... So langsam wir es ja fast schon zur Sucht bei mir :-)
Das hier besprochenen Buch „Sakristei des Todes“ ist der 3.Teil einer lockeren Reihe von Krimis, die im 14. Jahrhundert in London spielen und von den beiden immer gleichen Hauptpersonen getragen werden: John Cranston, Untersuchungsrichter ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Emty über Sakristei des Todes / Paul Harding 07.03.2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
sehr spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
spannend, viele historischen Details nebenbei vermittelt
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Schon wieder ein mittelalterlicher Krimi aus London von Paul Harding mit dem Richter Cranston und seinem Schreiber, dem Mönch Athelstan, den ich innerhalb weniger Tage „verschlungen“ habe. So langsam wir es ja fast schon zur Sucht bei mir :-)
Das hier besprochenen Buch „Sakristei des Todes“ ist der 3.Teil einer lockeren Reihe von Krimis, die im 14. Jahrhundert in London spielen und von den beiden immer gleichen Hauptpersonen getragen werden: John Cranston, Untersuchungsrichter des Königs für London, verfressen, versoffen, manchmal ein wenig tranig wirkend aber trotzdem blitzgescheit und hellwach, wenn es um die Lösung der ihm aufgetragenen Fälle geht und der ihm zwangsweise als Schreiber zugewiesene Mönch Athelstan, eher nachdenklich und ruhig, sehr an den aufkommenden Wissenschaften interessiert, mit einer etwas dunklen Vergangenheit mit Kriegserfahrungen.
In diesem Buch müssen sie sich gleich um 3 Fälle kümmern: Zum einen wir der Richter vom Regenten von England bei einem großen Bankett in eine Wette mit einem italenischen Adligen gelockt, bei der er eine von diesem erzählte Mordgeschichte innerhalb einer Woche lösen muß. Wenn er dies nicht kann, verschuldet er sich entweder bis zum Äußersten oder er wird vom Regenten abhängig. Zum anderen wird bei Renovierungsarbeiten in der von Athelstan betreuten Kirche ein Skelett unter dem Altar gefunden. Als dann auch noch ein „Wunder“ am aufgebahrten Sarg mit diesem Skelett geschieht, wittert seine umtriebige Gemeinde ein Geschäft mit der vermeindlichen Heiligen. Und zu allem Überfluß geschieht im Kloster Blackfriars, aus dem Athelstan stammt, auch noch ein Mord und ein Klosterbruder verschwindet, während dort ein Versammlung zur Überprüfung einer neuen theologischen Schrift stattfindet. Somit eilen unsere „Helden“ zwischen den Schauplätzen hin und her, um alle Rätsel zu lösen.
Ich will ja meine Kritik zu den beiden Vorgänger-Werken hier nicht jedesmal wortwörtlich wiederholen (wen es interessiert, kann sie ja selbst lesen :-), aber auch bei diesem Buch zeigt sich, daß es Paul Harding gelingt, sein Wissen als studierter Historiker mit Fachgebiet England im Mittelalter (es wird behauptet, sein Latein sei fast besser als sein Englisch) und sein Talent für spannendes und flüssiges Schreiben zu vereinen. Alles Personen sind glaubwürdig und vielschichtig beschrieben, so daß man deren Handeln nachvollziehen kann. Und so ganz nebenbei gibt es wieder jede Menge historische Informationen; dieses mal, nicht weiter verwunderlich, wenn 2 der 3 Fälle mit Kirche und Kloster zu tun haben, besonders viele Fakten über die Praktiken der Heiligenverehrung, des Ablaßhandels und der Inquisition. Auch über das historische London gibt es wieder einige interessante Schmaklerl. Und wieder wird sehr eingehend die Lebensweise der „normalen“ Bevölkerung in der damaligen Zeit beschreiben.
In diesem Buch sind die beiden Hauptfiguren direkter als in den beiden vorherigen Romanen in die eigentliche Krimihandlung involviert, sie kommen nicht nur als Ermittler hinzu. Somit werden naturgemäß auch ihr Umfeld etwas mehr miteinbezogen. Aus diesem Grund wäre es zwar ganz gut, die beiden ersten Romane zu kennen, weil viele Personen auch dort schon auftauchen (Athelstans Gemeinde, insbesondere Benedicta, die Frau des Richters etc.) Aber da Harding dieses Wissen nicht als Voraussetzung nimmt und immer noch genügend Infos zu den Personen im vorliegenden Buch gibt, kann man es auch mit Genuß lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt.
Zu Vergleichen zu ähnlichen Büchern habe ich ja in den anderen Meinungen genügend gesagt.
Wieder ein gelungener Historienkrimi, bei dem man bis zur letzten Seite nicht zur Seite legen kann. Und die beiden nächsten Bücher der Reihe stehen auch schon hier zum „Verschlingen“ bereit, aber da Vorfreude die schönste Freude ist, werde ich mir jetzt bewußt etwas Zeit lassen.
Pro: Historisches und Poetisches aus London Kontra: nichts
Ich lese gern und viel - vor allem auch historische Romane. Ganz besonders mag ich solche, die im alten England spielen, da mir dieses Land durch verschiedene Reisen sehr ans Herz gewachsen ist.
Der Roman "Sakristei des Todes" (Originaltitel : Murder mus ...
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Pro: Eindrücke der Stadt London, Spannung bis zum Schluss... Kontra: nichts
...1. Vorwort
2. Die Geschichte um die Sakristei des Todes
3. Die Charaktere
4. Zum Buch
5. Meiner Meinung nach...
1. Vorwort
*°*°*°*°*°*
Vor cirka einem halben Jahr war ich mal wieder auf der Suche nach Lesestoff. Ich blieb vor einem Stand mit fehl ...
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Pro: Aethelstan und Cranston ... und ein zweiter Cranston ;) Kontra: zu weltliche Lösung
...vor, in der er zu lesen hat.
Nun noch die trockenen Daten
Paul Harding
Parlament der Toten / The House of Crows
Knaur Verlag
ISBN 3-426-63092-3
Preis hmm hier steht 14,90 DM :) ich habs auf ebay für 3? bekommen, Amazon führt es leider nicht mehr.
So, ich hoffe ich hab euch neugierig gemacht, denn hier folgen ein paar Lesetips für diejenigen die noch weitere Berichte über die Abenteuer Cranstons und Athelstans lesen möchten:
http://www.ciao.de/TodaufderThemseHardingPaulTest2550287
http://www.ciao.de/SakristeidesTodesHardingPaulTest2476258
http://www.ciao.de/TodlichesRatselHardingPaulTest2296234
Schönen Abend noch
die Kuh...
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Pro: die beiden Hauptpersonen, die sehr lebhaften Beschreibungen, ... Kontra: ein etwas schwächerer Teil und vielen sehr, sehr guten
...die weiteren Bücher:
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des roten Schlächters
Die Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
Der Zorn Gottes
Der Autor
Paul Harding ist das Pseudonym, unter dem Paul Charles Doherty schreibt. Dieser wurde am 21. September 1946 in Middlesbrough als viertes von neun Kindern geboren.
Die Schulzeit absolvierte er in einem katholischen Internat. Anschließend jobbte er mit geringem Erfolg als Müllmann, Straßenkehrer, Busfahrer, Kellner und sogar als Knecht Ruprecht. Danach wollte er eigentlich Priester werden, verwarf dies aber nach drei Jahren und studierte dann Geschichte in Liverpool und Oxford, wo er auch seine Frau Carla, eine Amerikanerin, kennenlernte.
Nach dem Studium unterrichtete er in Berkeshire, Nottinghamshire und West...
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