Hallo und guten Tag, liebe Ciao-Gemeinde!
Nun bin ich auch ein Anhänger der digitalen Fotografie geworden. Jahrelang habe ich auf die analoge Fotografie geschworen, brav meine Filme entwickeln lassen.
Ab Januar heisst es aber: Keinen Film mehr kaufen, keinen Film mehr einlegen müssen- oder zum Entwickeln wegbringen. Schlechte Bilder gleich wieder von der Kamera löschen, gute auf den PC übertragen und auf CD brennen.
Gerade für das Internet (ebay, Ciao) ist so eine digicam ideal. Schnell per USB-Kabel auf den PC übertragen und schon kann das Foto ins Netz gestellt werden.
Für uns begann das revolutionäre Zeitalter der digitalen Fotografie- wie könnte es anders sein- an der Ostsee. Aber lest selbst, wie ich zur Kamera kam...
Wie ich zur Kamera kam und was ich bezahlte
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Im Januar verbrachten wir 1 Woche Urlaub in unserem Lieblingsort Kühlungsborn.
In der Tasche steckte noch unsere alte Kompaktkamera, die zwar noch gute Fotos machte, aber auch Wünsche offen ließ. Nun, und da überkam es uns- im Fotoladen an der Strandpromenade. Der nette Inhaber überzeugte uns in einem ausführlichen Gespräch von einer kleinen Digitalkamera. Na ja- die macht seit dem unsere Fotos- Ihr Name: Samsung Digicam A400- eine kleine Kamera mit 4 Megapixeln und 2,8 fachem optischem Zoom!
Voll Freude und Neugier machte ich sofort meine ersten Digitalaufnahmen auf der Seebrücke in Kühlungsborn und war begeistert. Die Außenaufnahmen gelangen- trotz Bewölkung.
Meine Samsung Digimax A400 kostete nur 149 Euro. Dazu kauften wir ein Akku-Ladegerät für 20 € mit 4 Batterien und eine Speicherkarte zu 256 MB. Mit ca. 200 € insgesamt hatten wir eine passables Basispaket erworben.
Generell würde ich Elektronik-Artikel schon im Internet oder beim Discounter kaufen. Allerdings hatte ich aber eine ausführliche Beratung nötig und bin deshalb bei meinem ersten Kamera-Kauf zum Fachhändler gegangen.
Meine Erfahrungen: Aufnahmen außen
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Zumeist fotografiere ich draußen- die kleinen und großen Sehenswürdigkeiten oder Begegnungen auf meinen Reisen. Feste Objekte wie Gebäude, Denkmale und Parks nehme ich am meisten vor die Linse.
Und bei diesen Motiven erziele ich bei normalen Lichtverhältnissen brillante Ergebnisse. Dabei leistet die automatische Bildbelichtungsfunktion der Digimax ganze Arbeit. Die Kamera korrigiert automatisch die Belichtung und passt sich so den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen optimal an. Manuelle Voreinstellungen am gut zu bedienenden On-Screen-Display sind
Bilder von Samsung Digimax A400
ebenfalls möglich.
Bei hoher Sonneneinstrahlung habe ich allerdings Probleme.
Bei Aufnahmen von Menschen oder Tieren ist schon etwas Fingerspitzengefühl notwendig, in der Regel gelingen aber auch annehmbare Porträtaufnahmen. Nur Bewegungsaufnahmen sind problematisch. Hierfür empfehle ich die Videofunktion. Kurze Videosequenzen lassen sich in Bild und Ton aufnehmen, abhängig von der Speicherkarte.
Aufnahmen innen
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Bei Innenaufnahmen hängt sehr viel von den Lichtverhältnissen ab. Oft sind die Räume zu dunkel. Der eingebaute Blitz muss hier ganze Arbeit leisten. Der Blitz reicht für 3m. Bei zu dunklem Hintergrund lässt sich bei Porträtaufnahmen der Rote-Augen-Effekt reduzieren. Ich empfehle trotzdem eine gute Zusatzbeleuchtung für Innenaufnahmen.
