Samsung CLP 550N

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Samsung CLP 550N

Bringen Sie Farbe in den Büroalltag mit der neuen CLP-500 Farblaserdrucker-Serie von SAMSUNG. Diese Serie besticht vor allem durch ihre Leistungsfähig...

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60% positiv

3 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Samsung CLP 550N"

veröffentlicht 21.12.2009 | Vampire-Lady
Mitglied seit : 26.05.2001
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Über sich :
!!!MEIN CIS IST GERADE FRATZE!!! "Gar nichts zu tun, das ist die schwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. (Oscar Wilde)"
Durchschnittlich
Pro Anschaffungskosten
Kontra hat an meinen Nerven genagt, nicht mehr zeitgemäß
sehr hilfreich
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Installation

"manchmal ist ein Wasserfarbkasten einfach die schnellere Wahl"

Eigentlich war mein Plan ein paar News über mein neues Schätzelein im Büro zu erzählen, aber ich mache das mal chronologisch richtig und bringe erstmal den Schrott raus. Nach genau 4 Dienstjahren bei uns im Büro hat unser Samsung CLP 550N nämlich nun endgültig die Grätsche gemacht. Vier Jahre in denen aus Begeisterung die totale Unlust werden sollte. Gerade der Vergleich mit Geräten, die aktuell auf den Markt kamen, hat alte Ansichten nochmals total relativiert.

Wir haben uns seinerzeit für diesen Drucker entschieden, weil er netzfähig ist (gekennzeichnet durch das N), für einen Farblaserdrucker relativ billig in der Anschaffung, ich meine das waren um die 600 Euro. Ein Farbdrucker sollte es für Cheffe sein, um mal Fotos für Preislisten ausdrucken zu können, ein Laserdrucker sollte es lt. unserem Geschrei sein, weil man für größere Auswertungen einfach Speed braucht.

Zur Installation kann ich nicht groß was sagen, der Kelch ging an mir vorüber und auch zum Thema Netzwerk fällt mir nichts ein, das ist nicht mein Thema, aber im Endeffekt ließ sich das Gerät sehr gut von mehreren Rechner über das Netzwerkkabel ansteuern. Bei der Arbeit mit den Gerätetreibern sind wir auf keine Probleme gestoßen.

Begeisterung löste zunächst dann die Farbintensität der Drucke aus, denn die Farbe war natürlich deutlich dichter und plakativer auf das Papier gepresst, als dies bei einem Tintenstrahler möglich ist. Cheffe wurde dann anfangs auch immer etwas quengelig, wenn er großformatige Ausdrucke des Tintenstrahlers bekam und die Farben darauf alles andere als mit Coral gewaschen wirkten. Aber er fand sich dann halt damit ab. Die Druckqualität war gut, das Schriftbild klar und alles hätte schön sein können. Auch mit der Performance im Schwarz-Weiß-Bereich war ich für die erste Zeit zufrieden, wenn sie auch nicht an das Tempo heranreichen sollte, die ein gewöhnlicher Schwarz-Weiß-Laser-Drucker an den Tag legte. Schließlich ist man auf der Arbeit und nicht auf der Flucht, für meine Zwecke sind 20 Seiten in der Minute ok. Allerdings deckt dieses Output nicht die Bedürfnisse aller bei uns in der Firma und Cheffe ist einfach von Natur aus zappelig. Beim Druck auf dickerem Papier ist es regelmäßig vorgekommen, dass man die Farbe mit den Fingernagel wieder von der Papieroberfläche abknibbeln konnte, ohne großen Kraftaufwand.

Der erste Ärger kam mit den leeren Tonern, als Cheffe erkannte, was Ersatz kostet, war das Unglück groß. Hier werfe ich mal einen Preis pro Kartusche von 120 Euro in den Raum (Originale) und Cheffe wurde auch nicht glücklicher als ich einen Lieferant auftat, der Rebuilts für die Hälfte anbot. Eigentlich haben wir uns wegen der Kartuschen so alle paar Monate (ich übte mich an Sammelbestellungen) regelmäßig angemoppert. Was übrigens überhaupt nicht funktionierte, selbst mit den Originalkartuschen war die Anzeige, die mitteilt, dass der Toner zur Neige geht bzw. alle ist. Das war für mich nicht so schlimm, da ich einen Toner eh erst wechsele, wenn meine eigenen Augen mir sagen, dass es so weit ist. Allerdings hatten einige Kollegen Probleme herauszufinden, welche Farbe aktuell auszutauschen ist. Zu Diskussionen kam es dann auch durch simple Falschanzeigen. Der Drucker bemängelte meist das Fehlen von Magenta, auch wenn ich gerade das zuletzt ausgetauscht hatte.

