**Corsa hat einen HUND**
06.02.2009
Pro:
lieb, anhänglich, Familienhund
Kontra:
manchmal sehr dickköpfig, wasserscheu
Empfehlenswert:
Ja
 corsaschneckchen
Über sich:
Nach langer langer Zeit mal wieder ein bericht von mir:))
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Hallo ihr Lieben Ja hier ist wirklich das Corsaschneckchen, seid ewigen Zeiten einmal wieder mit einem Bericht. Bei mir ist in der letzten Zeit, sehr viel passiert. Über eine Sache möchte ich hier berichten. Nämlich über meinen süßen mittlerweile fast 2 Jahre alten Wegbegleiter, einen Hund der Rasse Shar Pei meinen Alex. Ja die Corsaschnecke hat einen Hund. Wie ich zu Alex kam: ***************************
Ich habe ja mit meinem Lebensgefährten und seinem Sohn zusammen gewohnt. Wir hatten ja schon unsere Stubentigerin Queeni. Joschua der Sohn meines Lebensgefährtens, wünschte sich aber sehnlichst einen Hund. Seine Mutter nun züchtete in Holland Shar Peis. Sie sagte zu ihm du bekommst einen von mir geschenkt aus dem nächsten Wurf, wenn Papa und Karin damit einverstanden sind. Naja mein Lebensgefährte war nicht begeistert, aber ich. Denn ich selber wünschte mir schon seid meiner Kindheit einen Hund. Nach langem hin und her, einigten wir uns dann doch darauf Joschua den Wunsch zu erfüllen. Also zog im August 2007 der 4 Monate alte Shar Pei Welpe Alex bei uns ein. Der Süße entwickelte sich prächtig, nur Joschuas Interesse war schnell erloschen. Den Großteil der Zeit kümmerte ich mich um Alex. Ging mit ihm zur Hundeschule, Gassi, er fuhr mit zu Kundenbesuchen usw. Ich habe mich im letzten August von meinem Lebensgefährten getrennt und da Alex eben total auf mich fixiert war, Joschua sich nicht um ihn kümmerte und mein Lebensgefährte den ganzen Tag arbeiten geht, habe ich Alex mitgenommen. Ich habe es noch nie bereut! Queeni ist übrigens, da sie ja schon älter ist und ich ihr nicht zumuten wollte, vom Freigänger wieder zum Stubentiger zu werden, bei meinem Lebensgefährten geblieben. Nun ein wenig über Die Rasse Shar Pei: ******************************************************
Die Rasse ließ sich anhand von Funden und Abbildungen bis in die Han-Dynastie (206 v. Chr.-220 n. Chr.) zurückverfolgen und wurde seit Beginn ihrer Entwicklung nur von armen Leuten gehalten. Meistens waren es Fischer und Bauern. Der Shar-Pei wurde damals in erster Linie als Wachhund gehalten. Viele Hunde wurden auch zur Jagd auf Kleinwild und Ratten eingesetzt. Daher besitzt diese Rasse auch einen gewissen Jagdtrieb. Ende des 18. Jahrhunderts besetzten die Engländer China. Sie brachten ihre Hunde wie den Bullterrier, die Bulldogge und den Mastiff mit, um ihre Stärke zu demonstrieren. Sie wollten beweisen, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Hunde tapfer und furchtlos waren. Mit ihrer Vorliebe zum Hundekampf provozierten sie die Chinesen. Da in China keine größeren Hunderassen existierten, die sich mit den Hunden der Engländer messen konnten, blieb einzig der Shar-Pei als möglicher Gegner übrig; daher stammt wohl auch die im Großen und Ganzen aber nicht zutreffende Bezeichnung "Chinesischer Kampfhund".
Auffällig sind diesem bis 51 Zentimeter großen Hund die vielen Falten/Hautlappen an Kopf, Widerrist und Schwanzansatz, und die sehr kleinen, anliegenden Ohren. Zunge, Zahnfleisch und Gaumen sind blau bis blauschwarz. Sein Haar ist kurz, rau und borstig. Das Haar ist gerade und steht vom Körper ab, außer weiß sind alle einheitlichen Farben zugelassen. Die Rute wird eng gerollt oder über dem Rücken oder zu einer von beiden Seiten getragen.
Die Welpen besitzen im Gegensatz zu Welpen anderer Rassen mehr überflüssiges Fell. Die Falten bilden sich zwischen der 2. und 16. Woche und der Hund wächst in sein Fell hinein. Die Falten sollten eng anliegend und nie übertrieben sein, so dass ein ausgewachsener Shar-Pei nur noch auf der Stirn und am Widerrist einige Falten aufweisen sollte. Schließlich wurde der Shar-Pei als vielseitiger Arbeitshund gezüchtet, der agil sein soll, und nicht durch übermäßige Falten behindert wird. Der Name "Shar-Pei" wird irrtümlich mit "Faltenhund" übersetzt. "Faltenhund", ins Chinesische übersetzt, heißt "zhòupì gǒu". Die richtige Übersetzung für den Namen "Shāpí Gǒu" heißt "Sand-Haut-Hund". Der chinesische Standard hat auf sehr malerische Weise das Aussehen des Shar-Pei beschrieben: Ohren wie Muscheln, die Nase wie ein Schmetterling, der Kopf groß wie eine Melone, Großmuttergesicht, der Hals wie beim Nilpferd, das Hinterteil wie beim Pferd und die Beine wie beim Drachen.
