Flashspeicher XL Teil 2/2
24.09.2010
Pro:
reele 16GB Speicherplatz, Design, Lesegeschwindigkeit, sehr kompakt & leicht, keine Statusanzeige
Kontra:
miese Schreibgeschwindigkeit vom 5MB/s, Preis
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschwindigkeit
Zuverlässigkeit
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 Pahlinho
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:72
Vertrauende:1
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Im zweiten Teil dieser Mini-Reihe geht es wieder um einen 16GB USB Stick, diesmal aber nicht von CnMemory, sondern von SanDisk, dem wohl größten Hersteller was USB-Sticks und Speicherkarten angeht. Im Detail geht es um das Modell Cruzer Blade. Jetzt werden sicher viele denken "was will der Verrückte mit gleich zwei solchen XL-Speichersticks", nun dazu eine kleine Anekdote: Wie ich im vorherigen Bericht bereits erwähnt habe nutze ich den CnMemory-Stick hauptsächlich als Speicher für den Mediaplayer des Fernsehers, mit dem sich unter anderem auch aufnehmen lässt. Für den täglichen Gebrauch hingegen benötigte ich noch einen Stick. Hier hätten mir eigentlich auch 4GB ausgereicht, weshalb ich mir vor ein Paar Wochen den Cruzer Blade 4GB bei buecher.de bestellt habe (dort kostete er mit einem 5 Euro-webmiles Gutschein nur 6,99€, für 4GB ein passabler Preis). Die Bestellung war recht unkompliziert und der Versand war wirklich unglaublich schnell, so dass ich den Stick schon am nächsten Tag in Händen halten konnte, was ich ziemlich bemerkenswert finde. Noch zufriedener war ich allerdings als ich das Paket ausgepackt hatte, denn da lag nicht etwa der bestellte 4GB-Stick, sondern das idetische Modell mit 16GB. Zunächst dachte ich an einen Fehler meinerseits aber sowohl die Rechnung als auch der Sticker auf der Verpackung des Cruzer Blade wiesen auf den bestellten 4GB Stick hin, lediglich die Verpackung selbst war eben die falsche, wie auch der Stick darin. Nun war dies nicht mein Fehler und beschweren wollte ich mich weiß Gott nicht, schließlich hat buecher.de an mir auch zuvor schon genug Geld verdient. So kam ich dann also schließlich für gerade mal schlappe 6,99€ an den Cruzer Blade 16GB, der bei Amazon momentan um die 26 Euro kostet. Effizienter einkaufen geht wohl nicht ;)
Seither ist er mein täglicher Begleiter, was Datentransfers von Rechner zu Rechner angeht. Welche Vorzüge und Nachteile er dabei mit sich bringt könnt ihr im Laufe des Berichts herausfinden.....
Verpackung
Die Verpackung des Sticks fällt erfreulich klein und sehr angemessen aus. Sie besteht lediglich aus einem kleinen Pappkartonbrief mit ausgestanztem Aufhänger, der Stick lässt sich einfach und völlig unproblematisch durch das Abreißen einer Lasche an der
Bilder von Sandisk SDCZ50-016G Cruzer Blade 16 GB
Rückseite entnehmen ohne dass man die ganze Verpackung auseinandernehmen müsste, wie es etwa bei Clusterverpackungen oft der Fall ist. Da man durch die Verpackung keinen direkten Blick auf den Stick erhaschen kann ist auf der Front eine Abbildung in Originalgröße, was wie ich finde eine gute Lösung ist, so kann sich der Kunde im Laden ein Bild von der Größe machen und der Hersteller kann auf die Verwendung von schlecht recyclebaren Plastikverpackungen verzichten. Die Rückseite gibt noch Auskunft über die Herstellergarantie von 2 Jahren und den Herstellungsort der, wie könnte es anders sein, natürlich in China liegt.
