Ein Adoptivkind aus Korea findet seine leiblichen Eltern
Oder: ein interessantes Erfahrungsbuch
Pro: interessante Geschichte
Kontra: für mich nichts
Hallo,
heute möchte ich ein Buch aus der Serie „Erfahrungen“ von Bastei Lübbe vorstellen:
Seidentochter
=
Autorin: Anneli Schinkel
Verlag: ... Bericht lesen
Ein Adoptivkind aus Korea findet seine leiblichen Eltern
Erfahrungsbericht von Sydneysider47 über Seidentochter / Schinkel, Anneli 10. August 2009
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Stil:
ausschmückend
Unterhaltungswert:
hoch
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Informationsgehalt:
informativ
Aufmachung:
schön
Pro:
sehr interessantes Erfahrungsbuch
Kontra:
für mich nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ein Adoptivkind aus Korea findet seine leiblichen Eltern Oder: ein interessantes Erfahrungsbuch
Pro: interessante Geschichte Kontra: für mich nichts
Hallo,
heute möchte ich ein Buch aus der Serie „Erfahrungen“ von Bastei Lübbe vorstellen:
Seidentochter =================================================================== Autorin: Anneli Schinkel Verlag: Bastei Lübbe Erschienen im Mai 2009 bei uns als Taschenbuch – vorher erschien dieses Buch bereits in einer Hardcoverausgabe Preis: 8,95 Euro Seitenzahl: 215 Seiten ISBN-Nr. 978-3-404-61652-7 Schrift/Zeilenabstand: eineinhalbzeilig, für mich gut lesbar ohne Lesebrille
Anneli Schinkel, die in Südkorea auf die Welt kam und in Deutschland aufwuchs, schreibt über ihr Leben ================================================================ Anneli Schinkel wurde im Juli 1982 in Südkorea geboren. Jemand setzte sie vor einem Waisenhaus aus – wer das genau war, ist bis heute nicht ganz klar.
Das Baby Kim Kyung-Joo – so heißt Anneli zunächst, sie wurde in Korea nach der Stadt benannt, in der man sie fand, kam im November 1982 nach Deutschland. Dort wurde sie vom Ehepaar Schinkel, das in der Nähe von Köln lebt, adoptiert. Sie nannten ihre Adoptivtochter Anneli. Drei Jahre später bekam Anneli noch einen Bruder, namens Jannik, – auch er war ein Waisenkind aus Korea. Auch er wuchs in Deutschland auf. Für Anneli und Jannik sind ihre deutschen Eltern ihre Familie – die Familie, die ihnen Liebe und ein Heim gab. Die Familie, die immer für sie da war und noch immer für sie da ist.
Trotzdem machte sich Anneli 2003 auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern in Südkorea. Durch eine Einladung nach Seoul sollten Jannik und sie die südkoreanische Kultur und Sprache etwas näher kennenlernen.
Durch einen Auftritt in der „Achim-Madang-Show“ (diese Show ist in Südkorea genauso bekannt und beliebt, wie bei uns in Deutschland „Wetten, dass...?“ bekannt und beliebt ist) gelang es Anneli, ihre leiblichen Eltern zu finden! Es meldete sich eine Familie – und nach einem DNA-Test stand fest: Anneli hatte ihre leiblichen Eltern und zwei Schwestern und einen Bruder gefunden!
Sie lernte ihre leibliche Familie kennen und lieben – und bekam auch endlich zu hören, wie es passieren konnte, dass sie nicht bei ihnen aufwuchs. Ihre leibliche Mutter litt nach Annelis Geburt an Gestose („Schwangerschaftsvergiftung“) – es ging ihr also nicht gut. Deswegen nahm die Großmutter das Baby und wollte sich darum kümmern. Aber die Großmutter gab das Baby weg – an ein Ehepaar, das sich ein Baby wünschte. Aber das Ehepaar wollte das Baby nach ein paar Tagen nicht mehr haben – und irgendjemand setzte es dann vor einem Waisenhaus aus.
Die Großmutter bekam ein schlechtes Gewissen, wollte Anneli wieder holen – doch das Paar, dem sie das Baby gegeben hatte, hatte es nicht mehr und niemand wusste, wo es war.
So erzählte die Großmutter ihrer Tochter – Annelis leiblicher Mutter – das Baby sei gestorben. Die Familie glaubte das und war traurig – aber niemand fragte, wo das Baby begraben sei.
Erst vor wenigen Jahren erzählte die Großmutter ihrer Tochter die Wahrheit. Annelis leibliche Mutter war wie vor den Kopf gestoßen – sie trauerte um ihre Tochter. Und natürlich war sie sehr erfreut, diese im Fernsehen zu sehen – und sie sogar zu finden!
Es kam zu einem Familientreffen. Anneli freute sich über ihre leibliche Familie, man begann von nun an, Kontakt zu pflegen – durch Besuche, durch eine Webcam – denn Anneli wohnt nach wie vor in Deutschland, dem Land, das sie auch als ihre Heimat ansieht. In Deutschlands Kultur und Lebensweise ist sie hineingewachsen – und manche Sitten in Korea erschienen ihr fremd und erschreckten sie auch.
2004 kommt eine schreckliche Nachricht: Annelis leibliche Mutter ist an Krebs erkrankt...