Der Shar-Pei ist ein Hund mit einem sehr individuellen Charakter. Er ist friedlich und freundlich unter der Bedingung, dass es auch die Menschen zu ihm sind. Zuhause fühlt er sich im Kreis aller Familienmitglieder am wohlsten. Er liebt seine Familie, obwohl er eigentlich ein typischer Einmannhund ist. Zu Fremden ist er sehr zurückhaltend und reserviert. Seine stolze Natur verträgt keinen Zwang, Schulung oder Dressur, obwohl er sich bereitwillig allen Kommandos fügt. Mit Geduld, sanfter aber konsequenter Erziehung erreicht man bei ihm sehr viel. Gegenüber anderen Hunden neigt er zu dominantem Verhalten. Quelle Wikipedia
Mein Leben mit Alex und wie er so ist: *************************************************
Alex ist übrigens ein typischer Vertreter seiner Rasse. Er liegt am liebsten, wenn ich z.B. am Pc sitze neben mir. Außerdem ist er ein absoluter Kampfschmuser. Kuscheln mit Frauchen ist für Ihn echt das schönste. Er Braucht aber auch wirklich eine Starke Hand, sonst versucht er seinen Dickschädel durchzusetzen. Mein neuer Freund hat gesagt, ich sollte nicht mit Ihm singen, sondern reden dann klappt das auch. Bei ihm stellt er nämlich nicht so oft die Ohren auf Durchzug wie bei mir. Alex ist absolut Wasserscheu und bei Regen bleibt er am liebsten im Haus. Lach und Baden?? Um Gottes Willen Frauchen wie kannst du mir das nur antun? Echt wenn ich den baden muß, schwimmt das ganze Badezimmer und ich bin klatschnass und mein Hund fast trocken. Ich nehme Alex fast überall mit hin, auch zu meinen Kundenbesuchen. Wenn es denn machbar ist. Meine Kunden lieben ihn und er verhält sich auch total lieb. Genauso wie zu anderen Hunden. Alex knurrt keinen an und ist zu allen Artgenossen freundlich. Sollte ihn mal einer ankläffen, dann dreht er sich stolz um und geht einfach weiter. Er selber bellt fast überhaupt nicht, nur wenn es an der Wohnungstür klingelt schlägt er kurz an. Fremden gegenüber ist er zuerst sehr zurückhaltend, aber wenn er jemanden ins Herz geschlossen hat, wird derjenige überschäumend begrüßt. Naja und ein bisschen blöd ist mein Alex auch. Oder habt ihr schon mal einen Hund gesehen, der gegen ein Verkehrsschild läuft? Na dann seht euch Alex an. Der schafft das. Auf der andren Straßenseite lief ein Hund und Alex schaut völlig fasziniert dort rüber. Er überhörte meinen Ruf Vorsicht Alex und schon war er gegen das Verkehrschild gelaufen. Er setzte sich hin und schaut mich ganz perplex an und ich musste schallend lachen, mitten auf der Straße. Mein Fazit: ******************
Ich würde mir jederzeit wieder einen Shar Pei zulegen. Es ist eine ganz wunderbare Hunderasse. Lieb, Treu, anhänglich, Familienbezogen. Wenn ich es zeitlich, platzmäßig könnte würde ich mir glatt noch einen Hund dieser Rasse dazuholen. Achja und natürlich könnt ihr den süßen auch bewundern. Habe einige Bilder hochgeladen. Ich hoffe mein Bericht nach langer Abwesenheit, hat euch gefallen. Und ich danke euch schon jetzt fürs Bewerten und Kommentieren. Eure Corsa
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19.01.2010 20:17
Das "nicht bellen" hat er mit meiner Labrador-Hündin gemeinsam. Am Wasser würde sie ihn allerdings alleine lassen, denn jede Pfütze ist Ihre. Du sollstest Sie mal bei/im Schnee erleben. Gruß Flo
11.06.2009 16:56
...scheint so a bissel leibe auf den ersten Block zu sein:))...und die Erlebnisse sprechen für sich...insbesondere die Verkehrszeichenaktion *lach* :))CC
09.02.2009 08:58
Was sieht Dein Schatz knuffig aus! Ich kann gut nachempfinden, was Du fühlst. Wir haben jetzt mittlerweile 5 Fellis. Letzten Sommer ist noch ein kleiner Hundewelpe dazugekommen. Der hat uns ganz schön aufgemischt, aber es ist sooo schön! Die Fotos sind übrigens ganz klasse! Liebe Grüße, Viela