Design und Verarbeitung
Anders als der CnMemory Spaceloop XL kommt der Cruzer Blade komplett ohne Schutzkappe aus und verzichetet zudem auf den herkömmlichen Metallstecker. Stattdessen bildet der Anschluss eine Einheit mit dem Kunststoffgehäuse des Sticks, es lassen sich allerdings die typischen Kontaktpins eines USB-Sticks erkennen wenn man mal einen Blick in die Anschlussvorrichtung wirft. Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen einem schwarzen und einem roten, die wie es scheint ineinandergesteckt das Gehäuse bilden. Zudem befindet sich auf dem schwarzen Gehäuseteil der SanDisk-Schriftzug. Die Gehäuseform insgesamt ist sehr extravagant und erinnert an eine Messerklinge, da das Gehäuse an den Seiten abfällt und diese Bereiche im Gegensatz zum Rest hochglänzend sind. So kommt der Blade auch zu seinem Namen, da Blade im Englischen nichts anderes bedeutet als Klinge oder auch Blatt, entscheidet selbst was besser passt. Am oberen Ende des insgesamt nur 4cm langen und 1,8cm breiten Sticks befindet sich zudem eine Öse durch die sich eine Befestigung für den Schlüsselbund ziehen ließe, diese befindet sich allerdings nicht im Lieferumfang des Sticks, der pur und ohne Zubehör geliefert wird. Das extravagante Design, in Kombination mit der bemerkenswert kompakten Größe finde ich persönlich sehr ansprechend. Der Cruzer Blade kommt schon um einiges Sylischer daher als beispielsweise der Spaceloop XL oder so mancher anderer USB-Stick, ein echter Hingucker eben. Das Gehäuse wirkt zudem sehr ordentlich verarbeitet, auch wenn es sich eben "nur" um Kunststoff handelt. Ein wenig fraglich fand ich am Anfang noch die Tatsche, dass der Anschluss nicht aus Metall besteht, was sicher größtenteils der Optik geschuldet ist. Wie stabil und wiederstandsfähig der Anschluss tatsächlich ist, denn das muss er schließlich sein, erfahrt ihr im Abschnitt.....
(Ab-)Nutzung und täglicher Gebrauch
WIe bereits im letzeten Abschnitt angeklungen besteht der Anschluss aus Kunststoff und nicht wie bei den meisten Sticks aus Metall, nun könnte man natürlich meinen, dass dieser Kunststoffanschluss wesentlich empfindlicher ist, was ich allerdings nach nun etwas längerfristigem Gebrauch verneinen muss. Tatsächlich war es anfangs so, dass das Einsteckend des Sticks seine Spuren auf der Oberfläche des Anschlusses hinterließ, diese Spuren stellten sich als Schleifspuren dar, die zu den Haltepunkten verliefen, an denen der Stick in der jeweiligen USB 2.0-Buchse einrastet und hält. Diese vertieften sich aber seither nicht und Ahnliches ist auch oft bei Sticks mit Metallanschlüssen zu beobachten (manchmal gibt es hier auch von vornherein leichte Vertiefungen). Der Stick lässt sich trotz seiner kleinen Bauweise sehr gut in den USB-Slot einstecken und entnehmen, wobei er aber auch nicht zu locker sitzt. Man könnte meinen das rausziehen des Sticks könnte sich etwas schwerer gestalten, als bei größeren Sticks, wie dem Spaceloop, allerdings kommt dem Stick hier seine klingenähnliche Form zugute, da er am Ende leicht nach oben gewölbt ist bietet er angenehmen Halt für die Finger und lässt sich so recht einfach ausstöpseln, was ich im ersten Momenta so nicht erwartet hätte. Schön ist meiner Meinung dass der Stick ein echtes Federgewicht ist, er wiegt wirklich fast nichts und lässt sich so sehr gut überall hin mitnehmen, sei es nun am Schlüsselbund oder Portemonaie, man wird das "Gewicht" kaum spüren, ein Vorteil ist auch, dass der Stick ohne Schutzkappe auskommt, diese ist grundsätzlich immer verlustgefährdet, da sie gerne verlegt und verloren wird, hier gibts eben mal gar keine (würde aber aufgrund der Tatsache, dass der Stick quasi "aus einem Guß" ist gar keinen Sinn machen), ich vermisse sie aber auch nicht. Ansonsten zeigt sich auch das Gehäuse des Cruzer Blade als recht robust, ich packe den Stick beispielsweise oft einfach in ein Schreibetui, trotzdem hat er bisher keine Schäden davongetragen. Um die Liste der Vorteile des Sticks noch zu vervollständigen will ich noch erwähnen, dass der Stick ohne eine hektisch flackernde LED-Anzeige auskommt, die bei anderen Sticks schon das ein oder andere mal recht störend sein kann.
