Sante Pflanzen Haarfarbe

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Sante Pflanzen Haarfarbe

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Prämierter Erfahrungsbericht

Haare natürlich färben

5  11.11.2006

Pro:
pflegt die Haare, Volumen und Glanz, natürliches Aussehen

Kontra:
zeitintensiv

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Kaufanreiz

Farbintensiät:

Einwirkzeit:

Haarverträglichkeit

Kopfhautverträglichkeit

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biene_mary

Über sich: In meinem Bericht "Alles mit U" sind 4 meiner Aquarien zu sehen, nicht nur eins! Nur so al...

Mitglied seit:03.07.2002

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 221 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seit geraumer Zeit habe ich begonnen, meine Haare zu färben,. Ich konnte die aschblonden Haare nicht länger sehen und es nervten mich die vereinzelt auftretenden weißen Haare. Gut, viele waren´s noch nicht, aber wehret den Anfängen.

Meine Mum dagegen hat schon reichlich weißes Haar und ich weiß nicht, mir hat das nie so richtig gefallen. Durch mich wurde sie von Färbevirus befallen.

Heute möchte ich unsere Erfahrungen mit den Pflanzenhaarfarben von Sante erzählen. Ich selbst habe sie zuletzt beim dm gekauft und zahlte dafür 4,95€.

Aussehen
************
Siehe Bild. Die Farbe der Verpackung variiert von Haarfarbe zu Haarfarbe. Als Beispiel: Blond ist gelb gehalten, Braun ist eben braun gehalten. So kann man bereits an der Farbe des Kartons erkennen, um welchen Inhalt es sich handelt. Ich muss dennoch immer zweimal schauen und lesen, welche Farbe es ist, denn ich benutze normalerweise maronenbraun. Meine Mutter tut sich da schon etwa leichter, sie bevorzugt haselnussbraun, ist der hellste Braunton bzw. der dunkelste Blondton, je nach Sichtweise.

An sich kann man also an der Verpackung bereits erkennen, wie die Haarfarbe später aussieht. Abweichungen in der Praxis entstehen natürlich schon, ist prinzipiell abhängig von der Ausgangsfarbe. Je dunkler die Ausgangsfarbe, umso dunkler die Endfarbe.

Vorab: Braune Haare wird man mit dieser Pflanzenhaarfarbe niemals zu blonden Haaren machen können! Aufhellen ist nicht!

Was kommt alles mit?
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In dem Karton befindet sich in einem weißen Beutel das Färbepulver. In einer Klarsichtfolie verpackt findet man die nötigen Handschuhe und eine Plastikhaube. Beim ersten Mal dachte ich zunächst, dass die Handschuhe vergessen wurden und sich nur die Haube in der Verpackung befindet! Nein, dem ist nicht so, alles ist nur einem Beutel zusammen verstaut worden!

Für den Erstanwender wohl am Wichtigsten, ist die Gebrauchsanweisung, die sich auch darin finden lässt. Ich fasse sie soweit es mir möglich ist zusammen:

Angaben und Hinweise laut Hersteller
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Welche Haarfarbe eignet sich für welche natürliche Haarfarbe?
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Vorab sollte man sich natürlich für einen Farbton entscheiden. Ich gebe hier die empfohlenen Haarfarben in einer Übersicht an:

Ausgangshaarfarbe: geeignete Farben
Hellblond - Mittelblond: Rotblond, Naturrot
Hellblond bis braun Flammenrot
Mittelblond bis Dunkelbraun Mahagonirot
Mittelblond bis Mittelbraun Nussbraun, Bronze
Hellblond bis Braun Terra
Mittelblond bis Braun Maronenbraun
Dunkelbraun/schwarz Schwarz

Prinzipiell gilt: Je dunkler die Ausgangshaarfarbe ist, desto länger die Einwirkzeit, desto intensiver ist die Farbe. Empfohlen ist eine Einwirkzeit zwischen 1 und 2 Stunden. Die Haarfarbe schwarz ist nur für schwarzes bzw. dunkelbraunes Haar geeignet.
Ich lasse die Farbe immer zwei Stunden auf meinen Haaren, damit habe ich die beste Erfahrung gemacht.

Angaben zur Pflanzenfarbe an sich
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Die Pflanzenhaarfarbe selbst dringt nicht ins Haar ein, sondern umhüllt das Haar und schützt dieses auf diese Weise. Das Haar wird dauerhaft gefärbt und die enthaltenen Weizenproteine sorgen für einen faszinierenden Glanz des Haares. Auch soll das Haar an Volumen gewinnen.

