Erfahrungsbericht über "Santiago de Cuba"

veröffentlicht 17.03.2015 | astly
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Über sich :
ist das kaaalt! ... und hier weht ein rauher Wind ... ach, wie liebe ich diese östliche Gelassenheit, Geduld, diesen Mangel an Verbissenheit... Zähle mich nun aber auch zu den S.O.R.G. - Aktivisten:-)
Ausgezeichnet
Pro Lebensfreude, viel zu sehen, MusiK, Stimmung
Kontra nervige Gebühren fürs Fotografieren
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Kubareise VII - Santiago de Cuba"

auf der Fahrt nach Santiago de Cuba

auf der Fahrt nach Santiago de Cuba

15.01.2015. Wir kommen mit unserem Reisebus von Guantanamo. Langsam geht die Sonne unter und wir nähern uns Santiago, während der Himmel blutrot wird. Als wir unser Hotel in Santiago erreichen, ist es dunkel. Unser Hotel, das Melia, ist ein modernes Hochhaus, und während wir unseren Begrüßungscocktail schlürfen, spielt eine blonde Barpianistin an einem Flügel Klaviermusik in der großzügig geschnittenen Lobby. Das Hotel bietet sogar in der öffentlichen Toilette in der Lobby Papier und Wasser, es ist eben ein 5-Sterne-Hotel, und auch die Zimmer - wir sind im 4. Stock untergebracht - sind recht schön. Reiseleiterin Yelenis kündigt uns ein hervorragendes Büfett im Hotelrestaurant an, das Angebot des Abendbüfetts ist in der Tat recht umfangreich, überzeugt mich aber nicht wirklich: Die Pasta schmecken nach nichts, der Fisch ist extrem grätig, eigentlich schmeckt nichts von dem, was ich auf den Teller nehme, besonders lecker, außer dem Rosenkohl. Aber was soll's, satt wird man allemal, ein Barpianist spielt auch hier, müde sind wir auch und zufrieden.

Die Gegend um Santiago ist besonders heiß, der Bus am nächsten Morgen zeigt 36 ° an, als wir auf dem Weg zur Granjita Siboney, der kleinen Farm sind, von der einst die Revolution gegen Batista ausging. Yelenis sagt uns, dass hier um Santiago die heißeste Gegend Kubas ist mit der höchsten Luftfeuchtigkeit. Die Landschaft herrlich urig: Kühe und Pferde grasen am Straßenrand, auf der Straße kaum Autos, aber Fahrräder, Pferdegespanne und Reiter.

Eigentlich sollte laut Programm statt dessen der San Juan Hügel angesteuert werden, aber Yelenis hält die Besichtigung der "Villa Blanca", der kleinen Farm, für uns für geeigneter, ist hier doch die Wiege der Revolution. Wir kommen zu der hübschen Farm, etwas zurückversetzt die Villa Blanca, die weiße Villa, in der Fidel Castro 1953 mit den Rebellen den Angriff auf die Moncada-Kaserne - die wir morgen besichtigen werden - plante. Wieder wird für das Fotografieren eine Extra-Gebühr verlangt, diesmal 5 CUC (etwa 4,75 Euro), und wieder bin ich fast die einzige, die bereit ist, den Betrag zu löhnen.

Am Eingang ein Plakat mit der Geschichte des Hauses. 1945 war es von José Vasquez Rojas erbaut worden, 1953 pachtete Fidels Stellvertreter Abel Santamaria die Farm für die Rebellen. Man kann hier die Nähmaschine begutachten, mit der die Gruppe nachgemachte Uniformen schneiderte, und den Brunnen, in dem die Waffen versteckt waren, beides benötigt für den Überfall auf die Moncada-Kaserne. 130 Männer und 2 Frauen - der Schlafraum der beiden Rebellinnen kann ebenfalls besichtigt werden, auf den Betten liegen frische Blumen, über den Betten hängen ihre Porträtfotos - zogen von hier los, um die über 800 Batista-Soldaten in der Kaserne zu überwältigen. Das Drama endete in einem Blutbad, bei dem die Rebellen nicht den Hauch einer Chance hatten. Die nicht gleich erschossen wurden, wurden zum Teil zu Tode gefoltert. Fidel Castro wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt - von denen er 20 Monate absaß.

An einer Wand in der Villa hängen zwei Tafeln mit allen Namen der Rebellen, so dass keiner von ihnen je in Vergessenheit gerät. Die Waffen und blutgetränkte Uniformen sind ausgestellt in Vitrinen, für mich wieder besonders interessant die Fotos, die u.a. Fidel Castro bei Besuchen von Politikern aus aller Welt zeigen, so. z. B. mit Honecker und mit Arafat. Man kann sich der Stimmung der Tragik in dieser an sich so hübschen Farm nicht entziehen.

