Erfahrungsbericht über

SPORE (PC+MAC-DVD) (PC-DVD)

Gesamtbewertung (12): Gesamtbewertung SPORE (PC+MAC-DVD) (PC-DVD)

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Eine Zelle wird zum intelligenten Lebewesen

5  26.09.2008

Pro:
abwechslungsreich, verschiedene Spielphasen, Kreativität einsetzen, Grafik und Sound

Kontra:
Preis, Bug im Spiel

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Grafik

Sound

Multiplayer:

Bedienung

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Jayn

Über sich: Juhu, bald silber :)

Mitglied seit:23.10.2001

Erfahrungsberichte:337

Vertrauende:199

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 181 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leserinnen und Leser!

***Vorwort***
Ich begeistere mich hin und wieder für PC Spiele, die nicht nur einfach da sind um stumpf in der Gegend "rumzuballern". Dabei habe ich Spore von vielen empfohlen bekommen und schließlich auch gute Kritiken im Internet gelesen. Ob dies auch meine Meinung wieder gibt, möchte ich im Folgenden auflösen.

***Fakten***
Zu aller erst die Fakten. Das Spiel kostet ca. 50 EUR. Ein ganzer Batzen Geld für ein Spiel, wo man nicht weiß ob es gefällt oder nicht. Daher ab zu ebay, das ist zumindest meine Devise. Hier bekommt man das Spiel zwischen 35 und 40 EUR. Das hört sich für mich schon besser an.
Bevor ich mir dieses Spiel gekauft habe, muss mir aber klar sein, welche Vorraussetzungen mein PC erfüllen muss. Hier ein grober Überblick:
- Windows XP / Vista
- Pentium IV 2,0 GHz oder Vergleichbares
- 512 MB RAM für XP / 768 MB RAM für Vista
- 128 MB Grafikkarte mit Unterstützung von Pixel Shader 2.0
- mind. 6 GB freier Festplattenspeicher
für Computer mit Onboard-Grafikkarten gelten folgende Mindestanforderungen:
- Pentium D 2,6 GHz bzw. Core 2 Duo 1,8 GHz oder vergleichbar
- 768 MB RAM
- Intel Integrated Chipset 945GM oder besser

Nicht schlecht diese Anforderungen. Es gibt weitaus höhere bei anderen Spielen, aber ich habe mich trotzdem schon vorher auf die Grafik gefreut.

***Spielvorbereitung***
Ich wähle aus auf welchem Planeten ich im Universum spielen möchte. Beendet man das Spiel und fängt neu an wird euch auffallen, dass immer mehr Planeten hinzukommen. Mir reicht aber vorerst Einer :o).
Dann wählt man aus in welcher Phase des Spiels man beginnen möchte. Es gibt 5 Phasen, wobei die 4 Letzen vorerst gesperrt sind, da man sie frei schalten muss. Ich fange also in der Zellphase an.
Schnell wähle ich noch aus ob ich Fleisch oder Pflanzenfresser bin und in welchem Schwierigkeitsgrad ich agieren möchte (leicht, mittel oder schwer) und schon geht es los.

Abgesetzt in einem großen Ozean, in Mitten von anderen kleinen und größeren Lebewesen bewege ich Einzeller mich nun. Auf geht's im Spiel.

***Die Zellphase***
Meine Aufgabe ist klar strukturiert. Fressen, fressen, fressen. Ich entschied mich am Anfang für den Pflanzenfresser. Also schwimme ich nun umher, mit meinem Antriebsorgan und fresse Plankton, welches in der Nähe rum schwimmt. Je mehr ich fresse, desto größer werde ich. Das muss ich auch, denn mein Ziel ist es so groß wie möglich zu werden. Je mehr ich fresse, je mehr füllt sich der Balken meiner kleinen Phase. Bin ich so weit, dass ich in die nächst höhere Kategorie kann, paare ich mich mit einem anderen Einzeller. Im Spiel kann ich neue Funktionen frei schalten (diese kommen automatisch immer wieder eingeblendet). Also ab zum paaren und mein Aussehen und meine Fähigkeiten verändern. In diesem Editormodus kann ich mehr Fähigkeiten erlangen (schnelleren Antrieb, meine Fressgewohnheiten noch auf einen Allesfresser umstellen, oder auch Abwehr oder Angriffsorgane erlangen). Ich kann mich formen, dicker, kleiner, ein wenig größer oder bunt gestalten. Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Bin ich fertig im Editormodus, ist mein Einzeller nun neu und meine anderen Artgenossen sehen ebenfalls so aus wie ich.

