Samana, Halbinsel, Dom. Rep.

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Samana, Halbinsel, Dom. Rep.

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Erfahrungsbericht über "Samana, Halbinsel, Dom. Rep."

veröffentlicht 04.04.2015 | meinemiamaria
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"Ich liebe Dich ....." hat gewonnen ! @(-_-")@ Am 2.4.. geht´s mal wieder auf die Aida, nach China, Japan usw. ! @(-_-")@ Hurra, mein 9. Brilli für das Käsebrötchen ! @(-_-")@
Ausgezeichnet
Pro Wunderbare Temperaturen während unseres Winters
Kontra Der weite Flug
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"-- Traumstrände mit Palmen auf der Halbinsel Samana --"

Das Hotel Cayacoa auf Samana,

Das Hotel Cayacoa auf Samana,

Als wir bei unserer letzten Kreuzfahrt im Dezember 2014 auch auf der Halbinsel Samana waren, erinnerte ich mich an meinen Urlaub, den ich 1998 auf der Dominikanischen Republik gemacht hatte. Ich war gespannt, was sich in den 16 Jahren dort verändert haben würde und ob ich irgendetwas wieder erkennen würde. An der Rezeption jedes Schiffes gibt es, wenn ein Hafen angelaufen wird, sog. "Hafeninfos" aus denen man einiges, was die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten betrifft, entnehmen kann.

Samana ist eines der schönsten Orte der Insel Hispaniola, wie ich finde. Man kann von dort aus eine Bootsfahrt zur Insel "Cayo Levantados", der berühmten "Bacardi-Insel" machen oder an einem Whale-Watching teilnehmen. Einer der Haupt-Attraktion ist es immernoch in der Bucht von Samana von Dezember bis März Buckelwale zu beobachten, die zur Paarung dorthin kommen. Von den Umweltschützern wird es natürlich gar nicht gern gesehen, aber was soll man machen. Ich war NICHT dort !

Die Dominikanische Republik


liegt auf dem Ostteil der Insel Hispaniola. In der Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samana leben rund 40.000 Einwohner. Die Dominikanische Republik ist seit 1966 eine Präsidialdemokratie. Die ehemalige spanische Kolonie ist seit 1863 unabhängig, darum wird auch spanisch gesprochen. Im Nordosten des Landes lebt in der Stadt Samana eine englischsprachige Minderheit von etwa 8.000 Menschen. Es handelt sich hierbei um Nachfahren ehemaliger Sklaven der USA, die sich 1824 hier niederließen. Im Süden (San Pedro de Macorís) gibt es ebenfalls eine englischsprachige Minderheit.
Das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik war Teil der spanischen Kronkolonie Santo Domingo. 1805 wurde das Koloniegebiet durch Haiti erobert, erlangte aber bereits 1865 wieder Eigenstaatlichkeit.
Das Klima ist tropisch mit geringen Temperaturschwankungen.
Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 23 bis 28 °C. Zwischen April und November regnet es häufiger, in den übrigen Monaten gibt es kaum Niederschläge. Der Dominikanische Peso (RD $) unterteilt sich in 100 Centavos; 100 RD $ entsprechen ca.1,80 Euro.

Die Provinz Samana


liegt im Nordosten des Landes auf einer Fläche von 854 km und umfasst die gleichnamige Halbinsel und ist ein wirkliches Juwel im Karibischem Meer. Die Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt Samana, auch Santa Barbara de Samana genannt, mit etwa 40.000 Einwohnern und einer 14 km langen Bucht.

Ankunft in Samana


Da der Hafen zu klein ist, legt unser Kreuzfahrtschiff auf Reede und wir werden mit einem großen offenen Ausflugsboot, was von Einheimischen gesteuert wird, abgeholt. Das ist schon eine richtig lustige Veranstaltung, die Jungs tanzen zur Musik, die laut aus den Lautsprechern tönt und ich habe Lust, diese Tour zum Schiff und zurück gleich noch einmal zu machen. Die Musik in der Dominikanischen Republik ist geprägt von afrikanischen und spanischen Einflüssen. Man hört auf der Dominikanischen Republik vor allem folgende Musikstile: Bachata ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung und der dazugehörige Tanz und Merengue, eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung im 2/4-Takt und der dazugehörige Tanz. Ich habe es oft versucht, mitzutanzen, doch die Drehungen sind für uns Nordeuropäer zu ungewohnt.
Als wir anlegen, geht es weiter mit Musik und Tanz. Eine tolle Begrüßung. Die größte Stadt neben Samana ist Las Terrenas, mit ca. 13.000 Einwohnern und direkt am Strand liegend. Dort war ich damals auch und habe wunderbare Madcrabs gegessen. Es kostete umgerechnet 15 Euro, da weiß ich noch genau ! Dort ist viel weniger Rummel als in den anderen Touristenhochburgen wie "Punta Cana" oder "Puerto Plata". Wie man uns vor Ort erzählte, soll in der Nähe von Puerto Plata übrigens damals Falco, der österreichische Sänger überfahren worden sein. Falco wurde am19. Februar 1957 in Wien geboren und ist am 6. Februar 1998 tötlich verunglückt. Eigentlich hieß er Johann „Hans“ Hölzel. Er wird gelegentlich als „der erste weiße Rapper“ bezeichnet. Mit seinem Titel „Rock Me Amadeus“ erreichte als bis dato einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts. Ich bin im Dezember 1998 dort gewesen, da war das noch ziemlich aktuell mit seinem Tod. Man munkelte auch, daß es Mord gewesen sein solle.
Vom Hafenort aus gelangen wir problemlos in die Stadt mit den wirklich schönen bunten Häusern. Ich fotografiere diese kleinen hübschen Häuschen und freue mich zu sehen, dass sich in den letzten 16 Jahren hier wirklich viel zum Positiven verändert hat. Wir gehen die Avenida Marina am Wasser entlang durch den sog.