Wichtige Hinweise
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
- Vorab am besten ein Probesträhnchen färben, dann sieht man, wie die Farbe wirklich ist
- Haare werden dauerhaft gefärbt
- Reste der angerührten Mischung nicht aufheben
- Darf nicht zum Färben von Augenbrauen und Wimper verwendet werden

Anwendungshinweise
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
- Haarfarbe nur auf intakter Haut anwenden
- Beim Anrühren entstehenden Pulverstaub nicht einatmen
- Haare am Besten erst nach der Dauerwelle, wenn man eine machen lassen, färben
- Kann auf chemisch gefärbten Haar ohne Probleme angewandt werden.
- Sollte man nach der Pflanzenfärbung, die Haare mit einem chemischen Färbemittel behandeln wollen, sollte man 5-10 Haarwäschen, mindestens 14 Tage damit warten.
- Farbtöne sind untereinander mischbar, zum Abdunkeln schwarz hinzugeben. (Beim ersten Abdunkeln 10% schwarz hinzufügen bis auf Maximal 40% erhöhen)

Inhaltsstoffe
°°°°°°°°°°°°°°°
Je nach Mischung variieren sie aber.
Weizenprotein, Alginat, Henna, Cassia, Walnussschalen, Rathianwurzel, Indigo, Kaffee, Rote Beete, Faulbaumrinde, Hibiscus, Rhabarberwurzel

Genauere Angaben hat der Hersteller leider nicht gemacht!


Hersteller ist
°°°°°°°°°°°°°°°°
Sante Naturkosmetik GmbH
Zur Kräuterwiese
31020 Salzhemmendorf

Jetzt genug abgeschrieben und zusammengefasst -

Die Praxis ruft!
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Tipp vorab
°°°°°°°°°°°°°
Manche Shampoos und Pflegespülungen enthalten Silikone und sonstige Inhaltsstoffe, die sich am Haar im Laufe der Zeit anlagern. Es sollte klar sein, dass sich dadurch die Haarfarbe nur schwer an das Haar anheften kann. Aber auch Haarspray und Co sind auf den Haaren zu finden. Aus diesem Grund reinige ich meine Haare vorab mit einer Colorationsvorbehandlung, die es sowohl konventionell in Drogerien zu kaufen gibt oder Bio in Naturlostläden. Diese Investition würde ich auf jeden Fall tätigen, sie lohnt sich.

Haare waschen
°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Entfällt bei mir, denn ich behandle meine Haare, wie eben geschrieben vor und somit brauche ich sie nicht zu waschen. Wer keine Vorbehandlung macht, muss die Haare vorab waschen. Die angerührte Pflanzenhaarfarbe wird auf feuchtes Haar aufgetragen.

Anrühren
°°°°°°°°°°°
Das Päckchen mit dem Pulver geschnappt, aufgeschnitten und in eine Schüssel gefüllt. Bitte vorsichtig in die Schüssel geben, sonst staubt es! Wasser zuvor zum Kochen gebracht, denn ohne heißem Wasser kommt man nicht weit. Man braucht ca. 300 ml heißes Wasser, um das Pulver in einen Brei zu verwandeln.

Das Anrühren selbst geht sehr leicht von der Hand. Man sollte vielleicht darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen, ist mir bisher aber noch nicht passiert und wenn doch eines entsteht, hat man es sehr leicht mit dem Löffel zerdrückt. Um die Farbe zu intensivieren schlägt der Hersteller vor anstelle des heißen Wassers, schwarzen Tee oder heißen Rotwein zuzugeben und damit den Brei anzurühren. Muss ich jetzt ganz ehrlich gestehen, ich hab´s bisher nur mit Wasser angerührt und damit sehr gute Farbergebnisse erzielt, abgesehen vom ersten Mal.

Beim Anrühren bemerkt man den spätestens typischen Geruch der Pflanzenhaarfarbe, der bisher bei allen gleich wahr, es riecht nach Heu! Finde ich persönlich nicht unangenehm und gleich vorweg nach der dritten Haarwäsche ist der Geruch spätestens weg.

Lecker schaut es übrigens in der Schüssel nicht aus. Der Brei erscheint in einem undefinierbaren braunen Äußeren, welches mich sofort an Fäkalien erinnert. Wäre da nicht der Geruch nach Heu, würde ich mir da schon meine Gedanken machen.