In der Zellphase ist Aufmerksamkeit gefragt. Viele größere Einzeller um mich herum, versuchen mich zu fressen oder anzugreifen, also muss ich ihnen entweder entkommen, oder gegen diese kämpfen und als Fleischfresser selbst töten. Bei größeren Zellen würde ich die Flucht in Erwägung ziehen.

Diese Phase habe ich in ca. 30 Minuten durchgespielt, danach habe ich das Endziel der Phase erreicht.
Sie ist einfach zu begreifen und einfach zu spielen. Das Prinzip ist während der kompletten Phase das Gleiche. Nur denkt an eines. Alles was ihr hier tut, fresst, an Fähigkeiten ausbaut etc. ist für das spätere Spiel entscheidend.
Um das Spiel kennen zu lernen ein toller Einstieg, der auch nach 30 Minuten beendet werden sollte, denn ab da an fängt es sonst an langweilig zu werden. Also auf in die nächste Phase.

***Kreaturenphase***
Mein Leben als kleiner Einzeller ist nun vorbei. Ich kann die Historie meines Zellphasenlebens sehen und mich dann selbst editieren. Meine Kreatur kommt an Land, das heißt ich kann mir z.B. Beine hinzufügen. Meine Kreatur ein wenig anders formen, so dass sie aufrechter stehen kann. Auch stehen mir in diesem Editor, der mich durch die Kreaturenphase begleitet mehr Farben zur Verfügung als noch in der Zellphase. Aber was ist hier los. Ich kann mir nicht alle Fähigkeiten geben, die dieser Editor bietet. Denn an Land bin ich mit meiner Herde in einem Nest und habe so genannte DNA Punkte. Diese erreiche ich durch Interaktion mit anderen Herden, die hier an Land leben. Von den DNA Punkten kann ich mir im Editor dann neue Fähigkeiten kaufen.

Den Editor erreicht man wie in der Zellphase durch Paarung mit seiner Art. Dazu muss ich nur zu meinem Nest und den Paarungsbutton klicken.
Die DNA Punkte sind da schon schwieriger zu erreichen. In dieser Phase gilt es entweder die anderen Herden auszurotten oder sich mit ihnen zu verbünden. Da ich mich für den Pflanzenfresser-Weg und ein so weit es geht friedliches Spiel entschieden habe, versuchte ich mich mit den anderen Herden zu verbünden.

Dies war nicht so einfach, da einige Spezies von Grund auf aggressiv waren und nichts anderes als den Kampf wollten. Um diese Spezies habe ich oft einen Bogen gemacht. Die anderen Spezies musste ich versuchen mit meinem Sozialverhalten zu überzeugen, Man tritt gegen sie in einem kleinen Wettkampf an. Wer kann am schönsten bezirzen, am Besten singen oder tanzen etc.. Dazu gibt es ein Menü, in dem ich die jeweiligen Fähigkeiten einsetzen
Bilder von SPORE (PC+MAC-DVD) (PC-DVD)
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SPORE (PC+MAC-DVD) (PC-DVD) Cetz1
Meine Spezies, die ersten Formen
kann. Um die Spezies für sich zu gewinnen muss man entweder gleich stark oder stärker in den Fähigkeiten sein. Dies sieht man während des kleinen Wettkampfes in einem Barometer, was den Fortschritt anzeigt. Am Anfang war es ein Leichtes, Kreaturen für sich zu gewinnen. Im Laufe des Spiels wird das immer schwieriger, da auch die Fähigkeiten höhere Qualität erlangen, die mich erst erspielen muss.

Da ich mich hauptsächlich auf das Verbünden konzentriert habe, sind meine aggressiven Fähigkeiten ein wenig hinten dran geblieben. Dies ist in so fern schwierig, als dass ich bei Angriffen auf meiner Erkundungstour durch die Kreaturenphase hin und wieder gestorben bin. (Aber wie in jeder Phase ist das nicht weiter schlimm, da man im Nest neu geboren wird).

