Für schnelle Gegenschläge ist die nächste Generation virtueller Kämpfer dank der einfallsreichen Hardware von Sapphire mit den Werkzeugen von morgen ausgestattet! RADEON X1900 GT... mehr
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Ich habe euch hier ja schon öfters eine Grafikkarte vorgestellt. Diese waren bis jetzt immer AGP Grafikkarten. Nun ist es auch bei mir passiert: ich hab mein System auf PCI-Express gewechselt. Ob dieser Wechsel einen Performance Sprung in Grafikanwendungen gebracht hat, könnt ihr in meinem Bericht lesen. Meine aktuelle Karte ist eine Radeon X1900GT von ATI (oder besser gesagt mittlerweile von AMD - da ATI von AMD aufgekauft wurde). Diese habe ich jetzt seit ca. 4 Monaten ohne Probleme im Einsatz.
--- Verpackung & Lieferumfang ---
Die Grafikkarte war in einer Schachtel mit einem für Grafikkarten typischen Motiv bedruckt (siehe Foto). In dieser Hülle ist eine weitere Schachtel in der die Karte selbst in einer antistatischen Folie zwischen Schaumstoffmatten liegt. Hersteller ist in diesem Fall die Firma Sapphire. Im Lieferumfang ist die Karte selbst, eine CD mit dem Grafikkartentreiber, zwei Adapterstücke für DVI auf VGA, zwei weitere Kabel für den VIVO Ausgang, ein vierpoliges Stromversogungskabel, ein Quick Installation Guide, ein Zertifikat und kein Game enthalten. Zugegeben, das ist nicht viel, aber für den guten Preis ausreichend (es handelt sich hierbei um eine Light-Retail-Variante).
--- Preis ---
Gekauft habe ich die Karte im Oktober beim Lammer-Shop in Graz um 192 Euro inkl. Versand, wobei ich aber die österreichische Mehrwertsteuer (20%) berappen musste. Der Preis ist meiner Meinung nach für eine Karte aus dem Highend Segment i.O.. Aktuell (Stand 18.01.07) kostet die Karte ca. 150Euro.
--- Technische Daten ---
Die Karte selbst ein rotes PCB mit einem Single-Slot-Referenzkühler. Die Karte ist ca. 23cm Lang - also beim Einbau auf genügend Platz achten!
Chipsatz: Radeon X1900GT / GPU Codename R580 GPU Takt: 513 MHz Transistoren: 384 Millionen 90nm Fertigungsprozess Pixel Pipelines: 12 Shader Einheiten pro Pipelinie: 3 Pixel- und Vertexshader: 3.0
--- Ein- / Ausbau ---Sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man nach folgendem Ablauf vorgeht:
Alte Grafikkartentreiber entfernen
PC vom Stromnetz trennen und Gehäuse aufmachen
Sich selbst statisch entladen (z.B. an einem Heizkörper,…) bevor man an die Elektronischen Komponenten des PC anfasst. Statische Entladungen können den PC beschädigen.
Gehäuseschraube der Steckkarte entfernen
Zusatzstecker (4 - polig) ausstecken
Eventuell vorhandene Kartenhalterung lösen und die Grafikkarte aus dem PCI-Express-Slot nehmen.
Mit der neuen Karte sind die Schritte in umgekehrter Reihenfolge auszuführen
Nach dem Starten des PC´s sind die neuen Grafikkartentreiber zu installieren.
--- Modding & Overclocking ---Bei der X1900GT wurde ein Pixelquad deaktiviert. Ob das Freischalten von deaktivierten Pixelpipelines bei der X1900GT möglich ist, weiß ich leider nicht, jedenfalls habe ich noch keine Anleitungen dazu im Netz gefunden. Falls ich welche finde, werde ich dies im Bericht ergänzen. Durch die Freischaltung der 4 deaktivierten Pipelines müsste auf der Karte die Leistung einer X1900XT möglich sein. Aber Vorsicht: Durch das Freischalten von (eventuell beschädigten) Pixelpipelines kann man die Grafikkarte zerstören, außerdem verliert man die Garantie. Also nur auf eigene Gefahr durchführen.