Drauf auf´s Haar!
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Jetzt heißt es Handschuhe zücken, warten bis der heiße Brei etwas abgekühlt ist, man will sich ja nicht die Finger verbrennen. Ich selbst lasse den Brei immer so etwa 5 Minuten stehen, dann ist er bereits etwas abgekühlt, dennoch ist er aber noch sehr warm, aber ich kann ihn schon ohne Probleme auf meine Finger nehmen. Die Handschuhe sind übrigens auch für großhändige Menschen, wie mich geeignet! Meistens passen meine Hände ja nicht in die mitgelieferten Plastikhandschuhe, aber die hier passen auch mir und sie haben noch Luft. Meine Mama, die kleine Hände hat, hat auch keine Probleme, sie überzuziehen und sie bleiben auch bei ihr auf der Hand, obwohl sie schon ein bisserl zu groß sind für sie.

In den 5 Minuten des Wartens, kämme ich erst mal meine nassen Haare durch, damit ich anschließend leichter die Haare in Strähnen aufteilen kann.

Der Hersteller empfiehlt im Übrigen, um Verfärbungen der Haut zu vermeiden, dass man reichhaltige Creme auf der Haut aufbringt (um den Haaransatz herum, aber das habe ich bisher nur einmal gemacht und habe dabei einen Teil der Haare erwischt, die sich dann anschließend nicht eingefärbt haben. Seither verzichte ich konsequent auf Cremes und Verfärbungen der Haut hatte ich bisher noch nie zu vermelden! Ich gehe aber darauf später noch genauer ein.

Jetzt ist also alles vorbereitet, der Brei ist abgekühlt und kann verarbeitet werden. Ich beginne immer oben am Kopf und arbeite mich Strähne für Strähne durch. Ich nehme dafür immer eine Strähne der Größe von maximal einem Zentimeter Durchmesser. Gut, man braucht dadurch etwas länger, aber bei dickeren Strähnen habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Brei nicht zu allen Haaren vordringt. Ich beginne immer am Haaransatz und ziehe einfach von dort aus durch. Anschließend noch mal am Haaransatz reiben und fertig. So gehts Strähne für Strähne. Behandelte Strähnen kann man übrigens sehr leicht am Kopf oben festkleben. ´Die Kleben richtig schön zusammen und so braucht man nicht ständig eingeschmierte Strähnen aus dem Weg zu räumen. Deshalb beginne ich auch gleich immer oben auf dem Kopf.

Habe ich alle Strähnen durch den Brei gezogen, mache ich die Spitzen noch etwas ausführlicher, und fasse anschließend alle Haar zusammen und ich würde ja sagen, ich "g´motsche" alle Haare oben auf dem Kopf zusammen, aber wer versteht das jetzt schon. Ich versuch es zu übersetzen, ich packe sie und drücke sie auf meinem Kopf zu einem Klumpen zusammen. Der Brei hat eine enorme Klebekraft und so bleiben sie auch sehr schön darauf liegen und bewegen sich keinen Millimeter mehr. Vergleichbar ist es mit einem Mörtel.

Danach geht´s an die Feinarbeit. Ich mache den Haaransatz im Nacken- und Gesichtbereich noch mal ausführlicher. Schließlich will man ja keinen Ansatz sehen. Meistens habe ich dann noch etwas Brei übrig, der wird dran einfach noch obendrauf geschmiert.

Spontan kam mir da beim Letzten Mal der Gedanke, dass es eigentlich so ist, wie Sandkastenspielen, nur dass es sich nicht um Sand oder handelt, sondern um eine Pflanzenfärbemittel.

Bevor ich nun die mitgelieferte Plastikhaube aufsetze, schnappe ich mir einen Wattepad, feuchte diesen an und entferne eventuell vorhandene Kleckse des Haarfärbemittels. Lässt sich sehr leicht von der Haut entfernen, man kann übrigens auch ein altes Handtuche nehmen, wo es nicht stört, wenn es Flecken bekommt.
Dann Plastikhaube drauf und damit sich wirklich genug Wärme entwickeln kann, schlage ich immer noch zwei alte Handtücher um den Kopf. Alte aus dem Grund, falls doch Brei unter der Plastikhaube durchkommen sollte, will ich nicht gerade neue Handtücher verfärbt haben. Ist bisher wirklich noch nie passiert, aber wehe, ich würde neue Handtücher nehmen, dann würde es garantiert passieren!