Bevor wir morgen zum Hauptort dieser Tragödie, der Moncada-Kaserne kommen werden, machen wir heute Halt im Valle de la Prehistoria im Nationalpark Bacanao. Durch ein Steintor kommt man in eine Art nachgebauten Jurassic Park, in dem 277 Betondinos, -mammuts und -urmenschen in Originalgöße herumstehen. Hm - ich bin da etwas ambivalent: bizarr finde ich, dass dazwischen echte Pferde und Kühe grasen, was dem Ganzen einen lebendigen Eindruck vermittelt, aber ich bin auch kein Fan von Disney-World und finde den Park nun doch etwas sehr künstlich, was, wie ich finde, Kuba einfach nicht nötig hat. Naja!

Und da wir schon im Nationalpark Bacanao sind, besichtigen wir noch gleich das Oldtimer-Museum "Nacional del Transporte Terrestre" mit seinen 45 Oldtimern aus aller Welt. Ich habe nun gar keine Ahnung von Autos, aber Kenner aus unserer Gruppe meinen, die Sammlung begeistere sie eher nicht, was in Havanna herumfahre an Autos, sei wesentlich interessanter.

Als nächstes steht Besichtigung der Festung El Morro an. Fotografieren kostet hier wieder 5 CUC, zusammen mit dem Eintrittsgeld zu entrichten. Da ich wegen meiner Höhenangst eh nicht durch die Festung komme, überlasse ich es diesmal meinem Reisegefährten, die Besichtigung zu dokumentieren, und bleibe draußen, die Gegend fotografierend. Einige aus unsere Gruppe sind mittlerweile über Eintritts- und Fotolizenzgebühren so sauer, dass sie ebenfalls streiken und draußen bleiben. Freund bringt hinterher aber tolle Aufnahmen mit, die echt lohnen!

Nach dem Mittagessen in der Nähe der Festung, wie immer bei kubanischen live-Klängen, geht es in die Altstadt Santiagos. Yelenis macht sich über die Mentalität der hiesigen meist schwarzen Bevölkerung lustig und berichtet wie üblich überschwallend davon, dass man hier lieber feiere anstatt zu arbeiten. Aha, auch auf Kuba gibt es so etwas wie.. hm...vorsichtig ausgedrückt Abgrenzung. Yelenis gerät immer mehr in Fahrt. Jedes Wochenende sei eine andre Straße wegen Feierns gesperrt, man wisse gar nicht, wie man sich hier zurechtfinden soll. Sie hasse diese Stadt! "Die spinnen hier! Als 2012 Hurrycane Sandy angesagt war, haben die hier in Santiago auf der Straße das Kommen des Hurrycanes gefeiert! Getanzt haben sie auf der Straße!". Ich muss gestehen, ich bewundere diese Art, "gut drauf "zu sein, und frage mich, ob das bei Yelenis nicht auch ein klein bisschen Neid über diese Unbeschwertheit ist.

Santiago ist aber jedenfalls eine recht lebhafte Stadt und verbreitet wirklich eine recht fröhliche Stimmung. Wir kommen am Parque Cespedes vorbei, der von der Cathedrale beherrscht wird, von deren Dach wiederum ein großer Engel über den Park blickt. Unweit davon, an der Plaza Dolores,
verlasse ich die Gruppe, die bei der Hitze noch durch die Altstadtgassen hetzt, und genieße das wogende Leben um mich. Eine Musiker-Gruppe übt, ein Gitarrist setzt sich auf eine Nebenbank und spielt vor sich hin, ein älterer Mann hat eine Zeitung in der Hand, deutet auf einen Artikel darin und redet auf mich ein. Ich verstehe kein Wort, mache ihm das auch klar, aber er schreit weiter auf mich ein, bis der Gitarrist ihn verscheucht. Ein anderer alter Mann auf einer Nebenbank gibt mir zu Verstehen, dass ich Menschen, die mich gegen meinen Willen anquatschen, besser mit einer Handbewegung vertreibe und macht es mir vor - lacht sich dann schlapp, als ich diese Bewegung nachmache. Gegenüber auf eine Bank setzt sich eine junge Mutter, die ihre kleine Tochter mit Kuchen füttert. Alle Umsitzenden - Einheimische und ich - belächeln die Szene und geben der Mutter zu verstehen, dass ihre Kleine einfach entzückend ist. Dann setzt sich neben mich eine junge Kubanerin, wir unterhalten uns, sie redet spanisch, ich englisch, ich verstehe kein Wort, sie wahrscheinlich auch nicht, trotzdem reden wir miteinander und tun so, als wüssten wir, was die jeweils andere sagt :-) Verstanden habe ich nur, dass es heute sehr heiß ist:-)

