Saona, Insel, Dom. Rep.

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Saona, Insel, Dom. Rep.

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Erfahrungsbericht über "Saona, Insel, Dom. Rep."

veröffentlicht 14.12.2015 | Simo1301
Mitglied seit : 16.05.2014
Erfahrungsberichte : 301
Vertrauende : 109
Über sich :
Sparziel: Zwei Wochen Indien mit Mutti zu Ihrem 60. Geburtstag. Wer mit einer Leserunde helfen mag, gerne übers PGB.
Ausgezeichnet
Pro Gastfreundliche Reiseleitung mit prima Deutschkenntnissen, Sauber und alles neuwertig
Kontra zu viel Alkoholausschank
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Tagesausflug mit dem Katamaran"

Saona, Insel, Dom. Rep.

Saona, Insel, Dom. Rep.

Liebe Leserinnen und Leser,
Liebe Urlauber,
Liebe Community,

nach meinem Bericht über das Hotel in der Dominikanischen Republik möchte ich Euch nun teilhaben lassen an meinem Tagesausflug auf die Insel Saona, ebenfalls teil der Dominikanischen Republik.

Titel des Tagesausfluges war

Saona Best Price

Im Prinzip gab es zwei Ausflüge auf die Insel Saona. Dienstags, so wie es für uns nur machbar war, ging die komplette Tour mit dem Katamaran, sonntags, da reisten wir allerdings schon wieder ab, konnte man sowohl mit dem Kathamaran als auch einen Teil mit dem Speedboot fahren.

Angeboten hat uns die Tour unsere Reiseveranstalter Meyer's Weltreisen. Mittlerweile buche ich nur noch über den Reiseveranstalter, denn ich bin mal in Mexiko ziemlich auf die Nase gefallen mit meinem Einsparversuch und dem Kauf eines Tagesausfluges bei einem Strand- bzw. Straßenhändler, daher also was das angeht geimpft.

Unser Ausflug kostete 74 Euro pro Person, ich konnte bequem per Kreditkarte zahlen und sogar in Euro, also vollkommen ohne Gebühren.
Abholung im Hotel & Anreise zum Katamaran

Um 7.30 Uhr wurden wir pünktlich im Hotel abgeholt mit einem kleinen VW Bus. Der Fahrer war sehr freundlich und brachte uns wiederrum zu einem nahegelegenen Sammelpunkt, wo wir dann in den gößeren Reisebus, der sehr neuwertig und bequem war, umsteigen konnten. Dort stießen wir dann auch auch die anderen Ausflugsteilnehmer, die nicht alle Deutsche waren, sondern auch aus Prag bzw. Tschechien und nur wenig Deutsch sprachen.

Die Fahrt ins kleine Fischerdort Bayahibe dauerte insgesamt ca. eine Stunde und 15 Minuten. Dort angekommen hatten wir die Möglichkeit, noch mal schnell zur Toilette zu gehen und gingen dann gemeinsam in Richtung Ablegestelle für unseren Katamaran.

Zum Katamaran wurden wir mit einem kleinen Beiboot gebracht und mussten dann jeweils immer auf den Katamaran aufsteigen.

Reiseleitung Rafael & Crew auf dem Katamaran

Rafael war unser Reiseleiter und äußerst freundlich. Außerdem sprach er extrem gut Deutsch, besser, als andere Reiseleiter, die ich zuvor auch von kennengelernt hatte in Kambodscha zum Beipsiel. Er erzählte während der Busfahrt schon einiges und auch später auf dem Katamaran habe ich mich etwas ausführlicher mit ihm unterhalten können. Dabei ha er berichtet, dass er ca. 3 Jahre in Deuschland gelebt hat, bevor er dann zurück in die Heimat wollte.

Toll fand ich, dass er sogar später, als wir den ersten Halt gemacht haben, selbst vom Katamaran ins Wasser gesprungen ist, um einen Seestern zu retten. Den hatten die Tschechen zu lange aus dem Wasser gehalten und der arme Kerl war kurz vor dem Austrocknen. Rafael hat ihn aber wieder hinbekommen.

