Erfahrungsbericht über

Samsung SyncMaster 171S TFT

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Samsung SyncMaster 171S TFT

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5  05.03.2003

Pro:
Sehr gutes Bild, einfache Bedienung, Design

Kontra:
praktisch nichts

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Kontraste

Bedienung/Ergonomie

Verarbeitung

Support/Service

Stromverbrauch:

mehr


cyberbrain2k

Über sich:

Mitglied seit:13.03.2002

Erfahrungsberichte:6

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Da meine Mutter vor vor ein paar Wochen zum Geburtstag einen gebrauchten Rechner geschenkt bekommen hat, jedoch keinen Monitor dazu bekam, habe ich ihr meine alte 17"-Röhre vermacht. Ich wollte mir eh' schon ziemlich lange einen neuen Monitor kaufen, wurde aber oft durch den Kostenfaktor einer Neuanschaffung davon abgehalten. Nun hatte ich also einen Grund doch mal in den Sparstrumpf greifen zu müssen ;-) Momentan arbeite ich häufig ziemlich lange am PC und hatte nach etwa 2-3 Stunden immer tränende und brennende Augen sowie oftmals auch Kopfschmerzen. Um dem vorzubeugen, hatte ich mich für ein TFT-Display entschieden, bei denen es ja keine flimmernden Bilder gibt. Platzprobleme auf dem Schreibtisch trugen ebenfalls dazu bei, daß ich keinen Röhrenmonitor mehr kaufen wollte, auch wenn diese nicht ganz so kostspielig sind. Zudem sollte es schon ein 17"-Display sein, da ich zunehmend unzufriedener mit der Größe des Bildes war, was sich besonders beim Spielen bzw. DVD-Gucken zeigte. Ich habe mir dann den Samsung SyncMaster 171S gekauft. Warum ich mich gerade für dieses Display entschieden habe und welche Erfahrungen ich mit diesem Bildschirm mittlerweile gesammelt habe, möchte ich in diesem Erfahrungsbericht schildern.


Inhalt:
-------

1.Technische Daten
2.Lieferumfang und Aufbau
3.Design und Verarbeitung
4.Meine Erfahrungen
5.Fazit


1.Technische Daten
------------------

Modellbezeichnung SyncMaster 171S
Bildschirmtyp: a-siTFT active matrix
Abmessungen (B x T x H) 444,0 x 208,4 x 457,0 mm
Gewicht / 5,4kg (mit einfachem Stand)
Sichtbare Bildschirmdiagonale 17 Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) - (entspricht fast der sichtbaren Diagonale eines 19"-CRT-Monitors)
Display Fläche 337,92 (H) x 270,336 (V)
Auflösung: 1280 x 1024
Kontrast: 350:1
Helligkeit: 250 Candela/m2
Bildaufbauzeit: 25 ms
Stromverbrauch 40W (Maximal)
Plug und Play-Kompatibilität
Auto Adjustment Funktion
On Screen Display-Bedienung
Anschlüsse: 230V AC, analoger VGA-Eingang (60/75Hz), KEIN DVI-Eingang

Weitere Technische Informationen zum Gerät sind auf www.samsung.de nachzulesen.


2.Lieferumfang und Aufbau
-------------------------

Ich habe mir meinen SyncMaster bei einer ziemlich großen Handelskette, die momentan mit einer ziemlich großen Werbekampagne mit dem Namen "Projekt 2003" in den Medien vertreten ist, für 599,- Euro gekauft. Nachdem ich zu Hause angekommen bin (ich habe den Monitor die paar 100 Meter getragen - mit einem Röhrenmonitor dieser Größe unvorstellbar) und den Monitor ausgepackt hatte, lagen der Monitor, ein VGA-Kabel, ein Netzstecker, die Treiber-CD und eine Schnellinstallationsanleitung vor mir. Ein Handbuch gibt es nicht. Allerdings befindet sich auf der Treiber-CD das fehlende Manual im HTML-Format und das auf x verschiedenen Sprachen (u.a. Dänisch, Estländisch, Holländisch, Finnisch, Italiensch Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Ungarisch, Norwegisch, Litauisch, Polnisch, Portugisch, Russisch, Spanisch und Schwedisch). Das Manual an sich ist grafisch wunderbar aufbereitet und leicht verständlich.
Der Anschluß des Geräts ist denkbar einfach. VGA-Kabel an der Rückseite des Monitors mit der Grafikkarte verbinden und den Netzstecker in die Steckdose - fertig. Beim Start des Rechners wird der neue Flachbildschirm sofort erkannt und man kann die Treiber von der CD installieren. Durch einen Druck auf die Auto Adjustment-Taste an der rechten Seite des Flatscreens, wird das Bild automatisch zentriert. Eine wirklich gelungene Funktion. Sollte man noch nicht ganz zufrieden mit der Darstellung sein, kann man Kontrast, Helligkeit, die Bildposition und vieles mehr per mehrsprachigem On Screen Display (OSD) bequem feineinstellen.


