Erfahrungsbericht über

Schenker XMG A501

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Gestatten: Schenker XMG A501, Schenker XMG A501-8UN

5  31.01.2012 (14.10.2012)

Pro:
Hervorrangendes Display, Komponenten wählbar

Kontra:
Enttäuschender Sound

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


x-o-r

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Erfahrungsberichte:136

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Ein wenig Vorgeplänkel

Schon längere Zeit plante ich die Anschaffung eines neuen Notebooks. Ich las Testberichte sogenannter Experten und Testberichte von Nutzern. Kaum meinte ich, das Notebook meiner Träume gefunden zu haben, las ich dann doch eine Kritik, die mich veranlasste, den Kauf eben dieses Notebooks nicht weiter in Betracht zu ziehen.
Irgendwann stieß ich auf einen Testbericht über ein Notebook, der mein Herz höher schlagen ließ. Natürlich vernahm ich beim Durchstöbern des Internets nach eben diesem Notebook die eine oder andere negative Kritik. Keine war aber so gravierend, als dass sie mich von den Anschaffungsplänen abzuhalten vermochte.


Ein paar Worte zu meinem Testbericht

Ich verfüge über keinerlei technisches Equipment und auch nicht über besondere Testprogramme. Mein Erfahrungsbericht beinhaltet daher die Erwartungen, die ich aufgrund der Aussagen anderer Profi- und Laientester an das Notebook geknüpft hatte, und die Realität, so wie ich sie sehe.
Die einzelnen Komponenten des Notebooks werde ich aus meiner Sicht vorstellen, sie aber nicht in Relation zu anderen Komponenten setzen können.


Gestatten: Schenker XMG A501, Schenker XMG A501–8UN

Schenker XMG A501–8UN, so heißt in der korrekten Bezeichnung mein Notebook. Geschwister hat es so einige, zum Beispiel das Schenker XMG A501–8UC oder das XMG A501–1AX. Oder es hat Geschwister, deren Name noch gar nicht feststeht, zumindest nicht der komplette Name. Man weiß nur, der Name beginnt mit Schenker XMG A501.


Keines gleicht dem anderen und dennoch sind sie sich alle ähnlich

Der Normalfall ist, dass ein Notebook mit einer bestimmten Konfiguration angeboten wird, die man entweder akzeptiert oder eben nicht. Ganz anders sieht es beim Schenker XMG A501 aus.
Identisch ist bei ihm lediglich (der die das) Barebone, also das Gehäuse, die Hauptplatine und das Netzteil bzw. das Akku.

Nachfolgend führe ich die Komponenten auf, die gewählt werden können:
- Display (Panel)
15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare
15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare
15,6“ Full HD (1920 * 1080) Glare

- Prozessor
Intel Pentium 950 (2,0 GHz)
Intel Core I3 2330M (2,20 GHz)
Intel Core I5 2450M (2,50 GHz – 3,10 GHz)
Intel Core I5 2520M (2,50 GHz – 3,20 GHz)
Intel Core I5 2540M (2,60 GHz – 3,30 GHz)
Intel Core I7 2640M (2,80 GHz – 3,50 GHz)
Intel Core I7 2670QM (2,20 GHz – 3,10 GHz)
Intel Core I7 2760QM (2,40 GHz – 3,50 GHz)
Intel Core I7 2860QM (2,50 GHz – 3,60 GHz)

- Arbeitsspeicher
2 GB (1 x 2048) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz
4 GB (2 x 2048) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz
4 GB (1 x 4096) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz
8 GB (2 x 4096) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz
8 GB (1 x 8192) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz
16 GB (2 x 8192) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz

- Festplatte
320 GB SATA-II 7200 U/Min Seagate Momentus 7.200.4
500 GB SATA-II 7200 U/Min Seagate Momentus 7.200.4
750 GB SATA-II 7200 U/Min Seagate Momentus 7.200.5
64 GB SATA-III SSD Crucial RealSSD M4
64 GB SATA-III SSD Samsung 830 Series
80 GB SATA-II SSD Intel 320 Series
120 GB SATA-II SSD Intel 320 Series
120 GB SATA-III SSD Intel 510 Series
128 GB SATA-III SSD Crucial RealSSD M4
128 GB SATA-III SSD Samsung 830 Series
160 GB SATA-II SSD Intel 320 Series
250 GB SATA-III SSD Intel 510 Series
256 GB SATA-III SSD Crucial RealSSD M4
256 GB SATA-III SSD Samsung 830 Series
300 GB SATA-II SSD Intel 320 Series
512 GB SATA-III SSD Crucial RealSSD M4
512 GB SATA-III SSD Samsung 830 Series
600 GB SATA-II SSD Intel 320 Series

