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>> Seelen – Stephenie Meyer <<
++++ Bezugsquelle & Preis ++++
Gekauft habe ich die gebundene Ausgabe bei www.buecher.de.
Ein Taschenbuch gibt es meines Wissens nach noch nicht.
Der Preis liegt bei 24,90 €.
++++ Eckdaten ++++
Titel: Seelen
Originaltitel: The host
Autorin: Stephenie Meyer
Übersetzung: ... Bericht lesen
Seelen - Stephenie Meyer
Vor über fünfzig Jahren erfand Hollywood-Regisseur Don Siegel in seinem legendären ... mehr
Horrorklassiker Invasion der Körperfresser Aliens, die die Erde heimsuchen, Menschen anfallen, sich ihrer Körper bemächtigen und ihre Persönlichkeit zerstören. Seitdem sind diese Body Snatchers ein beliebtes, mehrfach variiertes Motiv von Film und Literatur. Nun hat auch Stephenie Meyer, die zuvor mit ihrer Bis(s)-Reihe phänomenal erfolgreiche Vampirromane geschrieben hat, ein in der Zukunft angesiedeltes Sciencefiction-Epos rund um diese Idee gestrickt und erzählt darin vor allem eine mitreißende Liebesgeschichte. Die außerirdischen Körperdiebe heißen hier Seelen. Sie sind originellerweise friedlich, freundlich und sozial veranlagt (genau deshalb wollen sie die Menschen übernehmen: weil diese eine gewalttätige Spezies sind). Und sie töten ihre Wirtskörper nicht, sondern unterdrücken nur deren Bewusstsein. Die Menschheit ist schon fast vollständig von den Seelen befallen, doch ein paar Versprengte können sich noch vor den außerirdischen Parasiten verstecken -- so auch Melanie, die sich mit ihrem Bruder Jamie und ihrem Geliebten Jared auf der Dauerflucht befindet. Doch dann wird Melanie erwischt. Ihre neue Körpermitbewohnerin Wanderer alias Wanda muss jedoch feststellen, dass Melanies Ego zu stark ist, um unterworfen zu werden. So beginnen die beiden zaghaft miteinander zu kommunizieren. Dabei sind Melanies sehnende Erinnerungen an Jared sind so überwältigend, dass sich Wanda überreden lässt, den Geliebten zu suchen. Allerdings entwickelt auch Wanda zunehmend leidenschaftliche Gefühle für Jared... Man könnte durchaus einiges einwenden gegen dieses Buch: dass es am Anfang zu lange braucht, bis die Grundidee erklärt ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Dass die Story Längen hat und auch auf 400 Seiten hätte erzählt werden können. Dass das Frauen- bzw. Mädchenbild wie auch schon in den Bis(s)-Romanen erzkonservativ, um nicht zu sagen reaktionär ist (die Protagonistinnen sind nicht viel mehr als schmachtende Männeranhimmler, deren einziges Lebensglück darin zu bestehen scheint, den Helden ihrer Träume für sich zu gewinnen). Doch über diese Einwände kann man tatsächlich hinwegsehen: Denn der Roman trifft den Nerv der (hauptsächlich weiblichen) jugendlichen Leserschaft und verbindet auf ziemlich eindrucksvolle Weise eine spannende Sciencefiction-Handlung mit einer romantischen Lovestory. Und eine Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern zu schreiben -- auf so eine Idee muss man sowieso erst einmal kommen! -- Christoph Nettersheim, Literaturanzeiger.de
Seelen - Stephenie Meyer
Vor über fünfzig Jahren erfand Hollywood-Regisseur Don Siegel in seinem legendären ... mehr
Horrorklassiker Invasion der Körperfresser Aliens, die die Erde heimsuchen, Menschen anfallen, sich ihrer Körper bemächtigen und ihre Persönlichkeit zerstören. Seitdem sind diese Body Snatchers ein beliebtes, mehrfach variiertes Motiv von Film und Literatur. Nun hat auch Stephenie Meyer, die zuvor mit ihrer Bis(s)-Reihe phänomenal erfolgreiche Vampirromane geschrieben hat, ein in der Zukunft angesiedeltes Sciencefiction-Epos rund um diese Idee gestrickt und erzählt darin vor allem eine mitreißende Liebesgeschichte. Die außerirdischen Körperdiebe heißen hier Seelen. Sie sind originellerweise friedlich, freundlich und sozial veranlagt (genau deshalb