Patterson hat seinen Thriller "Rosenrot, mausetot" diesmal in 5 einzelne Bücher nebst Prolog und Epilog eingeteilt. Diese sind zwar in Abschnitte unterteilt, die aber nur durch Absätze erkennbar sind. Das gefällt mir zwar nicht ganz so gut, war aber okay, da dieser Thriller mit 256 Seiten nun auch nicht zu lang ausfällt. Dieser Fakt scheint sich aber wohl nur auf meine Doppelromanausgabe zu beziehen. Wer sich den Einzelroman kauft, der hat den Roman in viele einzelne Kapitel unterteilt.

Insgesamt hat mir dieser Alex Cross-Roman wirklich gut gefallen, obwohl es bessere gibt. Bei Patterson´s Schreibstil kann man es eigentlich sehr gut vertragen, wenn Alex Cross parallel in zwei Fällen recherchiert. Somit ist dieser Thriller als leichte Kost zu bezeichnen. Auch finde ich das Ende ziemlich unbefriedigend. Einerseits ist es unheimlich schockierend, andererseits bleibt es offen. Man ist mehr oder weniger gezwungen, weitere Cross-Romane zu lesen. Das finde ich zwar nicht schlimm, da ich es eh tun werde, dennoch fehlt mir irgendwie der grandiose Kick am Ende des Romans.

Trotzdem ist dieser Thriller ein lesenswertes Buch, welches ich Thriller-Fans nur wärmstens empfehlen kann. Daher vergebe ich eine Kauf+Lese-Empfehlung plus 4 Sterne…


( 19. Januar 2008 ) 
Bilder von Rosenrot mausetot / Patterson, James
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
steppes45

steppes45

04.02.2008 07:09

Leichte Kost tut auch mal gut ! Toller Bericht ! LG.Karin

The-Wishmaster

The-Wishmaster

03.02.2008 19:06

Kenn ich gar nicht, hört sich aber gar nicht mal so schlecht an...

knopfi.de

knopfi.de

29.01.2008 19:55

Spannend, spannend! Gruß vom KN☼PFi

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Taschenbuch, 301 S., Thriller, Erschienen: 2004

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