-- Es war ein ganz tolles Jahr, so kann´s weitergehen ! ---
22.12.2011
Pro:
So viele tolle Ereignisse kann es nicht in jedem Jahr geben !
Kontra:
Schade, daß es schon bald vorbei ist . . . . . aber es war auch sehr kostspielig ( 7 Kreuzfahrten : - )
Empfehlenswert:
Ja
 meinemiamaria
Über sich:
-- ‹(•¿•)› -- Ich suche noch GegenleserInnen für 10:10 Berichte ! -- ‹(•¿•)› -- Der "Mumbai-Be...
Mitglied seit:09.10.2004
Erfahrungsberichte:103
Vertrauende:142
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 238 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wieder ´mal geht ein Jahr zu Ende und es ist eine gute Gelegenheit für mich, dieses revue passieren zu lassen !
Januar Am 3.1. sind wir ins Flugzeug gestiegen und nach Buenos Aires geflogen. Es war eine wunderbare Kruezfahrt auf der ich in einem Monat wirklich viel erlebt habe. Wir waren auf den Falklandinseln, haben das Kap Horn umrundet und uns in der Otway Bucht Magellan-Pinguine angeschaut ! Bei der Fahrt durch den Beagle Kanal konnten wir riesige Gletscher beobachten. In der südlichsten Stadt der Erde, in Ushuaia sah es aus wie in Oberstdorf. Holzhäuser und ringsherum schneebedeckte Berge. Nach zwei Wochen ging es weiter nach Uruguay und Brasilien. In Punta del Este, einem Touristenort am Atlantik treffen sich Touristen aus aller Welt und es sieht genauso feudal aus, wie in der USA oder Europa. Nobelgeschäfte säumen die Straßen, die Strände sind sauber und laden zum Entspannen ein. Die Insel Ilhabela ist mit 340 Quadratkilometern die größte Insel vor Brasiliens Küste und hat 180 km Küstenumfang. Wir haben nur einen Strand der 41 besucht, es war wunderschön. Doch der absolute Höhepunkt Brasiliens Inselwelt war die Insel Bùzios, die in den 60er Jahren Aufsehen erregte, als Brigitte Bardot dort Urlaub machte. Natürlich gibt es ein schönes Bronze-Denkmal von ihr am Strand. Rio de Janeiro mit der Christusstatue auf dem Corcovado, der Copacabana und dem Zuckerhut war natürlich ein high light. Von Sao Paula ging es dann am 30. Januar zurück ins kalte Deutschland.
Februar Am 21.2. ist meine Mutter mit fast 93 Jahren verstorben. Sie hatte über zwei Jahre in einem Altenheim in Kleinenbroich gelegen und ist künstlich ernährt worden. Geistig war sie allerdings noch sehr gut dabei und hat sich über Besuche, besonders der Urenkel, sehr gefreut. Wenn ich einmal so alt werden sollte, hätte ich noch fast 33 Jahre vor mir. Na, dann mal los !
März Am 1.3. war die Beerdigung und es kamen nicht nur alle ihre vier Kinder (ein Bruder ist schon gestorben) sondern auch alle Enkel und Urenkel waren anwesend. Es war ein richtig schönes Familienfest, wobei ein Essen in unserem „Stammlokal“, Die Zornige Ameise, jezt DRAGO, nicht fehlen durfte. Mein Mann und ich haben am 17. März unseren 33ten Hochzeitstag mit einem schönen Essen gefeiert. Mein Gewicht lag zu dieser Zeit schon über 70 Kilo, doch das sollte sich im Laufe des Jahres noch erhöhen :-( Im Kino haben wir uns die Filme: „The Kings Speech“ und „Das Labyrinth der Wörter“ angeschaut !
April Am Samstag den 9. April haben wir uns mit der örtlichen Frauenrunde zum 200sten Mal getroffen und dieses gebührend mit einem selbstgemachten Brunch gefeiert. 18 Frauen haben zu Essen und zu Trinken mitgebracht, wir schlemmten, lachten und spielten zusammen. Es war ein schöne Frühlingstag, der mit einem Bild unterm blühenden Kirschbaum in die Analen einging. Am 14.4. starteten wir mit einer Transarabienreise.
