Sport ist Mord?!
28.06.2012
Pro:
für die Gesundheit
Kontra:
Keine Übeertreibungen
Empfehlenswert:
Ja
 NanaM
Über sich:
Umzug geschafft. Bin ab Juni wieder aktiv. Danke für die Treue!
Mitglied seit:10.08.2010
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Ich wünsche meiner Leserschaft einen guten Tag! „Los, los du langsame Suse“ – diese Worte stammen aus dem Mund meines Sportlehrers als ich noch in die Schule ging. Diese Worte haben mich bis heute begleitet und habe sie nie vergessen. So feuerte er mich immer beim 100-Meter-Lauf an, weil ich immer die Erste war – allerdings von hinten. Genau durch diese Reaktion meines Sportlehrers stehe ich heute mit dem Begriff SPORT noch immer etwas auf Kriegsfuß, vor allem, wenn ein MUSS dahintersteht, wie damals in der Schule. Vor jeder neuen Sportstunde graute mir, und vor dem Geräteturnen – außer Reck, Stufenbarren und Schwebebalken hatte ich immer höllische Angst. Ich bin jetzt noch ein kleiner Knotenfurz – aber damals war ich ja noch kleiner und hatte große Schwierigkeiten, die Geräte zu beherrschen. Besonders beim Bockspringen. Beim Anlauf nehmen war ich die Größte, wenn ich dann aber vor dem Bock ankam, blieb ich stehen…zum Gelächter aller anderen Klassenkameraden. Über den Begriff selbst könnte ich ein Buch schreiben, denn er ist unendlich dehnbar: Für mich gibt es den Massensport, den Profisport, den medizinischen Sport, den Kraftsport, den Leistungssport und den Freizeitsport. Wikipedia definiert den Sport als KÖRPERLICHE AKTIVITÄT, und diese Definition nehme ich jetzt mal als Aufhänger: Unter Massensport verstehe ich die großen Weitläufe, wie z. Bsp. die Silvesterläufe u.ä. Als Profisport sehe ich die Profifußballer, Boxer, Profileichtathleten und eben alle Profis in den verschiedensten Sportklassen. Als medizinischen Sport sehe ich den Wassersport, der von den Kassen an Patienten verschrieben wird, um Gelenkprobleme zu heilen, die Physiotherapien und auch hier ähnliches. Die Gewichtheber reihe ich in den Kraftsport ein. In den Leistungssport wiederum integriere ich alle Profisportler. Der Freizeitsport... ...allerdings zeigt sich für mich in verschiedenen körperlichen Betätigungen. Darunter sehe ich die privaten Aktivitäten. Wie zum Beispiel, wenn Menschen mehrmals in der Woche ein Fitnesscenter besuchen, oder Working betreiben, regelmäßig zum Schwimmen gehen, Sportvereine, wie Kegeln – Tischtennis, Volleyball und Federball. Ja sogar das Tanzen ist Sport. Allerdings auch den betriebenen Sport zu Hause in den eigenen vier Wänden. Dass jeder Mensch Sport treiben sollte,... ... finde ich von allen Medien oft als zu sehr aufgebauscht, weil hier der Sport zu sehr verallgemeinert wird. Klar die Broschüren der Krankenkassen sehen das schon etwas differenzierter, sie empfehlen den Sport gezielt für ganz spezielle körperliche Mängel. Es gibt aber auch Menschen, die schon von Berufs wegen sich den ganzen Tag während der Arbeit körperlich mehr als genug betätigen. Wie sieht es denn bei den UPS-Fahrern aus? Müssen die nicht hunderte Male aus ihrem Fahrzeug rein und raus und Trepp auf Trepp ab? Ist das etwa keine körperliche Betätigung? Das Gleiche trifft für die Entleerer der Mülltonnen zu, für Mitarbeiter im Zoo, die manchmal ganze Tiere bewältigen müssen und für viele andere in ähnlichen Berufen. Noch beschwerlicher ist es für die Mitarbeiter in einem Altersheim, wo die Pfleger die bettlegerischen Insassen ständig bei der Pflege hochheben müssen. DAS artet für mich schon in Kraftsport aus, denn das geht schrecklich über den Rücken. Ihr merkt also, Sport ist nicht gleich Sport. Jeder wie er kann und jeder, ob er Sport überhaupt betreiben sollte. Dabei ist auch zu beachten,... ...ob die Gesundheit überhaupt sportliche Aktivitäten zulässt. Ein herzkranker Mensch zum Beispiel kann nur nach seiner körperlichen Konstitution den Sport ausüben, ebenso Menschen mit körperlichen Behinderungen. Trotzdem möchte ich den Sport aber nicht zu sehr herabmindern. Im Gegenteil, dass er für manche Menschen auch von Nöten ist, um meinetwegen abzunehmen, oder welche den ganzen Tag nur hinter dem Schreibtisch sitzen, da ist Sport dann schon ratsam.
