Saeco Vienna Superautomatica

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Saeco Vienna Superautomatica

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Saeco Vienna Superautomatica Ich hatte es schon satt, mit der Filtermaschine Kaffee zu machen. Am Tag für eine Person ein Horror, vor allem weil ich aufgewärmten Kaffee nicht mag und 1 Häferl (Pott) schlecht zu machen ging. Vor fast 2 Jahren habe ich mich zum Kauf einer Saeco-Kaffeemaschine ... Bericht lesen





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1-6 von 6 Erfahrungsberichten    
> Alle 6 Saeco Vienna Superautomatica Erfahrungsberichte anzeigen
Mein morgendlicher Wachküsser.
Erfahrungsbericht von Sadie_at über Saeco Vienna Superautomatica
03.07.2006


Produktbewertung des Autors:   

Bedienung ausgezeichnet 
Reinigung einfach 
Design ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 

Pro: Schnelle Kaffeezubereitung, auch nur eine Tasse, Kaffeeverbrauch hält sich in Grenzen
Kontra: vieleicht der Preis, obwohl der sich wieder amortisiert

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Saeco Vienna Superautomatica

Ich hatte es schon satt, mit der Filtermaschine Kaffee zu machen. Am Tag für eine Person ein Horror, vor allem weil ich aufgewärmten Kaffee nicht mag und 1 Häferl (Pott) schlecht zu machen ging. Vor fast 2 Jahren habe ich mich zum Kauf einer Saeco-Kaffeemaschine entschlossen. Natürlich nur als ich über ein entsprechendes Angebot gestolpert bin. Meine Saeco Vienna Superautomatica möchte ich euch heute vorstellen.

Preis
=====

Die Maschine hab ich 2004 am 6.12. zu einem Preis von 349 Euro bei Neckermann bestellt und dazu gab es den Jahresbedarf Kaffee dazu (2x 8 Packungen á 500 g Café Crema von Jacobs), dieses Angebot gab es aber nur am 6.12., an keinem anderen Tag. 2 Jahre Garantie für die Maschine und 5 Jahre Garantie für das Mahlwerk vom Hersteller.

Verpackung und Aussehen
=====================

Die Maschine wurde per Post ein einem großen Karton geliefert. Mit dabei waren 8 Packungen Café Crema von Jacobs. Nach dem Auspacken hab ich mal alles angeschaut.

Die Maschine ist in der Farbe Anthrazit sehr edel. Die Maschine ist aus Kunststoff und etwa 337 x 325 x 377 mm groß. Oben finden sich 2 Boxen mit Deckel. Eine für den Kaffee rechtsseitig (nicht abnehmbar) und eine hinten quer für das Wasser. Der Wassertank ist abnehmbar. In der Kaffeebox findet sich noch ein Rad mit einer Skala für die Mahlstärke des Kaffees. Die Frontseite zeigt einen Gitterboden für die Restflüssigkeit, den Auslaß für den frisch gebrühten Kaffee, den Einstellknopf für die Füllmenge, die 3 Signalleuchten, den Einschaltknopf, Kaffeeknopf, den Knopf für den Aufschäumer und den Aufschäumer selbst (siehe auch Bild). Jeder Knopf ist mit einer entsprechenden Zeichnung versehen. Die Signalleuchten (rot) leuchten nur dann, wenn etwas nicht passt: kein Wasser, kein Kaffee bzw. Sudbehälter zu voll.
An der linken Seite findet sich der Sudbehälter. An der rechten Seite der Drehknopf für den Schäumer. An der Frontseite findet sich auch der Namenszug der Maschine.

Die Beschreibung ist in den Sprachen: italienisch, englisch, französisch, deutsch, spanisch, portugiesisch und holländisch geschrieben, übersichtlich und leicht verständlich.

Die nächsten 8 Packungen Kaffee kamen dann im Juni 2005 wieder mit der Post.

