was machen die da?
19.07.2005
Pro:
witzig, neu und immer wieder überraschend
Kontra:
keine
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Kultstatus:
Durchhaltevermögen:
mehr
 WM_2006
Über sich:
Zur Zeit stark verschnupft und daher muss der nächste Bericht leider noch ein wenig warten
Mitglied seit:04.02.2005
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Vertrauende:133
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 79 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Comedy ist in und immer wieder gibt es neue Konzepte, um die Zuschauer zu unterhalten. Die meisten Konzepte aber haben es schwer, weil es auf Dauer langweilig wird und sich das ein oder andere immer wiederholt. Aber die "Schillerstrasse" ist völlig anders. Nichts ist gestellt oder auswendig gelernt. Die "Schillerstrasse" ist so interessant, weil alles improvisiert ist und immer wieder neue Wendungen geschehen. Keine Folge wiederholt sich und die Comedians sorgen dafür, dass die Zuschauer bestens unterhalten werden. Aus diesem Grunde schaue ich mir diese Sendung auch immer gerne an und inzwischen ist die "Schillerstrasse" zu eine meiner Lieblingssendungen im Fernsehen geworden. Für all diejenigen, die die "Schillerstrasse" noch nicht kennen sollten, ist dieser Bericht eine kleine Einführung sein. Das Konzept -------------------- Die "Schillerstrasse" ist eine neue Adresse, unter der die Komödiantin Cordula Stratmann zuhause ist. Sie gehört zum Stammpersonal in dieser Sendung und immer wieder sind neue Überraschungsgäste wie z.B. - Dirk Bach - Anette Frier - Ralf Schmitz - Martin Schneider - Wigald Boning Die Idee ist ganz einfach: Pro Sendung gibt es eine Grundidee, aber wie es weitergeht, weiß keiner. Nur der Spielleiter Georg Uecker versucht das Geschehen in eine Richtung zu lenken. Dazu ist jeder Comedian mit einem Knopf im Ohr versehen und Georg Uecker gibt ihm Regieanweisungen. Die anderen Mitspieler hören dies natürlich nicht und manchmal gibt es richtig komische Szenen. Nur der Zuschauer hört diese Regieanweisungen neben dem Comedian und dies ist beste Fernsehunterhaltung. Sehr gut an dieser Sendung finde ich, dass es kein festes Drehbuch gibt und die Mimik und die Witze der Comedians sind einfach unübertrefflich. Von Georg Uecker, den man ja auch aus der Lindenstrasse gut kennt, hätte ich nie gedacht, dass er auch so eine komische Ader hat. Jede einzelne Folge ist völlig anders und alles ist improvisiert. Andere Sender versuchen inzwischen dieses Konzept zu kopieren, aber die "Schillerstrasse" gefällt mir mit Abstand am besten. Der Spielleiter --------------------- Hinter der Bühne sorgt der Lindenstrassen-Star Georg Uecker, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Er greift in die Handlung aktiv ein, in dem er einen Mitspieler gezielte Regie-Anweisungen gibt. Dass man die einzelnen Szenen nicht so ernst nehmen sollte, liegt wohl auf der Hand. Anweisungen wie "Der Geist von Alfred Biolek ist in Dich gefahren" oder "Sprich wie ein Büttenredner" sorgen für richtig viel Komik auf der Bühne. Jede Folge ist genauso komisch, weil eben die Darsteller ihre Sache nahezu perfekt machen. Allein die Mimik von z.B. Martin Schneider ist unverwechselbar und ich sehe ihn mir ganz gerne an.