>WIE halte ich es denn selbst mit dem Sport?<Auch wenn ich selbst dem Sport nicht so angetan bin, übe ich trotzdem Sport TÄGLICH aus, aber mehr als Gymnastik, weil ich in einem Alter bin, wo sich schnell Pölsterchen ansetzen, weil ich viele Operationen über mich ergehen lassen musste und eigentlich schon immer darauf bedacht bin, dass meine Gelenke und andere Beschwerden durch Sport abgemindert werden. Wie lange und wie oft ich mich sportlich betätige entscheidet bei mir mein Essverhalten. WAS und WIEVIEL ich am Tag gegessen habe. Für mich wichtig wegen meiner Diabetes. Ich setze mich aber dabei NIEMALS unter Zwang! Dafür hat schon meine Schule gesorgt.Meine gymnastischen Übungen... ...sind sehr vielseitig. Tagsüber herrscht bei mir sportliche Funkstille. Von wegen Frühsport, wenn möglich noch bei geöffnetem Fenster und so…Nein, abends nach dem Abendbrot lege ich meist erst los und versuche ein paar für mich ANGENEHME Übungen zu starten. Immer wenn im Fernsehen die Werbungen laufen. Bei jeder Reklame verabschiede ich mich dann von meiner bequemen Ottomane. Grundlage bietet mir mein Teppich. Darauf mache ich dann mit einem Bauchwegtrainer in Rückenlage folgende Übung: Ich versuche meinen Oberkörper in die Senkrechte zu bringen. Da ich ein wenig ungeschickt bin, muss ich dabei die Füße unter einen Sessel klemmen, sonst schaffe ich es nicht, hochzukommen. Bei der nächsten Filmausblendung mache ich dann Kniebeuge. *Hach* die kann ich gut! Wenn es dann wieder soweit ist, lege ich mich auf den Bauch, die Hände in den Nacken verschränkt und hebe meinen Oberkörper an. Seilhüpfen ist dann die nächste Übung, armer Untermierer, wenn ich Plumpsack wiede auf den Boden aufkomme, dabei komme ich ganz schön ins Pusten – mein Asthma sagt mir dann Hallo. Übungen im Stehen... sehen bei mir wie folgt aus: Rumpfbeugen im Kreis, Arme gestreckt hoch halten und nach beiden Seiten beugen und auch nach vorn beugen und dabei mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Spagat würde ich noch gern machen, aber dazu sind meine Knochen schon zu sehr eingerostet. Alle meine aufgeführten sportlichen Aktivitäten ziehe ich zwischen 30 und 50 mal durch. Je nach dem ich WAS und WIEVIEL gegessen habe und welche Übung ich gerade mache. Ach so, das hätte ich jetzt fast vergessen: Ich mache ja auch Übungen mit einem elastischen Gummiband, welches ich mit zum Einsatz bringe, wenn ich Übungen im Stehen mache. Auch wenn ich Sport ein wenig hasse, habe ich dennoch die Einsicht und den Verstand, dass auch ich OHNE Sport meiner Gesundheit nix gutes tun würde. Etwas Sport ist schon für ein einigermaßen gutes Funktionieren meines Körpers gut. Aber wie gesagt, so, wie ich eben nur kann. Übertriebenen Sport halte ich aber trotzdem für unwichtig. Zum Beispiel die Frauen, die Bodybildung betreiben und hinterher wie ein Mann Muskeln zeigen wollen. Auch Männer, die nur wegen der Frauen ihre Muskeln trainieren, um besser anzukommen. DAS hat mit Sport für mich nix mehr zu tun…In diesem Sinne bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit beim Lesen und verbleibe mit freundlichen Grüßen bis zum nächsten Bericht eure kleine Nana mit dem großen M@NanaM für Ciao - anno 28. Juni 2012
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19.08.2012 15:47
tja, manchmal setzt mir die gesundheit schon sehr enge grenzen ... lg detlef :-)
12.07.2012 15:26
Deine Gekenke sollen abgemindert werden? Sch.....sport. BG elguwi
08.07.2012 18:38
sh