Über sich:Kann denn nicht bitte jemand mal etwas gegen die vielen UHUs unternehmen????
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 101 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
letztes Wochenende waren wir zu einem ganz besonderen Jubiläum eingeladen und die Gastgeber haben sich wirklich selbst übertroffen! Angefangen bei der der edlen Lokation, weiter mit einem wahnsinnig reichhaltigem Menü, bis hin zum edlen Tropfen zum Anstoßen!
Um es gleich mal vorweg zu nehmen und was ich ganz besonders interessant an der Veranstaltung fand: Die Gastgeber haben bei ihrer gesamten Auswahl nur darauf Rücksicht genommen, was ihnen persönlich gefällt und dies auch in den Einladungskarten klar gemacht. Einfach Super!!!
Aber nun zurück zu meinem eigentlichen Bericht, denn der handelt heute vom Begrüßungs-Champagner, dem Ruinart Brut Rosé:
Speiseempfehlungen: Als Aperitif, zu feinen Vorspeisen, Lachs, Gemüseterrine
BESCHREIBUNG: *********************
Wie alle Ruinart Champagner ist der Rosé mit einem hohen Anteil Chardonnay hergestellt, was ihm große Finesse und Eleganz verleiht. Das Geheimnis seiner delikaten Finesse sind jedoch die enthaltenen Pinot-Noir-Trauben. Die Farbe des Champagners erinnert zuerst an korallenrot mit orangegelben Anmutungen. In der Nase erinnert der Champagner an frisch gepflückte Kirschen und rote Beeren. Am Gaumen erweist sich der Champagner als ausgewogen, frisch und geschmeidig.
HERSTELLER: *****************
Champagne Ruinart Rue des Crayères 4 51100 Reims/Frankreich
Internet: http://www.Ruinart.com/
Dom Ruinart entstammte einer der hoch angesehenen Familien der Champagne. Der Handel mit Wollbekleidung hatte sie zu Wohlstand gebracht. Auf seinen Geschäftsreisen durch Europa verkehrte er in aristokratischen Kreisen, die Zugang zum Königshof besaßen. Durch sie bekam er Kenntnis von der aufkeimenden Begeisterung für Champagner.
Der brillante Kaufmann erkannte schlagartig darin das kommerzielle Potential. Seinen Bruder, Nicolas Ruinart, weihte er ein in die Vision, das Geschäft komplett auf Champagner umzusatteln. Vorerst jedoch galt es, ein massives Hindernis zu beseitigen. Das königliche Dekret erlaubte, Wein in Fässern zu handeln. Vom Handel mit Flaschen war keine Rede. Ohne die jedoch konnte kein Champagner ausgeliefert werden.
Am 25. Mai 1728 erlaubte der französische König erstmalig landesweit den Transport von Weinflaschen. Die ersten Champagner, die den Keller im Haus Ruinart verließen, wurden als Firmengeschenk an Geschäftskunden und Vertragshändler weitergereicht. Doch nach und nach gewann der Champagnerhandel an Bedeutung. Wurden anfangs Champagnerkisten als zusätzliche Schiffslast den Ballen mit Kleidung zugegeben, so versandte vom Jahr 1735 an das Haus Ruinart nur noch seinen eigenen Champagner. Der Verkauf von Wollsachen wurde gänzlich aufgegeben.
Uber die Jahrhunderte hinweg verfolgten die Männer an der Führungsspitze beharrlich ein Ziel. Das war das Erreichen der weltweiten Spitzenklasse. Reinheit, Aufrichtigkeit, Qualität, Eleganz und Offenheit sind bis heute zentrale Werte in der Unternehmenskultur des Prestige trächtigen Hauses. Zur Erinnerung an den sagenhaften Visionär, dem das Handelshaus seinen unnachahmlichen Erfolg verdankt, wurde 1959 der erste Dom Ruinart Vintage kreiert.
MEINE ERFAHRUNG: **************************
Mich hat die Ankündigung auf ein Glas Champagner nicht sonderlich beeindruckt, denn ich hatte schon ein paar Mal Champagner getrunken und war absolut nicht überzeugt davon! Aber ich bin auch keine Spezialistin was Weine, Sekt & Co. angeht und wurde dann doch sehr angenehm überrascht.
Die Farbe fiel mir als erstes auf, denn es handelte sich ja um einen Rose‘ und das ist schon mal ungewöhnlich für einen Champagner. Irgendwie war es aber auch nicht gerade eine rosa Färbung, sondern schon leicht ins orange hinein.
Der Geschmack wird überall als fruchtig beschrieben und dies kann ich auch nur bestätigen, wobei ich die einzelnen Früchte nun wirklich nicht heraus schmecken konnte. Dieser fruchtige Geschmack überwiegt sogar die herbe (brut) Note, ohne dabei ins süßliche abzugleiten, zieht einem aber auch nicht die Mundwickel zusammen.
Das positivste war aber ganz eindeutig die richtige Mischung an „Prickelwasser“, denn bisher hatte ich nur Champagner kennen gelernt der von Kohlensäure nur so strotzte und ständig in der Nase kribbelte! Dies ist bei diesem hier aber absolut nicht der Fall und die leicht perlige Note ist wirklich sehr, sehr angenehm.
Auf meine Nachfrage beim Gastgeber bezüglich der Sorte, bekam ich leider nur ein verschmitztes Lächeln zur Antwort, also musste ich mich in die Küche schleichen um herauszufinden, was uns da serviert wurde! War gar nicht so einfach sich den Namen bis nach Hause zu merken, aber als ich jetzt im Internet recherchierte, erfuhr ich dass im November 2000 die Wein-Fachzeitschrift Mondo 159 Spitzen-Champagner testete und nur 7 davon die Spitze mit mindestens 95 Punkten erreichten. Einer davon der Brut Rosé von Ruinart!
Da ich nun nicht den ganzen Tag, bzw. Abend dieses edle Getränk zu mir genommen habe, sondern lediglich ein Glas zur Begrüßung hatte, kann ich über den Alkoholgehalt oder eventuelle Spätfolgen leider keine Angaben machen…
...auch Fotos kann ich ich aus gegebenen Anlass leider nicht vorweisen!
Wer sich von Euch zu einem ganz besonderen Anlass also mal etwas Gutes gönnen möchte, dem kann ich dieses Fläschchen wirklich nur empfehlen. Es gibt ihn übrigens auch noch in der 1,5 l Magnum-Flasche für ca. 100,- Euro und auch in der 375 ml Abfüllung für gerade mal 30,- Euro.
FAZIT: Volle 5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung!
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten! Der Bericht erscheint auch auf anderen Plattformen...
21.11.2011 19:20
könnte auch was für mich sein
07.11.2011 10:46
ganz nach meinem Geschmack!!!
28.07.2011 09:27
Be Hicks, äh, Ha ;-)