Als die Reisegruppe von ihrem Run zurückkommt, geht es mit dem Bus wieder zum Hotel - ausgenommen mein Reisegefährte, der wieder in der Stadt bleibt und sich noch mehr umsehen will. Aber auch er kommt pünktlich zum Abendessen zurück, das wir heute im italienischen Restaurant des Hotels einnehmen. Rinderfilet gibt es, sehr gut zubereitet und zart, ganz anders als das faserige Ropa Vieja.

Heute Abend gehen wir nach dem Essen noch in einen Musikclub. Mit dem Casa de la Trova entstand das erste afro-cubanische Musik-Haus für den Urtypus der kubanischen Musik, den Son, und hier wird er in Vollendung gespielt. Mich fasziniert vor allem die Trompete, die den Sound zu einem ganz besonderen macht. Ein kubanisches Paar älteren Datums geht irgendwann auf die Tanzfläche und führt einen lasziven Tanz auf, voller knisternder Erotik. Jüngere Tänzer animieren einige Damen aus unserer Gruppe zum Tänzchen auf dem Balkon, wir schlürfen Mojitos, die Stimmung ist phantastisch, bis Yelenis um 23 Uhr herum abrupt zum Gehen auffordert. Gerne hätten wir von der hier spielenden Gruppe eine CD gekauft, aber der Abgang erfolgt so plötzlich, dass das nicht mehr möglich ist. Schade, ich wäre gerne noch eine Weile geblieben.

Nach dem Frühstück am folgenden Tag steht noch etwas Besichtigungstour an, aber diesmal muss die Gruppe auf Freund und mich warten, denn unsere Schlüsselkarte für das Zimmer funktioniert nicht mehr. Auch Zimmermädchen und ein Techniker können unser Zimmer nicht mehr öffnen, ein Fachmann muss gerufen werden, der es endlich schafft, die Türe auf zu bekommen.

Endlich geht es dann los, erster Stopp ist am Revolutionsplatz, der von einem riesigen Antonio Maceo-Reiterstandbild überragt wird.

Hauptziel ist aber die Wallfahrtskirche von El Cobre, die Kirche der Schutzheiligen Kubas Virgen de la Caridad del Cobre. Diese Marienfigur hat in der Santeria eine Entsprechung in der afrikanischen Göttin Ochùn. Ihr wird die Farbe Gelb zugeordnet, so dass auf der Straße zur Kirche unzählige Blumenstände Sonnenblumen als Gabe für die Göttin verkaufen.

Schon von weitem sieht man die Kirche auf einem niedrigen Hügel ruhen. Reger Verkehr herrscht um die Kirche, Massen von Menschen steigen die Treppen zur Kirche empor. Entsprechend voll ist es in der Kirche. Während eines Gottesdienstes werden Kinder getauft, eine Menge stolzer Eltern sehen wir mit ihren weiß gekleideten Taufkindern. Darüber hinaus finden auch Quinceañera-Feste statt: Der 15. Geburtstag eines Mädchens wird besonders gefeiert als Übergang zur Frau. Das gefeierte Mädchen erkennt man am prachtvollen Kleid, dass sie zur Feier trägt. Dieser Tag gilt als der wichtigste im Leben einer Frau, das Fest für diesen Tag kostet oft ein ganzes Jahresgehalt.

Es herrscht also ein lebhaftes Kommen und Gehen, Babygeschrei begleitet das Ganze, die Stimmung ist heiter - und dennoch strahlt die Kirche auch etwas Besonderes aus, eine tiefe Frömmigkeit und Erhabenheit.

Nächster Halt ist bei der Moncada-Kaserne, jenem blutig schaurigen Ort, über dessen Geschichte ich schon berichtete. Heute dient sie als Schule mit verschiedenen Sportplätzen. Aber die Einschusslöcher sind noch gut sichtbar und werden entsprechend gepflegt.

Die Gräber der Opfer wiederum kann man auf dem Friedhof Santa Ifigenia besuchen. Dieser Friedhof ist nicht so groß wie der Kolumbus-Friedhof in Havanna, aber ähnlich schön - und hier liegt der Schriftsteller und Nationalheld Jose Marti begraben. Aber auch hier wird wieder der unverschämte Preis von 5 CUC für das Fotografieren gefordert. Ich mag Santiago, ich mag das Fröhliche und Bunte, aber dass hier immer und überall recht hohe Fotografiergebühren verlangt werden, nervt echt. Wie man an Havanna sieht, geht es durchaus auch ohne! Ich jedenfalls boykottiere den Friedhof heute.

