... Ich werde ernst genommen
Die Securvita behauptet vom ersten Kontakt an in Werbung, Broschüren und auch der Mitgliederzeitschrift, sich besonders für den Patienten und Versicherten einzusetzen. Das beginnt mit der Bereitschaft auch negative Leserbriefe in der eigenen Mitgliederzeitschrift ... Bericht lesen
Zuzahlungsfrei! An seiner Gesundheit richtig sparen.
Erfahrungsbericht von Magistix über Securvita 01.02.2010
Produktbewertung des Autors:
Erreichbarkeit im Ernstfall:
kein Problem
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:
ohne Zögern
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:
ausgezeichnet
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
super freundlich
Pro:
Gute Versicherungsleistungen, kein Zusatzbeitrag, hohes Maß an Kompetenz
Kontra:
Eigenverantwortung hilfreich, keine direkte Beitragsrückzahlung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Gerade einmal wieder aktuell ist ja auch das Thema Gesetzliche Krankenkassen . Ich habe mich vor 10 Jahren damals sehr genau informiert und bis heute eine auch in der Rückschau beinahe ideale Wahl für mich getroffen. Trotz Einheitsbeitrag gibt es nämlich Gründe, wieso ich denke, besser versichert zu sein! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Allgemeines rund um meine Krankenkasse
Auch durch Regierungspolitik schrumpft die Zahl der Krankenkassen mehr und mehr. Einst gab es gleich mehrere Tausend. Heute weniger als 180 Krankenkassen. Obwohl noch relativ jung unter diesem Namen hat sich die securvita als ehemalige Betriebskrankenkasse etabliert. Sie räumt seit vielen Monaten und einigen Jahren in Vergleichstests Preise ab und ist weiterhin die am schnellsten (ohne Fusionen) Mitglieder gewinnende Krankenkasse.
Grund dafür ist das besondere Konzept. Schon früh hat man dafür gerungen, neben den Leistungen der klassischen Schulmedizin auch Naturheilkunde als gesetzliche Kassenleistung anzubieten. Das wird bis heute getan und lockt viele neue Mitglieder an. Zurecht fühlen sie sich von der informativen Internetseite, den glanzvoll-freundlichen Broschüren und Versprechen angezogen. Wer securvita aufsucht findet keinen biederen Verwaltungsapparat, sondern eine auf den ersten Blick sehr lebendige Krankenkasse, die offensiv auf die Versicherten zugeht.
Dazu zählt neben den gesetzlichen Kassenleistungen auch ein breites Angebot an Zusatzversicherungen, die man beispielsweise in der absolut lesenswerten kostenlos zugesendeten Mitgliederzeitschrift ausgiebig vorstellt. Man bietet zwar kein breites Netz von Vor-Ort-Sitzenden Filialen, dafür aber wichtige Informationen über das Internet und eine absolut besonders hilfreiche Plattform mit Dokumenten und Formvorlagen sowie eine kostenlose Rufnummer, für alle Belange des Versicherten.
Das funktioniert auch in der Praxis prächtig und gut. Obwohl ich früher bei der DAK noch ein Büro vor Ort beziehungsweise in 10km-Umfeld hatte, spüre ich keine Entfernung. Sowohl die Telefonnummer als auch die Email- und Kontaktformulare sind praktisch rund um die Uhr verfügbar. An der Beratungsqualität verspüre ich keinen Unterschied und so ist mir der Abstand bis Hamburg (da sitzt die Kasse) ziemlich egal.
Was fällt sonst noch allgemein auf? Die Mitgliederzeitschrift (kann kostenlos auch ohne Wechsel einmal probeabonniert werden!) ist übersichtlich(er) und themenreich(er) als im Vergleich mit DAK oder IKK Saarland, die mir beide gut bekannt sind. Im Puzzle meiner Zufriedenheit machen die Informationen und redaktionell sehr schönen Artikel einen weiteren Baustein meiner Zufriedenheit aus.