Einen Vollhals bekam ich wegen eines Dingens, was sich Tonerrestbehälter schimpft. Erstmal nervt mich dessen Existenz. Das Teil sammelt anscheinend irgendwo entstehende Tonerstäube und ist irgendwann halt voll. Ich erfuhr von seiner Existenz als ich eben dies angezeigt bekam „Tonerbehälter voll“. Ich suchte, fand und fluchte, denn dieser Behälter ist seitlich in einer Klappe untergebracht und lässt sich einfach nicht wechseln, ohne dass einen der ultrafeine Staub ansifft. Irgendwo ist immer eine Schliere. Und wo man mit dem Rotz dann hin soll, sagt einem auch keiner. Meine Kollegin hat letztens mal ganz glorreich versucht, das Teil im Klo auszukippen, fand ich ziemlich geil, das Zeug schwimmt nämlich auch tapfer oben weiter. Hätte man fotografieren und als moderne Kunst vertackern können! So ein leerer Behälter kostet übrigens dann mal eben 15 Euronen, da sind im Jahr locker noch mal 45-60 Euro weg. Mein Kollege hat mal einen in die Spülmaschine gesteckt, da hatte ich Urlaub, wäre ich da gewesen, hätte ich es mir verbeten. Ich habe die Behälter dann immer mit dem Staubsauger geleert. Geht ganz gut. Nach etwa 10 Monaten bei uns vermehrten sich die Anzeigen, der Tonerbehälter wäre voll, obwohl nur minimal Staub enthalten war. Zu der Zeit hatten wir dann den Kundendienst da (funzte super, ein Anruf bei Samsung, zwei Stunden später konnte ich mit einem Techniker einen Termin für den nächsten Tag machen). Der stellte einen Sensor fest, der sich immer wieder lockerte und empfahl uns – da er das Problem hinlänglich kannte – diesen Sensor einfach Festlöten zu lassen. So geschehen, war das Thema dauerhaft vom Tisch.

Der Techniker stellte mir dann auch freundlicherweise die höchste Standbyzeit ein, denn die Zeit, die man abwarten muss, bevor der Drucker aus dem Energiesparbetrieb in die Betriebsbereitschaft schaltet, ist nicht ohne. Mein Kollege von unten konnte beispielsweise einen Druck auslösen und dann aufstehen, loslaufen, insgesamt etwa 50 m Bürofläche durchqueren und eine Treppe erklimmen, es war immer noch Zeit sich hinzusetzen und zu warten, bis der Herr Drucker tätig wurde. Optimal also für Beamte, das Gerät. Dieser Zustand ist allgemein auf wenig Gegenliebe gestoßen, vor allem wenn unmittelbar nach diesem Vorgang kein Ausdruck, sondern ein Papierstau folgte. Die Geräuschentwicklung während des Anlaufens und des Druckens ist auch nicht von schlechten Eltern, während eine Telefonats war das teilweise unheimlich störend.

Etwa nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit entstanden Probleme mit dem Papiereinzug. Der Normale Schacht funktionierte, der Seitenschacht, den wir für Firmenbögen nutzten, begann zu zicken. Wir agierten mit Trick 17, denn solange man etwa 20-25 Blätter in den Einzug legte, wurde meist problemfrei gedruckt, legte man nur ein Blatt ein, wurde selbiges ignoriert und ein leerer Schacht bemängelt. Dafür wurden dann regelmäßig Papierstaus bemängelt, die keine waren, aber natürlich durfte man hinlatschen und die Geräteklappe aufreißen und zupfeffern, dann ging es wieder. Diese Probleme verstärkten sich immer in den Sommermonaten.

Die nächsten Monate brachten nichts neues, an die immer wieder mal auftauchende Aufforderung eine Bildeinheit zu wechseln haben wir und gewöhnt, die verschwand auch wieder.

Diesen Sommer war ein Techniker da, der mal wieder am Problem mangelnder Papiereinzug arbeitete. Danach tauchten verstärkt Probleme bei der Tonererkennung auf. Neue Toner wurden gar nicht erkannt, später wurden nach dem Wechsel eines Toners, andere nicht mehr akzeptiert, die vorher tadellos funktioniert hatten. Außerdem wurde das Druckergebnis leicht verschwommen. Wir haben dann mehrstimmig beschlossen, dass das Gerät kaputt ist und sich eine Reparatur einfach nicht mehr lohnt. Lediglich mein Kollege wirft ihm immer noch traurige Blicke zu und rätselt darüber, ob man da nicht irgendwas noch retten könne.

