Instrumentalspiel, das
28.04.2004 (07.03.2005)
Pro:
Es macht unheimlich viel Spaß
Kontra:
recht teuer, man braucht viel Geduld beim Lernen !
Empfehlenswert:
Ja
 Schatten25
Über sich:
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Salöm meine Freunde! Heute mal ein Update, ja das muss auch mal wieder sein!!! ^^ Dieser Bericht war in der rohfassung mal mein erster "Höhepunkt" und brachte mir derzeitig die ersten BH's ein! Um so stolzer bin ich darauf! *g* Es geht um das Saxophon - ein Instrument, das ich sehr gernö spiele! Das Saxophon an sich ist ein sehr schweres Instrument, vom Gewicht wie von der Spielweise her. Drum möchte ich euch mal etwas über Saxophone erzählen. Zwar heißt die Kategorie "Tipps zum Kauf", allerdings denke ich das es ganz interessant ist, wenn ich noch ein paar andere Dinge erzähle!
==================== Allgemeines übers Saxophon=== ========================== Das genaue Darum für das erste Saxophon ist unbekannt. Aber so ist das Saxophon ca. 100 Jahre alt. Man unterscheidet in Sopransaxophone, Altsaxophone, Tenorsaxophone und Baritonsaxophone. Je nach Art des Saxophon ist das Gewicht, so wie der Preis und auch das Aussehen sowie der Schwierigkeitsgrad des Spielens unterschiedlich. Das Sopransaxophon ist am kleinsten und erzeugt die höchsten Töne, desweitern ist es demnach auch am leichtesten, aber hat auch mit den höchsten Schwierigkeitsgrad weil es eigentlich komplett grade ist und sehr kleine Klappen hat. Altsaxophone trifft man am meisten an. Sie sind etwas schwerer und haben schon diesen typischen S-bogen eines Saxophons. Sie sind auch für Einsteiger am besten geeignet. Tenorsaxophone sind noch größer und noch schwerer. Das Baritonsaxophon ist am tiefsten und größten und schwersten. Saxophone zählen mit in die Gruppe der Holzbläser, obwohl der Körper an sich (meistens) aus Messing besteht. Ganz edel ganz es auch aus Gold sein, aber wer soll das bezahlen? Ein Grund dafür ist, das durch das Blasen am mundstück Ein sogenanntes einfaches Rohrblatt schwingt und dadurch den Ton erzeugt. Und dieses Rohrblatt ist aus Holz. Ein weiterer Grund wird gleich in der Geschichte des Saxophons erzählt. Ein Saxophon hat standartgemäß 21 Knöpfe die gedrückt werden können. Neuere Modelle haben auch eine Hoch-Fis-Klappe. *****************************==================== Die Geschichte des Saxophons== ========================== Vater des Saxophons ist der Belgier Adolphe Sax. Er selbst spielte Klarinette und Flöte. Sein Vater war Instrumentenbauer und dadurch konnte sich Sax vieles abgucken, was er später für sein "lebendiges Denkmal" benötigte. Das genaue Datum des ersten Saxophons steht ja wie schon geschrieben nicht fest. Bekannt ist aber, das das "Ursaxophon" entstand, als Adolphe das Mundstück einer Klarinette mit verschiedenen anderen Instrumenten in Verbindung brachte. Da das Mundstück der Klarinette entstammte, zählt man das Saxophon weiterhin zu Holzblasinstrumenten. Neben dem Saxophon erfand Adolphe noch weitere Instrumente (Saxhorn) aber auch sachen für die Kriegsmaschinerie (Saxocannon). Das Saxophon war recht beliebt und wurde von Kritikern in höhsten Tönen gelobt, allerdings setzte es sich nie ins Orchester durch. So ca. 1950 starb Adolphe dann allerdings extrem verarmt in Paris. Warum er so verarmte fand ich bisher nicht raus (An dieser Stelle war ein Update versprochen, bis heute weiß ich nicht warum! ^^). *****************************==== Beim Kauf== ========== Beim Kauf von Saxophonen rate ich von eBay-angeboten ab, so verlockend einige auch klingen. Für Einsteiger würde ich ein Alt-saxophon empfehlen, damit habe ich auch begonnen. Es ist ratsam, das Saxophon neu zu kaufen. Viele Verkäufer bei eBay gestatten kein Rücktausch und man weiß auch nie, ob das Saxophon in Ordnung ist. Das typische Risiko halt, aber bei solchen Sachen sollte man da wirklich aufpassen! Wenn man eins kauft, sollte man Anfangs nicht mehr als ca. 350 Euro ausgeben. Ich habe meins für 300 Euro gekauft. (Als Empfehlung gebe ich da das Musikhaus Thomann) Ein Preis der natürlich recht dolle reinschlägt. Das Saxophon sollte sehr gut in der Hand liegen. Es sollte nirgendswo verbeult sein und auch nirgends irgendwelche auffällige Sachen an sich haben. Man sollte außerdem danach gucken, ob alle Klappen unbeschädigt sind und richtig schließen. So sollte sich Zeit nehmen und das Saxophon in Ruhe angucken, auch wenn einem das vielleicht unangenehem in einem Laden ist. Doch das ist wichtig. Außerdem sollte man unbedingt auf folgendes bestehen: - ein S-wischer oder Padsaver - Band zum Umhängen - natürlich S-Bogen und Mundstück - Ein Rohrblatt - Ein Lappen - Ein gepolsteter Koffer - ein Klebeplättchen für das Mundstück (Bissplatte)Wer so ein Angebot erwischt darf sich als von Fortuna gesegnet betrachten. (Bei Thomann ist leider das Klebeplättchen nicht dabei) Denn solche