Die Crew auf dem Katamaran selbst bestand aus 5 Personen. 4 Jungs und einem Mädel, die uns die ganze Fahrt über mit guter Laune, Musik, Tanz und sowohl alkoholischen als auch antialkoholischen Getränken versorgt haben. Außerdem haben sie Mützen, die auch den Nacken vor Sonne schützen sollten für eine kleine Spende von 5 USD verkauft.
Der Katamaran

Sehr neuwertig, pikobello sauber, nette Crew und gute Laune. Verpflegung in Form von Getränken all inklusive gab es an Bord dazu. Da wir glücklicherweise über den Reiseveranstalter gebucht hatten, waren wir nur 23 Leute auf dem Katamaran plus Crew. Die anderen, die eben bei Strandhändlern gebucht hatten, waren deutlich mehr Leute an Bord.

Die Stops

Zum ersten Mal haben wir wie gesagt bei den Seesternen angehalten und konnten dort ins Wasser. Alles, was wir abgefahren sind, war schon das Karibische Meer, also deutlich ruhiger und klarer, als die Atlantikküste, die im Norden der Dominikanischen Republik vertreten ist. Wir waren für ca. 40 Miunten dort angelegt und sind danach noch mal etwas weiter gefahren, um dann auf die Insel Saona zu gelangen.

Dort angekommen gegen ca. 12 Uhr gab es zunächst dort Mittagessen mit frischen Sachen und recht reichhaltig. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Fisch und Fleisch und zum Nachtisch frisches Obst. Auch auch der Insel selbst waren alle Getränke inklusive. Nach dem Essen konnte man entweder auf die Liegen am Strand, ins Wasser oder sich der Annimation anschließen, wo einem das Bachata- und Merenguetanzen näher gebracht wurde. Außerdem gab es auf der Insel auch Massagen, die man gegen einen kleinen Aufpreis buchen konnte.

Wir waren ca. 2 Stunden auf der Insel, die rund 800 Einwohner insgesamt hat. Keiner der Leute der Insel hat aufdringlich versucht, etwas zu verkaufen, auch wenn am Strand Schmuckhändler, Mensch, die Kokusnüsse oder Früchte verkaufen wollten, Photografen und so weiter herum liefen. Es gab auch kleine Stände und Läden, bei denen man selbst hätte etwas kaufen können, wenn man denn eben wollte.

Ansich hat mir alles gut gefallen, allerdings fand ich es ziemlich voll und mit vielen Touristen, die teilweise auch schon ganz gut im Rennen waren in Bezug auf Alkohol.

Die wichtigsten Mitbringsel

Geld, Handtuch, Schwimmsachen, Sonnencreme und leichtes Schuhwerk, also Badeschlappen oder ähnliches musste man selbst mitbringen. Für alles andere war gesorgt.
Sonstige Erlebnisse

Auch wenn man mich für pedantisch halten mag, aber die Tschechen an Bord haben sich echt verhalten wie die Axt im Wald, denn alle waren sturzbesoffen, so dass ich sogar nachher auf der Rückfahrt "gekellnert" habe und kaum noch Alkohol ausgeschenkt habe, sondern immer nur sagte: No alcohol, all empty. Wenn, dann gab es nur noch ganz wenig, denn viel hätte nicht mehr gefehlt und wir hätten entweder einen Pornostreifen an Bord drehen können oder Mann über Bord gehabt und das geht beides gar nicht, zumal auch von denen Kinder mit dabei waren.

Ganz furchtbar fand ich, dass die Herren der Schöpfung sogar ihre Zigarettenstummel haben über Bord, einfach ins Meer, geworfen haben. Irgendwie total ohne darüber nach zu denken und als ob es vollkommen selbstverständlich wäre, seinen Müll im Ozean zu entsorgen. Außerdem habe ich nachher, als es darum ging, der Crew ein kleines Trinkgeld zukommen zu lassen, gesehen, dass eine der Damen mit der aufgeschnittenen Colaflasche umher ging und einsammelte, allerdings hatte ich schon 20 USD hereingetan, sie kam noch mal zu mir, dann ging sie zu einer anderen Dame aus ihrem Grüppchen, die gerade ihre Geldbörse herauszog, signalisierte dieser Dame dann aber per Handzeichen, dass sie die Taler wieder wegstecken solle, zog dann meinen 20 USD Schein aus der Falsche und steckte diesen einfach noch mal wieder rein.

