Ein Film, den ich leider - wie so viele andere auch - verpasst habe zu sehen, als er im Kino anlief. Leider hielt er sich auch nicht so sehr lange und so mußte ich einige Zeit warten, bis er mal wieder in einem kleineren Kino auf dem Programm stand. Bis dahin wußte ich von dem Film lediglich, ... Bericht lesen
Shall We Dance? (DVD)
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Surround ), ... mehr
Japanisch ( Dolby Surround ), Dänisch ( Untertitel ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Finnisch ( Untertitel ), Holländisch ( Untertitel ), Norwegisch ( Untertitel ), Portugiesisch ( Untertitel ), Schwedisch ( Untertitel ), Spanisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: "Shall We Dance?" zählt zu den auch international erfolgreichsten Komödien Japans und löste im Land der aufgehenden Sonne einen regelrechten Tanzboom aus. Damit nicht genug, der Film wurde mit insgesamt 51 Awards ausgezeichnet, darunter auch der Award of the Japanese Academy in der Kategorie Best Film. Zu Beginn des Films erklärt eine Stimme aus dem Off, dass der europäische Standarttanz in Japan noch immer als Tabu gilt, da es als unschicklich empfunden wird, sich in der Öffentlichkeit zu berühren. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses Denken in der heutigen, japanischen Jugendkultur bereits geändert hat, doch "Shall We Dance?" erzählt die Geschichte eines traditionsbewussten Familienvaters in den besten Jahren. Damit unterscheidet sich der Film, des bis dahin kaum in Erscheinung getretenen Regisseurs Masayuki Suo, auch deutlich von gängigen US amerikanischen Genrefilmen, in denen meist junge Tänzer im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Gemeinsam ist den meisten Filmen, die sich mit dem Thema Tanz beschäftigen, allerdings das Auflehnen gegen gesellschaftliche Konventionen, denn Tanzen ist keine Sünde, das wissen wir spätestens seit dem 80er Jahre Kinohit "Footloose". "Shall We Dance?" folgt einem ähnlichen Muster und benutzt den Tanz als eine Art Ventil das es den Figuren des Films ermöglicht aus ihrem starren Society Korsett auszubrechen. Regisseur Masayuki Suo wählt dabei allerdings eine Erzählweise die sich angenehm von den meisten anderen Ver...Shall We Dance? (1996) ( Shall We Dansu? )
Abends einer attraktiven jungen Frau spontan in ein Tanzstudio folgt, erwacht eine ungeahnte Leidenschaft in ihm: Er meldet sich für einen Tanzkurs an und bereitet sich schon kurz darauf auf den größten Tanzwettbewerb Chicagos vor - sehr zur Verwunderung seiner Frau, die sich nicht erklären kann, wo ihr Gatte seine Freizeit verbringt.
Shall we Dance and Sing?
Auf den ersten Blick sind Musical- und Tanzfilme leichte Unterhaltung. Doch auf den ... mehr
zweiten Blick bieten sie nicht nur "escapist entertainment" - unter ihrer bunten Oberfläche beleuchten die Filme kulturwissenschaftliche, soziale und genderspezifische Phänomene und fordern den Zuschauer damit auch intellektuell. Wo Worte fehlen, sprechen Musik und Tanz - als höchst emotionale Erzählmittel, denn im Tanz und Gesang zeigen die Protagonisten verborgene Gefühle und leben sie aus.Das Buch zeichnet die Entstehung und die inhaltliche und filmästhetische Entwicklung beider Genres nach. Die Filmanalysen beleuchten detailliert die Sprache des Tanzes, die Inszenierung des erzählenden Gesangs und beider Wechselwirkung mit den spezifischen Möglichkeiten des Mediums Film.Die Monografie ist die erste im deutschsprachigen Raum zu Musical- und Tanzfilmen. Sie behandelt ausführlich eine breite Auswahl an Filmen des Genres - von den Anfängen mit Ginger Rogers und Fred Astaire über die klassischen Musicals wie West Side Story, Cabaret oder Hair bis hin zu den Tanzfilmen der 80er und 90er Jahre -, um sich dann mit Dirty Dancing, Strictly Ballroom, Shall We Dansu?, Moulin Rouge!, Chicago und Rhythm is it! auf Vertreter der zeitgenössischen Ausformungen der Genres zu konzentrieren.