wollen sie die Menschen übernehmen: weil diese eine gewalttätige Spezies sind). Und sie töten ihre Wirtskörper nicht, sondern unterdrücken nur deren Bewusstsein. Die Menschheit ist schon fast vollständig von den Seelen befallen, doch ein paar Versprengte können sich noch vor den außerirdischen Parasiten verstecken -- so auch Melanie, die sich mit ihrem Bruder Jamie und ihrem Geliebten Jared auf der Dauerflucht befindet. Doch dann wird Melanie erwischt. Ihre neue Körpermitbewohnerin Wanderer alias Wanda muss jedoch feststellen, dass Melanies Ego zu stark ist, um unterworfen zu werden. So beginnen die beiden zaghaft miteinander zu kommunizieren. Dabei sind Melanies sehnende Erinnerungen an Jared sind so überwältigend, dass sich Wanda überreden lässt, den Geliebten zu suchen. Allerdings entwickelt auch Wanda zunehmend leidenschaftliche Gefühle für Jared... Man könnte durchaus einiges einwenden gegen dieses Buch: dass es am Anfang zu lange braucht, bis die Grundidee erklärt ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Dass die Story Längen hat und auch auf 400 Seiten hätte erzählt werden können. Dass das Frauen- bzw. Mädchenbild wie auch schon in den Bis(s)-Romanen erzkonservativ, um nicht zu sagen reaktionär ist (die Protagonistinnen sind nicht viel mehr als schmachtende Männeranhimmler, deren einziges Lebensglück darin zu bestehen scheint, den Helden ihrer Träume für sich zu gewinnen). Doch über diese Einwände kann man tatsächlich hinwegsehen: Denn der Roman trifft den Nerv der (hauptsächlich weiblichen) jugendlichen Leserschaft und verbindet auf ziemlich eindrucksvolle Weise eine spannende Sciencefiction-Handlung mit einer romantischen Lovestory. Und eine Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern zu schreiben -- auf so eine Idee muss man sowieso erst einmal kommen! -- Christoph Nettersheim, Literaturanzeiger.de
Horrorklassiker Invasion der Körperfresser Aliens, die die Erde heimsuchen, Menschen anfallen, sich ihrer Körper bemächtigen und ihre Persönlichkeit zerstören. Seitdem sind diese Body Snatchers ein beliebtes, mehrfach variiertes Motiv von Film und Literatur. Nun hat auch Stephenie Meyer, die zuvor mit ihrer Bis(s)-Reihe phänomenal erfolgreiche Vampirromane geschrieben hat, ein in der Zukunft angesiedeltes Sciencefiction-Epos rund um diese Idee gestrickt und erzählt darin vor allem eine mitreißende Liebesgeschichte. Die außerirdischen Körperdiebe heißen hier Seelen. Sie sind originellerweise friedlich, freundlich und sozial veranlagt (genau deshalb wollen sie die Menschen übernehmen: weil diese eine gewalttätige Spezies sind). Und sie töten ihre Wirtskörper nicht, sondern unterdrücken nur deren Bewusstsein. Die Menschheit ist schon fast vollständig von den Seelen befallen, doch ein paar Versprengte können sich noch vor den außerirdischen Parasiten verstecken -- so auch Melanie, die sich mit ihrem Bruder Jamie und ihrem Geliebten Jared auf der Dauerflucht befindet. Doch dann wird Melanie erwischt. Ihre neue Körpermitbewohnerin Wanderer alias Wanda muss jedoch feststellen, dass Melanies Ego zu stark ist, um unterworfen zu werden. So beginnen die beiden zaghaft miteinander zu kommunizieren. Dabei sind Melanies sehnende Erinnerungen an Jared sind so überwältigend, dass sich Wanda überreden lässt, den Geliebten zu suchen. Allerdings entwickelt auch Wanda zunehmend leidenschaftliche Gefühle für Jared... Man könnte durchaus einiges einwenden gegen dieses Buch: dass es am Anfang zu lange braucht, bis die Grundidee erklärt ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Dass die Story Längen hat und auch auf 400 Seiten hätte erzählt werden können. Dass das Frauen- bzw. Mädchenbild wie auch schon in den Bis(s)-Romanen erzkonservativ, um nicht zu sagen reaktionär ist (die Protagonistinnen sind