Schwab.de

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Erfahrungsbericht über "Schwab.de"

veröffentlicht 20.06.2009 | Qwastaccia
Mitglied seit : 15.03.2001
Erfahrungsberichte : 61
Vertrauende : 188
Über sich :
...
Nichts für mich
Pro Kundendienst antwortet schnell
Kontra Kundendienst antwortet nicht konkret. Kundenfeindlich.
sehr hilfreich
Größe des Sortiments:
Verfügbarkeit des Sortiments:
Preisniveau:
Erreichbarkeit des Serviceteams:
Freundlichkeit:

"Kundenvergraulen - oder wie Versandhandel sich disqualifizieren"

Nahezu jeder von uns kennt sie.
Fast jeder von uns nutzt sie hin und wieder.

VERSANDHÄUSER

Ich bin neuer Kunde bei einem Versandhaus.
Ich werde umgarnt.
Ich bin WER
ICH BIN wer!

ICH bekomme sogar für meine erste Bestellung einen Gutschein, den ich lediglich beim Bestellvorgang anzugeben brauche. Der wird direkt bei meiner ersten Bestellung angerechnet. 10 Euro.

WOW!

So weit, so gut ...

... wenn denn Schwab ihre Versprechungen einhalten würde.

Ich habe dem Versandunternehmen „Schwab“ angekündigt, dass ich dessen Vorgehensweise in Verbraucher-Portalen öffentlich mache, daher hier mein Erfahrungsbericht:

Vorab:

• Die Internetpräsenz von Schwab ist relativ übersichtlich und selbsterklärend.
• Die Seiten brillieren nicht durch modernes Design.
• Positiv fällt auf, dass nichts flimmert und blinkt.
• Um die AGB zu lesen muss man bis nach unten scrollen und den klitzekleinen Link treffen.
• Die Präsentation ist gelungen; es wird eine Zoom-Ansicht geboten.
• Alle Artikel haben eine Vorschau-Ansicht (ist nicht selbstverständlich bei Online-Kaufhäusern: manchmal fehlen die Vorschauen).
• Die Seiten laden relativ schnell (man muss keine z.B. 6000-er Verbindung haben. Mit einem 56K-Modem habe ich die Geschichte nicht ausprobiert!)

Meine Erfahrungen im Einzelnen:

Mir als Neukunde wurde ein 10-Euro-Gutschein – also die Verrechnung von 10 Euro bei meiner ersten Bestellung - in Aussicht gestellt.
Da wir gerade eine neue Dunstabzugshaube gekauft hatten und dazu passende Filter benötigten, nahmen wir das Angebot von Schwab wahr und bestellten 2 Filter für 29,99 + 6,95 Euro Versandpauschale – 10 Euro Neukundengutschein. Mir als Neukunde wurde nicht die Wahl zwischen „Bezahlung auf Rechnung“ oder „Nachnahme“ gelassen, sondern ich wurde gezwungen, per Nachnahme zu bezahlen (Zusatzkosten).

In den AGB des Versandhauses wurde nicht auf zusätzliche Kosten durch den Nachnahme-Service hingewiesen (dies aber nur am Rande. Man könnte wissen, dass Nachnahme weitere Kosten mit sich bringt).

Direkt nach meiner Bestellung erhielt ich von Schwab per Mail eine Bestellbestätigung, in der die Kosten der Ware in Höhe von 29,99 Euro, die Versandpauschale in Höhe von 6,95 Euro und der angerechnete Gutschein in Höhe von 10, 00 Euro aufgeführt wurden. Der ausgewiesene Gesamtbetrag betrug also 26,94 Euro.

Ein paar Tage später kam der Zustelldienst und verlangte 38,44 Euro, die ich im Glauben, Schwab sei ein seriöses Versandhaus und gewähre im Falle eines Fehlers ihrerseits alle Kosten zurück, bezahlte.

Ich setzte Schwab sofort in Kenntnis, dass ich unter diesen Umständen (mehr als 31 % mehr als ausgewiesen zahlen zu müssen) die Ware zurücksenden würde. Als Mail-Antwort kam eine Entschuldigung und dass mir der 10-Euro-Gutschein für meine nächste Bestellung auf meinem Kundenkonto gutgeschrieben würde, und ich die Ware kostenfrei über Hermes (DHL hätte mich ca. 3,90 Euro gekostet) zurücksenden solle. Ich trug also die Ware zu Fuß zum nächsten Hermes-Paket-Shop.

Etwa 3 Wochen später erhielt ich einen Verrechnungsscheck über 29,99 Euro von Schwab.

Auf meine Nachfrage per Mail, wieso ich nun also auf 8,45 Euro sitzen bleiben müsse (38,44 Euro – 29,99 Euro), ohne irgendwelche Ware zu haben, wurde nur lapidar auf die AGB des Hauses Schwab verwiesen und darauf, dass im Falle einer berechtigten Reklamation der Ware auch die Hinsendekosten erstattet würden.
Offenbar war die Reklamation am plötzlich erheblich teureren Artikel des Versandhauses keine berechtigte Reklamation.

Mein Einwand, der Fehler liege bei Schwab, weil mit einer Ermäßigung in Höhe von 10 Euro gelockt wurde (Gutschein - der aber nach Zusendung nicht mehr angerechnet wurde) – und ich nur deshalb bestellt habe – wurde mit keiner Silbe beantwortet.
(Der zusätzlichen Bitte um Löschung meiner Kundendaten bei Schwab wurde in einer letzten Mail des Versandhauses – ohne auf meine weiteren Einwände einzugehen - stattgegeben, ist aber auch nach inzwischen über 12 Stunden nicht erfolgt. Die 10-Euro-Gutschrift auf meinem Kundenkonto wurde bereits 3 Tage nach meiner Mail an den Kundenservice storniert).

Den Mail-Verkehr mit dem Kundencenter von Schwab habe ich gespeichert; er steht für weitere Frage gerne zur Verfügung!

Nochmal:
Ich habe dem Versandunternehmen „Schwab“ angekündigt, dass ich dessen Vorgehensweise in Verbraucher-Portalen öffentlich mache, daher hier mein Erfahrungsbericht. Ich halte meine Versprechen ;-) ...

Grundsätzliche Fragen zu den Hinsendekosten sind noch nicht getroffen. Der EuGH muss noch entscheiden. Ich hoffe, er tut dies bald!
http://www.it-rechtsinfo.de/urteile/einzelnews/article/9/Widerrufsrecht-EuGH-soll-ueber-Versandkostenerstattung-entscheiden.html

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • xxwolfgang veröffentlicht 01.07.2011
    ich hab 2 Jahre später (2011) den Trick mit dem 10€-Gutschein auch erlebt; hätte ich diesen Bericht früher gelesen, wäre Schwab für mich nicht in Frage gekommen
  • hr.biernot veröffentlicht 12.11.2009
    das ist eine Art, mit der man mit Sicherheit Kunden "gewinnt" und sich selbst dem Ruin ein Stück näher bringt...
  • LESEZEICHENFEE veröffentlicht 03.11.2009
    Meinen Neukundengutschein über 10 Euro habe ich auch nie von Quelle bekommen. Aber dafür bestelle ich auch nicht mehr bei bankrotten Unternehmen. Ein bh, weil ich es wichtig finde, auf solche unseriösen Versandhändler hinzuweisen. Allerdings glaube ich nicht, daß es was nützt. Bei Ciao gibt es x-Berichte über unseriöse Händler und trotzdem kaufen die Leute weiter dort ein. Trotzdem man sollte darüber schreiben.
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Produktdaten : Schwab.de

Produktbeschreibung des Herstellers

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