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Nun steht er vor mir, in seinem silber-färbigem Kleid, der Saba DVD 431, und wartet darauf, dass ich mich mit der Betriebsanleitung befasse, die recht umfangreich scheint.
Packungsinhalt:
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Irgendjemand hat mir einmal gesagt: „Was kaufst du dir jetzt noch einen Videorecorder! In Zeiten von DVD!“ Die Sache ist schnell erklärt. Was soll ich mit meinen ganzen Videos machen? An den Hut stecken? Gar wegwerfen? Und wie soll ich Sendungen aufnehmen, die ich aus irgendwelchen Gründen nicht sehen kann? Mir etwa um mehrere tausend Euro einen DVD-Recorder kaufen? Leider bin ich nicht im Besitz des berühmten „Esel-streck-Dich“ und die „Gans, die goldenen Eier legt“ hab ich auch nicht, also blieb es beim Videorecorder. Doch die Sache wurmte mich trotzdem ein wenig und so begann ich, den Werbeprospekten, mit denen wir alle bombardiert werden, mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht ergab sich ja irgendein günstiges Angebot (man ist ja nicht anspruchsvoll), denn eingeplant war diese Anschaffung natürlich nicht und so würde es schon einiges an Überzeugungskraft kosten, die familiäre Finanzministerin von der Notwendigkeit eines solchen Gerätes zu überzeugen. Aber ich habe es geschafft! (…schweißüberströmt zwar, aber geschafft!...)
Nun steht er vor mir, in seinem silber-färbigem Kleid, der Saba DVD 431, und wartet darauf, dass ich mich mit der Betriebsanleitung befasse, die recht umfangreich scheint.
Packungsinhalt: In dem hellgrünen Karton befand sich außer dem Saba DVD 431 noch eine Infrarotfernsteuerung aus dezentem grauen Kunststoff, zwei Batterien für die Fernbedienung, ein AV-Kabel sowie ein Handbuch in mehreren Sprachen.
Aussehen und Ausstattung: Wie bereits erwähnt ist das Gehäuse silberfarben und passt natürlich überhaupt nicht zu meinen übrigen Gerätschaften (…die alle schwarz sind. Schnapsidee!). An der Frontseite befinden sich ein recht großes Display sowie die Bedienelemente und die obligate DVD-Lade. Rückseitig gibt es Anschlüsse für ein Scartkabel, ein AV-Kabel, ein S-Video-Kabel sowie eine Koaxial-Buchse für einen digitalen Audioausgang. Die Fernbedienung wirkt, wie üblich, recht filigran, weist aber die gleichen Bedienungselemente auf, wie der Player selbst.
Installation: Wenn man einmal von meinen Problemen mit dem Aufstellort absieht – es waren wieder einige Verrenkungen notwendig), ist die Installation des Gerätes kinderleicht. Es genügt, den Netzstecker einzuklinken und ein Scartkabel in die vorgesehen Buchsen an Player und Fernsehgerät (…jetzt machen sich meine 3 Scartanschlüsse bezahlt…) zu stecken und theoretisch könnte man jetzt schon DVD’s ansehen. Wer allerdings das Bedürfnis hat, auch einen entsprechenden digitalen Ton wiederzugeben, der kommt wohl über diese Koxial-Buchse nicht hinweg, die man noch mit seinem Verstärker verbinden muss.