Das Äußere der Kamera
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Nun, meine kleine Digicam kommt schlicht-elegant daher, beinahe schnittig und formschön. Keine Ecken und Kanten, fließende und angerundete Formen.
Die Kamera besteht aus einem Leicht-Metallgehäuse in silbergrau. Mit ganzen 140g, 10cm Länge und 5 cm Höhe ist die Kamera ein echtes Leichtgewicht und passt fast in jede Jackentasche.
Auf der Oberseite des Gehäuses finden sich der Power-Knopf zum Ein- und Ausschalten der Kamera, der Modusregler und der Auslöser. Außerdem ist ein Mikro für Tonaufnahmen eingebaut.
Ein Okular bzw. ein Sucherfenster sucht man hier vergeblich- aber daran gewöhnte ich mich schnell. Auf der Rückseite hat man stattdessen ein umso größeres Suchfenster: Das große TFT-Display in 2,0 Zoll.
Rechts neben dem kleinen Bildschirm finden sich die weiteren Bedienelemente. Zunächst ein Zoomschalter für den optischen Zoom. Darunter befindet sich ein kreisrundes Menü-Paneel, das Einstellrad. Zum Schluß befinden sich Schalter für die Bildvorführung, die Bildinformation und Lösch- (Papiekorb)funktion.
Die Vorderseite der Kamera: Vorn links sitzt die selbstausfahrene Linse selbst, darüber das Blitzlicht und ganz unten der Selbstauslöser.
Die Handhabung
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Die Bedienung ist kinderleicht. Powerknopf anschalten, das Objektiv fährt nach ca. 2 Sekunden aus. Zuvor geht das Display an, der Autofokus ist aktiv. Verschiedene Symbole zeigen die Betriebsbereitschaft der Kamera an. Datum, Uhrzeit, Batteriestärke u.a. wird angezeigt. Ein Schärfesucher zeigt inmitten des Bildschirms, in einer Art Fadenkreuz, das angepeilte Objekt an und stellt es –auch in dunklen Räumen, scharf.
Nach kurzem Druck auf den Auslöser kann ich ein Foto schießen. Nach wenigen Momenten erscheint danach das fotografierte Bild auf dem Display, danach wird die Kamera per Reset zurückgesetzt und ist für die nächste Aufnahme bereit. Schnelle Schnappschüsse und Serienbilder können also nicht geschossen werden, durch diese ca. 5-6 Sekunden Verzögerung nach jedem Foto.
Mit dem komfortablen Fotosuchfenster mit 5cm Bildschirmdiagonale behält man aber leicht die Übersicht. Der Vorteil: Jedes Motiv lässt sich hiermit problemlos einfangen, ohne dass man angestrengt die Augen zusammenkneifen muss, um mit einem kleinen Suchfenster das jeweilige Fotoziel einzufangen.
Direkte Sonneneinstrahlung auf das Display sollte man vermeiden.
Jedes Foto ist per Papierkorb-Taste gleich wieder löschbar- ein unschätzbarer Vorteil der Digicams.
Der Blitz schaltet sich bei entsprechend dunklem Hintergrund automatisch zu und reicht bis zu einer Entfernung von 3 Metern.
Der Clou: Kleinere Videoaufnahmen sind –mit Ton- mit der Digicam ebenfalls möglich. Die Aufnahmezeit ist lediglich von der Größe der Speicherkarte abhängig, deshalb habe ich mir gleich eine größere Karte zugelegt. Mit den 16MB Grundspeichern kommt man jedenfalls nicht weit.
Beim Abspielen der Videos fehlt jedoch der Ton, da die Kamera leider ohne Lautsprecher geliefert wird.
Die Samsung ist funktional und benutzerfreundlich gestaltet, ohne großen zusätzlichen Schnickschnack.
Die Samsung Kamera besticht durch die Einfachheit der Bedienung.
