Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
so gesund |
| Kontra: |
keine |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Wieder einmal möchte ich meine lieben Leserinnen und Leser mit Tipps aus
meiner norddeutschen Heimat bekannt machen. Meine Enkelin sagt immer, wenn sie
mal vorbeischaut: "Tantchen, das darfst Du bestimmt nicht für unseren Sportverein
machen, dann essen die nur noch und spielen nicht mehr !" Ihr müßt wissen, sie
nennt mich immer Tantchen und das finde ich so reizend von ihr.
Nun aber zu den versprochenen Tipps..
Mit den Seefischen des vor der Haustür liegenden Meeres haben wir eines der
nährstoffreichsten Nahrungsmittel überhaupt. Dazu kommt das die Zubereitung nur
geringe Mühe macht und auch weil gesäuberter Fisch oder sogar ausgelöstes
Fischfleisch überall zukaufen sind. Fische können auf billige Art schmackhaft und
abwechslungsreich zubereitet werden.
Der Seefischgeschmack verschwindet übrigens recht gut, wenn man den Fisch
schnell und gründlich wäscht, abtrocknet, salzt und mit etwas Zitrone oder Essig
einreibt. Die weißen und schwarzen Häute sowie Blutgerinsel müssen dabei sorgfältig
entfernt werden.
Man kennt verschiedene Zubereitungsarten:
- Dünsten im eigenen Saft.
Gedünsteter Fisch wird mit Tunke und Kartoffeln gegessen oder mit frischem Gemüse,
auch mit Sauerkraut oder mit grünem Salat.
- Braten des Fisches.
Der vorbereitete Fisch kann nur in Mehl gewendet oder aber paniert und in
der Pfanne oder in schwimmendem Fett gebraten werden. Auf dem Rost brät man
ganze Fische, die man zu diesem Zweck spicken kann.
- In Tunken oder als Eintopfgericht wird Fisch wie Fleisch verwendet, nur mit dem
Unterschied, daß das Fischfleisch in nicht zu kleine Stücke zerteilt, erst 15 bis 20
Minuten vor dem Anrichten zugefügt wird und das Gericht dann nicht mehr kochen,
sondern nur ziehen soll.
- Zu Klößen und Hackbraten wird rohes oder gekochtes Fischfleisch, zweimal durch die
Maschine gegeben, ebenso verwendet wie anderes Fleisch.
- Zur Bereitung von Aufläufen zusammen mit Kartoffeln, Reis, Makkaroni, mit
Sauerkraut, Blumenkohl, Spargel und Tomaten eignet sich der Fisch vorzüglich.
- Fisch im eigenen Saft.
Fischfilet, Fischkarbonade oder kleine ganze Fische werden, nachdem sie vorbereitet
sind, in einen mit Fett ausgestrichenen Topf getan und mit geriebenem Suppengrün
überstreut. Man setzt einen gut schließenden Deckel auf und stellt den Topf auf ein
sehr gelindes Feuer. Garzeit je nach Dicke der Stücke 20 bis 35 Minuten.
- Fischkarbonade.
Zwiebelscheiben, Kartoffelscheiben und feine Apfelscheiben dünstet man in Fett
an, salzt und legt dann 2 cm dicke Scheiben von Fisch darauf. Das Gericht wird im
festverschlossenen Topf gar und wird dann so angerichtet, daß man das Gemüse auf
die Scheiben häuft.
Thereses Tipp:
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Durch Auskochen von Haut, Gräten und Kopf, zusammen mit Suppengemüse,
gewinnt man eine schmackhafte Fischbrühe, die zur Herstellung von Suppen oder
Tunken geeignet ist. Fisch, der im ganzen zubereitet wird, muß nach dem Essen,
noch ehe er ganz kalt geworden ist, von Haut und Gräten befreit werden,
sonst bleibt zuviel Fleisch an der Haut hängen.
So ich hoffe Euch damit wieder ein paar Anregungen vermittelt zu haben, wie Ihr
Eure Männer mit etwas leckeren auf dem Tisch verwöhnen könnt oder Ihr Leser was
Ihr Eurer holden Gattin vorschlagen könnt einmal zu probieren.
In diesem Sinne Wohl bekommts wünscht Euch Eure Therese !
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