Der überdimensionale Kaugummistreifen
08.06.2004
Pro:
3 verschiedene Typen stehen zur Auswahl, qualitativ hochwertig
Kontra:
noch etwas teuer und nur in ausgesuchten Kameras einzusetzen (meist von Sony)
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Zuverlässigkeit
Robustheit:
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung
mehr
 marcthomalla
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Hamburg, Dienstag, der 08.06.2004 Meine Stammleser wissen mittlerweile, dass die digitale Fotografie mehr als ein Hobby von mir ist, da ich privat ja auch eine der mittlerweile größten Fotocommunities im deutschen Web betreibe (Link in meiner Visitenkarte). So ist es auch kein Wunder, dass ich oft Digitalkameras nebst Zubehör von Kameraherstellern bekomme, um diese für meine Webseite zu testen.
Ich konnte zuletzt einen Memorystick testen, mein erster. Nie zuvor hatte ich mit Memorysticks zu tun, somit war es auch für mich eine echte Premiere. Nichtsdestotrotz versuche ich jetzt, einen für euch leicht verständlichen Bericht zu schreiben und wünsche viel Spaß beim lesen.
*** INHALTSANGABE *** I. Aussehen II. Preis III. Arten von Memorysticks IV. Geschwindigkeit beim speichern, lesen und übertragen V. Besonderheiten VI. Fazit
I. Aussehen
Der herkömmliche Memorystick wie hier ist 21,5 mm x 50 mm x 2,8 mm groß und wiegt etwa 4 Gramm, ist somit eines der „schwersten“ Speichermedien für Digitalkameras. Das längliche Format fällt einem sofort ins Auge und erinnert an einen überdimensionalen Kaugummistreifen ;-) II. Preis
Die Preise sind unterschiedlich, da es mittlerweile 3 Arten von Memorysticks gibt. Da ich hier über den „normalen“ Stick schreibe, schweife ich auch nicht weiter aus, das mache ich gleich bei Punkt 3. Der herkömmliche Memorystick mit 128 MB kostet etwa 40 Euro und ist damit fast genauso teuer wie die SD-Karten oder annährend wie die xD-Karten. Ein Preisverfall ist derzeit leider nicht in Sicht, man sollte auf Preissuchmaschinen wie www.guenstiger.de oder www.preissuchmaschine.de vergleichen! III. Arten von Memorysticks
Man unterscheidet zwischen 3 Memorystickarten. 1. Memorystick „Standard“ 2. Memorystick „Select“ 3. Memorystick „Pro“
Zu 1.: Hier hat man die Speicherkapazität, die auch draufsteht auf dem Stick. Zudem hat man hier „nur“ normale Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 1,5 MB/S. beim schreiben und 2,45 MB/S. beim lesen. Zu 2.: Hier hat man praktisch 128 MB + 128 MB an Speicher. Soll heißen: Zuerst kann man die 128 MB komplett auffüllen. Wenn der Speicher dann voll ist, kann man einen Schalter umlegen und praktisch eine zweite Speichereinheit aktivieren, die dann ebenfalls noch mal 128 MB liefert. Also hat man praktisch 256 MB an Speicher zur Verfügung.
Zu 3.: Der Pro-Typ ist mit 256 und 512 MByte sowie 1 GB erhältlich, also deutlich größer als die Standardtypen. Allerdings sind ältere Memorystick-Slots inkompatibel zu den neuen Karten mit bis zu 160 MBit/S. In folgenden Kameras kann man den Pro-Typen verwenden: Sony DSC-F717 und F828, DSC-P10, P8, P32, P52, P72, P92, DSC V1. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Höhere Speicherkapazität und bis zu 160 Mbit/S. Speicherung, Echtzeit-Aufnahme sowie eine Datenverschlüsselungsoption. Ideal auch bei Organizern.
IV. Geschwindigkeit beim speichern, lesen und übertragen Eben schon erwähnt, sind die Pro-Typen, die Highspeed-Sticks sozusagen, deutlich schneller als herkömmliche Memorysticks. Der herkömmliche Stick, über den ich hier schließlich auch schreibe, speichert mit 1,5 MB/Sekunde, also recht schnell wenn man bedenkt, dass ein herkömmliches Bild von einem „Standard-Fotografen“ meist nur 1,5 MB groß ist. Ausgelesen werden kann die Karte mit bis zu 2,45 MB/Sekunde, auch ausreichend schnell. Bei größeren Datenmengen würde sich zwar eine Highspeed-Pro-Karte eignen, aber wie gesagt: Einige Slots unterstützen dies nicht.
Videoaufzeichnungen werden ebenso wie Fotos zuverlässig auf die Karte geschrieben, ich kann hier von keinen Problemen berichten. V. Besonderheiten
Kleine Besonderheiten verschönern das Leben – so auch mit den Memorysticks, denn ein Floppy-Disk-Adapter ermöglicht das Auslesen der Memory Sticks in jedem 3.5 Zoll-Disketten-Laufwerk von PCs und Mac-Rechnern. Der Adapter wandelt den Memorystick dann praktisch in eine CompactFlash Karte um. VI. Fazit
Memorysticks gehören sicher nicht zu meinen Favoriten, auch wenn ich schon mal heiß auf einen Pro-Typen wäre. Dennoch: Die 128 MB hier reichen für etwa 250 Bilder bei einer 3 Megapixel Kamera und sind ausreichend für kleine Fototouren. Qualitativ gibt´s nix zu meckern!
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10.06.2004 00:00
Guter Bericht, aber es gibt noch mehr Memory Stick Typen die du nicht aufgezählt hast, die da heissen: Memory Stick DUO, Pro DUO und die varianten Magig Gate ;-) Gruß Thomas
08.06.2004 20:08
Ich geh mal davon aus, dass der Bericht gut ist ...lol (denn ich hab davon keine Ahnung...lol). GLG von Joachim:-)))
08.06.2004 19:00
Mein Vater hat ne Sony-Cam, benutzt aber die originalen Memory-Sticks :-)