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Zum Inhalt:
Hauptfigur im Buch ist Coco, eine junge Frau Anfang 20, die sich als Kellnerin in Shanghai über Wasser hält, aber eigentlich Schriftstellerin ist. Im Cafè, in dem sie arbeitet, lernt sie Tiantian kennen und lieben. Sie zieht spontan bei ihm ein. Allerdings trübt ein Problem ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Linnie1978 über Shanghai Baby / Wei Hui 10.04.2003
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
durchschnittlich
Spannung
wenig spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
schnell und gut zu lesen
Kontra:
in Deutschland nicht ganz so skandalös
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wei Hui hat einen halbautobiographischen Roman geschrieben, der in China größtes Aufsehen erregt hat, das Buch wurde verboten, verbrannt, der Verlag war ruiniert.
Zum Inhalt: Hauptfigur im Buch ist Coco, eine junge Frau Anfang 20, die sich als Kellnerin in Shanghai über Wasser hält, aber eigentlich Schriftstellerin ist. Im Cafè, in dem sie arbeitet, lernt sie Tiantian kennen und lieben. Sie zieht spontan bei ihm ein. Allerdings trübt ein Problem das junge Glück, denn Tiantian ist impotent. Coco liebt ihn über alles, möchte allerdings auch mit ihm schlafen. Und so kommt es, wie es kommen muss, Coco lernt den Deutschen Mark kennen, der verheiratet ist und ein Kind hat, dessen Familie aber in Berlin lebt. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre.
Coco liebt Mark zwar nicht, braucht ihn aber, sodass sie diese Affäre trotz schlechten Gewissens nicht beenden kann. Als ihr Freund und Lebensgefährte Tiantian im Winter in den Süden zieht, weil er das schlechte Wetter nicht ertragen kann, blüht die Affäre zwischen Coco und Mark auf, bis Coco einen Anruf von Tiantian erhält und erfährt, dass dieser Heroin-abhängig ist. Kurz entschlossen fährt sie ihm nach und bringt ihn nach Hause.
Doch die Affäre zwischen ihr und Mark bleibt nicht unentdeckt....
Meine Meinung: In Deutschland kann man zwar nicht verstehen, wieso dieses Buch sooo viel Aufsehen erregt hat, auch wenn Wei Hui recht offen über Cocos Liebesleben berichtet, aber dennoch bietet Shanghai Baby einen Einblick in die fremde Kultur. Die detaillierten Beschreibungen über ihre Affäre mögen Anlass gegeben haben, das Buch zu verbieten, aber da habe ich schon ganz andere Dinge gelesen. Nun ja, trotzdem ist es interessant zu lesen, dass ein solches Buch in China so viel Aufsehen auf sich ziehen kann.
Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben und man mag es auch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man natürlich auf den großen Knall wartet und da wird man auch nicht enttäuscht. Man kann sich teilweise recht gut in die Hauptdarstellerin hineinversetzen, man lebt das Buch teilweise richtig mit.
Meiner Meinung nach ist es eine nette Unterhaltung zwischendurch. Allerdings werde ich das Buch so schnell wohl auch kein zweites Mal lesen. Ich hätte mir noch etwas mehr Informationen über das Leben in China gewünscht, darüber erfährt man so gut wie gar nichts.
Bisher habe ich aus dem asiatischen Raum nur "Die Geisha" von Arthur Golden gelesen, was mich wirklich fasziniert hat. Dort erfährt man sooo viel über die Kultur in Japan, dass das Buch nicht nur ein Lesevergnügen ist, sondern gleichzeitig informativ. Dort lernt man beim Lesen. Das ist bei Shanghai Baby leider nicht der Fall. Deswegen gebe ich auch Abzüge in der Bewertung.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist okay, das Taschenbuch kostet etwa 9 Euro, bietet aber auch 300 Seiten Lesevergnügen. Bei Ebay gibt es das Buch sicherlich günstiger. Ich würde nicht nochmal 9 Euro dafür ausgeben.
Fazit: Wenn man die Möglichkeit hat, das Buch etwas billiger zu kaufen und an China und einer recht freizügigen Liebesgeschichte interessiert ist, ist das Buch empfehlenswert. Leider ist es nicht der große Knüller, den ich eigentlich erwartet hatte.
Pro: jedes Kaptiel beginnt mit einem Zitat Kontra: fade, langweilige Story
Da ich im Moment viel auf Geschäftsreisen bin und ich mich im Flugzeug nicht mit den Boardmagazinen oder den Zeitungen beschäftigen will, kann ich im Moment meinen Büchervorrat etwas abtragen. Diesmal soll es mal etwas anderes sein: Ein chinesicher Unterg ...
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Niveau
Unterhaltungswert
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Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
19.03.2003
Zwiespalt Bewertung für Shanghai Baby / Wei Huivon
Songbird
Pro: interessante Geschichte und Charaktere Kontra: -
Das Buch "Shanghai Baby" ist der halbbiographische Erstlingsroman der jungen chinesischen Autorin Wei Hui; nachdem es lange Zeit die Bestsellerliste angeführt hatte, wurde es schließlich von der Partei auf den Index gesetzt, woraufhin sogar Bücherverbrenn ...
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Pro: unterhaltsam, interessante kulturelle Vergleiche Kontra: die Liebesgeschichte will nicht so recht prickeln
...Wei Hui ist wohl Chinas bekannteste Schriftstellerin. Die 31 Jahre alte Chinesin hat mir ihrem Debüt "Shanghai Baby" (in Deutschland 2001 veröffentlicht) für einen handfesten Skandal gesorgt. In ihrer chinesischen Heimat fiel der Roman bei der Zensur durch, da er pornografisch und dekadent sei. Das Verbot im eigenen Land ließ Leser in anderen (westlichen) Ländern aufhorchen, "Shanghai Baby" avancierte zu einem weltweiten Bestseller, in China bleibt das Buch jedoch verboten.
Nun erschien der zweite Roman der Chinesin, es ist eine Fortsetzung zu "Shanghai Baby." Wieder ist Coco die Protagonistin und Ich-Erzählerin, die den Leser in sympathischer Weiser an ihrem für chinesische Verhältnisse skandalösen Liebesleben teilhaben lässt. Stärker noch als bei "Shanghai Baby" hat man diesmal das Gefühl, dass die Distanz zwischen Coco und Wei Hui...
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.... Die Sprache ist sehr klar, sehr sauber und vor allem sehr harmlos. Wer erwartet, dass Annie Wang Tabus bricht wie ihre chinesische Kollegin Wei Hui, deren drastischer Roman "Shanghai Baby" in ihrer Heimat verboten wurde, wird enttäuscht. Die Ankündigung auf dem Klappentext, "Maos Enkelinnen zwischen Sex, Konfuzius und Prada", erfüllt sich nicht. Das Wort "Sex" wird so gut wie nie in den Mund genommen, höchstens anhand von schwammigen Beschreibungen umrissen. Auch die Sprache ist frei von Kraftausdrücken und dreckig geht es in diesem Buch erst recht nicht zu. un
Die einzelnen Episoden sind sehr kurz und zumeist unspektakulär. Gleiches gilt für die so genannte Handlung. Erst am Ende geht es weniger um Alltagsdinge als um Niunius Leben, was dann schon etwas enttäuschend ist, wenn das Buch als Roman vermarktet wird.
Mit diesem Manko geht einher...
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