Erfahrungsbericht über

Sapphire RADEON 9800 Atlantis Pro

Gesamtbewertung (22): Gesamtbewertung Sapphire RADEON 9800 Atlantis Pro

 

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Der Turbolader für den PC

4  01.08.2003

Pro:
sehr hohe Geschwindigkeit, gute Bildqualität, Geräuschentwicklung

Kontra:
Preis, hoher Stromverbauch, Wärmeentwicklung

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

3D-Beschleunigung:

Installation

Kompatibilität:

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RuffDream

Über sich:

Mitglied seit:19.02.2003

Erfahrungsberichte:35

Vertrauende:7

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 52 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute schreib ich meinen letzten Testbericht vor meinem 2. Sommerurlaub, dafür hab ich mir meinen Radeon 9800 Pro Grafikbeschleuniger ausgesucht, der seit gut einem Monat seinen Dienst in meinen PC verrichtet. Viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis:
=============
1. Vorwort
2. techn. Details
3. eigene Erfahrungen
4. Fazit

1. Vorwort:
========
Ich hab vor einem Monat ein super Angebot meiner Firma bekommen, ich kauf zwar sowieso zum Einkaufspreis ein, aber nur 250€ für eine Radeon 9800 Pro zu zahlen liegt nochmals 70€ unter dem EK. Der Ladenpreis meiner Sapphire Atlantis Radeon 9800 Pro (Bulk Version ohne Zubehör) liegt bei ca. 450€. Seit etwa einem Monat ersetzt sie damit meine GeForce 4 Ti 4200 und ich bin sehr zufrieden mit der Karte.

2. techn. Details:
============
Die Karte ist mit 380MHz Chiptakt und effektiven 680MHz Speichertakt (340MHz DDR) getaktet und unterstützt die aktuelle Direct X 9 Funktionen, z.B. Pixel- und Vertexshader in der Version 2.0. Die Speicheranbindung erfolgt 256Bit breit und dadurch liefert die Karte eine Speicherbandbreite von 22,4 GB/s. Die verbaute RAM Größe beträgt 128MB DDR-I und hat eine mittlere Zugriffszeit von 2,8ns. Die Grafikkarte verfügt über einen zusätzlichen Laufwerksstromanschluss, der an das Netzteil angeschlossen werden muss, ansonsten bleibt das Bild schwarz. Die Grafikkarte ist rot und hat einen schicken, silbernen Alukühler mit Lüfter auf den Grafikchip und auf jeden der RAM-Bausteine einen kleinen Alukühler, der ebenfalls silbern ist. Die Grafikkarte verfügt über je einen DVI-, VGA- und einen TV-Out Ausgang, Video Eingang fehlt, aber das braucht eh niemand, da es mit modernen TV Karten einfach nicht mithalten kann. Die Grafikkarte unterstützt AGP 8x ist aber auch voll Abwärtskompatibel. Zum Glück ist die Karte nicht so lang wie die nVIDIA Konkurrenz und daher gibt es auf keinen Mainboard Einbauprobleme. Der Lüfter der Grafikkarte ist hörbar, aber nicht störend während des Betriebs, es ist lediglich ein leichtes, dumpfes Brummen zu hören. Die Karte unterstützt Auflösungen bis zu 2400x1600px bei 75Hz, ich betreibe sie bei 1280x1024 und 100Hz.