Bilder von Rückblick auf das Jahr 2011
Es ging in Dubai auf`s Schiff und von dort über Abu Dhabi, Muscat, Salalah durch den Suezkanal nach Haifa weiter und nach Limasol. Von Antalya flogen wir dann am 29.4. wieder zurück. Der Besuch von Jerusalem war nach Ostern der absolute Höhepunkt dieser Reise.
Mai Ich finde, der Mai ist ja der schönste Monat des gesamten Jahres. Der Frühling ist dann auch in Deutschland eingekehrt, mein Mann hatte Geburtstag, der immer mit einem guten Essen gefeiert wird und wir haben eine Woche lang ein Seminar in Bonn besucht. Nicht zu vergessen zu erwähnen ist die am 15.4 eröffnete Bundesgartenschau, die in Koblenz stattfand und die wir mindestens zweimal die Woche besuchten. Es gab ständig neue Ausstellungen, die Blumenhalle wurde wöchentlich neu geschmückt und insgesamt fanden 3000 verschiedene Aktivitäten statt. Wir gingen oft abends noch zu einem Konzert an´s Deutsche Eck. Es war ein wunderschöner Sommer. Doch am 30.5. sind wir erst einmal wieder auf unser geliebtes Aida-Schiff gestiegen. Ich hatte diese Reise meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Wir genossen die Annehmlichkeiten, die wir als Vielfahrer in der Zwischenzeit haben: Exklusives Frühstück im Rossini, Bordguthaben, eine Einladung des Clubchefs, diesmal ging´s hinter das Theater mit Verköstigung und die „Unvergesslichen Momente“ als Abschiedsgeschenk.
Juni Zurück von der Schiffsreise waren wir eigentlich nur auf der BuGa in Koblenz. Wir hatten viel Besuch und zeigten allen bei der Seilbahnfahrt den Rhein von oben. Das Wetter hat mitgespielt, es war eine wirklich schöne Zeit. Aber wir hatten noch die „St. Petersburg-Reise“ geplant, die wir am 23.6. von Warnemünde aus antraten. Es ging mit Aida Blu von Tallinn, über St. Petersburg nach Helsinki, Stockholm und über Kopenhagen zurück nach Warnemüde. Ich hatte mich auf diese Reise so gefreut, doch St. Petersburg hat mir überhaupt nicht gut gefallen; Stockholm dagegen sehr ! Na, ja, was soll´s, gesehen und abgehakt !
Juli In diesem Monat stand eigentlich wieder nur BuGa auf unserem Programm. Das Wetter war herrlich und wir genossen die wechselnden Ausstellungen. Am 17.7. fuhr ich zu meiner Tochter nach Bochum. Sie hatte noch 6 Tage an einer dortigen Schule Referendariatszeit zu absolvieren und ich wollte die schon lange versprochene Woche bei ihr verbringen, um sie dann wieder mit nach Hause zu nehmen. Gleich am ersten Tag fuhren wir nach Essen und besuchten Dr. Stratmanns Theater am Kennedy-Platz. „Kunstfehler“ hieß das Programm und ich genoss den „Ruhridialekt“ mit lautem Lachen. Wir besuchten die Jahrhunderthalle in Bochum, Schloss Berge in Gelsenkirchen und die Zeche Zollverein. Am Samstag den 23.7. waren wir wieder in Koblenz um mit Töchterlein auf die BuGa zu gehen ! Unter dem „Kaiser Wilhelm-Denkmal“ am Deutschen Eck gab es dann einen leckeren Cocktail !