Nahrung für den DVD-Player: Hier sollte man sich vor dem Betrieb überzeugen, ob unser neuer Hausgenosse auch alles verträgt. Füttern kann man den SABA DVD 431 mit einer DVD im PAL- oder NTSC-System, jeder Art von Video-CD, Audio-CD-R, MP3-CD, und Audio-CD (12cm oder 8 cm). Wer viel Geld hat, kann ihn auch mit anderen Medien (z.B. CD-Rom, CD-I, oder Photo-CD) füttern und in nach mehrmaliger Verwendung in der Mülltonne entsorgen – das tut ihm nämlich nicht gut. Er ist auch nicht codefree, d.h. hat eine DVD einen anderen Regionalcode als 2, wird man auch keine Freude haben – aber wer will schon chinesische, amerikanische, russische oder Filme in Suaheli ansehen?Menüführung und Features:
Nach dem Einlegen der CD, tut sich vorerst einmal….gar nichts, denn der Player muss erst das Medium einlesen und das kann, speziell bei selbst gebranntem Material, eine Weile dauern. Danach öffnet sich, je nach DVD, das jeweilige Inhaltsverzeichnis, das man mit der Tastatur anwählen kann. Gleichzeitig werden die zur Verfügung stehenden Features, welche die DVD bietet, im Display, angezeigt.
Zusätzlich hat man via Tastendruck auf das interne Menü des DVD-Players Zugriff. Hier werden am Bildschirm diverse Symbole in einem On-Screen-Menü angezeigt, über die man Untertitel, Sprache, Tonausgabe (unterstützt wird Stereo, Dolby Digital 2-kanalig, sowie Dolby Digital Surround 5.1), Kamerapositionsauswahl, Zoomfaktor, Wiederholungsmodus und Spielzeit einstellen kann. Bei Audio-Cd’s gibt es stattdessen die Möglichkeit des Random-Plays, der Wiederholung eines Stückes, der ganzen CD oder eines selbst definierten Bereiches.
Während des Abspielens besteht noch eine Zeitlupefunktion, Einzelbildfunktion jeweils immer vor und zurück, Suchlauf in beiden Richtungen, Kapitelsprung vor/zurück. Als recht angenehm empfinde ich auch die Memory-Funktion, die die bisherige Abspielzeit der letzten 5 gespielten DVDs speichert und dort fortsetzt, wo man die DVD gestoppt hat. Für die, die es noch brauchen, hat der Player auch eine Kinderschutzfunktion, bei der man den Begrenzungslevel zwischen 1-8 festlegen kann, allerdings nur, wenn die DVD diese Levelfunktion auch unterstützt. Damit könnten z.B. bestimmte Passagen, die für Kinder nicht geeignet sind, einfach übersprungen werden. Die Kinderschutzfunktion kann nur mit einem 4-stelligen Zahlencode verändert werden, den man selbst bestimmen kann (…das wär was,…meine Frau kennt meinen Bankomatcode, meine Tochter den PIN-Code meines Handys und der Junior knackt sowieso alle Zugangscode, die ihn an irgendetwas hindern…was für ein Leben!).
Sicher habe ich jetzt ein paar Kleinigkeiten vergessen, aber ich denke, die sind vernachlässigbar.
Der Betrieb: Selbstverständlich kann man ein neues Gerät nicht stehen lassen und zusehen wie es langsam aber sicher verstaubt. Dazu gibt es ein 10-Punkte-Programm für den Betrieb. Die richtige Vorgangsweise ist, 1. Auspacken, 2. Aufstellen, 3. Anschließen, 4. DVD einlegen, 5. Beine hoch lagern, 6. Chipspackung aufreißen, 7. Sohnemann rügen, weil er es auf die Chips abgesehen hat, 8. Film ansehen, 9. Sohnemann rügen, weil er es neuerlich versucht hat, 10. Sohnemann aus dem Wohnzimmer verbannen. Scherz beiseite. Die Benutzung ist recht einfach und selbsterklärend. Je nach DVD stehen mehr oder weniger übersichtliche „interaktive“ Menüs zur Verfügung, über die man entweder die einzelnen Kapitel aufrufen oder den ganzen Film ansehen kann. Die Playereigenen Menüs sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, speziell dann, wenn man davon überzeugt ist, keine Betriebsanleitung lesen zu müssen. Bild und Ton sind qualitativ wirklich in Ordnung, da gibt es nichts zu Raunzen, wenngleich dem Verstärker und dem Fernseher natürlich auch ein großer Part zum Gesamteindruck zukommt.