Die Krankenkasse ist straff organisiert, schreibt seit Entstehung schwarze Zahlen und ist bereit, weiter viele Leistungen und auch zusätzliche Angebote zu unterbreiten. Laut aktueller Eigenauskunft wird ein Zusatzbeitrag auch in Zukunft nicht erhoben. Eine regelmäßig Ausschüttung von Geld an die Versicherten (ist mir über meine Frau von der IKK Saar bekannt) passiert aber auch nicht, bzw. nur indirekt (Healthmiles) und bei Abschluss besonderer Vereinbarungen. Dazu aber doch mehr in meinen Erfahrungen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Erfahrungen mit der Kasse
Ja, eine interessante Frage wann und wie man im Normalfall Erfahrungen mit seiner Krankenkasse macht. Die Minderheit der Deutschen dürfte ständig Kuren beantragen, besondere Behandlungen genehmigen lassen müssen oder anders in öfterem mit den Ortstellen der eigenen Krankenkasse in Kontakt stehen. Bei mir zumindest war das bisher sehr selten nötig.
Nun, wieso schreibe ich dann trotzdem einen Erfahrungsbericht darüber? Weil einfach alles immer gut klappt und ich mich besser betreut fühle, als je zuvor . Vergleiche zwischen Krankenkassen und Personen zu ziehen ist immer schwierig. Man hat selten die gleiche Diagnose, ist auf jeden Fall ein anderer Mensch im Sinne von Individuum und medizinischen Eigenheiten. Was ich aber vergleichen kann und möchte, ist wie meine Krankenkasse mit mir, meinem Beitrag und meiner Stimme umgeht.
1. Ich werde ernst genommen Die Securvita behauptet vom ersten Kontakt an in Werbung, Broschüren und auch der Mitgliederzeitschrift, sich besonders für den Patienten und Versicherten einzusetzen. Das beginnt mit der Bereitschaft auch negative Leserbriefe in der eigenen Mitgliederzeitschrift abzudrucken. Geht über oft geäußerte Nachfrage um Rückmeldungen der Versicherten zu einem Sachthema. Und endet in der Realisierung oft nachgefragter Angebote.
Das alles war noch allgemein. Meine Erfahrung damit besteht zum einen in einem Anruf und des weiteren einem Leserbrief. Auf beide Kontakte erhielt ich freundlich und persönlich sowie zeitnah Rückmeldung. Keine vorgefertigten Textbausteine, sondern konkret auf meinen Fall bezogene Erläuterungen. Im Gespräch am Telefon ebenso überaus sympathische Antworten, die bei mir tatsächlich das Gefühl hinterließen, ich wäre persönlich angesprochen und mein Fall angenommen worden.
2. Ich werde vertreten Bei meiner alten Krankenkasse (DAK) war es so, dass man den Namen öfter in den Medien gehört hat, als den der securvita . Tatsächlich aber wird die Gesundheitsdebatte um Sachthemen von der securvita bestimmt. Die Entscheidungsträger haben sich resolut die Vertretung von Versicherteninteressen auf die Fahne geschrieben. Sie führten als einzige Krankenkasse freiwillige Leistungen bei den Naturheilverfahren ein, die sie aus dem Geld bezahlten, mit dem andere Krankenkassen nicht einmal ihren Verwaltungsaufwand decken konnten. Als der Gesetzgeber allen gesetzlichen Krankenkassen einen genauen Rahmen der zulässigen Leistungen diktierte, klagte die securvita dagegen. Und gewann.
Heute hat es sich als politische Mehrheitsmeinung durchgesetzt, dass jede Krankenkasse mit gleichem Geld sich allenfalls durch die Gestaltung ihrer Leistungen unterscheiden kann. Auch wenn 95% der Leistungen auch heute noch Zwangsleistungen des Leistungskataloges sind, machen eben 5% selbst gestaltete und damit differenzierbare Bestandteile aus. Im Namen der securvita heißt das insbesondere Naturmedizin und auch Vorsorge.