Beim Auftragen des Breies sollte man am Besten alte Klamotten anziehen, denn auch die Kleidung wird durch die Pflanzenhaarfarbe verfärbt. Ich mach´s gleich immer oben ohne. Da brauch ich nicht aufzupassen.

Zwischenresümee Auftragen der Pflanzenhaarfarbe
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sowohl meine Mutter, noch ich haben hierbei Probleme. Selten fällt etwas von dem Brei auf dem Boden. Mir ist es bisher vielleicht zweimal passiert, aber da war ich auch irgendwie hektisch. Die Prozedur sollte man nur an ruhigen Tagen machen, an denen man auch ein ruhiges Händchen hat, dann geht auch nichts daneben.
Wir machen es uns übrigens immer selbst und es klappt hervorragend!
Eine Packung reicht uns beiden jeweils vollkommen aus und wir haben beide schulterblattlange Haare. Hierzu brauch ich in etwa 10 15 Minuten.

Das Warten beginnt
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Ja, lange dauert es schon. Ich habe jetzt 2 Stunden vor mir und schaue doof. In der Zeit frage ich mich dann manchmal schon, ob es das Wert ist. Wenn ich das Ergebnis aber sehe, weiß ich, dass es das Wert ist. Aber dazwischen sind halt ganze 2 Stunden, die überbrückt werden müssen. Ganz klar, alles ist erlaubt, nur sollte man nichts machen, wo man ins schwitzen kommt. Wieso? Es entwickelt sich langsam, aber stetig auf dem Kopf Wärme und das wird dann etwas unangenehm, da der produzierte Schweiß nicht weg kann. Einmal dachte ich ja besonders gescheit zu sein und nicht nur die Haare zu färben, sondern mich in der Zeit auch auf den Stepper zu stellen. Ich sag´s ganz ehrlich, das war die blödeste Idee, die ich jemals hatte. Wurde richtig unangenehm auf dem Kopf. Ich empfehle von daher, an diesem Tag einen ruhigen Tag zu machen, am Besten ein Buch schnappen, sich hinlegen und lesen. Der Kopf wird durch den aufgetragenen Brei eh schon etwas schwerer als gewohnt und da ist liegen wirklich sehr angenehm.

Meiner Mutter geht´s da im Übrigen auch immer so, aber da muss frau halt durch. Wer schön sein will, muss leiden.

Es piept!
°°°°°°°°°°°
Endlich sind die zwei Stunden rum, die Eieruhr läutet die Endrunde ein! Ab geht´s Richtung Bad, Duschhahn aufgedreht, Kopf unter das laufende Wasser gesteckt. Bisher hatte ich es immer so gehandhabt, dass ich mich vor die Wanne gekniet hatte. Das letzte Mal hatte ich die Nase davon voll und bin gleich unter die Dusche gestiegen. Es dauert sehr lange bis man den Brei wieder aus seinen Haaren heraus hat und stellt man sich gleich unter die Dusche, geht´s irgendwie am Schnellsten, da man beide Hände frei hat. Gut, toll ist es nicht, wenn der braune Brei über den Körper gespült wird, aber schneller geht´s alle mal. Und haften bleibt er auf der Haut nicht!

Es dauert schon seine Zeit, bis der sehr festsitzende Brei aus den Haaren ausgespült ist. Man muss mit beiden Händen kräftig die Kopfhaut und Haar massieren. Nach so 5 Minuten merkt man immer noch etwas Brei in den Haaren hängen, welches sie anfühlt, als hätte man Sand in den Haaren. Um den Rest schnell herauszuwaschen, greife ich hier immer zu meinem Shampoo. So 10 Minuten dürfte ich jetzt schon brauchen, bis alle Haare vom Pflanzenfärbemittel befreit worden sind. Es fühlt sich so an, als hätte man sich Mörtel auf´s Haar aufgetragen.

Fertig?
°°°°°°°°
Ja. Fix und fertig. Jetzt können die Haare ganz normal gestylt werden. Wurde ja auch Zeit!


Und hat es sich gelohnt?
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Das wollt ihr jetzt wohl gerne wissen? Klar hat es sich gelohnt. Zunächst zu den Haaren nach dem Ausspülen. Dadurch, dass sich die Haarfarbe ans Haar anlagert, fühlen sie sich fühlbar dicker an. Sie sind glatt und einfach herrlich und das im noch nassen Zustand.

