Schlag den C-Promi
20.03.2009
Pro:
es scheint zu laufen
Kontra:
Abklatsch
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Kultstatus:
Unterhaltungswert
Moderation:
Durchhaltevermögen:
 Creedy18
Über sich:
♥♥ THEONLY14MEDIGGA1999 ♥♥ c[_] ♥ ein bisschen Mama, ein bisschen ...
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Es gibt ja Menschen auf der Welt, die so ziemlich alles, was sie anfassen, in Gold verwandeln. Ein gewisser Stefan Raab gehört hier auf jeden Fall dazu. Ob man ihn nun mag oder nicht, sei an dieser Stelle erstmal dahingestellt. Zweifelsfrei ist die Tatsache, dass er mit dem was er tut, mehr als erfolgreich ist und das schon seit Jahren. Es scheint fast so als kenne er keine Grenzen, weder körperlich noch geistig. So gehört dieser Mann nun seit Jahren in die Fernsehlandschaft von ProSieben wie die unzähligen Werbeblogs. Nun hat er einen neuen Coup gelandet, obwohl die ganze Sache gar nicht soo neu ist. ~~**~~ SCHLAG DEN STAR ~~**~~ An dieser Stelle frage ich mich, was man sich nicht alles antut, wenn man an einem Freitag abend vollkommen fertig auf der Couch im elterlichen Haus liegt. Nun man zappt durchs Programm. Und da ich mich gerne von neuen Dingen zumindest mal berieseln lasse, hab ich mir diese Sendung auch gleich mal angeschaut, um Euch davon berichten zu können.
PRODUZENT Produziert wird diese Geschichte von BRAINPOOL Artist & Content Services GmbH Schanzenstraße 22 51063 Köln DeutschlandTel.: 0221/6509-6002 Fax: 0221/6509-6991 E-Mail: info.bacs@brainpool.de http://www.brainpool.deWenn mich nicht alles täuscht hat hier auch Raab tv, also die Produktionsfirma von Stefan Raab die Finger mit im Spiel, aber nun gut er hat eh Gold an den Pfoten. AUSSTRAHLUNGEs werden zunächst vier Folgen gesendet, vom 13. März an jeden Freitag Abend um 20:15 Uhr. Das ganze gibt es natürlich zu sehen auf Pro7. Im Gegensatz zum alt bekannten Format Schlag den Raab ist die Sendedauer hier nur 2 Stunden und füllt nicht das ganze Abend- und Nachtprogramm und überzieht auch nicht gnadenlos. KONZEPTNeu ist an diesem Konzept mal so reineweg gar nichts. Das Konzept erinnert sehr stark an Schlag den Raab. In jeder Folge muss sich ein Kandidat mit einem „Star“ messen, am vergangenen Freitag war es Stefan Effenberg. Die weiteren Stars sind: Boris Becker (20.03.), Stefan Kretzschmar (27.03.) und Wigald Boning (03.04.).Ähnlich wie bei Schlag den Raab treten die Kontrahenten in bis zu neun verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Das können eigenartige Sportliche Herausforderungen sowie auch Wissenstests sein. Der erste Herausforderer war Oliver, 34 aus Hamburg, der sich wie eingangs bereits erwähnt mit Stefan Effenberg messen musste. Die Punktzahl für jedes Spiel bestimmte sich durch die Reihenfolge der Spiele, ebenfalls wie bei Schlag den Raab, so gibt es für den Sieg im ersten Spiel 1 Punkt, beim zweiten 2 Punkte und so weiter. Oliver war gegen Stefan Effenberg mehr als unterlegen, so dass bereits nach vier Spielen Feierabend war. Effenberg konnte sich durch mehr Ehrgeiz bei den sportlichen Wettkämpfen und mehr Glück beim Würfeln letztendlich ohne nennenswerte Probleme durchsetzen. Auch hier sind die Parallelen zu Schlag den Raab sehr deutlich, denn in den letzten Ausgaben war es meist Stefan Raab, der den Sieg nach Hause trug. Darunter leidet natürlich auch die Spannung. Gerade