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Erfahrungsbericht von ThorstenBehrens über Shall We Dance 05.09.2000
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Schöne Bilder und ein Einblick ins japanische Umfeld des Tanzens
Kontra:
Untertitel
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ein Film, den ich leider - wie so viele andere auch - verpasst habe zu sehen, als er im Kino anlief. Leider hielt er sich auch nicht so sehr lange und so mußte ich einige Zeit warten, bis er mal wieder in einem kleineren Kino auf dem Programm stand. Bis dahin wußte ich von dem Film lediglich, daß er wohl über das Tanzen handelt - und mich von daher reizte. Er handelt auch tatsächlich davon und das auf eine ganz andere Art.
Während hierzulande (und insgesamt im europäisch-westlichen Kulturkreis) das Tanzen einen einerseits sportlichen, andererseits unterhaltenden (im Sinne von sich amüsieren, Spaß haben) Aspekt hat, scheint das in Japan (zumindest wenn man der Aussage des Films Glauben schenken darf) nicht der Fall zu sein. Die zurückhaltenden und auf Gesichtswahrung bedachten Japaner scheinen den direkten Kontakt zwischen den Tanzpartnern eher in der Nähe des horizontalen Gewerbes einzuordnen. Das wird - zumindest zu Beginn des Filmes - immer wieder betont und auch filmisch deutlich gemacht. Gegen Ende hin, deutet sich dann auch hier das Happy-End an - die Bilder werden heller, der Film spielt häufiger bei Tag und in der Oeffentlichkeit.
Nun aber erst einmal eine kurze Inhaltsangabe: Auf der Heimfahrt von der Arbeit (klischeehaft kommt der männliche Hauptdarsteller immer spät abends aus der Firma, derweil Frau und Kind zuhause von seinem Leben kaum etwas mitbekommen), sieht unser Protagonist aus dem Fenster der U-Bahn eine melancholisch aussehende Frau am offenen Fenster eines größeren Gebäudes stehen. Das geschieht fast jeden Abend und er beginnt sich zu fragen, was es wohl mit dieser Frau auf sich hat. Warum schaut sie so traurig und weltentrückt? Er beschliesst, dieses herauszufinden und stellt fest, daß es sich wohl um eine Tanzschule handelt, aus deren Fenster die unbekannte Schöne schaut. Eine Tanzschule. Verschämt und auf Diskretion bedacht, zieht sich der Mann zurück. Bloß nicht gesehen werden, denn in eine Tanzschule gehen ja nur lüsterne Greise, die sich an hübschen Frauen vergreifen wollen. Er hingegen - Häuschen, heile Familie, gute Arbeit, respektiert in der Firma - ist kein solcher. Hoffentlich nur hat ihn niemand gesehen!
Dennoch, die schöne Unbekannte läßt ihn nicht los, und so beschliesst er - heimlich natürlich und ohne daß seine Umgebung davon erfahren darf - die Tanzschule aufzusuchen. Ob das nun daran liegt, dass er mit seinem Leben unglücklich ist (Perspektiven fehlen) und diese Frau nur der Auslöser ist oder ob er umgekehrt diese Frau gesehen und dadurch mit seinem Leben unglücklich zu werden beginnt, soll hier nicht verraten werden. Und auch, wie sich das die Geschichte dann auflöst, nicht.
Durch diesen Besuch jedoch beginnt er in eine ihm unbekannte Welt einzutauchen und es vergeht einige Zeit in der Halbwelt der Heimlichkeiten bis es zu einer Art "coming out" kommt. Das ist - wenn es natürlich auch für uns Westeuropäer lustig ist - sehr interessant. Hier hat der Film eindeutig seine humorvollen Elemente. Ernste Komponenten kommen hinzu durch die Spannungen, die sich zwischen dem Tänzer und seiner (familiären wie beruflichen) Umwelt aufbauen.