Nach dem Fönen erstrahlen meine Haare in einem tollen maronenbraun und sehen natürlich aus. Sprich die natürlich gegeben Strähnen blieben erhalten. Die Haare, die zuvor auch schon etwas heller waren, bleiben natürlich auch nach dem Färben etwas heller. Die Haare sind weich und sehr gepflegt und ich muss sagen, dieses Haargefühl hatte ich nach keiner Haarkur bisher. Die Haare glänzen auch nach der Behandlung, wie noch nie und sie haben auch mehr Volumen. Sie werden durch die Haarfarbe nicht beschwert und lassen sich wie immer stylen.

Weitere Erfahrungen
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Was tun, wenn beim ersten Mal kaum ein Unterschied in der Haarfarbe zu sehen ist?
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Noch mal Färben, dann kommt das gewünschte Farbergebnis. Meine Bekannte hat selbst einen Naturkostladen und ich hatte ihr mein Leid beim ersten Mal färben vorgejammert, dass die Haarfarbe kaum zu sehen ist. Die Haare zwar toll geworden sind, aber das Farbergebnis einfach zu wünschen übrig lässt. Sie lachte und meinte, dann färb´halt noch mal. So ist sie halt. Nein, sie sagte mir auch, dass unter anderem die Blutgruppe und die Haarstruktur eine Rolle spielen kann, ob die Haarfarbe sofort durchschlägt. Ich scheine zu den Menschen zu gehören, die nach zwei Tagen noch einmal die Prozedur über sich ergehen lassen müssen. Auch hat sie mir geraden, was ich nicht gemacht hatte, das Pulver mit schwarzem Tee anzurühren. Ob es stimmt, was sie gesagt weiß ich natürlich nicht, ich glaube aber schon, da sie sich auf dem Gebiet unheimlich gut auskennt und auch einige Schulungen gemacht hatte. De facto brauchte ich zwei Anläufe, damit hatte sie recht und jetzt klappt auch alles super gut!

Mischen der Haarfarben
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Ich selbst mische nicht, ebenso wenig, meine Mutter. Aber die Freundin meiner Mutter hingegen mischt sich selbst ihre gewünschte Haarfarbe zusammen, denn sie besteht auf einen individuellen Rotton. Es klappt und geht superleicht. Sie schaut auch immer gleich aus. Sie mischt sich ein helleres Rot, indem sie Goldblond dazu gibt. Nagelt mich jetzt aber nicht drauf fest, habe ihr nur am Rande zugehört, fand ich damals nicht so spannend.

Weiße Haare
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Da brauch ich echt nicht weit zu gehen. Meine Mutter hat da einiges an weißen Haaren auf ihrem Kopfe zu bieten. Eigentlich stimmt es ja nicht mehr, was ich sage, denn jetzt hat sie nussbraune Haare. Weiße Haare kann man wirklich sehr gut mit der Pflanzenfarbe färben. Bei meiner Mutter sind sie bereits nach dem ersten Durchgang komplett verschwunden. Sie gehört zu den Glücklichen, die beim ersten Mal der Anwendung gleich einen vollen Erfolg erzielen. Die grauen Haare werden zu 100% abgedeckt. Nach dem Färben erscheinen sie heller, als die nicht weißen Haare, aber es sieht einfach sehr natürlich aus. Meine Mum hat jetzt an den Seiten helle Strähnen und hinten etwas dunkleres Haar. Schaut aber alles andere als unnatürlich aus. Ich finde, dass es toll aussieht!

Ansatz färben
°°°°°°°°°°°°°°°
Meistens färbe ich ja immer gleich komplett. Manchmal aber, habe ich keine Lust dazu, den Brei in alle Haare zu schmieren und behandle nur den Ansatz. Hierzu rühre ich nicht das ganze Farbpulver an, sondern nur einen Bruchteil, sondern in etwa 1/5 tel. Das reicht bei mir aus. Aber muss man selbst Erfahrungen sammeln und lieber erst zu wenig anrühren, denn man kann ja noch mal schnell was anrühren, wenn´s nicht reicht.
Das nicht verwendete Pulver kann man aufheben und zu einem späteren Zeitpunkt noch verwenden! Nicht wegwerfen!