Leseprobe ========= Mein Bruder Jannick und ich sind auf dem Weg nach Südkorea, einer Halbinsel vor China, die etwas kleiner ist als Baden-Württemberg und Bayern zusammen. Es soll ein sehr bergiges Land sein, in dessen Hauptstadt Seoul etwa zehn Millionen Menschen leben, also ein knappes Viertel aller Südkoreaner. Es ist das Land, in dem ich im Juli 1982 geboren wurde und das ich im November 1982 als Adoptivkind verlassen habe. Damals war die Reisezeit doppelt so lange wie heute: nach einem 14-Stunden-Flug trug mich eine Stewardess aus der Maschine und übergab mich in der Empfangshalle des Frankfurter Flughafens meinen Adoptiveltern. Jannicks Ankunft drei Jahre später verlief ähnlich. Und heute fliegen wir als junge Erwachsene gemeinsam von dem gleichen Flughafen aus in die entgegengesetzte Richtung – zurück in unser Geburtsland. Während wir auf das Boarding warten, kreisen meine Gedanken immer wieder um meine Antwort hier in Deutschland vor ungefähr 20 Jahren. Früher konnte ich nicht oft genug hören, wie mich meine Eltern erwartet und empfangen haben. Und als ich einmal eine schwangere Frau sah, fragte ich Mama: „Bin ich auch aus deinem Bauch gekommen?“ Mama verneinte es, und gemeinsam schauten wir das Album mit den Bildern an, die kurz nach meiner Landung in Deutschland entstanden sind.
Wie hat mir dieses Buch gefallen? Oder: meine Erfahrungen =============================================== In einer deutschen Talkshow sah ich Anneli Schinkel zum ersten Mal, da hörte ich ihre Geschichte und erfuhr, dass sie darüber ein Buch geschrieben hatte. Ich wollte das Buch unbedingt lesen und wartete, bis man es als Taschenbuch kaufen konnte. Die Lektüre fand ich kurzweilig und interessant – gewürzt mit vielen Dialogen. Anneli schildert ihre Suche, ihre Reisen nach Korea, ihre Gedanken und Gefühle so anschaulich, dass man sich ihre Suche nach der leiblichen Familie und alle Erlebnisse mit ihr und alles andere, was geschildert wird, sehr gut vorstellen kann.
Was ich auch sehr interessant fand, waren die Unterschiede zwischen Deutschland und Korea, nicht nur von der Landschaft her – sondern, auch das Verhalten, die Sitten, die Kultur: so mustern zum Beispiel die leibliche Mutter und die Schwestern beim gemeinsamen Baden Annelis Körper sehr genau und machen Bemerkungen darüber – die so wohl in Korea üblich sind und nicht böse oder beleidigend gemeint sind.
Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Leute, die gerne mal ein Erfahrungsbuch lesen. Wer solche Bücher mag, wird dieses Buch gerne lesen.
Hallo Ihr lieben,
Eigentlich habe ich ja eher selten Zeit zum Lesen, aber wenn, dass lese ich seit geraumer Zeit meistens Biographien. Da ich es mir angewöhnt habe meistens Bücher bei abebooks.de zu bestellen, habe ich es auch mit dieser so gemacht und möchte sie vorstellen.
Allgemeine Informationen zu dem Buch:
256 Seiten mit Abbildungen bzw. Fotos
Erschienen am 12.05.2009 im BASTEI Lübbe-Verlag
Im Internet: www.luebbe.de
Preis:
Da das Buch ... ...relativ teuer. Bezahlt habe ich 11,90 Euro plus 2,95 Euro Versandkosten. Na ja, dafür habe ich noch zwei weitere Bücher günstig erstanden, die allerdings gebraucht waren.
Informationen zur Autorin (Auf dem Buchumschlag zu lesen):
„Anneli Schinkel kam 1982 in Korea zur Welt. Kurz nach der Geburt wurde sie vor einem Waisenhaus ausgesetzt, von wem, konnte nie wirklich geklärt werden. Man gab ihr den Namen Kim Kyung-Joo, nach der Stadt, in der man ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Das Buch Seidentochter von Anneli Schinkel habe ich zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Ind em Buch geht es um Anneli. Diese wurde als Säugling adoptiert. Sie ging In Deutschland zur Schule. Sie wuchs auf und liebt ihre Eltern über alles. Doch der Gedanke an ihre leibliche Mutter lässt sie nicht los. Mit 21 Jahren fliegt sie zum ersten mal nach Korea. Dort lernt sie ihre eigentliche Heimat kennen.Sie liebt was sie findet. Doch vieles ist so ... ...Mithilfe einer TV-Show versucht sie ihre leibliche Mama zu finden. Von ihren Adoptiveltern wird sie dabei tatkräftig unterstützt. Das Leben ist kein Einzelschicksal, doch Anneli, hat für uns ihre Geschichte aufgeschrieben. Aus der Geschichte lernen wir eine mutige, tapfere junge Frau kennen, die sowohl Deutsche als auch Koreanerin ist. Sie schreibt uns aus ihrem leben auf sehr beeindruckender Art und Weise.Sie beschreibt ebenfalls sehr genau ihre ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
weniger hilfreich
23.09.2009
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