Overclocking:
Übertakten war bei meiner Karte ohne Probleme mit dem ATI-Tool möglich. Ich konnte den Chiptakt von 513 MHz auf stabile 533,5 MHz bringen. Beim Speichertakt konnte ich folgendes ohne Probleme erreichen: vom Standarttakt (657 MHz) auf 666MHz. Die Temperaturen lagen unter Volllast bei einer Raumtemperatur von 22°C bei maximal 75°C. Bei dieser Temperatur läuft der Lüfter erst bei ca. 90%. Dieser ist zwar hörbar, aber nicht besonders störend. Ich bin bei der Übertaktung nicht ans Limit der Karte gegangen. Ich glaube, dass ohne Probleme noch weitere 10 MHz beim Chip und beim Speicher mit der Standardluftkühlung möglich sind.
Beim Spiel X2 (Weltraumsimulation) konnte ich durchschnittlich 120 Frames pro Sekunde bei einer Auflösung von 1280*1024 / 32bit Farbtiefe erreichen.
Die Radeon X1900GT ermöglicht flüssiges Spielen auch bei aktuellen Titeln (z.B. Oblivion, Gothik III) bei einer Auflösung von 1280*1024 und hohen Details. Die Karte ist meiner Meinung nach auch für Gamer mit kleinem Geldbeutel geeignet. Höchste Details mit allen aktivierten Filten sind bei dieser Karte jedoch nicht möglich. Um dies zu erreichen müsste man schon etwas mehr investieren.
--- Fazit: ---
Die Radeon X1900GT ist der schwächste Ableger des R580 Chips. Es wurden einfach 4 Pixelpipelines deaktiviert. Dennoch ist diese Karte vom Preis-Leistungsverhältnis her eine der besten am Markt. Vergleichbar ist die Karte ungefähr mit einer 7900GT von NVIDA. Das Übertaktungspotential der Karte ist ok. Der Kühler ist hörbar, aber nicht besonders störend. Alles in allem ist die Karte ein gelungenes Produkt und meiner Meinung nach sein Geld wert!
Pro: Gutes Preisleistungsverhältnis, Gute Grafikleistung Kontra: Mittlerweile nicht mehr gut genug für alle Anwendungen
...Ich habe mir selbst einen PC zusammengebaut (vor 3 Monaten) und aus Geldgründen zur Sapphire gegriffen. Betrachtet man das Preisleistungsverhältnis, ist man damit sicher auf dem richtigen Weg. Alle Spiele und Anwendungen die es derzeit auf dem Markt gibt ...
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Pro: Schnelle Timings, macht optisch was her Kontra: Keine Qualitätskontrolle bei Corsair (oder enormes Aufkommen an gefälschten Modulen)
...bewerteten Corsair-Module (neu)
- Sapphire Radeon X800 Pro (alt und übernommen)
Er beklagte sich über massive Stabilitätsprobleme. Da er die auch nicht durch diverse Optionen in Sachen RAM-Begrenzung (einige Programme kommen mit RAM jenseits der 3GB nicht zurecht, begrenzt man Windows XP statt auf 3.5GB - sein oberstes Limit, mehr kann es nicht adressieren, da es noch Adressraum zum Ansprechen der Peripheriekarten via Memory Mapped IO braucht - auf 3GB, so soll es angeblich stabiler werden) sowie weniger scharfe Timings, in den Griff bekam, machte er einen Memtest86 Speichertest, mit dem Resultat: Pro Kit (an den Seriennummern nachvollziehbar) war ein Modul defekt.
Fallbeispiel 2: Bei mir
Konfiguration:
- Asus M2N 1394 (alt und bewährt)
- AMD Athlon 64 X2 4200+ Windsor-Kern (alt und bewährt)
- Sapphire Radeon X1900GT (alt und bewährt...
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