- Laufwerk
DVD SATA Multinorm Brenner
Blu–ray Combo
Blu–ray Brenner

- Wireless LAN
ohne WLAN Modul
Intel Centrino Wireless-N 1030 inkl. Bluetooth
Intel Centrino Advanced-N 6230 inkl. Bluetooth
BIGFOOT Wireless LAN Killer N 1103 (ohne Bluetooth)

- UMTS Modul
Ohne UMTS Modul
UMTS/HSDPA 3.75G Modul

- Tastatur
Tastatur deutsch
Tastatur dänisch
Tastatur belgisch
Tastatur französisch
Tastatur italienisch
Tastatur spanisch
Tastatur schwedisch
Tastatur schweizerisch
Tastatur

Bilder von Schenker XMG A501
  • Schenker XMG A501 Bild 1 - Schenker XMG A501 ADV - 8UN
  • Schenker XMG A501 Bild 2 - Schenker XMG A501 ADV - 8UN
  • Schenker XMG A501 Bild 3 - Schenker XMG A501 ADV - 8UN
  • Schenker XMG A501 Bild 4 - Schenker XMG A501 ADV - 8UN
Schenker XMG A501 Bild 1 - Schenker XMG A501 ADV - 8UN
Schlichte, aber gediegene Erscheinung
US
Tastatur UK

- Betriebssystem
ohne
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 bit OEM deutsch
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 bit SB DVD englisch
Microsoft Windows 7 Professional 64 bit OEM deutsch
Microsoft Windows 7 Professional 64 bit SB DVD englisch
Microsoft Windows 7 Ultimate 64 bit OEM deutsch


Der gegenwärtige Kaufpreis

Je nach Ausstattung liegt der Kaufpreis zwischen 679 Euro und 2.929 Euro. Dass man wahlweise auch noch einige Office 2010–Varianten oder Sicherheits-Software dazu wählen kann, lasse ich in meinem Bericht außen vor.


Die Komponenten des Schenker XMG A501–8UN (also meines Notebooks)

- Display (Panel)
15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare

- Prozessor
Intel Core I7 2670QM (2,20 GHz – 3,10 Ghz)

- Arbeitsspeicher
8 GB (2 x 4096) SO-Dimm DDR3 RAM 1333 MHz

- Festplatte
750 GB SATA-II 7200 U/Min Seagate Momentus 7.200.5

- Laufwerke
DVD SATA Multinorm Brenner

- Wireless LAN
Intel Centrino Wireless-N 1030 inkl. Bluetooth

- UMTS Modul
Ohne UMTS Modul

- Tastatur
Tastatur deutsch

- Betriebssystem
ohne

Bezahlt habe ich 999 Euro inklusive Versand. Ein Preis, der meines Erachtens so in Ordnung geht.


Noch ein paar technische Daten

- Schnittstellen
2x USB2.0
2x USB3.0
eSATA/USB 2.0 Combo Port
VGA
HDMI
Line-Out / Kopfhörerausgang
RJ45 LAN
Kensington Lock

- Card Reader
9-in-1 (MMC/RSMMC/MS/MS Pro/MS Duo/SD/Mini SD/SDHC/SDXC)

- Eingabekomponenten
Chocolate - Design, 98 Tasten inkl. separatem Nummernblock
Multi gesture Touchpad mit Scrollfunktion

- Akku
Bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit (Li-Ion, 6 Zellen, 5.600 mAh)

- Netzteil
90W Netzteil


Das Minimax-Prinzip oder: möglichst wenig Geld ausgeben für eine möglichst hohe Gegenleisung

Bei der Auswahl der Komponenten hielt ich mich bestmöglich an eben dieses Prinzip.