Diese Phase fand ich sehr spannend und toll gemacht. Mir hat es Spaß gemacht meine Fähigkeiten mit den anderen zu messen, mir dadurch Punkte zu holen und mich weiter zu entwickeln. Außerdem nimmt man ein paar Gefährten im Laufe seiner Reise mit, die einem beim Wettkampf oder beim Ausrotten behilflich sind. Tolle Phase, die für mich nach ca. 1 1/2 Stunden vorbei war. Die letzte Mission ist erfüllt, mein Gehirn ist so weit gewachsen, dass ich nun in die Stammesphase aufsteige.

***Stammesphase***
Das Ziel der Stammesphase ist einfach: Unterwerfe die anderen Stämme.
Meine Kreatur wird hier fertig gestellt. Bevor ich in die Stammesphase eintrete kann ich meiner Kreatur den letzten Schliff geben. So in etwa wird sie mich von da an begleiten.
Nun, mein Stamm ist weiter entwickelt und kann Gebäude bauen. Hier habe ich die Möglichkeit zwischen Waffengebäude, Musikgebäude und Nahrungsmittelgebäude. Nahrung ist ein gutes Stichwort, denn auch in dieser Phase muss ich natürlich essen. Hierzu dienen Bäume an denen Früchte hängen (wir erinnern uns, ich bin Pflanzenfresser). Ihr könnt ja mal versuchen als Pflanzenfresser Fleisch zu euch zu nehmen. Das ist nicht schön, sage ich euch, meine Kreatur fängt dann nämlich an zu brechen :o).

So, aber weiter in der Phase. Mein Ziel ist es die anderen Stämme zu erobern. Ich habe mich für den Weg entschieden die anderen Stämme mit Geschenken und Musik zu erobern und nur ein Waffengebäude zu bauen. (Rein zur Verteidigung, falls ich angegriffen werde).
Aber natürlich muss ich mir auch hier die Gebäude erarbeiten. Ich habe ein Waffen- und ein Musikgebäude. Meine 6 Stammesmitglieder habe ich abgeordnet erstmal Futter einzusammeln, damit wir alle überleben können. Nachdem der Vorrat erst gestärkt ist, hole ich mir ein paar Haustiere aus dem Wald. Leicht abzukommandieren und nett in der Haltung.

Dann fange ich an mit dem Häuptling andere Stämme zu besuchen. Hier nehme ich erstmal ein Geschenk in Form von Früchten mit, um den entsprechenden Stamm milde zu stimmen. Danach kommuniziere ich ein wenig und singe ihnen etwas vor. Der Stamm gibt dabei an welche Instrumente gespielt werden sollen und wie viele Stammesmitglieder dafür ca. nötig sind. Das ist bei der ersten Begegnung noch recht einfach, wird dann aber immer schwieriger. Mein letzter Stamm, den ich als Verbündeten gewonnen habe, wollte alle 3 Instrumente, und von jedem Instrument musste ich mindestens 3 Spieler haben. (Das passt, da im Laufe der Stammes-Karriere immer mehr Mitglieder hinzukommen. Bis zu 12 am Ende). Aber diese ganze Truppe muss man erstmal mitnehmen und mit Instrumenten ausstatten.

Kämpfe fand ich in dieser Phase nicht gut und ich brauchte mein Waffengebäude nicht mal, da ich hier selbst bestimme ob ich angreife oder nicht und die anderen Stämme nicht angegriffen haben.

Von dieser Phase war ich erst ein wenig enttäuscht. Die Steuerung ist auf einmal ein wenig anders und das Spiel ist nicht mehr so selbsterklärend, wie vorher. Ich brauchte eine kurze Weile ehe ich herausgefunden hatte, wie ich für andere Stämme musiziere und vor allem wie ich erstmal die Kommunikation aufnehme. Für diese Phase habe ich ca. eine Stunde benötigt. Plus 10 Minuten Anfangsschwierigkeiten.

***Zivilisationsphase***
Mein Stamm ist weiter entwickelt, ich habe mich mit den anderen Stämmen verbündet. Nun kann es in die Zivilisationsphase übergehen. Ein Rathaus wird errichtet. Dieses Rathaus kann ich durch Bausteine selbst erbauen. Auch hier kann ich es selbst anmalen. Der Gebäude-Editor bietet mir auch Möglichkeiten die Gebäude höher oder breiter werden zu lassen, genau so wie ich es eben haben möchte.
Danach konstruiere ich noch ein Fahrzeug. Das erste Automobil sozusagen. Ja die Technik schreitet schnell voran, wenn man sich so viel Gehirn wie ich erarbeitet habe ;o).