3.Design und Verarbeitung
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Der SnycMaster ist eine Augenweide, nicht nur was das dargestellte Bild betrifft. Das Design des Monitors ist wirklich gut gelungen. Die Rückseite und der Fuß sind in Schwarz gehalten, während der Rahmen rund um den Bildschirm silber ist. Den Fuß des Monitors kann man, sofern gewünscht, austauschen. Die teurere Version des SyncMaster besitzt zum Beispiel bereits einen um 90° drehbaren Fuß, wodurch man komplette Dokumente anzeigen lassen kann. Das Menü wird mit 6 Bedienelementen, die sich an der rechten Seite des Bildschrims befinden, gesteuert.
Diese Tasten sind von oben nach unten folgende:
1. Netzschalter, womit der Monitor ein- bzw. ausgeschaltet wird.
Auf dem Schalter ist die Betriebsanzeige integriert.
-Leuchtet sie grün, ist der Bildschirm eingeschaltet.
-Blinkt sie grün, befindet sich des TFT im Energiespar-Mous.
-Ist sie erloschen, also schwarz, ist der Bildschrim ausgeschaltet.
2. Menü-Taste, womit das OSD geöffnet wird bzw. eine Menü-Option zu aktivieren.
3. Plus-Taste - Erhöhung eines Wertes wie zum Beispiel dem Kontrast.
4. Minus-Taste - Verringerung eines Wertes wie zum Beispiel dem Kontrast.
5. Exit-Taste, womit man einen aktivierten Menüpunkt bzw. das gesamte OSD verläßt.
6. Auto-Taste, womit sich der Monitor das eingehende Videosignal selbständig einstellt.

Pixelfehler hat mein SyncMaster ebenfalls nicht. Ich habe mir zwar beim Kauf mein TFT, um solch ärgerlichen, fehlerhaften Pixeln vorzubeugen, vorführen lassen, aber auch die anderen Ausstellungs-Modelle schienen durchweg fehlerfrei zu sein, was für die gute Verarbeitung bei Samsung spricht.