Ein weiterer erwähnenswerter Punkt sind die Vorstandsgehälter. Als die Diskussion begann, führte die securvita sofort und als Erste unter allen Instituten eine Offenlegung der Gehälter ein. Man wollte zeigen, dass verantwortungsbewusst mit dem Geld umgegangen wird und tatsächlich ist die securvita bis heute in ihrer Kostenstruktur und auch der Anzahl der Leiter vorbildlich. Vieles, was oft Verdrossenheit auslöst, wird hier in meinem Sinne gehandhabt.
3. Meine Selbstverantwortung wird unterstützt und geschätzt Wie gerade erwähnt setzt meine Krankenkasse eben nicht allein darauf, entstehende Kosten einer Erkrankung zu zahlen. Fachleute entwickeln konsequent sowohl Programme zur Vorsorge (freiwillige Imfpungen, bezahlte Gesundheitskurse, Bonusprogramm) als auch Möglichkeiten bei selbst chronischen Krankheiten nicht stupid per Medikamentierung sondern physischer Stärkung zu helfen. Bei den Behandlungsmethoden wird beispielsweise sehr stark die Wahlfreiheit gefördert. Ob Naturmedizin, Akupunktur oder klassische Medizin - man bietet an, berät, lässt aber auch die Wahl.
Die Selbstverantwortung der Patienten wird auch unterstützt. Wo andere Krankenkassen bei einem Krankheitsverlauf bisweilen ja sogar die Arztwahl bestimmen (und die Therapieform), stellt securvita Informationen und Beratung zur Verfügung. Wie ich damit umgehe ist aber mir überlassen. Ich schätze diesen Ansatz sehr, weil ich gerne Verantwortung für mich übernehme und kein Problem damit habe, mich selbst zu informieren und zu entscheiden.
Dazu gehört auch das Healthmiles genannte Bonusprogramm. Dieses gibt, indirekt, die Möglichkeit doch noch Bares für seine Mitgliedschaft zu erhalten. Es belohnt nämlich aktiv die Teilnahme an Gesundheit fördernden Maßnahmen. Ob es ein Triathlon ist, eine Rückenschule, die man regelmäßig besucht, Sport im Turnverein aber auch die kurative Teilnahme an Fördermaßnahmen gibt Punkte. Und Punkte geben Geld. Beispielsweise bringt mein einmal wöchentliches Training (Hallenfussball mit Alten Herren) 100 Healthmiles - umgerechnet sind das 10 Euro an Rückvergütung . Sammeln muss jeder Versicherte einzeln.
Recht neu könnte ich meine Krankenkassenleistungen auch anpassen (meint in der Regel einschränken) und dafür eine direkte Rückvergütung von Beitragsgeldern erzielen. Würde ich in meinen jungen Jahren nun entscheiden, vorerst auf Leistungen wie Kuren, Haushaltshilfe, Heilmittel, u.A. zu verzichten, erstattet die SECURVITA Krankenkasse einen festen Betrag bis 300,- Euro jährlich als garantierte Prämie. Dieses so genannte modulare System ist aber noch recht neu und meine Experimentierfreudigkeit und/oder Gier zu wenig ausgeprägt, um damit konkrete Erfahrungen gesammelt zu haben. Recht risikolos erscheint mir da noch das Modul Leistungsfreiheit, bei dem man entweder ein Jahr ohne Arztbesuch und Kosten einen Monatsbeitrag zurück erhält, oder krank wird und dann eben keine Einschränkungen aber auch keine Rückerstattung kriegt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit
Auch wenn per Regierung verordnet nun - im Prinzip - alle Kassen einen gleichen Beitrag erheben, bin ich mit der securvita besonders glücklich. Grund 1: Es gibt keine Zusatzbeiträge, um irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen. Grund 2: Ich fühle mich rundum informiert und ernst genommen. Grund 3: Es gibt besondere Möglichkeiten und Behandlungen, die mir wünschenswert erscheinen, aber im Vergleich mit anderen Kassen besonders zu nennen sind.