Habe ich meiner Kreativität freien Lauf gelassen, werde ich in die Zivilisationsphase geführt. Meinem Lebewesen ziehe ich noch etwas Feines an, so dass sie zu mir passen und fange nun an eine Wirtschaft aufzubauen.
Außerdem muss ich nun kein Futter mehr heranschaffen, sondern Geld, damit ich weitere Häuser bauen kann und noch mehr Autos, die mir dabei helfen mein Ziel in dieser Phase zu erreichen. Den Planten zu erobern. Dazu gibt es verschiedene Mittel. Entweder ich kaufe eine Stadt auf. Dies kann ich tun, in dem ich mit dem anderen Volk (meine Spezies, aber andere Ansichten und andere Farben) kommuniziere und eine Handelsroute einrichte. Dies hat auch den Vorteil, dass ich ein wenig mehr Geld bekomme. Ist die Route herangewachsen, kann ich die Stadt aufkaufen.

Oder ich wähle den religiösen Weg und konvertiere eine andere Stadt zu meinem Glauben. Das habe ich meistens gemacht. Ich beschalle die gegnerische Stadt so lange mit meinen Glaubensbekundungen, bis sie die weiße Fahne schwenken und ich die Stadt übernehme. Die Bewohner dieser Stadt gehören nun zu mir. Dabei sind ein paar Autos kaputt gegangen (geschätzte 50 pro Stadt, da sie mich natürlich mit Waffen angreifen, aber ich kann mich verteidigen und zurückschießen). Das ist mit der Handelsroute ist die friedlichste Lösung. Natürlich kann ich mich auch dafür entscheiden andere Städte anzugreifen. Das habe ich am Ende auch gemacht, als ich genug Kampfautos und Flugzeuge bereit stehen hatte. Auch habe ich einem anderen Volk geholfen, als diese angegriffen wurden. Das führte dazu, dass wir uns am Ende einfach zusammenschlossen haben, da wir so gut befreundet waren.
Es gibt also 4 Wege andere Städte für sich einzunehmen.

Diese Phase erinnert mich in Zügen ein wenig an das alte Spiel Dune. Mit Fahrzeugen durch die Gegend fahren, Gewürz einsammeln und gegen andere Städte kämpfen, bzw. diese erobern. Das Ganze nur in besserer Grafik und vor einem anderen Hintergrund (nämlich in die letzte Phase aufzusteigen). Mir hat Dune damals schon immer sehr gut gefallen, daher habe ich auch die Stammesphase gerne gespielt. Für diese Phase habe ich ca. 2 Stunden benötigt. Dann war der Planet mein und ich bin in die letzte Phase aufgestiegen.

***Die Weltraumphase***
Dies ist die größte Phase der 5. Ich bin zwar mittlerweile so weit am Ende angekommen, dass ich alle meine Ziele und Aufgaben erledigt habe, das Spiel lässt sich aber trotzdem weiter spielen.

Mit meinem selbst kreierten Raumschiff fliege ich in die Galaxy und versuche Missionen zu erfüllen, mich weiter auf anderen Planeten anzusiedeln, mit anderen Spezies Kontakt aufzunehmen und sich mit diesen zu verbünden oder zu kämpfen.

Ich habe erst einmal angefangen ein bisschen Geld zusammen zu kratzen, das kann man schließlich immer gebrauchen. Danach ging es weiter mit der Kontaktaufnahme von anderen Planeten. Die Spezies hier sind sehr unterschiedlich. Teilweise sind sie von vorne herein freundlich. Einige sind neutral und andere von Anfang an feindlich.

Im Laufe meiner Karriere habe ich ein gutes Mittelmaß zwischen allen Aufgaben gefunden. Geld muss immer genug da sein, daher handele ich viel und baue viel Gewürz an bzw. siedele viele Planeten an. Dann habe ich sehr viele Verbündete. Diese habe ich mir erarbeitet in dem ich ihnen Geschenke gemacht habe, Missionen erfüllt und viel Handel betrieben habe. Eine Spezies habe ich mit Hilfe meiner Verbündeten ausgerottet. Die waren von Anfang an sowieso so feindselig, dass sie weg mussten.