3. eigene Erfahrungen:
================
Ich packte die Karte aus der Schutzhülle aus und legte sie neben meinem PC auf den Schreibtisch, den schnell aufgeschraubt und die GeForce 4 Ti ausgebaut. Mir kamen jetzt erste Bedenken wegen der Länge der Karte, aber es gab keine Probleme beim Einbau, die Karte ließ sich leicht in den AGP Port stecken, der dann auch wie gewohnt einrastete. Die Karte festgeschraubt und den Netzteilstecker dran, PC zu und dann anschalten. Nun der erste Schock, ich habe vergessen den alten nVIDIA Treiber zu entfernen, da gab’s ein paar Probleme unter Windows, die ein Laie wirklich nur schwer lösen kann. Hier mal schnell ein Guide für Laien: Windows im abgesicherten Modus hochfahren, dann über Start zur Systemsteuerung wechseln, darin auf System. Nun auf Geräte Manager, darin die Grafikkarte raussuchen und auf entfernen klicken. Nun wieder zurück zur Systemsteuerung, da Software auswählen und die Treiberdateien entfernen. PC neustarten, fertig. Nachdem ich das geschafft habe, habe ich mir noch einen aktuellen Catalyst Treiber herunter geladen und diesen installiert, die Installation geht genauso kinderleicht von statten wie bei nVIDIA. Jetzt noch den rTuner zum Übertakten der Karte herunter geladen und dann geht’s endlich an die ersten Tests im 2D und 3D Betrieb. Zuerst stellte ich die Auflösungen wieder ein, beim 2D Betrieb fällt mir absolut kein Unterschied zur GeForce 4 Ti auf, alles läuft gleich schnell, egal ob Video, CAD Anwendung oder Bildbearbeitung. Nun ließ ich den 3D Mark ein paar laufen und da gab es die ersten Unterschiede, die Radeon 9800 Pro lief um ca. 75% schneller als die GeForce Karte. Nun ein paar aktuelle Spiele gezockt, da werden die Unterschied aber erst so richtig im Qualitätsmodus mit Kantenglättung und Tiefenfilter spürbar, durch die hohe Speicherbandbreite ist selbst bei hohen Auflösungen und aktivierten Qualitätseinstellungen ein flüssiges Spielen bei allen Spielen möglich. Ein deutlicher Unterschied zu meiner alten GeForce 4 Ti, wo das nur bedingt möglich war. Nun denn, soweit so gut, jetzt zu meiner Lieblingsdisziplin, dem Übertakten und Tunen. Per rTuner hab ich den Chip- und Speichertakt langsam in 5MHz Schritten erhöht. Ich schaffte mit dieser Karte 430MHz Chiptakt und effektive 800MHz Speichertakt (400MHz DDR), das entspricht einen Erhöhung von ca. 23%, in Spielen ist es aufgrund der sehr guten Grundleistung kaum spürbar, der 3D Mark zeigt ein um 30% höheres Ergebnis. Sehr schön finde ich auch die Kommentare zu meiner Grafikkarte sobald sie jemand durch das große Fenster in meinen PC entdeckt, ein Blickfang ist sie also auch, das könnte interessant für alle Casemodder sein. Einziges Manko ist der hohe Stromverbrauch mit Durchschnittlich 70W und die Wärmeentwicklung von ca. 63°C, daher ist eine gute Gehäuselüftung Pflicht, ansonsten kann es schnell zu Abstürzen kommen. Der Verkaufspreis ist relativ hoch, er liegt bei ca. 450€ und reißt damit ein großes Loch in den Geldbeutel. Ich empfehle für den Betrieb der Grafikkarte ein Netzteil mit min. 450W, ich selber nutze zwei Netzteile mit jeweils 550W. Die Grafikkarte fiel in den einem Monat nicht ein einziges mal negativ auf, sie läuft absolut stabil, ATI hat sehr gute Treiberarbeit geleistet, diese werden regelmäßig upgedatet und sind in etwa so gut wie die von nVIDIA.

4. Fazit:
======
Die Radeon 9800 Pro Karten sind die schnellsten auf den Markt und etwas günstiger als die Top Beschleuniger von nVIDIA. Die hier getestete Sapphire Atlantis 9800 Pro kostet ca. 450€, bietet eine sehr gute Performance im 2D und 3D Betrieb und ist sehr übertaktungsfreudig. Die Stärken der Radeon 9800 Pro liegen klar bei den Qualitätseinstellungen der Spiele. Wer das Geld übrig hat und bereit ist auszugeben, bekommt eine Karte, die wohl für die nächsten 1 ½ Jahre ausreichend Performance für alle Spiele haben wird.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
masterTuX

masterTuX

09.02.2004 09:01

schoener Bericht, aber ich hab noch Treiberprobleme unter Linux.. Mfg

edding8500

edding8500

13.10.2003 16:50

Superbericht! Interessiert hätten mich am Anfang noch die Maße der Karte, aber da man so hohe Netzteile braucht plus den Preis der Karte, erstmal eine Stufe kleiner und den Prisverfall abwarten!

hipster

hipster

22.08.2003 12:04

Hi, alles sehr ausführlich und fundiert. Perfect wäre das ganze, wenn du noch ein paar Infos zu deinem System lieferst. Also das sie bei dir mit den Treibern super läuft ist schön, nur wenn ich nicht weiß, was du sonst so nutzt bringt es mir nicht so viel. Gruß hipster

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Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 4678 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

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  1. daywalker123
  2. real_Technoboy
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  1. LeChuck84

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