Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
effektiv, kommunikationsfördernd |
| Kontra: |
??? |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Es begann alles im Jahre 1996, als meine Probleme in Englisch immer größer wurden.
Da ich im Jahre 1999 Abitur machen wollte, musste ich im Bereich Englisch einiges aufholen, denn Fremdsprachen waren nicht so meine Stärke! Also hatte ich noch etwa zwei einhalb Jahre Zeit gegen diesen Zustand etwas zu unternehmen, aber welchen Veranstalter wählt man bei dieser Fülle?
Ich hatte Glück im Unglück, mein Chef, da ich in den Ferien arbeiten ging, hatte seine Tochter im Jahre 1995 nach England geschickt und diese kam mit sehr guten Kenntnissen wieder zurück, also schickte er uns ein Prospekt und wir buchten einen dreiwöchigen England Aufenthalt in Eastbourne an der Südküste Englands!
Die anfallenden Kosten für Übernachtung und Essen beliefen sich pro Woche auf etwa 700DM, nicht dabei waren allerdings die Kosten für die Wochenenden und für sonstige Ausflüge!
Bei der Buchung dieses Aufenthaltes musste man einen Antrag ausfüllen, welcher erstens zur genauen Reiseplanung diente und andererseits den momentanen Kenntnissstand in Englisch anzeigen sollte, damit es leichter war, die Gruppen vor Ort so zu sortieren, dass die Personen mit dem gleichen kenntnissstand zusammen waren!
Man konnte sich aussuchen, ob man in einer Gastfamilie untergebracht werden wollte oder ob man im College sofort an den Unterrichtsräumen übernachten wollte! Ich entschiedmich für das College und teilte das Zimmer mit einem Mann aus Kolumbien, welcher stellvertretender Bürgermeister von Tenjo nahe Bogota war!
Ebenso der Ziel- und spätere Abflughafen sollte man bekannt geben, damit die gewünschten Abholdienste mit vollster Zufriedenheit vonstatten gehen konnten.
Also startete ich nun im Sommer 1997 von Köln/Bonn aus nach London Heathrow. Dort angekommen, wartete auch schon ein freundlicher Herr auf mich, welcher mich umgehend nach Eastbourne brachte. Noch am selben Sonntag abend nahm man zusammen ein Abendessen ein und knüpfte die ersten Kontakte. Ich war die einzige Person aus Deutschland im Moment, was nicht weiter schlimm war, denn so war ich gezwungen englisch zu sprechen. Es waren noch viele andere nationen vertreten Japaner, Chinesen, Schweizer, Spanier, ... .
Am darauffolgenden Tag begann man mit einem Überprüfungstest, damit man nochmal genau sehen konnte, wer welches niveau hat, um die Gruppen besser einteilen zu können.
Ich wurde in eine gruppe mit insgesamt 15 Personen gesteckt und schon am nachmittag nach dem Kaffee begann die erste Unterrichtsstunde. Der Lehrer bearbeitete mit uns Aufgaben mit denen man die Kommunikation untereinander förderte, zum Beispiel gegenseitiges Erraten der darzustellenden Tiere, etc... . Am Abend blieb noch genug Zeit, um in die Disco zu gehen oder Poolbilliard zu spielen, welches auch vor Ort in der eigenen bar möglich war.
Morgens verlief der Unterricht in ähnlicher Weise! Man konnte bei dieser reise auch verschiedene Optionen wählen, zum Beispiel nur morgends Unterricht und nachmittags Sport Angebot oder den ganzen Tag nur Unterricht! Das blieb jedem selbst überlassen!
Am Wochenende besuchte ich London, Stonehenge, Isle of Whight, etc...!
Ab und zu konnte es passieren, dass man zum vornehmen Dinner eingeladen wurde, denn hier wurde nicht nur englisch unterrichtet, sondern auch im Bereich Gastronomie wurde viel gearbeitet, Hotelfachmänner und –frauen. Man wurde in einen extra hergerichteten Raum geführt, wo man bedient wurde und das Essen speziell angeordnet war. Wie in einem vornehmen Restaurant.
Das Essen während dieses Besuchs bestand aus einem Buffett morgends, mittags, nachmittags und abends. Es war sehr gut.
Fazit: Während dieser zeit habe ich so viel Englisch gelernt, dass ich im darauffolgenden Schuljahr meine Note um ganze zwei Noten verbesserte! Die kameradschaft untereinander war super und ebenso das Verhältnis zu den Lehrpersonen! Jeder nicht die leuchte in Englisch ist, sollte sich mal die Prospekte vom SLC – Study and Language Centre in Eastbourne schicken lassen!
P.S. diese Institution gibt es nicht nur in Eastbourne, sondern auch in der Schweiz, in Swanage und und und