nicht viel mehr als schmachtende Männeranhimmler, deren einziges Lebensglück darin zu bestehen scheint, den Helden ihrer Träume für sich zu gewinnen). Doch über diese Einwände kann man tatsächlich hinwegsehen: Denn der Roman trifft den Nerv der (hauptsächlich weiblichen) jugendlichen Leserschaft und verbindet auf ziemlich eindrucksvolle Weise eine spannende Sciencefiction-Handlung mit einer romantischen Lovestory. Und eine Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern zu schreiben -- auf so eine Idee muss man sowieso erst einmal kommen! -- Christoph Nettersheim, Literaturanzeiger.de
Horrorklassiker Invasion der Körperfresser Aliens, die die Erde heimsuchen, Menschen anfallen, sich ihrer Körper bemächtigen und ihre Persönlichkeit zerstören. Seitdem sind diese Body Snatchers ein beliebtes, mehrfach variiertes Motiv von Film und Literatur. Nun hat auch Stephenie Meyer, die zuvor mit ihrer Bis(s)-Reihe phänomenal erfolgreiche Vampirromane geschrieben hat, ein in der Zukunft angesiedeltes Sciencefiction-Epos rund um diese Idee gestrickt und erzählt darin vor allem eine mitreißende Liebesgeschichte. Die außerirdischen Körperdiebe heißen hier Seelen. Sie sind originellerweise friedlich, freundlich und sozial veranlagt (genau deshalb wollen sie die Menschen übernehmen: weil diese eine gewalttätige Spezies sind). Und sie töten ihre Wirtskörper nicht, sondern unterdrücken nur deren Bewusstsein. Die Menschheit ist schon fast vollständig von den Seelen befallen, doch ein paar Versprengte können sich noch vor den außerirdischen Parasiten verstecken -- so auch Melanie, die sich mit ihrem Bruder Jamie und ihrem Geliebten Jared auf der Dauerflucht befindet. Doch dann wird Melanie erwischt. Ihre neue Körpermitbewohnerin Wanderer alias Wanda muss jedoch feststellen, dass Melanies Ego zu stark ist, um unterworfen zu werden. So beginnen die beiden zaghaft miteinander zu kommunizieren. Dabei sind Melanies sehnende Erinnerungen an Jared sind so überwältigend, dass sich Wanda überreden lässt, den Geliebten zu suchen. Allerdings entwickelt auch Wanda zunehmend leidenschaftliche Gefühle für Jared... Man könnte durchaus einiges einwenden gegen dieses Buch: dass es am Anfang zu lange braucht, bis die Grundidee erklärt ist und die Geschichte Fahrt aufnimmt. Dass die Story Längen hat und auch auf 400 Seiten hätte erzählt werden können. Dass das Frauen- bzw. Mädchenbild wie auch schon in den Bis(s)-Romanen erzkonservativ, um nicht zu sagen reaktionär ist (die Protagonistinnen sind nicht viel mehr als schmachtende Männeranhimmler, deren einziges Lebensglück darin zu bestehen scheint, den Helden ihrer Träume für sich zu gewinnen). Doch über diese Einwände kann man tatsächlich hinwegsehen: Denn der Roman trifft den Nerv der (hauptsächlich weiblichen) jugendlichen Leserschaft und verbindet auf ziemlich eindrucksvolle Weise eine spannende Sciencefiction-Handlung mit einer romantischen Lovestory. Und eine Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern zu schreiben -- auf so eine Idee muss man sowieso erst einmal kommen! -- Christoph Nettersheim, Literaturanzeiger.de
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Die „Bis[s]…“ – Reihe hat ja für einen echten Hype gesorgt. Zugegeben, obwohl ich mich lange dagegen gewehrt habe, sie zu lesen, war ich dann doch recht schnell Feuer und Flamme, nachdem ich mit dem ersten Teil begonnen hatte. Nun brachte die Autorin ja noch einen weiteren Roman heraus, der nichts mit der Vampirreihe zutun hatte. Die Story auf dem Klappentext klingt nicht sonderlich ansprechend, dennoch legte ich mir den Roman vor geraumer Zeit zu. Inzwischen habe ich mich dann auch durchringen können und ihn gelesen – auf Wunsch einer guten Freundin, die den Klappentext für ebenso wenig ansprechend hielt wie ich.