Anfangs sehr befremdlich ist die Sprache des Filmes: Japanisch. Mein, also Thorsten Behrens', erster Film in japanisch. Aber man gewöhnt sich schnell daran und die Untertitel geben meines Erachtens nach alles Wesentliche wieder - auch wenn ich natürlich nicht genau weiß, was fehlen könnte (mangels Japanisch-Kenntnissen ;-) ). Das wäre vielleicht ein Grund, sich diesen Film auf DVD zu holen, wenn ich denn einen DVD-Player hätte und wüßte, daß auf der DVD die englische oder deutsche Version enthalten ist. Störend an den Untertiteln sind lediglich einige Passagen, in denen diese leider wegen des hellen Hintergrundes nicht zu lesen sind.
Die Bildsprache des Filmes hat mir sehr gefallen. Anfangs eher im Dunkeln und damit das Halbseidene des Gessellschaftstanzes in Japan symbolisierend wird es gegen Ende des Filmes zunehmend heller. Schließlich hat man sich am Ende des Filmes arrangiert. Insgesamt sind die Bilder sehr farbig und untermalen die Aussage der Filmsequenzen sehr schön.
Alles in allem: Für jeden, der am Tanzen Freude hat, ein empfohlener Film.
Der Japaner wahrt in der Öffentlichkeit stets seine Contenance: Tanzen hat da höchsten Igitt-Faktor, denn a) begrabscht man öffentlich eine Frau, und b) womöglich nicht mal die eigene. Am schlimmsten aber ist c), daß das ganze auch noch mit Gefühlen zu tu ...
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Pro: Die Liebe zum Tanz kann hiermit entdeckt werden. Kontra: Keine!
In diesen Film bin ich durch einen Zufall geraten. Er hatte nirgends irgendwelche nennenswerten Kritiken gehabt und als ich ins Kino ging tat ich dies, um meinen Abend irgendwie zu verbraten. Außerdem wollte ich einen Film sehen, bei dem ich nicht groß be ...
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Pro: interessantes Thema, schöne Musik Kontra: nichts
In Japan ist es wohl nicht so gut um das normale Pärchentanzen. Die Story beschreibt das Leben eines fleißigen Büroangestellten in Japan, der alles hat: Haus, Frau und Kind, ein scheinbar erfülltes Leben. Eines Tages aber sieht er von der Straßenbahn aus ...
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Pro: schöne Komödie, realistisch Kontra: teilweise etwas langwierig
...auf Chicagos größten Tanzwettbewerb.
Währenddessen kommt Johns Ehefrau auf den Verdacht, da John abends sooft weg ist, dass er eine Affäre hat und heuert eine Privatdetektiv an.
~> Details
Originaltitel: Shall we dance?
Filmart. Romantikkomödie
Regie: Peter Chelsom
Drehbuch: Audrey Wells
FSK: o.A
Spielfilmlänge: 107 Minuten
Start: 4.11.04
~> Meine Meinung
Ich bin kein großer Fan des Tanzens, bin aber zuliebe einer Freundin mit in diesen Film gegangen und war später äußerst überrascht, wie wenig es sich eigentlich um das Tanzen dreht.
Natürlich ist es ein Tanzfilm, aber ich finde, es steckt viel mehr dahinter. Ich fand es sehr schön anzusehen, wie sehr sich John Clark (Richard Gere) in das Tanzen verliebt hat und immer eifriger und demnach auch besser wurde.
An vielen Stellen musste man einfach lachen, wie ungeschickt sich...
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Pro: gute Unterhaltung, teilweise lustig Kontra: nicht anspruchsvoll...
....
Die Musik ist ganz gut - logischer Weise nimmt man den Song "Shall we dance?" an den Schlüsselszenen... ansonsten ist sie nicht meine Alltagsmusik und daher ziemilch erfrischend - in den Tanzszenen. Sonst wird immer nur leise Hintergrundmusik eingespielt, die das Flair unterstreichen soll, es aber NICHT verkitscht.
Die Schauspieler machen ihre Sache eigentlich ganz gut:
Richard Geere ist schon lange dabei und von ihm hätte ich nicht weniger erwartet, wobei Grinsen und ab und an ein wenig verwirrt dreinschauen nicht so schwer scheint, aber die kleinen Gesten lassen ihn glänzen; das "stolze" Gesicht beim Walzer und Quickstep zum Beispiel.
Susan Surandon (aka wie auch immer sie sich schreibt) s Name steht überall mit drauf, aber irgendwie spielt sie keine Hauptrolle - sie zeigt die "betrogen-geglaubte" (also sie glaubt zuerst, sie wird...
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