Blu-Ray Brenner? - Brauche ich nicht. Wenn ich mal eine Blue-Ray schaue, dann sicherlich nicht auf dem Notebook.
UMTS Modul? - Brauche ich nicht. Wenn ich außerhalb des WLAN surfen will, dann kaufe ich mir einen Surfstick.
Betriebssystem? – Brauche ich nicht, ich habe ja eine Vollversion, die nicht an den Rechner gebunden ist


Das Display (Panel) und meine Gedankengänge

Ich hole mal ein ganz klein wenig aus. Vor einigen Jahren stellte ich das Rauchen ein. Zur Belohnung gönnte ich mir ein Notebook. Und weil ich eine besondere Belohnung verdiente, sollte es auch ein besonderes Notebook sein. Die, laienhaft formuliert, Notebooks mit den auf Hochglanz polierten Displays waren auf dem Vormarsch und wurden allseits in den höchsten Tönen gelobt. Zu Recht, denn die Brillanz dieser Monitore ist wirklich außerordentlich gut. Gerade beim Betrachten von Fotos oder Videos spielen sie ihre Vorzüge voll aus.
Allerdings haben diese Monitore den Nachteil, dass man bei hellem Licht, etwa Sonnenschein auf der Terrasse, kaum etwas erkennen kann.

Wie bereits erwähnt, bin ich auf das Schenker XMG A501 durch einen Testbericht aufmerksam geworden. Nicht nur, aber auch, wurde das Display in den höchsten Tönen gelobt. Kleine Mängel wurden natürlich auch geschildert, zum Beispiel, dass die Ausleuchtung in irgendeiner Ecke etwas schwächer sei. Gleichzeitig wurde aber auch erwähnt, dass das menschliche Auge diese Ungleichheit kaum wahrzunehmen vermag, technische Geräte allerdings doch.
In diesem Bericht war übrigens die Sprache vom 15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare.

Zwischen der ersten Kenntnisnahme des entsprechenden Testberichtes und meiner endgültigen Entscheidung, dass mein nächstes Notebook ein Schenker XMG A501 werden wird, vergingen einige Wochen oder gar Monate.
Zwischenzeitlich wird auch das 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare angeboten. Der Aufpreis beträgt lächerliche 30 Euro.
Nun ist mal wieder guter Rat teuer. Das 15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare wurde und wird gelobt, das 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare lediglich als alternativ wählbar aufgeführt. Keiner weiß, ob beide Panels vom gleichen Hersteller stammen, keiner konnte und wollte versichern, dass die Qualität des 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare der des 15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare ebenbürtig ist.


15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare oder 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare

Nachdem ich ein wenig (oder sogar ein wenig mehr) im Internet gestöbert hatte, war für mich klar, dass es dann doch das 15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare sein soll.

Für das 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare sprach, dass Full HD gerade mal 30 Euro mehr kostet als HD+. Es gab und gibt aber auch Argumente dagegen, die mich letztendlich auch mehr überzeugten.

Für den Laien dargestellt. Wir stellen uns einen Parkplatz mit einer festgelegten Größe vor. Auf diesem Parkplatz können entweder 1600 * 900 = 1.440.000 Autos abgestellt werden oder aber 1920 * 1080 = 2.073.600 Autos. Logisch, dass bei der größeren Anzahl Autos die Autos deutlich kleiner sein müssen. So verhält es sich auch bei den Pixeln oder Bildpunkten. Je mehr auf gleicher Fläche untergebracht werden, desto kleiner muss der einzelne Pixel sein.
Wenn man weiß, dass zum Beispiel eine „8 Punkt Schrift“ aus 8 Pixeln oder 8 Bildpunkten in der Höhe dargestellt wird, dürfte klar sein, dass 8 kleinere Pixel nicht die gleiche Buchstabengröße darstellen können wie 8 größere.
Schon allen diese Überlegung ließ mich zum Schluss kommen, auf das 15,6“ Full HD (1920 * 1080) Non-Glare zu verzichten und stattdessen das 15,6“ HD+ (1600 * 900) Non-Glare zu wählen.
Zum Schluss vielleicht noch folgender Vergleich: Mein Desktop PC erfreut sich eines 24“ Monitors, die dortige Auflösung beträgt 1920 * 1200 und das 17,3“ Display meines bisherigen Notebooks bescheidet sich mit einer Auflösung von 1440 * 900 Pixeln.