Die Bühne ------------------ Die "Schillerstrasse" wird in einem Studio aufgenommen, das man auch als Zuschauer live erleben kann. Der Eintrittspreis kostet hierfür 13 Euro und ich bin mir sicher, dass sich ein Besuch lohnen würde. Leider ist das Studio in Köln Hürth ein wenig zu weit weg, damit ich es mal besuchen könnte. Die Wohnung von Cordula Stratmann wird dabei gut dargestellt mit einer Sitzecke, einem Balkon und einem Eingangstür. Nur besteht die Wohnung nur aus einem Zimmer, aber es ist recht groß und gemütlich. Die Darsteller --------------------- Cordula Stratmann ist die Hauptmieterin in der Schillerstrasse. Damit es nicht so schnell langweilig wird, muss sie sich immer wieder auf neue Gäste in ihrer Wohnung einstellen. Und der Gewinner ist eindeutig der Zuschauer. Wortwitz und Situationskomik ist das Markenzeichen von Cordula Stratmann und ihren Gästen. Vor allem überraschte mich dies, weil ich von Cordula Stratmann vorher noch nicht als Comedian wahrgenommen hatte. Aber sie kann gut mit Menschen umgehen und es scheint, als wenn sie sehr viele Freunde hat, die sie gerne zu sich einlädt. Ihre beste Freundin ist wohl Anette Frier, die man inzwischen in fast jeder Folge zu sehen bekommt. Anette Frier hat sich schon einen grossen Namen in der Comedian-Szene gemacht. Sehr gut fand ich sie schon in der Wochenshow mit Ingolf Lück und seitdem ist sie vom Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Marztin Schneider ist durch seine hessische Art einfach urkomisch und man kann ihm irgendwie nicht böse sein, wenn er sich mal wieder in ein Fettnäpfchen setzt. Durch die "Schillerstrasse" ist er jetzt noch populärer geworden. Ralf Schmitz ist vor allem durch die Sendung "Die dreisten Drei" bekannt geworden und ich sehe ihn mir auch gerne an. Vor allem bei den Regieanweisungen von Georg Uecker scheint er richtig aufzublühen.
Der Sendetermin ------------------------- Zur Zeit läuft die "Schillerstrasse" samstags ab 22 Uhr - also auf einem Sendeplatz, den sonst "Genial Daneben" gehört, aber Hugo Egon Balders Sendung ist zur Zeit in der Sommerpause und die "Schillerstrasse" ist schon eine sehr gute Urlaubsvertretung. Meine Meinung ------------------------ Die "Schillerstrasse" ist meiner Meinung nach zurzeit die beste Comedian-Sendung, die vielleicht nur noch von "Genial Daneben" übertroffen wird. Der Sender Sat.1 hat damit die beiden quotenstärksten Comedian-Sendungen zurzeit im Programm und hat damit auf die nächsten Monate hinaus immer die Nase voraus. Der Spielleiter Georg Uecker ist zwar meist im Hintergrund, aber durch seine Regieanweisungen gibt es immer wieder Überraschungen. Und auch durch die wechselnden Gäste gibt es eine gewisse Vielfalt und manchmal habe ich den Eindruck, dass selbst die Schauspieler nicht wissen, wer gerade an der Tür klingelt. Insgesamt gesehen hat diese Sendung bei Sat.1 eindeutig die Note "Sehr wertvoll" verdient und ich hoffe, dass den Verantwortlichen nicht so schnell die Ideen ausgehen.
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23.08.2005 13:19
Willkommen in der Schillerstraße - auch wir sind dort gern zu Gast, und wenn's nur im Fernsehen ist. Wir finden die einfach nur einmalig und nicht zu kopieren. Auch wenn mancher der Meinung ist, Improvisation gehöre zum Grundwissen eines jeden Schauspielers. So kann man doch diese Sendung auch als eine Art "Übung" für die Darsteller betrachten. Ich finds einfach nur superwitzig. lg Anett
26.07.2005 23:24
das is eine absolut tolle sendung, schau die auch gern!!!!!! die ist total witzig!!!!! lg
25.07.2005 12:17
Improvisation, da ist überhaupt nichts dran, das ist das Notwendigste, das ist das erste was man lernt, egal ob beim Schauspiel oder, wenn man ein Musik-Instrument lernt --> Ich verstehe nicht, warum die Leute darauf reinfallen, und ein bisschen Impro (die hier ja auch nicht mal so sonderlich gut ist) Klasse finden.