In dieser Phase helfe ich meinen Verbündeten, fliege durch die Galaxy, spiele den Laufburschen und besorge bestimme Artefakte für andere Spezies. Ich mache ihnen Geschenke oder richte Handelsrouten ein, damit ich einen Planeten aufkaufen kann.
Durch bestimmte Werkzeuge, die ich mir in dieser Phase erarbeite kann ich Planeten bewohnen, die Temperatur oder die Atmosphäre so verändern, dass Leben möglich ist. Ich siedele Pflanzen und Tiere an, so dass meine Veränderung standhaft bleibt und ich den Planten komplett bewohnen kann.

Für alle möglichen Aktionen gibt es Plaketten. Es ist Ziel alle Plaketten zu beschaffen und damit auch alle Werkzeuge frei zu schalten, damit ich alle Möglichkeiten besitze, die mir dieses Spiel bietet.
Zwischen den Phasen im Weltraum, kann man seiner Kreativität auch immer wieder freien Lauf lassen. In den angesiedelten Städten müssen natürlich auch Häuser aufgebaut werden. Diese Häuser brauche ich, damit meine Bewohner zufrieden sind und damit sie für mich arbeiten und damit Geld bringen. Hier kann ich die Häuser frei gestalten. Wie immer in Farbe, Größe etc. frei wählbar. Ich kann aber auch bereits gestaltete Gebäude auswählen oder aber aus dem Internet Häuser anderer Spieler auswählen und diese benutzen. Ich persönlich benutze nur die Variante Häuser von mir zu nehmen, ich will keine anderen Kreationen.

Wie man sieht bietet diese Phase sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Zwischendurch kann es eintönig werden, weil man erst Geld sammeln muss, um eine bestimmte Aktion auszuführen. Ich persönlich habe diese Phasen damit überbrückt Missionen für andere zu erfüllen. Dann ist alles ein wenig abwechslungsreicher.

Diese Phase spiele ich seit über 25 Stunden. Es sind mir einfach keine Grenzen gesetzt und es schreitet nur so weit voran wie ich das Ganze möchte. Außerdem gibt es immer wieder neue Planeten und neue Spezies zu entdecken. Immer wieder spannend, wie ich finde.

***Grafik und Sound***
In allen Phasen hat mich die Grafik völlig überzeugt. Ich kann sehr nah an Pflanzen, Tiere und andere Spezies heranzoomen. Bei den Kreationen wurde auf Details geachtet. Hier passt wirklich alles. Es ist alles sehr bunt und viele, viele Eindrücke kommen in einem Bild zusammen aber die Grafik hält das, was ich mir am Anfang davon versprochen habe. Detaillierte Programmierung und gestochen scharfe Bilder, selbst beim Heranzoomen an Geschöpfe und Pflanzen.

Der Sound ist auch spitze. Die Hintergrundmusik passt in jeder Phase und in jedem Bild zur derzeitigen Situation. Sie ist nicht so weit im Vordergrund, als dass sie bei den Aktionen stören würde und das ist die Hauptsache.
Bei der Begegnung mit anderen Spezies werden vor allem in der Weltraumphase verschiedene Geräusche und Ausdrücke benutzt. Hier hat jede Spezies seine eigene Sprache, kann sich aber durch ein Tool miteinander verständigen. Die Geräusche der Kreaturen sind dabei meiner Meinung nach perfekt auf das Äußere angepasst. Es ist einfach stimmig. Da haben die Macher großartiges geleistet und vor allem vielfältig gearbeitet. Auch wenn die allgemeine Hintergrundmusik teilweise schon bekannt ist und man diese aus anderen Spielen, dem Fernsehen oder ähnliches kennt.

***Spielspaß / Spielwitz***
Der Spielspaß ist bei mir immer noch nicht verloren gegangen. Ich liebe solche Spiele einfach. Mit dieser Grafik und dem detailgetreuen Arbeiten, haben mich die Macher voll erwischt. Wenn ich irgendwann keine Lust mehr habe nur noch in der Weltraumphase zu spielen, werde ich ggf. ein neues Spiel anfangen und dann ggf. auf einen angriffslustigen Fleischfresser setzen, der anders aussieht als mein derzeitiges Geschöpf.
Der Spielspaß geht mir also nicht verloren und wie im Bereich beschrieben sitze ich schon länger als einen vollen Tag an diesem Spiel. Und es werden noch viele weitere Stunden dazu kommen.