Ansatz wirklich nicht so stark sichtbar?
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Es heißt ja immer, dass der Ansatz bei pflanzengefärbten Haar angeblich nicht so stark auffallen soll, wenn er nachwächst. Ich kann diese Behauptung durch meine Erfahrungen nur bekräftigen und es ist wirklich nicht gelogen! Wenn ich den Ansatz merke, sind die Haare bereits schon wieder 4 cm lang herausgewachsen und selbst dann muss man schon genauer schauen. Der Übergang ist recht natürlich und sticht nicht sofort ins Auge. Farbunterschiede kann man erkennen, nur nicht so stark . Dasselbe Gilt aber nicht bei weißen Haaren. Meine Mutter muss öfter nachfärben, denn die weiß nachwachsenden Haare fallen schon stärker auf. Ist ja auch logisch!

Wie oft muss man färben?
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Müssen tut man prinzipiell nichts. Die Haarfarbe selbst verblasst nach etwa 3-4 Monaten und die Haare werden wieder heller. Aus diesem Grund dürfte der Haaransatz auch nicht so schnell zu erkennen sein. Ich selbst färbe im Schnitt alle 4 Monate. Je nach Laune mal früher und mal später. Meine Mutter dagegen färbt alle 2 Monate.

Werden die Haare wirklich gesünder?
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Ja. Meine Erfahrungen bisher haben gezeigt, dass meine Haare nicht mehr so leicht zu Haarsplies neigen. Ich schneide die Haare jetzt nicht mehr, weil sie brechen, sondern will ich es will. Auch die Haare meiner Mama sind deutlich gesünder geworden. Im vorderen Bereich sind sie ihr früher immer regelrecht abgebrochen und das gibt es jetzt nicht mehr. Die Haarstruktur hat sich auf jeden Fall verbessert. Hatte ich früher immer sprödes und trockenes Haar, so habe ich jetzt geschmeidiges und glänzendes Haar und selbst der Griff zu falschen Pflegeprodukten, die das Haar angreifen, haben keine schwerwiegende Folgen mehr. Lach, einfach färben und gut ist.

Haare brechen durch das Färben mit Henna
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Angeblich eine Aussage, die von Friseuren immer wieder gemacht werden soll. Ich selbst kenne ein paar Leute, die sich seit Jahren mit diesem Produkt die Haare färben und alles haben, aber keine brüchigen Haare. Ich selbst habe noch nichts Negatives feststellen können, vielmehr habe ich jetzt keinen Haarbruch mehr und das Haar wurde dicker.

Fazit
******
Ich kann die Versprechen des Herstellers nur voll und ganz bestätigen! Gut, den Zeitansatz darf man nicht außer Acht lassen, dafür entschädigt aber das Ergebnis und die gesunden Haare. Ich brauche im Schnitt in etwa 3,5 Stunden. Knapper sollte man die Zeit auf keinen Fall bemessen, eher noch etwas draufschlagen, wenn man sich ans Werk macht.. Ich habe da jetzt doch schon einiges an Routine.
Ich vergebe 5 Sterne und spreche eine Kaufempfehlung aus!

Sollte jemand noch Fragen haben oder ich etwas vergessen haben, dann bitte melden!

Vielen lieben Dank für die Lesungen, Bewertungen und evtl. Kommentare!

Euere biene_mary

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Butterdrops

Butterdrops

03.04.2011 19:50

Super Bericht! :-) ich hab demnächst auch endlich vor, mit PHF zu färben. Nur leider hab ich mich bisher nie getraut, weil ich ein paar Extensions drinhab und mir bisher noch niemand sagen konnte, ob das "schädlich" für die Verbindungsstellen ist .. nicht einmal meine Frisörin! :-( Weißt du, ob man die Haarfarbe auch problemlos bei Extensions anwenden kann??

poppy08

poppy08

27.08.2010 21:17

Gern ein BH.. Hier steht nämlich wirklich alles drin, was ich als Neuling wissen muss..Ich habe bisher immer chemisch gefärbt, aber irgendwie sind meine Farben aus dem Sortiment genommen worden und solche Schoten..Ich stand schon unzählige Male vor solchen Färbung, die pflanzlich sind, aber mir konnte nie jemand sagen, ob ich damit über meine chemisch gefärbten Haare drüber kann oder nicht..Danke dir für den schönen Bericht!

Baby_X

Baby_X

11.09.2009 12:23

Hammer Bericht und so lang *-* Das Zeug werd ich mir auch mal kaufen, die Einwirkzeit kann schon irgendwie überbrückt werden, denkk ich^^ B H !

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