Malecón

der Hafenpromenade. Dort befinden sich öffentlichen Gebäude und größere Hotels. Von dort aus werden die Bootstouren zur nahe gelegenen Insel Cayo Levantado und Whale-Watching angeboten, doch auf die Insel fahre ich diesmal nicht, da ich den traumhaft schönen Strand der

„Bacardi-Insel"

noch gut im Gedächtnis habe. Die insel wurde damals so bennant, weil dort die Werbung für den gleichnamigen Rum gemacht wurde. Eigentlich heißt die Insel "Cayo Levantado", doch das konnte sich wohl niemand merken !
Wir gehen nun weiter durch eine ziemliche matschige Gegend am Wasser entlang, denn wir wollen zu dem Strand, der unterhalb des großen Hotels liegt, was von weitem gut zu erkennen ist. Wir hätten auch mit einem offenen Taxi mit viel Krach dort hingebracht werden können, doch wir wollen auch mal ein wenig zu Fuß laufen. Durch einen dicht bewachsenen Abschnitt gelangen wir dann an einen traumhaft schönen Strand mit Aussicht auf das türkisfarbene Meer. Dieser Strandabschnitt ist öffentlich, doch die Anlage gehört zu dem Grand Bahia Principe

Cayacoa-Hotel

einem All Inclusive-Hotel und wirklich sehr exklusiv wirkt. Die Urlauber liegen unter überdachten kleinen Pavillons, alle haben dieselben vom Hotel gestellten Handtücher und Bedienstete reichen kühle Drinks. Ein Aufzug führt hinauf zum Hotel, aber wir werden sofort angesprochen und da wir KEIN gelbes Armbändchen tragen, dürfen wir weder die Bar, noch den aufug benutzen. In 295 Gästezimmer des Hotels kann man sicherlich einen hervorragenden Urlaub an der zauberhaften Bucht Bahía de Samana verbringen, da bin ich mir sicher. Aber wir laufen durch das erfrischende Wasser, machen Fotos, auf denn auch unser Schiff zu sehen ist und lassen uns von einem Barbesitzer im nahegelegenen

Mangrovenwald

eine Kokosnuss aufschlagen. Erst wollte er für EINE Nuss 5 US-Dollar haben. Das erschien uns ein wenig zu viel. Wir handeln dann auf den Preis von 4 Dollar für 2 Kokosnüsse runter, geben ihm aber 5 Dollar Im Schatten auf selbst zusammen gehämmerten Bank trinken wir die Kokosmilch, um dann wieder den Heimweg durch die Matschepampe anzutreten. Dort sehen wir leider keine Mangos, Bananen oder Kokosnussbäume, die es sonst im Land überall gibt. Heute machen wir auch keinen Ausflug zum Los-Haitises-Nationalpark mit dem beeindruckenden Wasserfall des Rio Limón, der hier aus 49 Metern Höhe in die Tiefe stürzt. Es ist einer der bedeutendsten Nationalparks im Nordosten des Landes und umfasst 826 km. 31,5 % der Landesfläche der Dominikanischen Republik gehören zu verschiedenen Naturschutzgebieten. Für die nächste Reise muss ja immer noch etwas übrig bleiben, so dass man einen Grund hat noch einmal diese schöne Halbinsel zu besuchen.
Bei meinem Urlaub 1998 war ich an der Nordseite der Halbinsel, wo sich die schönsten Strände befinden. Dichte, tropische Vegetation mit Kokospalmen reichen bis ins Meer. Damals habe ich dort auch richtig schöne Fotos gemacht, die ich mir auch heute noch gern anschaue ! Sie ähneln den Stränden des Südpazifiks.

Fazit

Eine wirklich wunderschöne Halbinsel der Dominikanischen Republik, auf der ich gern auch noch einmal einen längeren Urlaub verbringen würde, die Preise sind sehr überschaubar und die Bevölkerung ist ausgesprochen freundlich. Ich kann die Halbinsel Samana, aber auch die gesamte Dominikanische Republik aus Urlaubsland wirklich nur empfehlen!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Moin007 veröffentlicht 22.04.2016
    Moin Moin Maria. Toller Bericht. BH. GLG. Joé
  • Karry2000de veröffentlicht 11.04.2016
    bh
  • iceman1005 veröffentlicht 29.03.2016
    bh
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Produktdaten : Samana, Halbinsel, Dom. Rep.

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