August Der August ist ein ganz besonderer Monat für mich, denn dann habe ich Geburtstag. diesmal sollte es noch besser werden, denn es war mein 60ster Geburtstag, den ich mit meinem Zwillingsbruder in Starnberg feiern wollte. Wir fuhren schon am 10.8. in Richtung München, um vorher noch ein wenig die Gegend zu erkunden. Meine Schwägerin hatte im "Jodlerwirt" in München für den Abend des 12.8. einen Tisch für 7 Personen reserviert und wir wurden als „Ehrengäste“ mit Handschlag begrüßt. Es war ein gelungener Abend, der „Jodler“ textete seine Lieder extra für uns um, wir sangen mit und hatten viel Spaß. Doch es war kein billiges Vergnügen .... Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Auto zum Ziegelhaus, denn dort hatte Gerd ein Stammtischtreffen organisiert. Es war ein schönes Treffen, drei „mydays“-Gutscheine wurden verlost, doch ich bekam einen geschenkt, da ich gerade 60 Jahre alt geworden war. Ein wirklich tolles Geburtstagsgeschenk, das ich dann mit einem Essen eingelöst habe. Allerdings habe ich an diesem Abend, laut Rechnng, schon um 21:14 Uhr bezahlt und bin wieder gegangen, da ich meine Familie noch Mitten in München abholen wollte und wir dann gemeinsam nach Starnberg gefahren sind.
September Am Samstag, den 2.9. waren wir bei Jaumanns Kochplatz essen. Ich konnte den „mydays“-Gutschein einlösen, nur die Getränke mussten noch bezahlt werden. Das Lokal ist nun wirklich geschlossen, die Meldungen stimmten; aber wir haben es Gott-sei-dank noch geschafft uns dort kulinarisch verwöhnen zu lassen. Am Sonntag, den 4.9. sind wir auch Köln gefahren. Dort gab es um 15:00 Uhr, organisiert von Hajo´s Büdchen, ein Bingo Spiel im Keller von Gaffel Kölsch. Die Gewinne waren wirklich überflüssige „Stehrümmchen“, doch so lustig präsentiert, daß wir sehr viel Spaß hatten. Wir werden dort auf jeden Fall wieder einmal hinfahren. Weiter ging es nach Essen, denn dort war im Hotel "AROSA" ein Zimmer für uns reserviert. In den 60er Jahren haben dort schon die Rolling Stones übernachtet, als sie in der Grugahalle auftraten. Da ich 1976 in Rüttenscheid gewohnt habe, fühlte ich mich sofort heimisch und suchte mein „altes“ Haus auf; es war abgesperrt und wurde total renoviert. Wir tranken noch einen Sekt auf der "Rü" im Lokal „ miamamia“ bevor wir ins Bett sanken ! Am Freitag, den 9.9. musste ich wieder auf´s Schiff, ich wollte unbedingt das neuste Modell der Aida Flotte, die Sol, kennen lernen. Eine Bekannte erbarmte sich mit zukommen, denn mein Ehemann hatte erstmal „genug“ von Aida. Das Schiff unterscheidet sich kaum von der Blu, nicht einmal den häßlichen Teppichboden hatten die Innenarchitekten gewechselt. Aber das Brauhaus ist so toll, da kann man alles andere „übersehen“! Diesmal hatte ich als Bonus eine Innenbesichtung des Schiffes auf dem „Vielfahrer-Programm“ stehen ! Wir gingen in den Großküchen spazieren, schauten in die Gefrierhallen und dn Köchen in den Topf. Nachher gab es Häppchen und Champagner ! Vom 19.-23. 9. besuchte ich wieder ein Seminar in Bonn und schloss diesen Monat mit 75 Kilo ab !
Oktober Am 1. Oktober starteten wir mit dem hiesigen Ortsverein zu einer Busreise nach Schleswigholstein. Wir besuchten das Haithabu Museum in Schleswig, schauten Schiffe in Kappeln an, machten eine Stadtrundfahrt in Hamburg, tranken Cappuccino in Husum und St. Peterording, besuchten Friedrichstadt und fuhren mit der Fähre von Dänemark nach Sylt. Obwohl es in Westerland zeitweise leicht regnete, musste ein Fischbrötchen bei Gosch sein. In Lübeck besuchten wir nach einem Stadtrundgang das Niederegger Café. Es war wieder eine anstrengende, aber erlebnisreiche Woche, wie eigentlich jedes Jahr ! Auf der Heimreise wurde dann ganz demokratisch das Ziel für die nächste Herbstreise beschlossen; es soll ins Burgenland gehen.