>> Seelen – Stephenie Meyer <<
++++ Bezugsquelle & Preis ++++
Gekauft habe ich die gebundene Ausgabe bei www.buecher.de. Ein Taschenbuch gibt es meines Wissens nach noch nicht. Der Preis liegt bei 24,90 €.
Stephenie Meyer wurde 1973 im US-Bundesstaat Connecticut geboren. Sie ist das zweitälteste von insgesamt sechs Kindern. Die ungewöhnliche Schreibweise ihres Namens entstammt dem Namen ihres Vaters Stephen. Während Meyer in der Kindheit oft Probleme mit ihrem Namen hatte, sieht sie ihn heute als Vorteil. Sie sagt, dass er ihr einen hohen Wiedererkennungswert verschaffe. […] Stephenie Meyer ist Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), was laut eigener Aussage der Autorin auf ihrer offiziellen Homepage einen großen Einfluss auf ihr Leben und Schreiben hat. Bekannt wurde sie durch die Jugendbuchreihe über die Beziehung zwischen Isabella (genannt Bella) Swan, einer US-amerikanischen Highschool-Schülerin, und Edward Cullen, einem Vampir. Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive Bellas erzählt. […]
Quelle: www.wikipedia.de
++++ Seelen ++++
Irgendwann in einer nicht näher benannten Zukunft auf der Erde: So genannte Seelen haben den Großteil der Menschen übernommen. Die wenigen Menschen, die noch nicht von den Seelen besetzt wurden, verstecken sich und leben im Untergrund von gestohlenen Lebensmitteln.
Die junge Melanie wurde ebenfalls von einer Seele übernommen, die sich Wanderer nennt. Doch Melanies Geist wurde nicht vollständig ausgelöscht, sodass sich in ihrem Körper nun zwei Wesenheiten befinden, die um die Vorherrschaft ringen. Der Wanderer versucht anhand von Melanies Erinnerungen herauszufinden, ob es irgendwo noch mehr ‚normale‘ Menschen gibt. Melanie führt den Wanderer in die Wüste, wo sie hofft, auf ihren Bruder und ihren Freund Jared zu treffen. Dort wird das Mädchen jedoch bald von einer Gruppe Überlebender aufgegriffen und in deren Höhlensystem gebracht. Die Überlebenden unter der Führung des älteren Mannes Jeb haben irgendetwas mit Melanie/ Wanderer vor – was jedoch, bleibt im Dunkeln.
Jeb stellt schnell fest, dass Melanie/ Wanderer anders ist als andere von Seelen besetzte Körper, sodass er Vertrauen zu ihr fasst und sie in seiner Kolonie leben lassen möchte. Melanie/ Wanderer trifft jedoch auf Widerstand und Hass, denn die Menschen dort haben Angst vor ihr. Allerdings befinden sich in der Kolonie auch Jared und Melanies Bruder, was so einiges an der Einstellung der Seele ändert, die die Menschen bisher nur für grausam und gewalttätig gehalten hat…
++++ Eindrücke ++++
Klingt irgendwie doof? Unausgegoren? Nach wenig Spannung? Stimmt. Allerdings muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Klappentext deutlich mehr verrät als ich es tue. Daher möchte ich anmerken, sich den Klappentext nicht durchzulesen, wenn man den Roman noch lesen will. Denn das, was bei eben jener Inhaltsangabe im Fokus steht und somit einen falschen Eindruck vom Wesen des Romans gibt, geschieht erst im letzten Drittel des Buches. Der Klappentext erweckt also vollkommen andere Erwartungen.
