Vergleich Royal Professional mit Magic de Luxe
08.07.2001
Pro:
Ausstattung, excellente Qualität Espresso u . Kaffee;
Kontra:
Mahlwerk SAECO - typisch , also laut
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Reinigung
Design
Kaffee Aroma:
mehr
 feelsogood
Über sich:
Mitglied seit:31.05.2000
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem ich nun drei Jahre eine Saeco Magice de Luxe zu Hause stehen habe, ergab sich der direkte Vergleich mit einer Royal Professional. Für mein neues Büro wollte ich ein Gerät mit Gewerbezulassung haben und nach den leidvollen Erfahrungen von Kollegen mit ihren JURA-Reparaturfällen und aufgrund meiner eigenen positiven Erfahrungen mit der Magic de Luxe, entschied ich mich für die Royal Professional. Wesentliche Features wie Mahlwerk, Brühgruppe und Kaffebohnen- bzw. Wasserbehälter sind gleich bzw. ähnlich. Die Espressoqualität ist daher grundsätzlich ähnlich (gut). Die Professional überzeugte mich dann jedoch so deutlich mit ein paar Vorteilen, daß ich den ratsuchenden Kaufinteressenten einer Espressomaschine auch für den Hausgebrauch IMMER zu Royal Professional raten würde. Die Gründe:
1) Wasserfiltersystem inklusive. Meine Magic de Luxe musste in den drei Jahren aufgrund des harten Wassers in unserer Region drei mal vom Fachhändler entkalkt werden, weil das haushaltsübliche Entkalken auch mit der SAECO Flüssigkeit bei Härtegraden von 4 irgendwann nicht mehr effektiv ist. Ein Wasserfilter ist daher immer zu empfehlen und muß bei der Magic de Luxe als Zubehör dazu erworben werden. Den Einwand des Verwendens von Volvic etc. lasse ich nicht gelten: Fast alle Espressospezialisten empfehlen Leitungswasser, da Volvic oder gar mineralienfreies Wasser zu keinem "typischen" Espressogeschmack führt. Die Kosten treibt es auch in die Höhe. 2) Brühtemperatur für Espresso, Kaffee und großem (langem) Kaffe individuell und in je fünf Stufen einstellbar. Damit ist der größte Kritikpunkt bei der Magic de Luxe beantwortet, denn bei dieser kam mir der Kaffee immer eine Nuance zu lauwarm vor, ganz extrem bei nicht vorgewärmten Tassen oder mit Verwendung eines Schuss kalter Milch.
3) Die Royal Professional schaltet nach einer selbst programmierten Zeitdauer nach der jeweils letzten Benutzung ab (in programmierbaren Schritten von 15 Minuten, von 0:15 bis 11:45 Stunden). Stromersparnis! Ist das Gerät nicht im Standby Modus, wird die Wärmplatte für die Tassen automatisch stark beheizt. Bei der Magic muß dies extra eingestellt werden. 4) Die Bedieung Dampf und Heißwasser erfolgt per seperater Bedienknöpfe und dadurch entfällt das umständliche Entlüften nach dem Verwenden von Dampf wie bei der Magic de Luxe. Da Cappuccino-Schaum von einem weiteren Auslassventil abgegeben wird, muss man nicht dauern das Wasser-Ventil vom Milchschaum reinigen.
5) Der unwesentlichste aber doch auch angenehme Unterscheide ist das schönere Design (über Geschmack kann man nicht streiten), die Bedienerführung über ein mehrsprachiges Display und die "Reling" um die Wärmeplatte herum, die dafür sorgt, daß man kleine Espressotassen auch mal auf der Wärmeplatte stapeln kann, ohne daß alles abrutschen könnte. Due Saeco Royal Professional habe ich mir also auch gleich ein zweites Mal für zu Hause zugelegt, beide male bei einem Internet Versender (www.the-internet-kitchen.com, Fa. Andiamo Berlin) innerhalb von drei Tagen nach Bestellung und einwandfrei in Originalverpackung geliefert für einen sehr guten Preis von DM 1.650 inklusive MwSt. und ohne Versandkosten. Dieser Preis gilt noch den ganzen Juli 2001 und somit ist der Preisunterschied zur Magic de Luxe , die auch durchaus ihre Qualitäten hat, so weit geschrumpft, daß man sich die Royal Professional leisten kann.Komisch nur, daß einmal ein 250 Gr, Pack excellenter Kaffe dabei war, bei der anderen Sendung nicht.
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06.10.2003 10:52
Hi, hast eigentlich alles (Nagel) auf den Kopf getroffen. Ich hatte die Magic de Luxe und bin auf die Royal Professional umgestiegen. Gruss Errzwo_Dezwo
29.01.2003 19:04
Wenn ich mir so den Preis anschaue, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Dafür kann ich mir ja fast eine eigene KKF (Kaffee-Koch-Frau) leisten. Trotz meiner Kritik, die nichts mit deinem ausgezeichneten Bericht zu tun hat, gibt es immer welche, die sich das leisten können. Ich leider nicht. Gruß kalli46
19.11.2001 00:04
Danke für die Praxistipps. Bei meiner Royal stelle ich fest, dass der Kaffeesatz ganz lose und nicht in gepressten "Tabletten" ausgeworfen wird. Mir scheint, dass der Kaffeeverbrauch daher unverhältnismäßig hoch ist. Auch finde ich den Cappucinatore sehr dürftig erklärt (Bedienanleitung). Ich experimentiere immer noch herum, wie mit dem winzigen Schräubchen ein optimaler Schaum produziert werden kann. Anscheinend hat niemand Unterschiede verschiedener Kaffeesorten bzgl. Kaffeequalität festgestellt, da keiner über Erfahrungen berichtet. Schade, ich habe große Unterschiede festgestellt. Habe jedoch noch kein endgültiges Produkt gefunden.