Handbuch: Die Bedienungsanleitung könnte ebenfalls ein wenig übersichtlicher sein. Der Text ist wenig strukturiert, und die Seiten teilweise mit bildlichen Darstellungen überladen. Wenigstens hat man bei der Übersetzung Wert auf den richtigen Wortlaut gelegt. Auch die Verklebung lässt etwas zu wünschen übrig, denn nach dem dritten Öffnen, benötigt man bereits einige Meter Klebeband.
Fazit: Ich bin zufrieden, hab ich doch jetzt ein Abspielgerät des modernen Zeitalters, mit dem ich nicht nur DVD’s ansehen, sondern auch MP3-CD’s anhören kann (…das ist mir mit meinem Audio-CD-Player leider versagt – da wird wohl wieder eine parlamentarische Anfrage im Familienrat notwendig…). Einen kleinen Schock erhielt ich allerdings, als ich in der Betriebsanleitung las, dass keine Photo-CDs unterstützt werden. Ich habe es trotzdem riskiert und festgestellt, dass die Firma Thomson – die ist nämlich der eigentliche Hersteller, nicht Saba – unter Photo-CD wohl etwas anderes versteht als ich, denn meine mit WinonCD erzeugten Photoalben kann ich auf diesem Gerät ohne Probleme ansehen – liegt wohl daran, dass es sich hier eigentlich um Video-CD’s handelt. Überzeugt hat mich letztendlich aber der Preis, den € 149,- sind meines Erachtens keine übertrieben hohe Investition – wenngleich ich eine Woche später ein gleichwertiges Gerät um € 119,- gesehen habe.
Pro: Tolle Bildqualität, guter Preis Kontra: Hotline immer besetzt, SABA Produkte nicht im Netz -> Thomson
...der Anleitung habe ich bei SABA nachgefragt, worauf man mir sagte, wegen Fertigungstoleranzen des Lasers könne man keine 100%Garantie auf das Abspielen von CD-RW, sowie VCD oder SVCD geben. Hmmmm...
OK, ein anderer Bericht über den DVD-431 sagt, man könne auch Photo Cds lesen...
Das geht bei mir z.B. nicht!
Am Besten vor dem Kauf im Laden Testen.
Auch vor arg zerkratzten CDs macht der SABA nicht Halt. Der Dual-Laser holt einiges raus.
4. Bedienung:----------------------------------
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...Völlig verbockt hat es SABA allerdings bei der Bedienung:
1. In MP3-Tracks kann grundsätzlich nicht "gespult" werden - warum auch immer. Das kann doch nicht so schwer sein?!
2. Wenn der Player ausgeschaltet (vom Netz getrennt) war, eine CD/DVD o.Ä. darin liegt und er wieder eingeschaltet wird, so braucht er ca. 1min zum einlesen der CD bzw. bis er damit anfängt - auch das verstehe ich nicht so richtig. Man könnte meinen, dass der Player seine Zeit ... ...Lottogewinn sein. Verwundert nicht, wenn SABA andere Geräte auch mit solch ausgefeilter Sorgfalt herstellt.
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Add-Ons zum Bericht:
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An sich muss nicht viel mehr zum Player gesagt werden, da er an sonsten ganz "normal" ist. Ein Feature hab ich allerdings vergessen:
Es besteht die Möglichkeit, die Dynamik aus dem Klang einer DVD herauszunehmen. Die ist z.B. praktisch, wenn man abends nicht seine Nachbarn "mitunterhalten" ...
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Hallo Liebe Ciao Leser
Heute schreibe ich einen Bericht über ein Produkt, das uns schon seit über 5 Jahren begleitet, unsere Brotmaschine, oder auch Allesschneider genannt. Obwohl alles kann uns solltee es nicht Schneiden. Mehr dazu im Bericht und... mehr