4.Meine Erfahrungen
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Seit Ende Januar 2002 steht der SyncMaster nun auf meinem Schreibtisch und wird auch jeden Tag genutzt. Negativ aufgefallen sind mir bisher nur 2 Kleinigkeiten. Zum einen hat am Anfang im oberen linken Bildbereich ab und zu mal das Bild leicht geflackert, was nach wenigen Sekunden jedoch wieder verschwand. Woher dieses Flackern kam, weiß ich zwar nicht, aber mittlerweile habe ich es auch schon seit ungefähr 2 Wochen nicht mehr gehabt. Am Standort des Displays und den dortigen Einflüssen kann es eigentlich nicht gelegen haben, da dieser erstens unverändert blieb und zweitens das TFT dort weder schwankenden Temperaturen, noch Feuchtigkeit, Staub oder sonst irgendetwas ausgesetzt ist. Aber wie gesagt, ist dieses Flackern auch nicht mehr vorhanden. Den anderen kleineren Minuspunkt bekommen die am Bildschirm befindlichen Menütasten, insbesondere der Powerschalter. Die Menüführung an sich ist wirklich sehr gut gelungen, auch das Design der Tasten, aber die Tasten an sich sind nicht optimal bzw. dessen Druckempfindlichkeit. Die Menütasten benutzt man im Normalfall ja nicht täglich bzw. gar nicht mehr, sobald man das Gerät auf seine Bedürfnisse eingestellt hat. Aber den Powerschalter braucht man dann doch häufiger, sofern man nicht zu der Spezies User gehört, die ihren Rechner samt Monitor immer eingeschaltet haben und beide ab und zu aus dem stromsparenden Tiefschlaf wecken ;) Ich gehöre jedenfalls nicht dazu und habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, daß das Gerät nicht immer auf den Tastendruck auf die Power-Taste reagiert und mehrfach gedrückt werden muß, um das Display ein- bzw. auszuschalten. Das Problem liegt dabei wahrscheinlich am Druckpunkt der verwendeten Impulsschalter. Über dieses kleine Manko kann man aber hinwegsehen - man gewöhnt sich mit der Zeit auch daran, jedenfalls erging es mir so. Ich möchte mich jetzt aber auch viel lieber den positiven Eigenschaften des SyncMasters zuwenden. In erster Linie ist das das erzeugte Bild. Ich arbeit vor allem am Computer, sprich programmiere oder benutze Office-Anwendungen wie Word oder Exel, was die Augen mit der Zeit ziemlich anstrengt. Das in meinen einleitenden Worten erwähnte Problem mit den tränenden Augen ist seitdem ich den SyncMaster 171s benutze zu meiner Freude verschwunden. Schon allein aus diesem Grund sollten sich Leute, die den ganzen Tag am Computer arbeiten überlegen, ob sie nicht ein wenig tiefer in die Tasche greifen und sich statt eines globigen Röhrenmonitors doch lieber ein augenfreundlicheres TFT-Display leisten. Für mich hat sich der Kauf schon allein aus diesem Grund bezahlt gemacht. Aber das Bild, welches vom SyncMaster erzeugt wird, ist nicht nur flimmerfrei - das ist es bauartbedingt bei allen TFTs. Die Ausleuchtung des gesamten Bildbereiches ist gleichmäßig sehr gut. Auch die Schärfe läßt keine Wünsche offen. Mein Vater hatte sich etwa vor eineinhalb Jahren eines der berühmten Aldi-Schnäppchen zugelegt - ein LC-Display von Medion. Da ich auch schon öfter an seinem Rechner gearbeitet habe, kann ich die Darstellung beider Bildschirme ganz gut miteinander vergleichen. Es geht nicht um die Technik an sich - da ist das Medion-Gerät schon allein altersbedingt benachteiligt. Aber die Ausleuchtung des Bildes bei dem Aldi-Gerät ist nicht ganz so gut und bei feineren Linien bzw. Text kann man bei genauem Betrachten schon Unschärfen erkennen. Beim SyncMaster ist dies wie gesagt nicht der Fall. Außerdem bleibt das Bild auch noch gut erkennbar, wenn man aus sehr spitzen Winkeln auf den Bildschirm sieht. Durch die hohoe Auflösung, die das gerät bietet, werden logischerweise auch mehr Dinge gleichzeitig angezeigt und Schriften erscheinen zum Beispiel dadurch viel kleiner, als ich es früher gewöhnt war. Doch auch daran gewöhnt man sich. Ist einem die Schrift zu klein, sollte man aber eher nicht zu einer geringeren Auflösung greifen, da dadurch das Bild etwas unschärfer wird. Das TFT besitzt nämlich praktisch nur eine echte Auflösung: 1280x1024, andere Auflösungen werden interpoliert dargestellt. Also sollte man stattdessen lieber den schriftgrad unter Windows standardmäßig erhöhen. Bei der Arbeit unter Windows merkt man sonst doch einen kleineren Schärfeunterschied des Bildes verglichen mit dem der Idealauflösung.
Bei Spielen ist dies aber vernachlässigbar, wo das Samsung-Display ebenfalls eine gute Figur macht. TFTs wurden in der Vergangenheit ja oftmals aus spieleuntauglich bezeichnet, da es durch die geringe Reaktionszeit zu dem bekannten Schlierenziehen kam. Doch diese Zeiten gehören mittlerweile wohl auch langsam der Vergangenheit an. Ich kann mich jedenfalls keinesfalls beschweren. Für 'ne kleine Runde Unreal Tournement zwischendurch habe ich auch mal Zeit. Die Farbechtheit des SyncMaster macht sich hier gut bemerkbar. Ich würde mittlerweile fast soweit gehen zu sagen, daß eher mein alter Bildschirm Spieleuntauglich ist/war - zu den Seiten hin gewölbtes Bild, Spiegelungen und Flimmern. Das alles ist mir früher nie so aufgefallen.

5.Fazit
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Ich kann den SyncMaster 171s praktisch uneingeschränkt empfehlen. Die winzigen Mängel fallen kaum ins Gewicht. Primär sollte bei einem Monitor ja auch das erzeugte Bild für bzw. gegen einen Kauf des Geräts entscheidend sein. Und das Bild beim SyncMaster 171s ist wirklich hervorragend, weshalb dieses Display zu Recht die vollen 5 Sterne verdient. Ich könnte mir mittlerweile überhaupt nicht mehr vorstellen, wieder auf meinen alten CRT-Monitor umzusteigen. Ab und zu bekomme ich diesen ja auch noch zu Gesicht, wenn man Mutter wiedermal die Feinheiten in Sachen Computer beibringen darf ;)
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
PublicEnemy

PublicEnemy

12.03.2003 12:16

Jaja, auch meine Äuglein werden noch gepeinigt! Aber bei dem Preisverfall auf dem Monitor-Markt denke ich langsam echt über einen feinen TFT nach! Jep! =) GReets

dani___

dani___

05.03.2003 19:38

Da kenn ich mich ja so gut wie gar nicht aus aber ich wüsste auch nicht was in deinem Bericht noch fehlen sollte ;)

Nilote

Nilote

05.03.2003 19:27

Wow - hat mich echt überzeugt. Gute Argumentation und viele wichtige Informationen, die durch deine Eindrücke gut kombiniert werden. Die kleinen Defizite, wobei das Flackern ja nicht mehr vorhanden ist sind so gering, allerdings finde ich den Preis doch etwas sehr hoch. An deiner Stelle würde ich aber nicht den Schriftgrad in Word und Excel ändern sondern lediglich den Zoom auf 120 oder 150 Prozent stellen. Die Schriftgröße wirkt sich ja auch auf das Druckbild aus - der Zoom nicht. Greetinx Nilote

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