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Gestern war mal wieder Kinotag bzw. –abend für mich und ich war schon ganz gespannt darauf, wie sich mein Lieblingsschauspieler, Robert de Niro, in <<The Score>> präsentiert.
INHALT:
Nick Wells (Robert de Niro), in Fachkreisen des Diebgenres als Meister seines Faches geachtet, hat nach Jahren des Stehlens und Klauens die Nase voll von seinem Job.
Stattdessen möchte er sein ganzes Engagement in sein florierenden Jazzclub investieren, der für ihn seine Zukunft repräsentiert, dies alles natürlich höchst seriös, versteht sich.
Sein Chef und Freund (Marlon Brando) – die Jahre des Stehlens schweißen anscheinend zusammen – versucht jedoch Nick Wells noch ein einziges Mal zu einer diebischen Aktion zu überreden.
Der Auftrag beinhaltet den Raub eines unschätzbar wertvollen und kostbaren Zepters, der sich im Zollamt von Montreal befindet.
An seine Seite soll, laut Plan seines Chefs, der diebische Novize Jackie (Edward Norton) stehen, der sich im weiteren Verlauf des Films als extrem temperamentvoll und bisweilen auch sehr hitzig entpuppen wird.
Gar nicht begeistert von dieser Idee, mit einem jungen, unerfahrenen Dieb zu arbeiten und von dem eigentlichen Plan, das Zepter zu stehlen, auch nicht so recht angetan, lässt er sich letzen Endes doch auf diese Aktion ein.
Nun startet das final-kleptomanische Himmelfahrtskommando...
URTEIL:
Man muss Frank Oz, Schöpfer der Muppets, zu gute halten, dass er es versucht hat und es sich um seinen ersten Actionfilm handelt.
Aber ich finde es nun wirklich nicht so erbauend, einen Charakterdarsteller wie Robert de Niro ewig lange beim Safeknacken zuzuschauen und dabei noch nicht einmal die Mimik de Niros begutachten zu dürfen, denn ein Dieb, der was auf sich hält, trägt eine Maske.
Robert de Niro ist von meinem Standpunkt aus total unterfordert mit dieser Rolle.
Auch Edward Norton, vielen noch bekannt aus dem Streifen <<Fight Club>> wirkt irgendwie steif, blass und nicht so recht bei der Sache, Schade eigentlich!
Auch von einem der anerkanntesten, besten und bisweilen extravagantesten Schauspieler, Marlon Brando, ist fast nichts zu sehen, wodurch er dementsprechend nicht mit seiner einzigartigen Art und Weise des Schauspielens glänzen kann.
Dennoch muss man ehrlicherweise konstatieren, dass die Macher dieses Films durch die Besetzung der Hauptfiguren mit solch hochkarätigen Mimen nichts falsch machen konnten, denn trotz manchmal endlos wirkenden Längen im Film, schaffen es die drei Akteure dem Film genug Schwung zu geben.
Und man mag es gar nicht mehr so recht glauben, am Ende wird es sogar richtig spannend.
Für diesen Film (Länge etwa 124 Minuten, FSK: 12 Jahre) kann ich nur ein <<beschränkt empfehlenswert>> verteilen!
Ich wünsche euch allen eine sonnige und spannende Woche
Oooops, eigentlich hatte ich mich schon sehr auf diesen Film gefreut. Oder besser gesagt ich freute mich auch deNiro und Filmveteran Barndo. Nun erfahre ich, dass hier ihre wahre Größe nicht zu Ausdruck kommt? Das ist aber jammerschade! Liebe Grüßchen, Jürgen
14.08.2001 15:11
Oooops, eigentlich hatte ich mich schon sehr auf diesen Film gefreut. Oder besser gesagt ich freute mich auch deNiro und Filmveteran Barndo. Nun erfahre ich, dass hier ihre wahre Größe nicht zu Ausdruck kommt? Das ist aber jammerschade! Liebe Grüßchen, Jürgen