Über sich:"Jeder, den ich mit Aufmerksamkeit betrachte, drückt meiner Seele etwas von der seinigen auf.&q...
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Der erste Jackie-Chan-Film aus den USA, der mir wirklich gut gefällt. Ist er doch eine durch und durch gelungene Mischung aus “Maverick” und “Butch Cassidy und Sundance Kid” in dem der Humor nicht zu kurz kommt, ja zuweilen sogar recht beachtliche Blüten trägt. Natürlich ist es wieder einer dieser “Buddy-Filme”: 2 unterschiedliche Charaktere, ein chinesischer Leibgardist und ein steckbrieflich gesuchter Zugräuber - jederzeit einen coolen Spruch parat -, die sich anfänglich "überraschenderweise" nicht ausstehen können, müssen zwangsläufig zusammenarbeiten und am Ende reiten sie dann als beste Freunde, oder als John Wayne und Whyat Earpe in den Sonnenuntergang.
Gut, wenn man den Film unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, dann - gähn - kommt einem das alles irgendwie bekannt vor. Aber wer hat sich schon Jackie-Chan-Filme angeguckt um einen Film mit einer ausgeklügelten Geschichte zu sehen? Niemand!
Nein, es sind eher die Stunts, das kindlich-verspielte in die Handlung mit einbeziehen von diversen Gegenständen, diese liebenswerten naiven Einlagen gepaart mit außergewöhnlicher Artistik, perfekt choreographiert und stets auf Unterhaltung des Zuschauers bedachten Zutaten, die den Zuschauer noch vor Jahren vor allem in Südostasien zogen und gottseidank jetzt nun auch weltweit in Scharen in seine Filme treiben. Er hat sich bei den unglaublichen Stunts nie doublen lassen (bei “Thunderbolt” habe ich da meine Zweifel) und dabei wohln jeden nur erdenklichen Knochen gebrochen, auch an Stellen von dessen Existenz man gar nichts wußte. Das hat ihm einen Namen und zu einem absoluten Weltstar gemacht. Von denen es nicht viele gibt, auch wenn wir in einer Welt leben, wo es viele sogenannte “Stars” gibt, die sich dann aber im schnellebigen Geschäft auf kurz oder lang zu Sternchen zurückentwickeln oder schnell wie eine Sternschnuppe im Nachthimmel verpuffen um Jahre später in einer dunklen Kaschemme zu sitzen und vor sich hin zu lallen: “Ich war einmal ein Star!”
Wann aber ist man wirklich ein Star?
Wenn von dem neuen “Jackie-Chan-Film” die Rede ist, oder man sich fragt: Wer hätte das sonst spielen können, weil soviel von seiner Art in diesen Charakter eingeflossen ist und daher unnachahmlich ist. Daher bekommt der Jackie-Chan-Fan mit “Shanghai Noon” (ein gelungenes Wortspiel) genau das geboten was er erwartet, aber auch nicht mehr. Über 1 1/2 Sunden (exakt 106 Minuten) wird man prächtig unterhalten und Jackie Chan bekommt zudem mit Owen Wilson einen glänzend aufgelegten, einer Quasselstrippe konkurrenzmachenden Partner zur Seite gestellt. Mein Lieblingsspruch von ihm lautet:
“Soll das ein Witz sein, du trägst eine Schlinge um den Hals und willst für jemanden sterben, der noch nicht einmal Haare am Sack hat?”
Du willst den Inhalt des Films im Telegramm-Stil wissen? Exakt 20 Worte...ohne die Stops natürlich:
Prinzessin entführt - stop - Leibgardist hinterher - stop - trifft Räuber - stop - werden Freunde - stop - erleben einige Abenteuer - stop - befreien Prinzessin - stop - alle sind glücklich - stop - außer die Bösen - stop
Der Film ist sehr gut und Dein Bericht ist auch gelungen. Ich habe vor längerer Zeit auch mal einen DVD-Bericht über Shang-High Noon geschrieben. Gruß Jörg
06.05.2002 23:37
Bei zweiter Sichtung fand ich den Film auch ganz witzig. Gruß, Marcos.
01.08.2001 23:34
*lach*... nix für mich - stop ;)
01.08.2001 17:56
Der Film ist sehr gut und Dein Bericht ist auch gelungen. Ich habe vor längerer Zeit auch mal einen DVD-Bericht über Shang-High Noon geschrieben. Gruß Jörg