Angebote sind recht rar, allerdings findet man sie, wenn man lange genug sucht. Ein Padsaver ist mit so einem Staubwebel aus dem Haushalt zu vergleichen und ist zur Pflege des Saxophons zu empfehlen. Noch besser ist natürlich ein S-Wischer, das ist ein langer Faden, der am Ende einen Lappen hat, um das Saxophon optimal zu reinigen. Ein Rohrblatt ist eigentlich wie der S-Bogen und das Mundstück ist Immer dabei. Was nützt der Hauptkorpus des Saxophones, wenn man kein Mundstück zum Reinblasen hat? Das Rohrblatt ist beim Alt-Saxophon meistens in der stärke 2 bis 3 zu finden. Das ist zu heftig. Anfänger sollten sich besser mit einem Rohrblatt Stärke 1 versuchen. Zum Erlernen ist die Stärke 1 am besten. Mit dem Rohrblatt sollte man vorsichtig umgehen, damit es nicht beschädigt wird. Wenn eine kleine Ecke abknickt ist das nicht so schlimm, wenn allerdings ein langer Riss im Rohrblatt ist, kann man das wegdonnern.(Neueste Rohrblätter aus Plaste sind zu empfehlen - Teuer, gehen allerdings nicht wie die aus Holz so schnell kaputt.) Für ein Rohrblatt sollte man schon mal in die Tasche greifen. Preise vergleichen lohnt sich. Ein Rohrblatt für 4 Euro (schon teuer) tuts vielleicht sogar noch besser als ein Rohrblatt für 8 Euro (noch teurer gehts auch. Es gibt Rohrblätter bis zu 20 euro, die allerdings nur Profis verwenden sollten). Der Koffer ist Standart zum transportieren.Zzum abstellen reicht ein Saxophonständer, der schon für 10 Euro zu haben ist. (Empfiehlt sich nur, wenn das Saxophon kurzzeitig abgestellt werden soll - da es sonst einstaubt, ergo die Klappenpolster konnten beschädigt werden) Ein Klebeplättchen für das Mundstück ist sehr nützlich zum draufbeißen der oberen Zähne (Bein mundstück guckt das rohrblatt nach unten). Das Spielen erleichtert sich dadurch enorm. Ein Saxophon-Lehrbuch ist auch nicht zu verachten, da es oft sehr nützliche Infos enthält und auch den Lehrer mal ersetzt. Oft findet man auch eine Grifftabelle für alle Töne des Saxophons. Grundsätzlich gilt allerdings: Lass dir nichts von einem Buch beibringen, was auch ein Mensch kann!!! Das sollte auf jeden Fall eingehalten werden! *****************************==================== Ein klein wenig zur Spielweise== ========================== Die Spielweise des Saxophons ist sehr schwer, da alleine durch die Lippenbewegung und die Luftintensität der Ton um bis zu eine halbe Note höher werden kann. Das ist sone Sache. Und dann noch die richtigen der 22 Klappen drücken ist schon echt eine Herausforderung!!! ;) Mit der Zeit lernt man das aber. Die ersten zwei Wochen wird mal heulen, weil man kaum einen gut klingenden Ton rauskriegt. Das ging mir auch so. Allerdings sollte man gerade dann nicht aufgeben, weil sonst alles fürn Arsch war. Drum sollte man Saxophon nur lernen, wenn man dazu wirklich gewillt ist und weiß, das man eine Sache auch Durchziehen wird. Grundsätzlich spielt man im Stehen, das Saxophon kann man ganz gut auf die rechte Hosentasche ausstützen. Die Klappen sollte man nie mit Gewalt niederdrücken oder öffnen, da dadurch das Polster beschädigt werden kann und auch die Feder sich verbiegen würde. Nach jedem Spielen sollte man das Saxophon sauber machen, denn Kondenswasser und Spucke im Saxophon lassen sie Schließpolster spröde werden, sodass sie nicht mehr richtig schließen und das Spiel einfach blöd klingt. Eine Reperatur der Klappen kostet sehr viel Geld. Außerdem kann die Feuchtigkeit die naheliegenden Schrauben oder Federn rosten lassen, was genauso blöd ist. So, ich hoffe, das ich jemanden jetzt vielleicht Lust gemacht habe. Lasst euch von meinen Worten nicht abschrecken und spielt es mal wenn ihr könnt. Ihr werdet merken, das das unglaublich viel Spaß macht und mit der Zeit auch nicht schwer ist. Probiert es!In diesem Sinne möchte ich meine Musiklehrerin danken, sie wird das hier wohl kaum lesen, allerdings möchte ich gesagt haben, das ich ihr sehr danke, das sie mir Saxophon beigebracht hat und mir beim verbessern meines Klavierspieles zu helfen! Vielen Dank an die wohl mit musikalischste Frau die ich kenne, wenn dann wird sie schon merken, das sie gemeint ist ;-). Dankööö, Schatten25
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13.09.2005 21:24
Der Bericht unterstreicht deine Vorliebe für Jazz, falls ich das richtig in Erinnerung habe. Coole Sache - ich kann bloss mit Blockflöte, Keyboard und ein bissel Klavier dienen. Schlagzeug würde ich ja unheimlich gern spielen können :o)
13.09.2005 17:47
Wow! Du spielst Saxophon und Klavier? Da will ich irgendwann mal ne Hörprobe :)! Machst Du sicher gut, kann ich mir vorstellen. Und Musik lenkt doch oft von unschönen Sachen ab, oder??? Sehr interessant zu lesen! *knuddel* Biene
23.08.2005 15:44
Beeindruckender Bericht, vom Saxophon hatte ich bisher nicht allzu viel Ahnung, das hat sich ja nun erfreulicherweise geändert, dank Dir. LG