Das Display (Panel) und meine Erfahrungen

Ich bin zu 100% überzeugt, dass ich mit meiner Wahl die richtige Entscheidung getroffen habe. Es bietet ein glasklares und kontrastreiches Bild. Die Größe des Schriftbildes ist zwar wesentlich kleiner als auf meinem alten Notebook, aber dennoch sind Texte problemlos erkennbar und lesbar. Mit der Full HD Variante hätte ich mir wahrlich keinen Gefallen getan.
Wie bereits eingangs erwähnt kann ich meinen Eindruck nicht mit messtechnischen Daten untermauern. Ich kann lediglich meinen subjektiven Eindruck schildern. So fällt es mir auch gar nicht auf, dass laut Profiberichten die Ausleuchtung des Panels nicht zu 100% gleichmäßig ist. In sämtlichen Helligkeitsstufen, die übrigens sowohl über die Systemsteuerung als auch über die Tastatur einstellbar sind, bietet sich mir ein absolut homogenes Bild.
Natürlich habe ich auch getestet, ob sich das Notebook für ein Arbeiten im Freien bei Sonnenschein eignet. Auch wenn der Bericht, auf den meine Kaufentscheidung fußt, in dem einen oder anderen Punkt mir ein wenig geschönt erscheint, bezüglich der Eignung des Displays für ein Arbeiten im Freien hat er mit Sicherheit nicht übertrieben. Trotz direkter Sonneneinstrahlung habe ich keine Probleme zu erkennen, was auf dem Display abgebildet ist. Beeinträchtigungen durch Licht sind als eher gering zu bezeichnen.


Die versprochene Akkulaufzeit

Bis zu 5 Stunden soll eine Akkuladung durchhalten, sowohl laut Testbericht als auch laut Herstellerangabe. Natürlich fällt sie ab bei starker Rechnerbelastung wie zum Beispiel bei anspruchsvoller Grafikarbeit. Aber selbst dann soll sie noch bei deutlich über 2 Stunden liegen.

Die geschilderte Akkulaufzeit war neben dem gelobten Displays der zweite Entscheidungsgrund für das Schenker Notebook.
Ihr könnt euch kaum vorstellen wie enttäuscht ich über die gemessene Akkulaufzeit war. Nach 2 Stunden und 20 Minuten war Feierabend. Und dabei habe ich die ganze Zeit nichts anderes gemacht als ein wenig im Internet gesurft. Irgendwo und irgendwann hatte ich mal gelesen, dass ein Akku erst nach mehrmaligem Laden zu seiner Höchstleistung kommt. Also gab ich die Hoffnung nicht auf, es wird schon werden. Es wurde aber nicht.
Meine Enttäuschung war groß. Zurückschicken angesichts des erstklassigen Displays wollte ich das Notebook eigentlich nicht. Andererseits wollte ich auch nicht hinnehmen, dass die tatsächliche Akkulaufzeit maximal 50% der versprochenen beträgt.
Ich weiß gar nicht, wie viele Berichte oder Interneteinträge ich gelesen habe, bis ich auf die Lösung gekommen bin. Die auf der beigefügten CD mitgelieferten Treiber sind veraltet und vermögen nicht die propagierte automatische Anwahl der sinnvollen Grafik umzusetzen. Bei anspruchslosen Arbeiten reicht die interne Grafik, bei anspruchsvollen Anwendungen wie zum Beispiel modernen Spielen soll dagegen voll automatisch auf die dedizierte Grafikkarte „NVIDIA GeForce GT 555M Grafik“ zugegriffen werden.
Beim Sollen ist es allerdings geblieben, wie ich nach Beobachtung der entsprechenden Kontroll-LEDs festgestellt habe. Wie diese aussehen, will ich an dieser Stelle nicht weiter beschreiben, sondern verweise dazu auf die entsprechenden Fotos, die Bestandteil meines Erfahrungsberichtes sind.
Nach gelungener Umstellung auf die interne Grafikkarte beträgt die Akkulaufzeit nunmehr um die 3 Stunden.


THX TruStudio Pro Soundsystem, High Definition Audio, 2 Lautsprecher

Mit diesen bedeutungsschwangeren Worten macht der Hersteller auf die Soundqualitäten des XMG A501 aufmerksam. Dass hier mehr versprochen wird als gehalten werden kann, habe ich so einigen Verbrauchermeinungen entnommen. Entsprechend heruntergeschraubt waren dann auch meine Erwartungen. Was ich aber nach Installation sämtlicher Software und Treiber dem Notebook an Sound entlocken konnte, spottet jeglicher Beschreibung!!!
Wenn ich behaupte, dass der legendäre C64, also der Homecomputer aus dem Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, über einen weitaus besseren Sound verfügte, so mag das vielleicht ein wenig vermessen klingen, ist aber an der Wahrheit weniger weit entfernt als dass das XMG A501 über einen überdurchschnittlichen Sound verfügt.
Mit viel gutem Willen vermag ich die Soundfähigkeit des XMG A501 als „schwach ausreichend“ zu bezeichnen. Gäbe es für Notebooks eine Show à la DSDS, hätte es sich 3 glasklare „Nein“ eingehandelt!