wenn nach bereits vier Spielen Schicht im Schacht ist, langweilt das den Zuschauer doch zunehmend. Da wächst natürlich der Verdacht, dass der „Star“ hier Vorteile genießt, obwohl es dem Konzept der Show nicht sonderlich dienlich wäre. So gesehen ist das nur reine Spekulation und ansich auch nicht so wichtig. Jedenfalls ist es so, wer 23 Punkte erreicht, ist der Sieger, dann haben eventuell nachfolgende Spiele keinen Sinn mehr und es wird auf diese verzichtet. Am schönsten und spannendsten ist es für den Zuschauer natürlich, wer das Rennen im letzten Spiel macht. Das ist ähnlich wie beim Boxen, wo es schon ärgerlich ist, wenn man Karten für einen sau teuren Kampf kauft und dieser dann in der zweiten Runde durch K.O. beendet wird. Wie dem auch sei, hat Oliver in der ersten Show die Chance auf 50.000 € verpasst. Die hätte er nämlich gewonnen, wenn er Stefan Effenberg besiegt hätte. Da Effe nun als Sieger hervorging, erhält nicht etwa dieser das Geld, nein, der Jackpot am kommenden Freitag wird um die Gewinnsumme erhöht, das heißt, der nächste Kandidat, der sich am kommenden Freitag dann mit Boris Becker messen muss, spielt dann nicht um 50.000 € sondern gleich mal um 100.000 €. Sollte dieser wieder verlieren, erhöht sich der Jackpot in der kommenden Woche wiederum um 50.000 €, so dass der Kandidat in der vierten Woche um bis zu 200.000 € spielen würde. Auch dieser muss sich dann in Spielen wie Minigolf oder Würfeln mit dem Star, in diesem Fall Wiegand Boing, messen. Die Spiele sind natürlich vorher geheim und werden den Kandidaten erst zu Beginn des jeweiligen Spieles genannt und etwaige Besonderheiten erklärt. Natürlich darf bei dieser Show auch der Erfinder dieser Idee nicht fehlen, Stefan Raab moderiert diese Sendung und führt durch die Spiele. Diese Rolle steht ihm auch ganz gut, so kennen und mögen ihn viele Deutsche. HINTERGRUND Die Parallelen, die sich unweigerlich zu Schlag den Raab ziehen lassen und dem Zuschauer vor Augen führen, dass es lediglich die gleiche Show ist, nur mit der Veränderung, dass der Hauptakteur diesmal nicht selbst mitspielt, sondern die Moderation übernommen hat. Das ist insoweit auch richtig. Der Grund hierfür liegt darin, dass Schlag den Raab derart erfolgreich war, dass man dieses Konzept auch in andere Länder verkauft hat. So kann man dieses Format unter dem Namen Beat Your Host nun auch in Großbritanien, Italien, Schweden, Finnland, den USA, Frankreich, Spanien, Belgien und Rumänien sehen. Leider entstand dabei ein Problem für die einkaufenden Länder, denn dort gab es keine vergleichbare Person, die wie Stefan Raab derart multitalentiert ist, dass er es Monat für Monat mit einem beliebigen Gegner aufnehmen kann. So wurden anstelle dessen, Sportler und andere Stars verpflichtet, mit denen sich das gemeine Volk dann messen konnte. Dies führte natürlich auch zu einer Steigerung der Quote und machte dieses Format in den besagten Ländern sehr erfolgreich. Dies blieb natürlich auch Raab nicht verborgen und so wurde die abgewandelte Version zurück nach Deutschland geholt. Und was dabei rauskam, kann man nun Freitag Abends auf Prosieben mitverfolgen. MEINUNG So aber nun erstmal dazu, was ich davon halte. Als diese Schlag den Raab Geschichte noch Neuland war, hat mich das durchaus interessiert. Aber meiner Meinung nach wurde dieses Format in den vergangenen Jahren vollkommen überreizt. Die Spiele wiederholen sich und meist bleibt am Ende Raab der Gewinner, so zumindest bei der Muttersendung. Der Moderator Optenhövel nervt zudem auch gewaltig. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, diese neue Version mir anzuschauen, zumal durch die Sportler, oder wollen wir an dieser Stelle lieber C-Prominente sagen, ein anderes Gesicht auf dem Bildschirm erscheint. Raab als Moderator finde ich ja recht amüsant, obwohl ich es mir sicherlich nicht antue, jeden Abend TV-Total zu schauen, das nun auch schon seit zehn Jahren über die Mattscheibe flimmert. Ob Stefan Effenberg da die beste Wahl gewesen ist, wage ich zu bezweifeln, denn bereits seine Doku Soap auf RTL ist ja derart grottig gelaufen, dass sie vorzeitig abgesetzt wurde. Tja, einen Herrn Effenberg mag hier halt niemand mehr sehen. Mit Boris Becker wird es sich meiner Meinung nach wohl ähnlich verhalten, der einzige aus meiner Sicht interessante Star wird Wiegald Boning sein, denn was der so drauf hat, würde mich schon interessieren, gehört er doch zu den weit unterschätzten Personen in meinen Augen.Ansonsten finde ich das Format doch ziemlich ausgelutscht. Klar sind einige Spiele recht witzig und die Moderation kann sich soweit auch sehen lassen, aber irgendwie ist alles schon tausend Mal da gewesen und ob man das Freitags in die Primetime stecken muss, nunja die Quoten waren nicht schlecht, wenngleich sie auch nicht an Schlag den Raab heranreichten. Aber gegen Mario Barth hatte dieses Format dann doch keine Chance, obwohl ProSieben durchaus zufrieden sein kann. Für meinen Geschmack ist das alles irgendwie nur Mittelmaß, ein Abklatsch des Originals, das wohl auch darunter leiden muss, was vielen Fortsetzungen droht, absolute Langeweile und Interessenverlust. Ich denke nicht, dass sich dieses Format trotz der durchaus passablen Quote am vergangenen Freitag auf Dauer durchsetzen wird, es sei denn, es werden bessere „Stars“ geboten, die man noch nicht beim Promidinner oder in irgendwelchen abgehalfterten Pseudo-Dokus schon bis zum erbrechen hat vorgesetzt bekommen. Das ist einfach nur langweilig und ödet an. Da ist man besser bedient man schaut aus dem Fenster. Zur seichten Abendunterhaltung und wenn man nur alle paar Minuten hinschaut, taugt das schon was, man muss nicht ständig zuschauen und so wirklich fesselnd ist die Sache auch nicht, man muss das Ende nicht sehen, da reicht es vollkommen aus, die Neugier später dann per Videotext oder PC nachzulesen. Für Fans des Herrn Raab wird diese Sendung wohl sicherlich ein Muss sein. Letztlich bleibt hier wieder nur zu sagen, dass es wie immer reine Geschmackssache ist, wobei mein Geschmack hier nur bedingt getroffen ist, weil diese Neuauflage sich irgendwie an altbackenen „Stars“ und Spielen aufzieht, da hätte man durchaus mehr raus holen können. Aber schauen wir mal, ob sich das bessert oder ob der Name Raab für einen Quotengaranten ausreicht, wobei ich schon das Gefühl habe, dass seine großen Zeiten sich doch langsam dem Ende neigen. Bis dahin gibt’s nur zwei Sterne und keine wirkliche Empfehlung von mir. Jetzt wo das Wetter besser ist, kann man auch draußen selber spielen, jawoll. Eure Creedy18
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28.05.2009 20:32
Ich bin für Raab RAUS! S:-)
09.04.2009 15:28
Schlag den Raab ist spannender :)
03.04.2009 17:32
Bussi