Wer also gerade nachzahlen soll und mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Krankenkasse zu suchen, ist hier definitiv gut aufgehoben. Bei speziellen Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [Vielen Dank für afmerksames Lesen und besondere Kommentare, 02/2010]
Pro: Alternative Medizin wird gefördert, Begrüßungsgeld für Babys, Geburtshausgeburten werden gezahlt Kontra: leider werden nur Schulmediziner mit homöop. Zusatzausbildg. nicht aber Heilpraktiker bezahlt
...Ich bin jetzt seit ca. 1,5 Jahren bei der Securvita versichert. Ausschlaggebend war für mich eigentlich, dass es damals (Frühjahr 2010) die einzige Kasse war, die Geburten im Geburtshaus zu 100 % zahlte und zudem jedem Baby ein Begrüßungsgeld bezahlt hat. ...
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Pro: Naturheilverfahren werden übernommen, informative Website Kontra: Online-BKK
...~~~ Zur Einführung zunächst eine kleine VORGESCHICHTE ~~~
Ohne mich in Details auslassen zu wollen, sei erwähnt, dass ich seit längerem versuche, meinen Heuschnupfen auf homöopathischem Wege in den Griff zu bekommen. Meine Ärztin gab mir in diesem Zusammenhang den Tipp, doch zur Securvita zu wechseln, die würde auch Leistungen der Homöopathie übernehmen. Nun, 2003 war der Beitrag war günstig und der Wechsel schnell erledigt?Grundsätzlich liegt es ja nicht im Ermessen der Krankenkasse, welche Leistungen übernommen werden, die ist generell festgelegt. In einigen Bereichen (z.B. bei der Haushaltshilfe, bei besonderen Therapieverfahren oder auch bei Bonussystemen) haben die Krankenkassen allerdings einen größeren Spielraum. Hier können die Kassen durchaus in den Wettbewerb treten.
~~~ Das Besondere der Securvita ~~~
Die Securvita...
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Pro: sehr günstig, gutes Angebot Kontra: keine Filiale vor Ort
...Hallo Leute!
Wer hat sich nicht schon Gedanken gemacht, ob die eigene Krankenkasse nicht doch zu teuer ist? Aber soll man sich wirklich trauen zu wechseln? Ich habe lange überlegt, aber letzendlich habe ich mich dazu durchgerungen: Ob ich jetzt 13,9 % oder 12,1 % monatlich an meine Kasse zahle macht schon einen Unterschied. Beim Wechsel habe ich mich für die Securvita BKK entschieden und ich bin bis jetzt sehr zufrieden. Bei den Leistungen ggü. anderen Krankenkassen gibt es keinerlei Nachteile (die meisten Leistungen müßen sogar geboten werden) außerdem bietet die Securvita noch zwei Zusatzversicherungen an:
Erstens: Vita Basic
Kosten von naturheilkundlichen Leistungen beim Arzt und Heilpraktiker (auch ohne Kassenzulassung) werden zusätzlich übernommen, Leistungen bei Sehhilfen, Kur- und Unfall...
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Pro: günstiger Satz von 12,9%, Naturheilverfahren Kontra: leicht Problematischer Wechsel mit Familien
...Nachdem ich zum Jahreswechsel von der Bamer EK zur SecurVita BKK gewechselt habe, ein erster Bericht:
Der Wechsel an sich war problemlos wie erwartet: Zum 31.9.2000 bi der Bamer gekündigt, und im November bei der SecurVita angerufen um die Anmeldeunterlagen zu bekommen. Hier fand ich die SecurVita sehr positiv:
1. kostenlose Nummer
2. kurze Warteschleife und dann wurde ich mit der Zentrale verbunden. Die Dame sagte mir das zZ. alle Sachbearbeiter belegt seien, und ob ich nicht eine Rückrufnummer hinterlassen könne. Ich konnte und ca 30min. später kam auch der Rückruf. Meine Daten wurden aufgenommen und die Dame versprach mir das die Unterlagen innerhalb einer Woche bei mir ankommen würden. Dies hat dann zwar 10 Tage gedauert, aber das ist verschmerzlich.
Ende November hab ich dann den Antrag eingereicht und nach einer Woche...
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hilfreich 01.01.1970
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