Über sich:Bin derzeit sehr spärlich vertreten hier. Werde zusehen, dass ich irgendwann mal wieder öfter für CI...
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Heute möchte ich euch über den Film "Der schmale Grat" berichten.
Ich habe ihn mir am Samstag das erste Mal angeschaut und möchte euch nun die Eindrücke vermitteln, die der Film bei mir hinterlassen hat.
**** Vorgeschichte ****
Der Film kam am 25.02.1999 in die deutschen Kinos. Also gut ein halbes Jahr nach "Der Soldat James Ryan". Dies erschwerte in meinen Augen den Erfolg, da der Soldat James Ryan sehr gut bewertet wurde und nun als Messlatte galt.
**** Die Story ****
Der Film spielt im 2. Weltkrieg, als die Amerikaner gegen die Japaner kämpften. Die Schlacht findet auf der japanischen Salomon-Insel Guadalcanal statt, wo dis Schützenkompanie C-Force-Charlie einen Japanischen stützpunkt erobern soll. Dieser Stützpunkt gilt als Strategischer standpunkt für die Luftwaffe, da von dort aus mehrere Ziele relativ nahe sind und die Luftwaffe diese gut erreichen kann. Die Landung des Trupps wird überraschand leicht. Kein Widerstand der Japaner. Jedoch kommt es zu einer blutigen Schlacht um den Stützpunkt.
**** Die Schauspieler ****
Wirkliche Hauptdarsteller gibt es in diesem Film nicht. Es spielen aber trotzdem sehr viele Stars mit.
Sean Penn (First Sergeant Edward Welsh), Adrien Brody (Corporal Fife), Jim Caviezel (Private Witt), Ben Chaplin (Private Bell), George Clooney (Captain Charles Bosche), John Cusack (Captain John Gaff), Woody Harrelson (Sergeant Keck), Elias Koteas (Captain James "Bugger" Staros), Nick Nolte (Lieutenant Colonel Gordon Tall), John C. Reilly (Mess Sergeant Storm), Arie Verveen (Private Dale), Dash Mihok (Private First Class Doll), John Savage (Sergeant McCron)
**** Die Psychologie des Films ****
Der psychische Teil des Films, überwiegt den Action Part. Wer glaubt es handele sich bei diesem Film um einen Anti-Kriegs Film a la Der Soldat James Ryan, der Irrt sich gewaltig. Im Film wird eine Person im Blickfeld gehalten und dessen Gedankengänge erzählt. Es wird von dem Wunsch nach Hause zu gehen Berichtet, oder der Grausamkeit Freunde zu verlieren. Die Sinnfrage eines Kriges wird sehr deutlich behandelt. Man kann im Prinzip den Psychologischen Teil garnicht vereinzelt widergeben, da er einfach im ganzen Film allgegenwertig ist. Es ist unglaublich welch hohem Stress ein Mensch in solchen Situationen ausgesetzt sein muss. Klares Denken scheint fast unmöglich zu sein. Man wird regelrecht verrückt nach einer Weile. Man muss jeder Zeit mit dem Tod rechnen und das zerreist einem. Wenn man solche Eindrücke vermittelt bekommt finde ich, hat der Regisseur gute Arbeit geleistet.
**** Action ****
In einem solchen Film fragt sich jetzt natürlich sicherlich Jeder, wie es mit den Actionszenen aussieht. Hier bietet der Film deutlich zu wenig. Natürlich wird die Eroberung des Stützpunkts gezeigt und das Ganze auch in einem gewissen Detailgrad. Man sieht ähnlich verstümmelte Menschen wie in "Der Soldat James Ryan", jedoch noch lange nicht so viele. Jedoch finde ich, dass die Actionszenen, eben durch die damit verbundene Psychologie, wesentlich besser rüberkommen als bei anderen Anti-Kriegsfilmen.
**** Spannung ****
Durch die enorme Spieldauer(170 Minuten) zieht sich der Film stark. Der Film wird nach ca. 15 Minuten sehr spannend, weil man gespannt ist, wie der Stützpunkt nun eingenommen wird. Diese Spannung hält sich im Prinzip auch bis der Stützpunkt eingenommen ist. Danach hätte der Film direkt enden sollen, tut er aber leider nicht, was der Spannung nicht gut tut.
**** Die Landschaft ****
Dies ist ein Punkt, der in meinen Augen sehr viel zum Ambiente des Films beigetragen hat. Die Insel spiegelt im Prinzip den Frieden wieder, der einfach durch die Grausamkeit des Menschen unterbrochen wird. Allein der Kontrast von idyllischen Wiesen und Wäldern und dann die Leichen, abgebrannte Bunker und Kriegsmaschienerie, machen den Film zu einem optischen Genuß. Selten habe ich so vor einem nicht computeranimiertem Film gesessen.
**** FAZIT ****
Ich möchte mich hier nicht mit Lobeshymnen auf die Darsteller und den Regisseur groß aufhalten. Der Regisseur hat das Geschehen einfach perfekt dargestellt. Krieg aus einer ganz neuen Perspektive. Die großen Stars wie John Travolta und George Clooney tragen werden in diesem Film nur mit Nebenrollen (es gibt ja eigentlich keine Hauptrolle) besetzt. So kommt George Clooney ganze 2 Minuten in diesem Film vor. Das ist aber genau das was mich so an diesem Film gefesselt hat. Ein Film mit Stars, die aber nicht als solche dargestellt wurden. Sehr gut gefallen hat mir die Landschaft und die Psychologischen Aspekte. Auch die etwas zu wenigen Actionszenen waren immer von höchster Qualität. Einfach ein Meisterwerk, dass in meinen Augen weit über "Der Soldat James Ryan" angesiedelt werden kann.
Ich kenne diesen Film nicht, wohl aber den Soldat James Ryan (hieß der so?), und den fand ich gut. Wahrscheinlich werde ich ihn mir dann mal ausleihen, obwohl ich Kriegsfilme gar nicht mag... Liebe GRüße, Petra
26.02.2003 10:32
hört sich sehr interessant an!hab den film aufgrund seines erscheinungstermins (kurz nach "saving private ryan") damals übergangen.
22.08.2002 18:13
Guter Film und auch guter Bericht! Gruß, Steffen.
29.07.2002 22:15
Ich kenne diesen Film nicht, wohl aber den Soldat James Ryan (hieß der so?), und den fand ich gut. Wahrscheinlich werde ich ihn mir dann mal ausleihen, obwohl ich Kriegsfilme gar nicht mag... Liebe GRüße, Petra