Das Gerät hat eigentlich nur in den ersten Monaten Spaß gemacht und mir stark verdeutlicht, dass man bei der Anschaffung viel zu wenig über Folgekosten nachdenkt. Es hat seinen Dienst aber sicherlich redlich getan und seinen Zweck erfüllt, ist aber heute in Sachen Tempo und Druckqualität einfach nicht mehr auf einem angemessenen technischen Stand.

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Technik blablabla für die Unverbesserlichen:

Abmessungen (BxHxT) (mm): 510 x 405 x 467
Auflösung farbig [dpi]: 1200 x 1200
Auflösung s/w: 1200 x 1200
Besonderheiten: NO-NOIS System;Prozessor: PPC 603e. 266 MHz
Druckertreiber: Linux;Windows
Druckgeschwindigkeit - Farbe: 5
Druckgeschwindigkeit - schwarz-weiß: 20
Druckmedien: Etiketten;Karton;Normalpapier;Umschläge
Druckmethode: Elektrofotografisch mit Halbleiter
Duplexdruck: Ja
Emulationen: PCL6;PostScript Lev.3
Geräuschentwicklung (dB(A)): 48
Gewicht (kg): 32
Leistungsaufnahme Betrieb (Watt): 450
Leistungsaufnahme Standby (Watt): 45
Netzwerkfähig: Ja
Papierablage: Face-Down für 250 Blatt
Papierformat: A4;Legal;Letter
Papierzufuhr: Mehrzweckzuführung für 100 Blatt;Papiermagazin für 250 Blatt
Parallel : Ja
Speicher (MB): 128
Speicher max. (MB): 384
Toner farbig: cyan für 5000 Seiten;gelb für 5000 Seiten;magenta für 5000 Seiten
Toner schwarz: für 7000 Seiten
USB: USB 2.0
Zeit bis zum ersten Druck (sek): 5


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • GZacher veröffentlicht 18.12.2013
    ;-)
  • tommynews veröffentlicht 02.01.2010
    Ich hatte beim Lesen ein Déja-Vue, wohl aus dem Grünland.
  • Lorin76 veröffentlicht 28.12.2009
    bh auch von mir, aus den üblichen Gründen
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Produktdaten : Samsung CLP 550N

Produktbeschreibung des Herstellers

Bringen Sie Farbe in den Büroalltag mit der neuen CLP-500 Farblaserdrucker-Serie von SAMSUNG. Diese Serie besticht vor allem durch ihre Leistungsfähigkeit sowie technische Innovationskraft.

Haupteigenschaften

Produktbeschreibung: Samsung CLP-550N - Drucker - Farbe - Laser

Druckertyp: Arbeitsgruppendrucker - Laser - Farbe

Gewicht: 32 kg

Mediengrößenklasse: A4/Legal

Max. Mediengröße: Legal (216 x 356 mm), A4 (210 x 297 mm)

Max. Mediengröße (angepasst): 216 mm x 356 mm

Druckgeschwindigkeit: Bis zu 20 Seiten/Min. - s/w - A4 (210 x 297 mm) ¦ Bis zu 5 Seiten/Min. - Farbe - A4 (210 x 297 mm) ¦ Bis zu 21 Seiten/Min. - s/w - ANSI A (Letter) (216 x 279 mm) ¦ Bis zu 5 Seiten/Min. - Farbe - ANSI A (Letter) (216 x 279 mm)

Max. Auflösung (S/W): 1200 dpi

Max. Auflösung (Farbe): 1200 dpi

Automatisches Duplexing: Ja

Schnittstelle: Parallel, USB, LAN

Prozessor: PowerPC 603e 266 MHz

RAM Installiert (Max.): 128 MB ( 384 MB ) - SDRAM

Druckersprache: PostScript 3, SPL-C, PCL 5Ce

Medientyp: Briefumschläge, Transparentfolien, Etiketten, Normalpapier, Karten

Gesamte Medienkapazität: 350 Blätter

Monatliche Kapazität (max.): 35000 Seiten

Netzwerk: Druckserver - Ethernet, Fast Ethernet

Systemanforderungen: Microsoft Windows 2000 / NT4.0, Red Hat Linux, TurboLinux, SuSe Linux, Caldera OpenLinux, Linux Mandrake, Debian Linux, Slackware Linux, Microsoft Windows 95/98/ME/XP, Apple MacOS 8.6 - 9.2, Apple MacOS X 10.1 - 10.3

