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Hallo! Ich war heute malwieder im Internet und habe aus Zufall diese Site gefunden. Da habe ich mir gedacht, dass ich ja auch mal einen Bericht über mein Austauschjahr schreiben sollte.
Also, angefangen hat alles mit so nem Plakat, dass in meiner Schule hing. Ein verhängnisvoller Tag! Hätte ich bloß nicht dieses Plakat gesehen... OK, dann ging es zum Vorstellungsgespräch:
Man erzählte mir allesmögliche, was meine Möglichkeiten dort wären und wie schön es doch wäre. Sie haben scheinbar auch eine Ex-Austauschülering gefunden. Sie konnte mir natürlich alles bestätigen. Dann war ein Interview dran. Ich musste ein paar Fragen in Englisch beantworten. Das warst dann auch. Danach musste ich nurnoch meine Schulnoten der letzten 2 Jahre einschicken und noch eine Zusammenfassung über mich schreiben (natürlich in Englisch)... Alles war in Ordnung.
Dann die Ersten Zweifel. Der Brief in dem die Gastfamilie bekannt gegeben wird ist schon Wochen überfällig. Als ich ihn dann doch endlich bekahm, war die Freude gross.
*****IN AMERIKA*****
Also, als in ankahm kam mir so ne komische korpulente Frau entgegen. Da ich aber nicht viel von Vorurteilen halte, habe ich erstmal alles auf mich zukommen lassen. Es war halt noch alles gewöhnungbedürftig. Ach ja, nur so zur information, das war meine Gebietsrepresentantin (DONNA WHITE). Jetzt kommt aber der Hammer, das was ich die folgenden Wochen erlebt habe: 1. Ich musste mir in den 1. Woche mit dem Gastsohn ein Bett teilen. 2. Es wurde ein Hochbett gekauft, das leider viel zu eng für mich war 3. Ich musste auf einer Luftmatratze schlafen 4. Ich durfte meine Eltern nur einmal im Monat anrufen (habe mich nicht dran gehalten und von der Schule aus angerufen) 5. Sie hat mich den ganzen Haushalt machen lassen 6. Man hat mit mir kaum gesprochen 7. Sie hatte andauernd was an mir auszusetzen
Dann endlich nach ca. 2 Monaten durfte ich die Gastfamilie wechseln. Die neue Adresse (CONNIE UND ERNIE JARVIS). Sie waren am Anfang wirklich nett zu mir. Aber dann, nach ca. 3 Wochen ging es los. Die Gastmutter hatte es auf mich abgesehen. 1. Ich musste jede Woche mindesten 1 mal aus dem Haus sein 2. Ich musst jeden Tag ihr Geschirr waschen und das immer (meine Pullis sind jetzt noch ganz dreckig davon) 3. Am Ende hat sie von mir verlangt immer in meinem Zimmer zu bleiben und nur raus zu gehen, wenn ich mich mit irgendwem treffe oder wenn ich auf Toilette gehen will oder um mir zuessen zu hohlen 4. Sie hat mich so angeschriehen, dass ich jetzt noch alpträume von ihr habe
Dann lernte ich aber ein Mädchen in der Schule kennen (MANDY BOTLIK), deren Eltern sehr nett waren. Nach starkem druck meiner seits und von der Seite meiner Eltern durfte ich eindlich zu ihm umziehen. Diese Familie war so wundervoll. Was ich im Nachhinein erfahren musste. Meine 3. Gastfamilie, die ich mir eigentlich selbst gesucht hatte, wurde kaum getesten (hat mir mein 3. Gastvater gesagt). Die hätten kaum herausgefunden ob sie Schwerverbrecher sind oder nicht. Aber das waren sie ja nicht, da ich sie ja kannte.
ALSO FAZIT:
Nicht mit STS einen Schüleraustausch machen und schon gernicht nach Missouri zu DONNA WHITE oder CONNIE JARVIS
Mit Sicherheit war Dein Austauschjahr nicht das Gelbe vom Ei, trotzdem hat man selbst jede Menge Einfluss darauf, ob man ein tolle Zeit erlebt oder nicht. Im Haushalt beispielsweise mitzuhelfen ist nunmal normal und auch eine Frage der Höflichkeit. Außerdem wird man von einer "komischen korpulenten Frau" meist nicht ohne Grund "angeschrien..." Immerhin hat's dann ja bei der dritten Gastfamilie geklappt.
es tut mir leid für dich, dass du so schlechte erfahrungen gemacht hast!! von sts habe ich auch nur schlechtes gehört.. ich war das letzte jahr auch in den staaten (chicago), mit YFU. die betreuung war auch nicht soooo toll, aber ds lag im letzten jahr einfach an der umstrukturierung der organisation. alles liebe, Claudia
09.12.2003 10:28
ohje, das hört sich ja nicht gut an, dabei wollte ich auch mit STS weg :( Gruss,Hanna
10.03.2003 21:33
Mit Sicherheit war Dein Austauschjahr nicht das Gelbe vom Ei, trotzdem hat man selbst jede Menge Einfluss darauf, ob man ein tolle Zeit erlebt oder nicht. Im Haushalt beispielsweise mitzuhelfen ist nunmal normal und auch eine Frage der Höflichkeit. Außerdem wird man von einer "komischen korpulenten Frau" meist nicht ohne Grund "angeschrien..." Immerhin hat's dann ja bei der dritten Gastfamilie geklappt.
04.11.2002 19:31
es tut mir leid für dich, dass du so schlechte erfahrungen gemacht hast!! von sts habe ich auch nur schlechtes gehört.. ich war das letzte jahr auch in den staaten (chicago), mit YFU. die betreuung war auch nicht soooo toll, aber ds lag im letzten jahr einfach an der umstrukturierung der organisation. alles liebe, Claudia