Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Immer einsatzbereit |
| Kontra: |
wenig Informationen vom Hersteller |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Mein Schmalzgebäcktiegel
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Zuerst einmal ich wusste bislang noch nicht dass durch unsere so hilfreiche Rechtschreibe Revolution auch dem aus dem französisch stammenden Wort Fritteuse, ein t entnommen wurde und ich deshalb von Friteuse schreibe.
Hoffe dass dies auch stimmt und nicht, das mich Microsoft veräppelt. Meinungen nehme ich gerne entgegen.
Nun ich habe 3 Friteusen
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Dazu bin ich gekommen, weil sich meine Kinder nicht absprechen konnten, was sie ihrem armen Paps schenken sollen. Oft hatte ich geschimpft weil ich ein Profigerät habe dieses aber mangels Starkstrom nicht anschließen kann. Da man Profigeräte schlecht verkaufen kann und ich nicht mit dem mit dem, mir von einem Kollegen angebotenen Preis von 700 Euro einverstanden war, habe ich das Gerät das einmal 4800 Euro gekostet hat, wütend behalten und nun steht es gut verpackt, vor Staub geschützt im Keller.
Nun bruddelte ich halt oft vor mich hin und so kam es das ich zu meinem vorletzten Geburtstag, gleich mit 3 herrlich kleinen putzigen Maschinchen von meinen Söhnen überrascht wurde. Beim 2en Paket, das eintraf hab ich ja noch gelacht, aber beim Dritten hab ich bös geflucht, was hatte ich in der Erziehung meiner Schlingel wohl falsch gemacht??
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Hier stelle ich euch die
Friteuse von Severin FR 2414 vor, die ich nur für Schmalzgebäck verwende.
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Eingepackt war sie ihrer Größe entsprechend in einem putzig, bunten, mit Werbung von Severin und schönen Bildchen der Friteuse, versehenen Kartonchen. Als der Plastik- und Styropor Müll weg war, kamen das Maschinchen und eine gut beschriebene Bedienungsanleitung mit nützlichen Hinweisen für Laien und eine Garantiekarte zum Vorschein.
Nicht viel Infos, aber in allen gängigen Sprachen.
Was mich allerdings wundert, das man bei einem solchen Gerät, keinerlei Hilfe, für das Gerät erhält.
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Farbe: Edelstahl, gebürstet, schwarz
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Technische Daten:
Wärme isolierendes Edelstahlgehäuse
Herausnehmbarerer Fettbehälter aus Edelstahl
Kältezone unterhalb des Heizelementes
Edelstahlbehälter 3.0 l.
Beheizung 2100 Watt
Temperaturregler mit Überhitzungsschutz, den man einstellen kann
Frittierkorb und Fettbehälter sind Spülmaschinen geeignet
30 Minuten Timer mit Signal Ton
Sicherheitssystem
Heizelement schaltet bei Entnahme automatisch ab
Kontrollleuchte
Abnehmbarerer Deckel mit Sicht Fenster
Deckel mit auswechselbarem Filter
Kabelfach
Ein- und Ausschalter
Bereitschaftsanzeige
Farbe: Silber mit schwarzem Deckel und putzigen Absetzungen
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Hersteller:
Severin Elektro Gmbh
59846 Sudern
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Preis. Laut meiner Recherche zwischen 50 Euro und 60 Euro, im Großhandel bekommt man sie ab 38 Euro.
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Nun zur Nutzung:
Wie ich ja schon beschrieben habe, besitze ich mehrere solcher Prachtstücke und so kann ich es mir leisten, eine Friteuse nur für Schmalzgebäck zu verwenden.
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Dabei ist mein Favorit Berliner.
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Für das ich euch hier noch das Rezept liefere
Ich bereite aus
15 g Hefe, 125 ml Milch, 250 g Mehl 25 g Margarine oder Öl, 1 Ei, 1 Prise Salz, 6 Esslöffel Zucker, etwas Zitronenschale oder einige Tropfen Zitronensaft (Gabel in Zitrone stechen und mit der anderen Hand die Zitrone zusammendrücken) oder aus der Flasche.
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In der erwärmte Milch (nicht über 40 °), löse ich die Hefe auf und rühre etwas Mehl darunter und lass dies etwa eine halbe Stunde zugedeckt stehen.
In eine Schüssel gebe ich nun das Mehl, mache eine Mulde in die Mitte und gebe das Ei, Salz, Zucker, abgeriebene Zitronenschale und schütte mein Hefe-Milchgemisch mit hineine. Entweder ich nehme nun einen Mixer mit Knethacken, oder eine Gabel und rühre dies alles zu einem festen Kloß.
Ich persönlich nehme eine Gabel, schlage das Mehl unter das Gemisch und sobald es sich nicht mehr matschig ansieht, nehme ich meine mir von Gott dazu gegebenen, gewaschenen und mit Speiseöl eingeriebenen Hände und fange an zu kneten. Dies deshalb, weil ich ja meine Berliner bald fertig haben möchte, und nicht stundenlang Maschinen aufstellen und unnütze Arbeiten haben will. So geht es am einfachsten und am schnellsten.
Wenn sich der Teig, wie ein schön geformter Mädchenbusen anfühlt (hallo ich war auch mal jung) ist er fertig.
Klebt er noch an der Hand, knete ich noch ein wenig Mehl hinein, ist er zu hart helfen 2-3 Tropfen Öl oder Milch.
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Nun kann er sich von meiner Quälerei erholen und darf abgedeckt, an einem warmen Ort, ein bisschen ruhen.