November Endlich steht wieder eine Schiffsreise auf unserem Programm, ich konnte es diesmal kaum erwarten, der deutschen Kälte zu entfliehen. Am 4.11. flogen wir nach Sharm El Sheikh, um dort auf die Aida Blu zu steigen. Es ging durch´s Rote Meer von Aqaba über Eitat nach Luxor, um von Ägypten wieder heim zu fliegen. Wir waren in der roten Felsenstadt Petra in Jordanien, diese Ausgrabungsstätte gehört zu einem der sieben Weltwunder; es war wirklich sehr beeindruckend, die Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Woche verging wie im Flug, schade, denn das Klima dort hat mir sehr gut getan. Wettermäßig war es aber in Deutschland wider erwarten auch sehr schön, fast zu trocken, denn der Rhein hat so viel Wasser verloren, daß die Bomben aus dem zweiten Weltkrieg zutage traten und mit einer aufwendigen Aktion entschärft werden mussten. Den 1. Advent haben wir in Starnberg verbracht und beim Café Undosa in Wolldecken gehüllt in der Sonne gesessen um einen leckeren Cocktail zu trinken.
Dezember Am 4.12. wurde fast ganz Koblenz evakuiert. 45000 Menschen sind aus der Stadt gezogen, weil Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg aufwendig entschärft werden mussten. Einen Tag vorher haben wir unser Stammtischtreffen auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt gefeiert, als wäre es das letzte iüberhaupt. Die Leute waren alle so ausgelassen, wir haben gesungen und uns gefreut. Es herrschte im wahrsten Sinne des Wortes ein Bombenstimmung. In der Woche danach habe ich mir einen Eiweißdrink gekauft, um wenigstes die zwei Kilos, die auf der letzten Schiffsreise zugelegt hatte, wieder zu verlieren; es hat geklappt. Am 8.12. bin ich also mit 72 Kilo wieder auf ein Aida Schiff gestiegen, wir wollten uns auf der 11tägigen Kanaren Reise schön entspannen und auch ein wenig Sonne tanken. Der Flug ging nach Gran Canaria, von dort aus mit der Aida Bella nach Teneriffa, dann weiter nach Funchal auf Madeira, wo wir in unserem „Stammcafé“ wieder einen leckeren Café solo tranken. Über Lissabon ging es nach Cádiz, dann nach Malaga und Tanger. Auf Casablanca habe ich mich am meisten gefreut, denn diese Stadt kannte ich noch nicht. Mir haben die weißen Häuser in den Nobelvierteln sehr gut gefallen, die Slums haben wir nicht besucht. Über die Moscheé Hassan II. sollte ich vielleicht noch einen Bericht schreiben, dieses aufwendige Bauwerk ist die größte Moscheé überhaupt. Wir lagen noch vor Lanzerote und von Gran Canaria aus ging es wieder heim. Am Montag Abend träumten wir selig wieder im eigenen Bett und freuten uns riesig als am nächsten Tag eine weiße Welt zu sehen war. Es hatte in der Nacht so doll geschneit, daß selbst auf dem Balkongeländer 5 cm Schnee lagen. Leider hab´ ich ganz vergessen zu fotografieren, denn am Nachmittag war die ganze Pracht schon fast weg geschmolzen ! Nun steht das Weihnachtsfest vor der Tür, ich geh´ gleich mal schauen, ob wir es ´rein lassen .....
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
11.03.2013 16:41
BH: (Fast) 93 Jahre ist schon ein stolzes Alter! Den Monat Mai mag ich auch gern - meine Mutter hat dort Geburtstag. LG Claudia
10.03.2013 17:52
TOP- Bericht!
14.11.2012 06:20
Die Geschichte mit der Aida Sol find ich genial. Dass dein Mann genug hatte kann ich verstehen, das ist ja der Wahnsinn was du für ein Programm bis dahin kreuzfahrttechnisch abgespult hast. Du kommst wie ich lese ordentlich herum, das ist ja für andere ja fast ein Lebensprogramm. Langweilig ist dir jedenfalls nicht, soviel kann ich mal sagen. Mal wieder schöne Impressionen aus 2011, BH.