Lesen/Schreiben und Speicherplatz
Ich war ja schon von der Geschwindigkeit des CnMemory Sticks nicht besonders angetan, wobei dieser beim Schreiben wenigstens auf 12MB/s gekommen ist, beim Cruzer Blade hingegen ist die Situation noch wesentlich prekärer, dieser brachte es im Speedtest auf gerade mal knapp 5MB/s beim Schreiben, konnte aber komischerweise durch eine überdurchschnittlich gute Lesegeschwindigkeit von 18,5MB/s glänzen, meiner Meinung nach ein ganz passabler Kompromiss. Natürlich wäre es klasse er wäre auch beim Schreiben schneller, allerdings geht es ja meist um den Datentransfer von einem Rechner zum anderen, hier "leidet" man dann einerseits beim Aufspielen der Daten unter der relativ niedrigen Transferrate, kann sich dann aber andererseits beim Übertragen der Daten auf den Rechner über das schnelle Lesen der Daten und somit über eine schnellere Übertragung freuen, scheint also so, als sei die "Klinge" ein "zweischneidiges Schwert" ;) Beim Speicherplatz kann der Stick allerdings wieder glänzen, lediglich 1,4MB sind von vornherein blockiert und der Stick bietet so reele 15,99 GB (immerhin fast 400MB mehr als der Spaceloop XL), somit hat er sich die Bezeichnung "16GB" redlich verdient. Formatiert ist auch dieser Stick nach dem Dateisystem Fat-32 und nicht nach dem "New Technology File System", was für Mac-User natürlich die genau richtige Einstellung ist. Problematisch wird es nur wenn es um den Transfer erheblich großer Daten geht, die die Größe von 4GB überschreiten, diese lassen sich unter Fat-32 nicht schreiben. Solche Datenmengen sind nicht unbedingt so unüblich, wie man meinen könnte. Ich filme beispielsweise des öfteren mit einer Canon EOS 550D in Full HD, hier entsprechen 4GB bei 25 Bildern/Sekunde nicht einmal 15 Filmminuten. Der Stick, wird wie es üblich ist per Plug & Play direkt am Rechner erkannt und als Icon auf dem Schreibtisch angezeigt, wo man dann direkt per Drag & Drop Dateien auf dem Stick ablegen kann. EInfacher geht es nicht....
Hersteller
SanDisk Corporation 601 McCarthy Boulevard Milpitas, CA 95035 USA http://www.sandisk.de
Fazit
Alles in allem hat man in den SanDisk Cruzer Blade 16GB meiner Meinung nach einen soliden und zuverlässigen USB-Speicherstick der optisch wirklich ein Highlight ist und zudem durch seine kompakte Bauweise überallhin mitgenommen werden kann. Der Speicherplatz wurde auf volle 16GB ausgereizt, was bei vielen anderen Sticks nicht der Fall ist und der gängige Preis geht für die Speichergröße auch noch in Ordnung, dass einzige Manko stellt die recht langsame Schreibgeschwindigkeit dar, die aber dank der wirklich blitzschnellen Lesegeschwindigkeit nicht so stark ins Gewicht fallen soll. Insgesamt bin ich deshalb mit dem Stick wirklich recht zufrieden, im Besonderen natürlich, weil ich eigentlich nur für das 4GB-Modell bezahlt habe. Geht man wie gesagt nur von der Speichergröße aus ist der Preis vollkommen in Ordnung, aufgrund der gebotenen Geschwindigkeit müsste der Stick meiner Meinung nach aber etwas günstiger sein, weshalb ich insgesamt nur 3*** vergeben kann.
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16.01.2012 15:49
Rein rechnerisch: 16.000.000.000 / 1024 / 1024 / 1024 = 14,9 GB (gesetzlich verpflichtend, alles andere ist gratis...) Ich habe den selben Stick und eine Schreibgeschwindigkeit von 12 MB/s, wundert mich ein bisschen =( Aber trotzdem SUPER BERICHT!
15.01.2012 19:46
bei sticks bin ich noch nicht in die verlegenheit gekommen, mehr als 4 gb zu benötigen ... :-) lg detlef
14.04.2011 16:23
knallige Farbe