Inbetriebnahme
============

Die war besonders Einfach. Alle Kunststoffteile werden mit einem feuchten Tuch abgewischt (Transportstaub). Dann wird Kaffee in Bohnen (nicht gemahlen) in die Kaffeekammer und Wasser in den Wassertank eingefüllt. Es geht mehr als 1 Liter hinein. Ich habe einen 1 Liter Messbecher, wo ich immer Wasser nachfülle. Dann wird das Gerät angesteckt, der Einschaltknopf gedrückt und gewartet bis die Betriebstemperatur erreicht ist (das mittlere Licht blinkt in Grün - Kaffeemachknopf). Wenn es losgehen kann, hört das Blinken auf und ein dauerhaft grünes Licht erscheint über dem Kaffeeknopf. Zuerst stellt man die Menge des zu füllenden Kaffees ein. Da gibt es die Möglichkeiten: Viertel, Halb, Dreiviertel und Ganz. Man stellt nun entsprechend Tasse oder Häferl unter den Auslaß und drückt auf den Kaffeeknopf.
Der Stecker ist übrigens nicht sehr lang, also sollte die Maschine bei einer Steckdose stehen.

Geruch, Geschmack, eigene Einstellungen
================================

Bei mir steht das Mahlrad in der Kaffeebox zwischen 8 und 9, das ermöglicht der Maschine den Kaffee optimal zu reiben, nicht zu grob und nicht zu fein (empfohlen wird 8). Meine Kaffeemenge ist auf Dreiviertel eingestellt. Das füllt ein normales Häferl etwa 1 cm unter den Rand und mein spezielles etwa zu drei Vierteln. Ich brauch den Platz, weil ich ja noch Milch dazugebe. Eine Tasse füllt man bei der halben Einstellung an.

Geruch und Geschmack kommen natürlich auf den Kaffee an. Aber es duftet schon unheimlich gut nach Kaffee, wenn dieser in das Häferl läuft.

Der Jacobs Crema schmeckt auch sehr gut und hat viel eigenen Schaum. Er ist aber auch ziemlich teuer, das halbe Kilo bei fast 5 Euro.

Somit sind wir nach den Jacobs Packungen auf den Espresso Bar Italia Kafee von Hofer (Aldi) umgestiegen. Der schwarze Bar Italia "grande selezione" (2,99 für 500 g) hat einen feineren Geschmack (100% Premium Arabica-Bohnen). Der rote Bar Italia "classic" (2,69 für 500 g) schmeckt ein wenig herber (100 % Arabica-Bohnen), aber das macht den Kaffee kräftiger. Schon wenn man in die Packung hineinschnuppert ist es der reinste Genuss und die Bohnen glänzen irgendwie ein bissl fettig. Die Packungen können mit einen Klebeverschluß zwischenzeitlich wieder verschlossen werden.

Reinigung und Wartung
===================

Die Reinigung gestaltet sich eigentlich problemlos. Der Wassertank, der Sudbehälter und die Abtropftasse können herausgenommen werden und im Geschirrspüler gereinigt, natürlich auch per Hand abgewaschen werden. Das Gerät selbst kann man mit einem feuchten Tuch entstauben.

Das Nachfüllen von Kaffee und Wasser kann man durch einen einfachen Blick unter Kontrolle haben. Die Abtropftasse sollte man etwa 1x pro Woche ausleeren (je nachdem wie viel Kaffee man kocht). Den Sudbehälter sollte man täglich ausleeren, weil der feuchte Kaffeesud sonst im Behälter zu schimmeln beginnt (Entsorgung in den Biokübel, Kompost oder gleich zu den Pflanzen zum Düngen geben.

Einmal im Monat soll man die vordere Klappe öffnen (man braucht nur leicht am Ausguß ziehen) und das Mahlwerk herausnehmen und mit einem Pinsel reinigen. Das geht am besten über der Spüle. Es findet sich aber meistens nicht sehr viel Kaffee darin. Dann wird es wieder eingesetzt und die Klappe geschlossen. Ich mach da gleich immer eine komplette Grundreinigung, wo ich die Maschine komplett putze, alles reinige bzw. in den Geschirrspüler gebe und danach wieder alles auffülle.