Die Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität ist nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht so überragend, dass ich sie positiv erwähnen könnte. Insbesondere bei der Tastatur ist mir aufgefallen, dass einige wenige Tasten so fixiert sind, dass sie ein wenig vom Unterbau preisgeben. Nicht wirklich schlimm, aber es stört ein wenig die Harmonie. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht auch ein wenig zu kritisch. Angesichts des Anschaffungspreises erwarte ich aber eine nahezu perfekte Qualität.
Auf dem Foto, das ich von der Tastatur gemacht habe, kommen die von mir bemängelten Tasten leider nicht so ganz zum Ausdruck.


Das Erscheinungsbild des XMG A501

Schlicht und ergreifend soll sich laut der von mir gelesenen Berichte das Notebook zeigen. Auf keinen Fall soll es aufgrund eines etwa gelungenen Designs auf sich aufmerksam machen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ich lege bezüglich der Urteile über das Aussehen des Notebooks mein Veto ein. Ich erachte die schlichte matte Oberfläche des in schwarz gehaltenen Notebooks als durchaus gelungen und war und bin von ihr absolut positiv überrascht.


Anzahl, Art und Position der Anschlüsse / Schnittstellen

Über Anzahl und Art der Anschlüsse habe ich weiter oben bereits Auskunft gegeben. Bezüglich der Position verbleibt mir eigentlich nur die Feststellung, dass die der Audio-Anschlüsse nicht gerade glücklich gewählt ist. Vorne auf der rechten Seite positioniert wirken sie dann doch ein wenig störend, weil sie den Aktionsbereich der Maus zumindest in Teilbereichen einschränken.
Einen gewissen Einblick gewähren sicherlich auch meine Fotos.


Geräuschkulisse und Wärmeentwicklung

Von “angenehm leise” bis “viel zu laut” wurde in den von mir im Vorfeld gelesenen Berichten geurteilt. Angenehm leise, so lautet auch mein Urteil. Von irgendeiner Lautstärke habe ich nichts vernommen. Selbst bei höherer Anforderung an das Notebook ist die Geräuschkulisse als durchaus angenehm zu bezeichnen. Sicherlich entwickeln Prozessor und Grafikkarte unter diesen Umständen eine höhere Temperatur. Die Lüfter, die dann für die entsprechende Abkühlung zu sorgen haben, nehmen diese Aufgabe aber durchaus dezent wahr.
Keinesfalls teile ich die Auffassung, dass die Wärmeentwicklung außergewöhnlich hoch wäre. Si eist nicht höher als bei meinem bisherigen Notebook, das allerdings auch über eine dedizierte Grafikkarte verfügt.


750 GB SATA-II 7200 U/Min Seagate Momentus 7.200.5

Über diese Festplatte werde ich mich in einem gesonderten Bericht äußern. Entschieden hatte ich mich für diese Festplatte, weil sie aufgrund des integrierten Flash-Speichers mit einer Größe von 8 GB eine hervorragende Startzeit verspricht. Ich habe durchaus den Eindruck, dass dieses Versprechen auch gehalten wird. Der Windowsstart geschieht jedenfalls in einer Geschwindigkeit, die ich kaum für möglich gehalten hätte. Angenehm überrascht bin ich auch über die Laufruhe, immerhin liegt die Umdrehungszahl bei 7.200 pro Minute.
Alles Weitere werde ich demnächst in einem gesonderten Bericht darlegen.


Ein paar Worte zum Lieferumfang

Ein paar Worte reichen tatsächlich aus, denn der Lieferumfang ist recht spartanisch. Zum Notebook gibt es noch das Akku, das Ladegerät, eine Kurzanleitung und eine CD mit Treibern und einer ein klein wenig ausführlicheren Anleitung.
Da das Notebook unterschiedlich ausgestattet sein kann, sind nicht alle Treiber für die jeweilige Konfiguration von Bedeutung. Diejenigen, die von Bedeutung sind, sind teilweise bereits veraltet. Es ist also ratsam, nach der Grundinstallation die Updates vorzunehmen.


Last but not least: Meine Fotos

Sie sind leider nicht so wirklich gelungen. Bei Tageslicht, ohne Blitzlicht, wären sie sicherlich um Längen besser. Sobald ich Gelegenheit habe, werde ich sie Zug um Zug austauschen.





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masterlanguages

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15.06.2014 01:43

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Pearl1703

Pearl1703

25.04.2014 13:40

Grandioser Bericht. Die Marke sagte mir bisher nichts.

LadyKarola

LadyKarola

24.04.2014 09:54

bh

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