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Tipp
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Wenn es schnell gehen soll, lässt man ins Spülbecken heißes Wasser laufen und stellt die Schüssel abgedeckt hinein. Nach 20 Minuten ist der Teig fertig.
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Nun nehme ich den Teig und knete ihn nochmals unter Zugabe von etwas Mehl durch und teile ihn in 6 gleichgroße Stücke, die ich mit bemehlten Händen zu Kugeln rolle, drücke sie mit den Handballen wieder flach und setze sie auf ein bemehltes Tablett und decke sie mit einem Tuch zu und lasse sie 15 Minuten ruhen.
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Nun schalte ich die Friteuse in der sich schon das Fett befindet ein und stelle den Regler auf 165 °. Ist das Fett heiß, keine Angst, sie schaltet automatisch ab. Es kann nichts passieren. Kinder sollten natürlich darauf hingewiesen werden, dass sie an dem Gerät nichts zu suchen haben.
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Nun gebe ich in den abgesenkten Korb vorsichtig eine aufgegangene Kugel und warte bis sie oben schwimmt, erscheint die Kugel, an der Oberfläche, lege ich eine weitere ein. Wenn alle 6 Kugeln an der Oberfläche schwimmen und eine schöne Bräunung zeigen, drehe ich einen nach dem anderen, mit Hilfe zweier Gabeln, die ich leicht rechts und links am Berliner anlege, auf die andere Seite. Diese wird genau so gebacken, bis sie schön hellbraun ist und dauert cirka 2 bis 3 Minuten. Mittig bleibt meisten ein weißer Rand, aber nicht immer.
Nun hole ich die Berliner mit Hilfe meiner Gabeln, oder eines Schaumlöffels aus dem Fett und lege sie auf eine mit Küchenkrepp ausgelegte Platte.
Für die Füllung habe ich eine Erdbeermarmelade erwärmt und püriert, diese fülle ich in eine, in der medizinischen Praxis verwendete Spritze, bzw. der Kanüle und spritze mit deren Hilfe mein warmes Erdbeergemisch in den Berliner hinein. Natürlich kann man dies mit allem was man an Marmeladen oder Schokoladen hat, machen, hier gibt es keine Grenzen. Super lecker sind auch frisch pürierte Erdbeeren mit Staubzucker und 2 Tropfen Zitrone.
Die Berliner bestreue ich entweder mit Puderzucker oder glasiere sie.
(kcal cirka 280)
Fertig und Guten Appetit.
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Maschine ausschalten und den Stecker ziehen
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Während ich nun meine Berliner genieße, kann sich mein Fett abkühlen.
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Nun nehme ich einen Topf in den mein Öl passt, einen Filter den ich mit Papier auslege (Melittafilter) und gieße mein verwendetes Öl, aus dem herausnehmbaren Fettbehälter, über den Filter in den Topf. Reibe den Fettbehälter mit Küchenkrepp aus, setz ihn wieder ein und fülle mein Fett vom Topf wieder in den Fettbehälter zurück. Das hat den Vorteil, das mein Fett, sauber ist, nicht stinkt, keine Gesundheitsgefährdenden Krümel enthalt und jederzeit einsatzbereit ist.
Nun noch die Front der Friteuse abreiben, den Deckel wieder auflegen und fertig.
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Natürlich könnte ich nun auch Pommes, Fisch, Frühlingsrollen oder andere Dinge in diesem Fett backen, aber ich benutze tatsächlich für meine Frühlingsrollen eine andere Friteuse.
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Zum Fett will ich noch den Tipp geben, bei vielen Discountern gibt es die 500 g Stangen Frittierfett, deren Qualität sehr gut ist. Für diese Friteuse braucht man 5 Stangen. Wenn man das Fett jedes Mal filtert, kann man leicht 6 Monate damit frittieren.
Sollte ich es einmal entsorgen müssen, fülle ich das leicht erwärmte aber noch feste Fett in eine mit dickem Zeitungspapier ausgelegte Schüssel, warte bis dies wieder fest ist und umschlage es nochmals mit ein paar Doppelseiten einer Zeitung. Diese entsorge ich dann in der Biotonne. (Keine Illustrierte)
Niemals über das Spülbecken oder die Toilette entsorgen, weil es 1en verboten ist und 2en die Rohre verstopfen kann.
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Fazit:
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Die Maschine hat ein schönes Aussehen, lässt sich leicht reinigen, ich verbrenne mir nicht meine Finger an ihr, die Einsätze sind Spülmaschinen geeignet, man kann sie schön in eine Ecke stellen und sie ist ruckzuck einsatzbereit. Von mir bekommt sie aus diesem Grund die volle Punktzahl, da ich meine für einen Haushalt ist dies ein besonders gutes Gerät um eine abwechslungsreiche gesunde Kost zu bieten.
Fettgebackenes ist nur dann ungesund, wenn das Frittiergut in das zu kalte Fett hineingelassen wird, ansonsten stehen dem Frittierten, keinerlei gesundheitliche Bedenken gegenüber, wenn man, wie man eben alles im Leben, auch dies mit Maßen genießt.
Wenn man den Preis betrachtet so ist der mehr als in Ordnung für so ein Gerät. Nehmen wir eine Familie mit 2 Kindern, die sich 2 - mal in der Woche vom Bäcker 6 Teilchen holt und dafür im Monat schon diese Summe bezahlt. Hat eine Familie dieses Gerät, lernen die Kinder schon früh mit Teigen umzugehen, man fördert ihre Kreativität, und kann selbst bestimmen, was in den Teig kommt. Also hier nochmals 5 Sterne.