Obwohl ich den Roman an gut drei Tagen durchgelesen habe, finde ich es schwer, eine wirkliche Meinung zu äußern. „Seelen“ wirkt unentschlossen und unausgegoren. Denn es gibt schlichtweg keine wirkliche Handlung. Mehr als Dreiviertel des Romans spielen in den Höhlen der Kolonie und haben nicht mehr zum Gegenstand als das Leben der Menschen dort sowie die ständigen Anfeindungen seitens der Menschen gegenüber der Seele in Melanies Körper. Im Prinzip könnte man einen Großteil der Handlung also als plumpes Hickhack zwischen beiden Seiten beschreiben, das natürlich irgendwann gut auszugehen scheint. Dies bewirkt, dass „Seelen“ kein bisschen spannend ist. Die eigentlich kaum vorhandene Handlung plätschert ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Man könnte salopp sagen, dass einfach rein gar nichts passiert. Hinzu kommt, dass der Roman sehr kalt wirkt. Vermutlich wird dieser Eindruck eben durch jene nicht vorhandene Handlung bedingt, was ich sehr schade finde, konnte die „Bis[s]…“ – Reihe einem doch wirklich fast kitschfrei das Herz erwärmen und bewirken, dass man sich in seine eigene Teenagerzeit zurück versetzt fühlt.
Obwohl „Seelen“ weit über 800 Seiten stark ist und somit eigentlich genügend Medium für die Ausarbeitung der Beziehungen aller handlungstragenden Figuren bieten sollte, kam es mir bis zum Ende sehr unglaubwürdig vor, dass Melanie und der Wanderer [später Wanda genannt] sich so schnell mit der gegebenen Situation abfinden und fast so etwas wie Freundinnen werden. Unglaubwürdig wird dies, da die Zeitsprünge innerhalb des Romans auch sehr groß sind und gar nicht erkennbar. Lediglich ab und zu wird mal Auskunft darüber gegeben, wie viel Zeit inzwischen verstrichen ist. Plötzlich wird erwähnt, dass schon ein ganzes Jahr rum ist und Melanie und der Wanderer eben gut miteinander auskommen. Was dazwischen war und wie es dazu gekommen ist, wird vollkommen ausgeblendet, sodass man sich fast ein wenig um die Handlung betrogen vorkommt. Gerade diesen Vorgang hätte ich ganz interessant gefunden. Sei es drum.
„Seelen“ ist eine ziemlich unentschlossene Mischung aus Fantasy und Science – Fiction. Unentschlossen deshalb, weil aus beiden Genres irgendwie nur lieblos einige Elemente verarbeitet wurden. Hin und wieder bekommt der Leser Auskunft über die Invasion der Seelen auf der Erde und anderen Planten, man erfährt, dass es sich bei den Seelen um wurmähnliche Wesen handelt, die mit Raumschiffen durch die Galaxie schippern. Das war’s dann aber auch schon mit Science – Fiction. Fantasy im herkömmlichen Sinne findet man hier gar nicht. Das bisschen, was man hier finden kann, wird eher durch die genannten Sci – Fi – Elemente bedingt. Gut gepasst hätte meiner Ansicht nach vielleicht ein bisschen mehr Endzeitstimmung auf der Erde. Die kommt allerdings nur bedingt und in geringem Maße auf. Bedingt wird dies wohl auch durch den immer wieder betonten Pazifismus der Seelen – können sie doch niemandem wehtun und heben sich aufgrund ihres Wesens doch so sehr von den bösartigen Menschen ab. Die Motive hinter der Invasion der Planeten, insbesondere der Erde, bleiben jedoch weitestgehend im Dunkeln. Noch ein Punkt mehr übrigens, der die Geschichte nicht richtig durchdacht wirken lässt.