Das Bedienpaneel, ein Einstellrad hinten, regelt die gesamte Menüführung:
nämlich die Aufnahmefunktionen Einzelbild-Modus / Video-Modus / Wiedergabe-Modis / Einstell-Modus.
Lobenswert ist die Möglichkeit, direkt in der Kamera jedes aufgenommene Foto mit künstlichen Bilderrahmen zu versehen, nützlich für Hochzeitsfotos z.B.
Nützlich finde ich es auch, das man Bilder mit seinen eigenen Worten kommentieren kann, so dass eine spätere „Zuordnung“ der Fotos in einem Album besser möglich ist.
Allerdings besitzt die Kamera keinen Direkt-Anschluß für ein Netzteil. So bleibt nur das Akku-Aufladegerät (20 €), womit das Aufladen der Akkus problemlos möglich ist.
Die Akkus halten aber zum Glück recht lange, so für 70-80 Fotos. Ich fotografiere meist mit der Auflösung von 2272x1074 Pixeln. Dank der größeren Speicherkarte reicht die Power der Kamera auch recht lang.
Mein digitales Fotoalbum am Bildschirm
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Es bleibt also nichts anderes übrig, als seine Bilder und Videos auf den PC zu überspielen. Mit dem beigefügten USB-Kabel ist das kein Problem- Zuvor die nötige Software auf den PC überspielen, dann die Kamera an den USB-Port des Computers anschließen, die Kamera einschalten. Nun sollte der PC (mit Windows XP bei mir) die Kamera als externes Gerät mit eigenem Laufwerk erkennen. Die Fotos von der Speicherkarte der Samsung-Kamera erscheinen nun am Bildschirm des PC`s. Problemlos lassen sich die Bilder nun kopieren und auf die Festplatte des PC`s übertragen. Mit Hilfe des mitgelieferten Bildbetrachtungsprogramms lassen sich die Fotos zu einem digitalen Fotoalbum zusammenstellen und mit einfachen Mitteln bearbeiten. Ich stelle z.B. meine eigenen Dia-Slide-Show am PC zusammen oder kreiere meinen eigenen Bildschirmschoner.
Die Fotos lassen sich auch am PC ausdrucken- dank des Moduls PictBrigde. Die Kamera kann direkt an einen Drucker angeschlossen werden, der PictBridge ebenfalls unterstützt, und die aufgenommenen Fotos direkt ausgedruckt werden. Mein Drucker unterstützt dies nicht und ich drucke Bilder über den PC aus.
Lieferumfang
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Mitgeliefert in der kleinen Umverpackung (Karton) bekam ich
- 1 Akku-Ladegerät
- USB-Kabel
- A/V-Kabel
- Speicherkarte für 16 MB
- 2 Alkaline Batterien
- Tasche mit Lederschlaufe
- Software: ArcSoft PhotoImpression, Digimax Viewer, Digimax Reader
Handbuch - leider nur in englischer Sprache!