Man muss dazu sagen, diese Gruppe Tschechen waren alle zusammen und wohl in der Dominikanischen Republik, weil eines der Paare geheiratet hatte. Nun frage ich mich aber ernsthaft, ob ich auf so weite Reise ginge, wenn ich dann nicht mal für die Einheimischen, die sich wirklich sehr um mein leibliches Wohl, um meine Verköstigung und Bespaßung gekümmert haben und mich haben an ihrer Kultur und Ihrem Leben teilhaben lassen, den ein oder anderen Dollar an Trinkgeld über habe. Ich würde das nicht tun, wenn man bedenkt, dass ich eigenltich ohnehin schon sehr vom Glück gesegnet bin, weil ich mir eben den Luxus erlauben kann, 3 Mal im Jahr in Urlaub zu fahren, mir andere Menschen, Kultrkreise und Länder anzusehen. Dieser Luxus bleibt den meisten Einheimischen der Dominikanischen Republik absolut verwährt, aber man kann - so finde ich - eben dennoch etwas dazu beitragen, dass diese Leute weiterhin Spaß haben, sich um die Touristen zu kümmern und Zeit mit uns zu verbringen. An den 20 USD bin ich jetzt nicht gestorben, obwohl ich sicherlich auch keine Großverdienerin bin.

Nun ja, was will man daran machen, außer sich eben mitzuteilen und mal an die Vernunft der Leute zu appellieren?
Rückreise zum Hotel

Gegen 16.30 Uhr waren wir dann wieder in Bayahibe und sind von dort aus erneut erst mit dem Beiboot an die Anlegestelle gefahren worden und dann ein paar Schritte zu unserem großen Reisebus gelaufen. Bevor wir am Bus ankamen, mussten wir noch eine der Tschechischen Frauen aus dem Wasser ziehen. Die war mittlerweile so betrunken, dass sie sich einfach nach dem Aussteigen aus dem kleinen Beiboot mal mit voller Montur ins Wasser gelegt hatte. Wir sind dann ca. eine Stunde mit Klimaanlageauf 30 Grad, damit die Hohlbirne sich nicht den Tod holt, gefahren, bis wir an dieser Sammelstelle ankamen. Während der Fahrt zur Sammelstelle haben wir noch jeder einen Bewertungsbogen ausfüllen sollen, damit ggfs. in Zukunft Dinge verbessert werden können und haben Rafael auf halber Strecke herausgeschmissen, damit er nach Hause kam. Uns holte dann an der Sammelstelle wieder der kleinere Bus ab und brachte uns zurück zu unserem Hotel, wo wir gegen 18.15 Uhr - pünkltich zum Abendessen - wieder aufgeschlafen sind.

Fazit

Insgesamt eingelungener Tagesausflug, auch wenn die Insel leicht voll war und eben ich nichts davon halte, bei solchen Tagesausflügen Alkohol per Flatrate zu inkludieren, insbesondere nicht, wenn man auf dem Schiff ist, wo immer mal was passieren kann, dass man zum Beispiel kurzfristig schwimmen muss oder eben nur von dem Beiboot auf den Katamaran um- und einsteigen muss.

Für den Preis kann ich den Ausflug guten Gewissens empfehlen und häge nun noch ein paar Bilder von der Insel an.

Viel Spaß beim Ausflug und wie immer vielen Dank fürs fleißige Lesen, Kommentieren und Bewerten.

Liebe Grüße
Simo1301

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Brionys veröffentlicht 24.12.2016
    ...⛄ ⛄ ⛄...Weihnachtliche Grüße ...🎁🎁🎁... von Briony ...⛄ ⛄ ⛄ ...
  • schmusenase veröffentlicht 30.03.2016
    Man, bin ich neidisch ... Da werde ich nie hinkommen ...
  • meinemiamaria veröffentlicht 20.02.2016
    Und hier auch das verdiente und versprochene „BH“ von Maria !
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Produktdaten : Saona, Insel, Dom. Rep.

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