Mittagessen ist auf der Insel Cayo Granma vorgesehen. Dazu fährt man von einem Bootsanleger aus mit einer kleinen Fähre über die Bucht. Ich sehe mir den Bootssteg an, die kleine Fähre - nein, das ist für mich nicht zu machen. Eine netter Herr aus meiner Reisegruppe bietet mir an, mich sicher auf die Fähre und zurück zu geleiten, er übernehme die Verantwortung, aber ich lehne dankend ab: Er kennt nicht, wenn ich in Panik durchdrehe, und schon der Anblick, wie die anderen ins Boot hinübersteigen, lässt mich verkrampfen. Hier am Anlegeplatz ist auch ein Restaurant, das Punta Gorda, hier werde ich essen und auf die Rückkehr der anderen warten. Tatsächlich esse ich günstig eine Fischplatte, kann endlich einmal selbst aussuchen, was ich essen will, lasse meine Seele baumeln beim Blick über die Bucht.

Als die Gruppe zurückkommt, ist Freund ziemlich sauer: Er wäre lieber auch hier geblieben, denn auf der Insel habe man NUR gegessen, für ihn Zeitverschwendung, denn er hätte gerne die Insel gesehen, die hübsch sein soll. Nein, NICHTS hätten sie gesehen, nur eben das Restaurant. Yelenis hat mir einen Teller mit Essen mitgebracht, den ich aber ablehne, denn ich habe ja gegessen. Und so verschenkt Yelenis den Teller an jemanden, der sich darüber freut.

Um 18 Uhr ist heute der Flug von Santiago nach Havanna angekündigt. Im Bus auf dem Rückweg zum Hotel rückt Yelenis mit einer schlechten Nachricht heraus: der Flug sei verschoben worden und finde erst um 21:30 Uhr statt. Am schlimmsten ist das für Yelenis selbst: sie hatte gehofft, heute Abend noch bei ihrer Familie zu Hause sein zu können. Nicht für alle Mitglieder unserer Gruppe hat die Verspätung Konsequenzen: 3 Paare fliegen von hier aus gesondert zum Badeurlaub. Auch unseren Fahrer, der heute Geburtstag hat, entlassen wir schon, damit er mit seiner Familie feiern kann. Wir übrigen nehmen es gelassen: Freund will eh noch einmal die Stadt sehen und hat nun noch Zeit dafür, wir anderen nutzen die Gunst der "blauen Stunde" und trinken an der Poolbar noch einen Cocktail zum halben Preis.

Um 19 Uhr werden wir von einem anderen Bus zum Flughafen abgeholt. Vollbremsung, als ein Hund uns vor den Bus rennt: Gellender Schrei von Yelenis, Schreck, als wir nach vorne fliegen, aber zum Glück bleibt der Hund unverletzt.

Der Flug verspätet sich weiter, Sandwiches und ein Getränk werden gereicht, es regnet. Als wir endlich abfliegen, bekommen wir für den Weg vom Abfluggate zum Flugzeug einen Regenschirm in die Hand gedrückt - netter Service!

Nach Mitternacht sind wir wieder im Hotel Telegrafo in Havanna. Müde sind wir. aber gleichzeitig froh, das es hier nicht so extrem heiß ist wie in Santiago. Über die Letzten Tage in Havanna habe ich bereits berichtet. Eine herrliche Kubarundreise geht damit zu Ende. Und ich meine, wir haben viel mitgenommen, viele Eindrücke, viel Lebensfreude, viel Musik.

Es war gut, Kuba noch bereist zu haben, bevor sich vielleicht alles ändert. Und zurück im grauen Winterberlin berichteten wir anscheinend so begeistert über Kuba, dass eine Freundin sofort einen Flug buchte - nun ist sie in Havanna. Und unsere Gedanken begleiten sie.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Hatifa veröffentlicht 05.05.2016
    Cuba ist wirklich wunderschön!
  • PeterPan2 veröffentlicht 14.10.2015
    Oha Nummer VII, na da habe ich ja noch was vor mir ;-), aber ich vermute mal, ich werde es nicht bereuen..... LG Peter.
  • schneeweisschen veröffentlicht 14.04.2015
    Das war aber sehr nett und aufmerksam von Yelenis, dass sie dir Essen von der Insel mitgebracht hat. Die meisten Reiseleiter würden vermutlich auf so eine Idee nicht kommen.
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Produktdaten : Santiago de Cuba

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

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