Die technischen Daten
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Objektiv
Samsung SHD Linse f = 6.2 ~ 17.4mm (entspricht 37 ~ 104 mm bei KB), F2.9~ F4.8
Digital Zoom
Aufnahme: 1.0X ~ 4.0X,
Wiedergabe : 1.0X ~ 7.0X (abhängig von der Bildauflösung);
optischer Zoom 2,8-fach
digitaler Zoom 4-fach
Bildsensor
1/2.5″CCD, ca. 4.0 Megapixel
Abmessungen
106 x 56.5 x 39 mm (L x H x B)
Gewicht
ca. 140g ohne Batterien und Speicherkarte
Auflösung
2272 x 1704,
2048 x 1536,
1600 x 1200
1024 x 768
640 x 480 Pixel;
640 x 480 oder 320 x 240 Pixel bei Video mit Ton,
Aufnahmezeit speicherabhängig
Scharfeinstellung
TTL Autofocus
Normal: 80 cm ~ unendlich,
Makro: 5 cm ~ 80 cm (Weitwinkel), 39 ~ 80 cm (Tele)
Sucher
Realbildsucher, 5 cm Farb-TFT Display (115.200 Pixel)
Belichtung
Programmautomatik (AE), Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell
Weißabgleich
Auto / Tageslicht / Bewölkt / Glühlampe / Leuchtstoffröhre / Benutzer
Verschluss
Mechanischer und elektronischer Verschluss
Verschlusszeit: 1 - 1/1.000 Sek
Nachtaufnahme: 8 - 1/1.000 Sek
Bildformate
JPEG (DCF), DPOF 1.1, EXIF 2.2., PictBridge 1.0
Videoclips: AVI (MJPEG), Audio: WAV
Speichermedium
Interner Speicher 16 MB Flash-Speicher
Externe Medien: SD-Karte (bis 512 MB garantiert) oder MMC Karte (optional)
Blitz
Eingebaut, Auto-Modi, Reichweite WW 0,25 - 3,0 m, Tele 0,25 - 2,5 m
Selbstauslöser
10 Sek., 2 Sek., mit LED Anzeige
Stromversorgung Im Lieferumfang:
2 AA Alkaline Batterien
Optional: CR-V3 Lithium Batterie, 2 x Ni-MH, I-Pack SBP 1303, Netzteil
Software
Speichertreiber (Windows98//98SE/2000/ME/XP, Mac OS 9.0~10.2),
ArcSoft Photoimpression, Digimax Viewer
Systemvoraussetzungen Windows:
• PC mit Pentium MMX Prozessor schneller als 233 MHz (XP: Pentium II 300 MHz) • Windows 98/98SE/2000/ME/XP • Minimal 32 MB RAM (XP: 128 MB) • 110 MB verfügbarer Festplattenplatz • USB-Port • CD-ROM Laufwerk • Monitor der 800 x 600 bei 16-Bit Farbtiefe darstellen kann (24-Bit Farbanzeige empfohlen)
Macintosh:
• Power Mac G3 oder neuer • Mac OS 8,6 ~10,2 • Minimal 64 MB RAM • 110 MB verfügbarer Festplattenplatz • USB-Port • CD-ROM Laufwerk • QuickTime 4,0 oder neuer für Video – Clips
Die Anschrift und die Internetseite
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Die Samsung Digicam A400 wird in der Samsung GmbH hergestellt.
Samsung Opto-Electronics GmbH
Am Kronberger Hang 6
65824 Schwalbach
Tel. 06196-66 53 03
Fax 06196-66 53 66
Informationen zum Hersteller sind auch im Internet zu erhalten unter www.samsung.de
Fazit
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Digitale Fotografie mit meiner Samsung Digicam A4000 ist für mich eine neue, aufregende Welt. Ich habe den Kauf nicht bereut. Es ist atemberaubend, seine eben gemachten Fotos Sekunden später schon auf dem Kameraschirm betrachten zu können. Für den Hobbyfotografen ohne professionelle Ansprüche ist die kleine Samsung ein echter Gewinn. Ich sehe die Kamera als Einstiegsmodell in die digitale Welt. Für unter 200 € ist diese Kamera mit 4 Megapixeln absolut zu empfehlen.
Sie ist mein treuer und aufmerksamer Begleiter- mein 3.Auge.
© Petit-Prince für Ciao am 31.05.2005.
07.05.2006 14:40
"BH" Mehr kann man nicht sagen
01.10.2005 18:34
Ausführlicher kann ein Bericht kaum sein... Herzlichen Glückwunsch!
14.09.2005 18:44
Hallo, vielen Dank für den guten Bericht. Ich besitze die gleiche Kamera (siehe anderer Bericht zu der Kamera bei ciao) und bei mir war eine deutsche Bedienungsanleitung mit dabei. Habe sie auch im Fachhandel für den gleichen Preis gekauft. Würde mich wegen der Anleitung mal an Samsung weden. Offensichtlich wurde sie nur vergessen. Liebe Grüße Buddel