Alle 3 Monate sollte entkalkt werden. Da Saeco in der Gebrauchsanweisung angibt, nur die speziellen Saeco-Entkalker zu verwenden hab ich mich auch daran gehalten. Nur kaufe ich den Entkalker nicht direkt bei Saeco (Karton mit 4 Flaschen etwa 25 Euro) und auch nicht bei Neckermann (Karton mit 4 Flaschen etwa 22 Euro), sondern bei Saturn (lose 4 Flaschen ohne Verpackung 16 Euro). Mit den 4 Flaschen kommt man 1 Jahr aus.
Dazu füllt man 1 Liter Wasser in den Wassertank, dann leert man den Entkalker (250 ml pro Flasche) hinein und lässt es 10 Minuten einwirken. Danach stellt man eine Tasse unter den Aufschäumer, dreht am Knopf und lässt so das Entkalkerwasser durch die Maschine in die Tasse. Dann wartet man neuerlich 10 Minuten, damit auch alle Teile im Gerät selbst entkalkt werden können. Anschließend wird das ganze Wasser tassenweise abgelassen, wieder 1 Liter frisches Wasser aufgefüllt und das Wasser neuerlich abgelassen. Damit wäre der Entkalkungsprozess in etwa 30 Minuten erledigt.

Über Nacht wird die Maschine ausgeschaltet und morgens wieder aufgedreht, tagsüber läuft sie durch. Sie braucht zwar nur 2 Minuten, um wieder die Betriebstemperatur zu erreichen, aber das Starten kostet auch Strom.

Zum Thema Reparatur

===========

Da wir eine Saeco Filiale direkt im Bezirk haben, etwa 5 Minuten von mir entfernt, ist auch eine Reparatur keine Problem. Das einzige unhandliche für eine Frau ist, die Maschine zu transportieren, dazu muss dann der Mann herhalten. Ich suche immer noch ein geeignetes Transportbehältnis dafür.

Wir hatten auch schon eine Reparatur die Woche vor Weihnachten 2005, da ist eine Sicherung durchgebrannt. Die Reparatur wurde binnen 3 Tagen auf Garantie durchgeführt. Da wir nicht daran geglaubt haben, dass es noch vor Weihnachten fertig wird, haben wir uns in der Zwischenzeit eine Senseo vom Saturn geholt, die ist jetzt für den Notbetrieb.

Technische Daten
========

Frischwasserbehälter: 1.7 Liter
Mahlwerk: Kegelmahlwerk
Gewicht: 8.5 kg
Kabellänge: 1.2 m
Bohnenbehälter: 350 g
Wasserpumpe: 15 bar
Spannung: 230 Volt
Verbrauch: 1250 Watt

Hersteller
========
Saeco Austria AG
Milleniumspark 1
A-6890 Lustenau

Kundendienste im 15., 17., 22., und 23. Bezirk in Wien sowie in Krems, Linz, Salzburg, Innsbruck, Rankweil, Lustenau, Graz und Klagenfurt.

Kaffeeservice Austria
Kaffeehandel und Kaffeemaschinenservice GmbH
Am Krautgarten
1220 Wien

www.saeco.at

Fazit
=====

Ich persönlich bin mit meiner Saeco voll auf zufrieden. Sie macht den Kaffee schnell und steht dann für die nächste Tasse schon bereit. Vor allem der Wassertank ist so großzügig, dass im Schnitt bis zu 5-6 Häferln rausgehen und man nicht sofort nachfüllen muss. Es wird kein Kaffee verschwendet, sondern nur die Menge gekocht, die man gerade braucht. Die Maschine läuft nach wie vor gut und dass bei etwa 8-10 Häferl pro Tag ohne Besuch. Was ist auch ein Morgen ohne Kaffee - das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich kann jedenfalls eine Kaufempfehlung aussprechen und vergebe 5 Sterne.

Danke für´s Lesen und Bewerten.
   
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Saeco Vienna

Haupteigenschaften

Hersteller: Saeco

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