Stephenie Meyers religiöse Zugehörigkeit bzw. ihre Lebenseinstellung kommt übrigens auch in „Seelen“ wieder zum Vorschein. War es in den „Bis[s]…“ - Romanen die Tatsache, dass Bella und Edward bis zur Ehe keinen Sex hatten und nichts getan haben, das dem irgendwie nahe gekommen wäre, so äußerst sich Meyers Überzeugung hier durch den extremen Pazifismus der Seelen, der manchmal einfach nur dumm bzw. selbstmörderisch herüberkommt. So gibt es in der Mitte des Romans eine Passage, in der Melanie/ Wanderer übertrieben bedacht reagiert und damit ihr Leben riskiert. Des Weiteren wird die Autorin nicht müde zu erwähnen, dass Seelen nicht lügen können und wie zuwider es Melanie/ Wanderer ist, eine Schusswaffe nur in ihrer Nähe zu wissen. Sicher keine schlechte Idee, dennoch mindestens einmal zu oft betont, was irgendwann unglaubwürdig wirkt. Vor allem wirkt besonders der Teil mit dem Wahrheitssinn der Seelen inkonsequent umgesetzt, weil Melanie/ Wanderer an manchen Stellen dann doch nicht immer die Wahrheit sagt.
Wer die „Bis[s]…“ – Romane gelesen hat, dem wird der Schreibstil schwer bekannt vorkommen. „Seelen“ ist, wie schon besagte Reihe, aus der Ich – Perspektive der Seele geschrieben. Nur ab und zu meldet sich Melanie zu Wort, was erkennbar ist an kursiv gedruckter Schrift. Dumm nur, dass die Schrift auch dann kursiv ist, wenn beide sich im Zwiegespräch befinden, was es manchmal schwer gemacht hat, zu unterscheiden, wer gerade spricht. Ansonsten ist der Stil bekanntermaßen sehr simpel und leicht, sodass man den Roman recht schnell lesen kann. Was mir allerdings gefehlt hat, war die Wärme, die die anderen Romane ausgestrahlt haben. „Seelen“ wirkt kalt, ohne viele Emotionen. Dies steht meiner Ansicht nach im Widerspruch zum beschriebenen Charakter der Seelen. Noch nicht einmal Szenen, die eigentlich schwer romantisch sein sollten, wirken lieblos und eben kalt. Finde ich sehr schade, konnten Meyers Vampirromane doch gerade wegen ihrer Gefühlsduselei überzeugen und einem das Herz erwärmen.
Leider kann ich auch an den Figuren nicht all zu viel Gutes lassen. Denn es ist Stephenie Meyer leider kaum bis gar nicht gelungen, wirklich zwischen der Seele und Melanie zu differenzieren. Würde man nicht anhand der kursiven Schrift sehen, wer gerade spricht, könnte man die beiden Damen von ihrer Art und ihrem Charakter her kaum unterscheiden. Das Einzige, was die beiden dann doch etwas verschieden macht, ist die Tatsache, dass Melanie mehr als einmal lieber zuhauen als reden würde und der Wanderer eben dagegen ist. Ansonsten sind es eben nur zwei stinknormale weibliche Charaktere ohne Ecken und Kanten. Ich würde sogar fast so weit gehen und sagen, dass mich beide doch sehr an Bella Swan erinnern… Die männlichen Figuren, die eine Rolle spielen, sind ähnlich blass und farblos. So kann man zwischen Melanies Bruder Jamie und ihrem Freund Jared manchmal nur aufgrund ihres Namens unterscheiden. Jamie hat zwar aufgrund seines Alters noch ein Stück mehr jugendlichen Leichtsinn, aber vom Wesen her sind beide so ziemlich gleich. Etwas vorstellbarer, wenn auch trotzdem klischeebeladen, ist der Kolonie“chef“ Jeb. Er ist der typische alte Mann mit dem nie abebbenden Frohsinn, stets einen Witz auf den Lippen, der aber auch hart durchgreifen kann, wenn es sein muss.