Microsoft Zertifizierung: Certified for Windows Vista

Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe): 51 cm x 46.7 cm x 40.5 cm

Allgemein

MPN: CLP-550N/SEE, CLP-550N/XEB, CLP-550N

Druckertyp: Arbeitsgruppendrucker - Laser - Farbe

Drucker

Druckgeschwindigkeit: Bis zu 20 Seiten/Min. - s/w - A4 (210 x 297 mm) ¦ Bis zu 5 Seiten/Min. - Farbe - A4 (210 x 297 mm) ¦ Bis zu 21 Seiten/Min. - s/w - ANSI A (Letter) (216 x 279 mm) ¦ Bis zu 5 Seiten/Min. - Farbe - ANSI A (Letter) (216 x 279 mm)

Eingebaute Geräte: Status-LCD

Anschlusstechnik: Verkabelt

Schnittstelle: Parallel, USB, LAN

Max. Auflösung (S/W): 1200 dpi

Max. Auflösung (Farbe): 1200 dpi

Automatisches Duplexing: Ja

PostScript Unterstützung: Standard

Druckersprache: PostScript 3, SPL-C, PCL 5Ce

Enthaltene Schriftarten: 45 x PCL 5Ce ¦ 136 x PostScript 3

Prozessor

Prozessor: PowerPC 603e 266 MHz

RAM

RAM Installiert (Max.): 128 MB / 384 MB (Max)

Technologie / Formfaktor: SDRAM

Anz. Steckplätze: 2

Leere Steckplätze: 2

Medienhandhabung

Medientyp: Briefumschläge, Transparentfolien, Etiketten, Normalpapier, Karten

Mediengrößenklasse: A4/Legal

Max. Mediengröße: Legal (216 x 356 mm), A4 (210 x 297 mm)

Max. Mediengröße (angepasst): 216 mm x 356 mm

Mediengrößen: ANSI A (Letter) (216 x 279 mm), Legal (216 x 356 mm), A4 (210 x 297 mm), A6 (105 x 148 mm)

Gesamte Medienkapazität: 350 Blätter

Vorlageneinzug für Medien: 1 x automatisch - 100 Blätter - Legal (216 x 356 mm) ¦ 1 x automatisch - 250 Blätter

Max. Medienkapazität: 850 Blätter

Kapazität

Monatliche Kapazität (max.): 35000 Seiten

Anzahl mitgelieferter Cartridges / Druckköpfe: 4

Netzwerk

Netzwerk: Druckserver

Data Link Protocol: Ethernet, Fast Ethernet

Erweiterung / Konnektivität

Verbindungen: 1 x USB 2.0 - USB Typ B, 4-polig ¦ 1 x parallel - Centronics 36-Polig ¦ 1 x LAN - RJ-45

Verschiedenes

Enthaltene Verbrauchsmaterialien: 1 x Tonerkassette ( Schwarz ) - bis zu 7000 Seiten ¦ 1 x Tonerkassette ( Cyan ) - bis zu 2000 Seiten ¦ 1 x Tonerkassette ( Magenta ) - bis zu 2000 Seiten ¦ 1 x Tonerkassette ( Gelb ) - bis zu 2000 Seiten

Certified for Windows Vista: Das "Certified for Windows Vista"-Logo ist eine Kompatibilitätskennzeichnung für Anwendungen und Geräte, die für Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und verbesserte Sicherheit einem strengen Testprogramm unterzogen wurden.

Stromversorgung

Stromversorgungsgerät: Stromversorgung - intern

Leistungsaufnahme im Betrieb: 450 Watt

Leistungsaufnahme im Standby/Ruhezustand: 45 Watt

Software / Systemanforderungen

Erforderliches Betriebssystem: Microsoft Windows 2000 / NT4.0, Red Hat Linux, TurboLinux, SuSe Linux, Caldera OpenLinux, Linux Mandrake, Debian Linux, Slackware Linux, Microsoft Windows 95/98/ME/XP, Apple MacOS 8.6 - 9.2, Apple MacOS X 10.1 - 10.3

Umgebungsbedingungen

Schallemission (Betrieb): 48 dB

Abmessungen und Gewicht

Breite: 51 cm

Tiefe: 46.7 cm

Höhe: 40.5 cm

Gewicht: 32 kg

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 14/11/2004