Witzig finde ich wie schon erwähnt die Stimmen und Geräusche einiger Kreaturen. Es passt alles, macht aber manchmal auch einfach Spaß ihnen zuzuhören.
Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, da man sich fast alles selbst zusammen bauen oder gestalten kann. Das sorgt für Abwechslung und witzige Kreationen meinerseits.

***Steuerung***
Während des kompletten Spiels wird die Steuerung immer wieder erklärt.
Oft muss man, bevor man anfängt zu spielen ein paar Übungen in der jeweiligen Phase absolvieren. Das half mir vor allem vor dem letzten Schritt, der Weltraumphase.
Das Spiel wird mit der Maus gespielt. Hin und wieder sind Tasten belegt, die man benutzen kann. Das finde ich aber eher lästig und habe alles mit der Maus gespielt.
Zu Anfang ist es so, dass man nur steuert. Dann geht es weiter, dass man auch ein paar Mausklicks auf andere Kreaturen machen kann, bzw. dann ein kleines Menü benutzt. Das steigert sich so weit, dass die Bedienung bald über 2 Maustasten funktioniert und es immer wieder Klickmenüs zu finden gibt. Im Editormodus benutzt man nur die linke Maustaste.
Zum Schluss, in der Weltraumphase geht es so weit, dass man das Mausrad benutzt (unbedingt zu empfehlen, wenn man vernünftig spielen will!) und ein riesiges Menü hat.

Dies wird durch die Maustaste benutzt, ist aber so angeordnet, dass man alle wichtigen Funktionen, die man in einer bestimmten Situation braucht in dem gleichen Menü findet. Das erleichtert das Spielen. Dadurch, dass man erst nach und nach die Fähigkeiten bekommt, die man für das Spiel am Ende benötigt lernt man das Menü langsam kennen und findet sich gut ein.

***Sonstiges***
Leider musste ich einen Bug im Spiel feststellen, der auch anderen Usern aufgefallen ist, wie ich später erfahren habe. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist mir das Spiel einfach abgestürzt. Das passierte immer, wenn ich gekämpft habe und von einem Planten wieder in den Weltraum wollte. Ich habe dann festgestellt, dass dies nur dann passiert, wenn ich Raumschiffe angegriffen habe, Beute aufgesammelt und mich dann in den Weltraum begeben habe. Das Problem konnte ich damit lösen, erst die Raumschiffe anzugreifen, dann in den Weltraum zu fliegen und danach meine Beute eingesammelt habe.
Durch diesen Bug habe ich mir aber angewöhnt häufig zu speichern, vor allem dann wenn ich angreife oder verteidige. Das ist nicht verkehrt.

Schade finde ich, dass die Kreaturenphase so schnell vorbei war. Von mir aus hätte ich da noch eine Stunde länger dran spielen können. Man kann natürlich bevor man in eine nächste Phase geht, diese noch weiter ausführen, aber bringen tut es nichts mehr und man will natürlich erfahren was als nächstes auf einen zukommt.

Der Schwierigkeitsgrad schwierig ist nicht viel schwieriger, als die erste Stufe. Für jemanden, der Spore schon einmal gespielt hat, kann man die letzte Einstellung wählen. Hier ist der einzige Unterschied, dass man mehr Gegner hat (in der Zellphase zum Beispiel). Es ist einfach alles ein wenig schwieriger, aber nicht anders zu spielen. Zur Eingewöhnung würde ich aber auf der leichten Stufe beginnen, damit man sich mit der Steuerung vertraut machen kann.

Das Spiel ist ein reines Einspielerspiel.

***Tipps und Tricks***
Hier möchte ich den Spielern ein paar Tipps und Tricks für das Spiel mitgeben, welche mir manchmal sehr geholfen haben. Dies bezieht sich auf die Weltraumphase, da alles andere recht einfach ist und nicht so lange dauert.

1. Speichert immer wieder ab. Vor allem bevor ihr irgendetwas Neues probiert oder bevor ihr eine Mission erfüllen müsst. Ich habe dies vor allem am Anfang getan, damit man mit der Steuerung und den Aufgaben vertraut wird. Am Anfang ist so einiges recht schwieriges und muss erst einmal erlernt werden.