Was bleibt also unterm Strich? „Seelen“ kein sonderlich empfehlenswertes Buch. Besonders diejenigen, die die „Bis[s]…“- Reihe verschlungen haben, sollten die Finger hiervon lassen. Der Roman ist absolut unausgegoren, nicht besonders gut durchdacht und unglaubwürdig. Hinzu kommt, dass er absolut keine Spannung aufbauen kann. Dennoch tue ich mich mit der Wertung etwas schwer. Denn so richtig gelangweilt habe ich mich beim Lesen eigentlich nie. Aber reicht das wirklich aus? Da ich mir also derart unschlüssig bin, vergebe ich durchschnittliche drei Sterne, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Leser[innen] gibt, die auf derartig seichte Lektüre stehen und dem sogar etwas abgewinnen können.
Hallo ihr Lieben, Es ist wieder Zeit einen Bericht zu schreiben bzw. meine Seele hungert danach wieder ihre Meinung mitteilen zu können. Stellt euch vor, ihr lebt in einem Körper, der gar nicht euch gehört. Der Besitzer lebt auch noch in dem Körper den ...
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Wie ca. 90 % aller Menschen, die 'Seelen' gelesen haben, tat ich dies auch, weil ich die Twilight Reihe von Stephenie Meyer unglaublich gut fand. Fan der Trilogie bin ich schon seit langem und deswegen war ich um so glücklicher, auch mal etwas anderes von ...
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Seelen von Stephenie Meyer Da mich die Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer schon begeistert hat, probierte ich mein Glück auch im nächsten Werk von der Autorin. Dies sah ich bei Bertelsmann im Ausstellungsraum und schon der Rückband begeisterte mich. ...
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Pro: leicht zu lesen, schöne Geschichte Kontra: Das Frauenbild ist nicht zeitgemäß.
Dieses war eines der Bücher, die ziemlich im gespräch waren, bei dem ich mir aber nicht sicher war, ob es etwas für mich ist. Denn zum einen mag ich keine Romane in Ich-Form (und Stephenie Meyer kann scheinbar keine andere Perspektive schreiben), zum ande ...
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Pro: Leichte Kost (sofern man einigermaßen Englisch versteht), gefühlvoll, teilweise spannend Kontra: Herzschmerz, Zerrissenheit: Charaktere und Situation erinnern mich stark an Twilight
........ nein, ich rede nicht von Schizophrenie!!!! Es geht um einen Science-Fiction-Romanze von Stephenie Meyer, der Autorin der Twilight Serie. Da die Deutsche Version mit dem Titel Seelen in unserer Mini-Bibliothek dauernd verliehen war, habe ich mir kurzerhand das englische Buch geholt.
Da ich schon die Twilight Reihe durch habe und ganz toll fand, wollte ich auch unbedingt dieses hier lesen, da es von derselben Autorin ist.
The Host
I'm lost, we're lost. It's over.
They're right behind me now, loud and close. There are so many footsteps! I am alone, I've failed.
The Seekerse are calling. The sound of their voices twists my stomach. I'm going to be sick.
"It's fine, it's fine," one lies, trying to calm me, to slow me. Her voice is disturbed by the effort of her breathing.
"Be careful!" another soul shouts in warning. "Don...
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...einen Preis von 15,90 Euro, diesen Bezahlt man eigentlich überall den es handelt sich um einen Buchhandelspreis.
ISBN Nummer:
978 - 3 - 551 - 58200 - 3
Autorin:
Stephenie Meyer
Bekannt von den anderen 4 Biss Bändern aber auch von dem Buch Seelen. Geboren ist sie 1973. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann und ihren 3 Söhnen in Arizona was in den USA liegt.
Erschienen im:
Carlsen Verlag GmbH
Hamburg
Deutschland
Erschienen am:
Das Buch kam am 05.06.2010 auf den Deutschen Markt!
Etwas zu der Geschichte:
Die Vampiren Victoria erstellt eine kleine Armee an jungen Vampiren um ihren Freund zu rächen der von Edward einem anderen Vampir umgebracht wurde, um das er seine Freundin Bella das Leben rettet. Eines von diesen jungen Vampiren ist auch Bree, diese hält sich in der Gruppe von den Neulingen eigentlich immer zurück, sie befindet sich...
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