2. Macht euch nicht zu viele Feinde, denn wenn ihr in feindliches Gebiet fliegt werdet ihr sofort angegriffen. Um zu handeln oder Missionen zu erfüllen, muss man aber manchmal in feindliches Gebiet. Ich empfehle euch, wenn ihr auf Ärger aus seid, dann vernichtet diese Spezies, so dass es gar kein feindliches Gebiet mehr geben wird.

3. Wenn ihr neue Fähigkeiten erkaufen wollt, dann macht dies bei anderen Spezies. Hier sind die Sachen teilweise 75% günstiger als bei eurem zu Hause. Hier ist alles extrem teuer und manchmal kaum zu bezahlen. Also Ausschau halten welche Spezies, was günstig anbietet.

4. Baut verschiedene Gewürze an, so dass ihr beim Handel mit den anderen Spezies immer genug zum Anbieten habt. Ich hatte manchmal Spezies dabei, die für ein Teil eines Gewürzes über 50.000 Spore Dollar bezahlt haben! Wenn ihr 99 davon sammelt (Höchstgrenze im Frachtraum), dann seid ihr erstmal reich.

5. Es gibt irgendwann eine Bombe, die nennt sich Planeten-Klatscher. Damit löscht ihr einen ganzen Planeten aus. Wäre nicht schlecht, wenn sich danach nicht direkt alle gegen euch richten, denn einen Planten zu zerstören verstößt gegen das Gesetz der Galaxy und macht auch eure Freunde zu euren Feinden. Also Vorsicht damit! Ich werde es nicht mehr einsetzen (mal gut, dass ich vor dem Einsatz dieser neuen super Waffe Tipp 1 befolgt habe).

6. Wenn ihr euch mal verausgabt und meint ihr könntet Gegner besiegen, die aber zu stark für euch sind, dann macht das Nichts. Ihr bekommt ein neues Raumschiff und bei euren Verbündeten könnt ihr euch auch neue Raumschiffe für eure Flotte leihen. Während des ganzen Spiels, wird man immer wieder neu zum Leben erweckt, von daher ist es nicht so dramatisch, wenn ihr mal kaputt geht. Und das wird euch einige Male passieren.

7. Wenn ihr eine Handelsroute fertig aufgebaut habt und wollt den Planeten der anderen kaufen, dann bietet nie zu wenig. Die Handelsroute ist sonst erstmal gestorben und die Freundschaft meist beendet. Wenn ihr viel Geld habt, dann bietet auch viel. Bei einigen Spezies müsst ihr bis an die Obergrenze von 10 Millionen Spore Dollar gehen, also schön sparen.

8. Und hier der Achte und sehr wichtige Tipp. Spielt nur mit einer Maus, die auch ein Rädchen hat. Ansonsten müsst ihr Tastatur und Maus kombinieren und das macht bei den Tastenkombinationen keinen Spaß. Außerdem ich man nicht schnell genug, um einige Aktionen schnell durchzuführen.


***Pro und Kontra***
+ verschiedene Spielphasen
+ abwechslungsreich, auch in der letzten, langen Phase
+ Spielfiguren und Gebäude selbst kreieren und formen
+ Grafik (sehr detailliert)
+ Sound (Geräusche der anderen Spezies, Hintergrundmusik) des Spiels
+ Spielspaß und Variationsmöglichkeiten der Fähigkeiten (aggressiv oder friedlich)

- Preis
- Bug im Spiel

***Fazit***
Es dürfte nun alles Wissenswerte erwähnt sein und ich komme zu dem Schluss, dass das Computerspiel Spore von mir 5 Sterne bekommt. Auch wenn mir der Preis nicht gefällt und das Spiel noch einen Bug hat, überwiegen die positiven Seiten einfach. Es ist einfach in der Bedienung, variiert in jeder Phase und lässt sich am Ende eine sehr lange Zeit spielen. Probiert es aus.

©Jayn!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
reggie1

reggie1

15.07.2012 23:55

heute vermutlich mehr als überholt oder noch brauchbar?

x-o-r

x-o-r

25.01.2012 07:31

eindeutig bh

chipad

chipad

19.06.2011 12:35

Ja, das Spiel hat damals für ziemliches Aufsehen gesorgt...

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